Autoren-Archive: Hagen Nickele

FÜCHSE VERLIEREN DAS SPITZENSPIEL BEI SPARTA 0:6


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VORSITZENDER YILMAZ IM GESPRÄCH

Einen wichtigen Dreier landete Türkspor im Nachholspiel am Mittwoch bei Hilalspor – nach nur einem Sieg aus den vorangegangenen sieben Partien konnte man so einen unmittelbaren Kontrahenten in der Tabelle hinter sich lassen.


Türkspors Restprogramm bis zur Winterpause: Brandenburg 03 (A, 04.12.), Biesdorf (A, 10.12.), spielfrei


Schon der Saisonstart missglückte mit vier Niederlagen zum Auftakt, danach schien der Knoten beim Team von Umut-Ugur Binici (der Trainer war am Mittwoch gesperrt) angesichts von zehn Punkten aus vier Spielen jedoch geplatzt. Mit nun 18 Punkten aus 16 absolvierten Ligaspielen ist Türkspor auf Platz 12 vorgerückt.


            Metin Yilmaz (Vorsitzender)

Es muss nicht unbedingt gegen starke Mannschaften sein oder um etwas gehen – wir müssen nicht jedes Mal gegen Al-Dersim, Türkiyem, Füchse oder Hilal spielen, um zu gewinnen. Wir müssen auch mal die anderen Spiele gewinnen, und das sind die wichtigsten Punkte. Denn: wenn ich sehe, welche Punkte wir verloren haben, dann haben wir unten nichts zu suchen.


Berlinsport Aktuell sprach mit Türkspors Vorsitzendem Metin Yilmaz nach der Partie am Mittwoch über wechselhafte Leistungen, die sportliche Perspektive – und den Stand der Fusionsverhandlungen mit Hertha 06 und Amtskollege Ergün Cakir.

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TRAINER YAKUT IM GESPRÄCH


Nach der 0:2-Heimniederlage im Nachholspiel am Mittwoch gegen Türkspor steckt Berlin Hilalspor weiter im sportlichen Tief – trotz eines guten Starts in die Saison (4 Spiele, 8 Punkte) stehen aus den vergangenen elf Partien nur noch neun Punkte bei acht Niederlagen zu Buche.


Hilalspors Restprogramm bis zur Winterpause: SCC (H, 05.12.), Croatia (A, 12.12.), Rudow (H, 19.12.)


Nach dem 2:4 gegen den Frohnauer SC kam es dabei intern zu einem Trainerwechsel: Ekrem Asma, seit Januar 2020 Cheftrainer, wechselte auf eigenen Wunsch in die Nachwuchsarbeit des Vereins. Nachfolger wurde sein bisheriger Assistent Özcan Yakut, der mit der Mannschaft zwei weitere Niederlagen hinnehmen musste – aktuell steht Hilalspor damit auf dem 13. Platz in der Tabelle.


                Özcan Yakut (Trainer)

Ich sage immer noch: wenn da ein Sieg da ist, dann wird es wieder ganz anders sein – dann hat die Mannschaft wieder Selbstvertrauen. Wenn ich mir jetzt einige Spieler angucke, da siehst Du, dass die so verkrampft sind, weil irgendwo haben die auch diesen Druck: wir müssen gewinnen.


Berlinsport Aktuell sprach mit dem neuen Coach Özcan Yakut nach der Partie am Mittwoch über die schwierige aktuelle Situation, die Umstände für den Wechsel auf der Trainerposition – und eine Erinnerung an seine Zeit als Spieler beim SV Yesilyurt.

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TRAINER POCRNIC IM GESPRÄCH


Nach vier Liga-Siegen in Folge und einer Serie von wettbewerbsübergreifend elf ungeschlagen absolvierten Partien musste S. D. Croatia am Freitagabend erstmals wieder eine Niederlage (0:5 gegen Sparta) hinnehmen. Dadurch rutschten die Tempelhofer auf Platz 7 in der Tabelle der Berlin-Liga ab – schon am Mittwoch geht es dann weiter mit dem Nachholspiel bei den Füchsen


            Robert Pocrnic (Trainer)

Man hat immer was zu verlieren – und zwar drei Punkte oder einen Punkt. "Man hat nichts zu verlieren" – wozu spiele ich dann Fußball? Auch bei den Füchsen werden wir mit allem, was wir haben, uns dagegen stemmen und wieder versuchen zu punkten.


Berlinsport Aktuell sprach mit Croatia-Trainer Robert Pocrnic nach dem Spiel am Freitag noch über den Lohn nachhaltiger Arbeit, die bisherige Saison – und den (Un-)Sinn einer beliebten Fußballfloskel.

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TRAINER KOSTIC IM GESPRÄCH

Der SV Sparta Lichtenberg bleibt nach dem 16. Spieltag Tabellenführer der Berlin-Liga – nach dem 5:0-Erfolg bei Croatia am Freitagabend konnte TuS Makkabi durch das 3:2 am Sonntag bei Al-Dersimspor aber punktmäßig wieder aufschließen. Parallel unterlagen die Füchse beim SCC (1:2) und haben damit bei zwei Spielen weniger und nun sechs Punkten Rückstand auf das Spitzenduo praktisch zumindest ihren "Bonus" aufgebraucht. Mit 49 erzielten Toren in 15 Partien ist Sparta dabei seinem Offensivstil weiterhin treu – auch wenn es manchmal im Spiel "gegen den Ball" Probleme gibt.


