TRAINER RIEDEL IM GESPRÄCH
Mit neun Punkten aus sechs Partien war der SC Charlottenburg ordentlich in die Saison 2021/22 gestartet, musste im Anschluss allerdings eine Durststrecke von acht Spielen ohne Sieg durchleben. Ausgerechnet gegen den Spitzenreiter Füchse gelang dem SCC dann aber trotz Rückstand ein 2:1-Sieg, dazu folgte ein 2:2 am vergangenen Sonntag bei Hilalspor. Damit nehmen die Charlottenburger derzeit mit 17 Punkten aus 16 Partien Platz 14 in der Tabelle ein.
Jörg Riedel (Trainer)

Mit den Spielern, die vielleicht noch wieder dazu kommen, traue ich es uns durchaus zu, dass wir da was holen – und natürlich wollen wir auch Brandenburg dann auf Abstand halten, um möglichst weit weg zu bleiben von der gefährdeten Zone.
Berlinsport Aktuell sprach mit SCC-Trainer Jörg Riedel nach dem Spiel am Sonntag über den Coup gegen die Füchse, die Personalsituation vor den letzten beiden Spielen des Jahres* – und das Interview seines Spielers Kian Niroomand.
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*das für Freitag (10.12.) angesetzte Spiel des SCC gegen Rudow wurde inzwischen verlegt auf den 26.01.2022
Beitrag+Fotos: BspA/Hagen Nickelé
Punkteteilung am Nachmittag an der Wiener Straße: Hilalspor und der SC Charlottenburg trennten sich 2:2 (0:1). Häsen (39.) hatte zunächst für die Pausenführung der Gäste gesorgt, nach dem Wechsel drehte Hilalspor das Spiel jedoch schnell durch die Treffer von Durmus (49.) und Dogan (51.). Der mögliche dritte Treffer gelang den Kreuzbergern dann nicht, so dass der SCC in der Schlussphase wieder aufkam und noch den letztlich gerechten Ausgleich durch Keita (85.) erzielte.
Einen wichtigen Dreier landete Türkspor im Nachholspiel am Mittwoch bei Hilalspor – nach nur einem Sieg aus den vorangegangenen sieben Partien konnte man so einen unmittelbaren Kontrahenten in der Tabelle hinter sich lassen.




Der SV Sparta Lichtenberg bleibt nach dem 16. Spieltag Tabellenführer der Berlin-Liga – nach dem 5:0-Erfolg bei Croatia am Freitagabend konnte TuS Makkabi durch das 3:2 am Sonntag bei Al-Dersimspor aber punktmäßig wieder aufschließen. Parallel unterlagen die Füchse beim SCC (1:2) und haben damit bei zwei Spielen weniger und nun sechs Punkten Rückstand auf das Spitzenduo praktisch zumindest ihren "Bonus" aufgebraucht. Mit 49 erzielten Toren in 15 Partien ist Sparta dabei seinem Offensivstil weiterhin treu – auch wenn es manchmal im Spiel "gegen den Ball" Probleme gibt.
Eine Stunde war das Duell zwischen SD Croatia und dem SV Sparta am Freitagabend eine ausgeglichene Angelegenheit – doch zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden die Weichen gestellt.
Am Mittwochabend setzte sich der favorisierte Berliner AK bei den Füchsen Berlin Reinickendorf und steht damit als letzter Viertelfinalist des Berlin-Pokals fest. Beide Teams boten sich ein intensives Spiel, das zunächst auf Augenhöhe verlief – allerdings nutzte der BAK eine Chance durch Kargbo (40.) zur Pausenführung. Nach dem Wechsel hatte der Regionalligist das Geschehen dann weitgehend im Griff und konnte in der Nachspielzeit durch Richter (90.+1) die endgültige Entscheidung herbeiführen.
Berlinsport Aktuell sprach nach Abpfiff mit Ümit Ergirdi (Füchse, Foto l.) und André Meyer (BAK) über das Spiel und die spezielle Situation (gerade aktuell bei den Moabitern), nach längerer Pflichtspielpause wieder in den "Vollbetrieb" gehen zu müssen.