            DRAGAN KOSTIC (TRAINER)

Beim letzten Spiel war ich total unzufrieden, obwohl wir 6:4 gewinnen (...) – aber genau da darf ich als Trainer diesen Fehler nicht machen, sondern muss den Druck einfach von den Jungs nehmen. Den kann ich mir gerne selber machen, aber darf den nicht übertragen.


Berlinsport Aktuell sprach mit Trainer Dragan Kostic nach dem 5:0-Sieg bei Croatia vergangenen Freitag noch über Generalkritik nach Siegen, aber auch Selbstkritik – und die Rolle im Spitzentrio der Berlin-Liga.

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R. POCRNIC UND D. KOSTIC ZUM SPIEL

Eine Stunde war das Duell zwischen SD Croatia und dem SV Sparta am Freitagabend eine ausgeglichene Angelegenheit – doch zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden die Weichen gestellt.


Hören Sie in den kommenden Tagen mehr von beiden Trainern auf www.berlinsport-aktuell.de


Erst parierte Sparta-Torwart Erdmann einen Handelfmeter von Vincetic (50.), dann nutzten die Gäste einen individuellen Fehler Croatias zur Führung (57.). Mit zwei weiteren Treffern (61., 74.) gelang Hänsch dann sogar ein Hattrick und Konrad (77.) sowie Cicek (81.) erhöhten letztlich zum deutlichen Endstand in einer Partie mit kuriosem Verlauf.

Berlinsport Aktuell sprach nach Abpfiff mit Dragan Kostic (SV Sparta) und Robert Pocrnic (SD Croatia) über das Spiel.

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ABWEHRSPIELER TRIFFT 3-MAL – ABER DER SC CHARLOTTENBURG VERLIERT

Vergangenes Wochenende gelangen Kian Niroomand (Foto, vorne) als Verteidiger für den SC Charlottenburg gleich drei Tore beim SV Sparta – und trotzdem ging der SCC am Ende als Verlierer vom Platz.


Es war einem erst überhaupt nicht bewusst, dass da gerade drei Tore gelungen sind – weil wir ja die ganze Zeit einem Rückstand hinterhergerannt sind und es für mich nur darum ging, irgendwie noch was Zählbares mitzunehmen.


Berlinsport Aktuell erfuhr am Telefon vom 31-Jährigen unter anderem, dass er...

a) ...in dem Spiel sogar eigentlich viermal getroffen hat
b) ...während der Partie keine Gelegenheit hatte, den besonderen Moment zu realisieren
c) ...vor Beginn der Aufzeichnungen einmal Stürmer war
d) ...beim Toreschießen keine Verwandten kennt
e) ...auch beim Tippen des Spieltags hundertprozentiger SCCer ist

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*das Gespräch wurde am Freitagnachmittag aufgezeichnet

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Ü. ERGIRDI UND A. MEYER ZUM SPIEL

Am Mittwochabend setzte sich der favorisierte Berliner AK bei den Füchsen Berlin Reinickendorf und steht damit als letzter Viertelfinalist des Berlin-Pokals fest. Beide Teams boten sich ein intensives Spiel, das zunächst auf Augenhöhe verlief – allerdings nutzte der BAK eine Chance durch Kargbo (40.) zur Pausenführung. Nach dem Wechsel hatte der Regionalligist das Geschehen dann weitgehend im Griff und konnte in der Nachspielzeit durch Richter (90.+1) die endgültige Entscheidung herbeiführen.

Berlinsport Aktuell sprach nach Abpfiff mit Ümit Ergirdi (Füchse, Foto l.) und André Meyer (BAK) über das Spiel und die spezielle Situation (gerade aktuell bei den Moabitern), nach längerer Pflichtspielpause wieder in den "Vollbetrieb" gehen zu müssen.

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Im Berlin-Pokal haben Türkiyemspors Frauen gestern Abend gegen den 1. FC Union den Sprung ins Viertelfinale geschafft. In der Regionalliga Nordost haben beide Teams einen guten Start hingelegt: die Kreuzbergerinnen (8 Partien/19 Punkte) liegen aktuell auf Rang 2 hinter Absteiger Turbine Potsdam II (9/21), Union (8/16) befindet sich hinter Viktoria (7/19) punktgleich mit RB Leipzig II auf dem 4. Platz.


Bei Türkiyemspor ist mit Deniz Corr (Foto r.) zu Saisonbeginn ein neuer Trainer ins Amt gekommen, der bisherige Coach Murat Dogan ist in der sportlichen Leitung des Frauenteams geblieben.

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Bei den Frauen des 1. FC Union beendete der bisherige Trainer Björn Münnich gerade seine Tätigkeit – zumindest vorübergehend hat mit Christian Liedtcke (Foto r.) ein langjähriger Übungsleiter aus dem Köpenicker Nachwuchs- und Frauenbereich das Amt eingenommen.

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DENIZ CORR UND CHRISTIAN LIEDTCKE ZUM SPIEL


Am Abend setzte sich im letzten Achtelfinalspiel um den Berlin-Pokal der Frauen das Team von Türkiyemspor mit 2:1 (2:1) gegen den 1. FC Union durch. Die Führung der Kreuzbergerinnen durch Leyila Aydin (13.) konnte Union noch durch Lisa Heiseler (14.) postwendend ausgleichen, der Treffer von Aylin Yaren nach einer halben Stunde zum 2:1 reichte jedoch letztlich schon zum Sieg Türkiyemspors und den Einzug in die Runde der letzten Acht.


Hören Sie morgen mehr von beiden Trainern über die Saison und Perspektiven ihrer Teams


Berlinsport Aktuell sprach nach Abpfiff mit den Trainern Deniz Corr (Türkiyemspor) und Christian Liedtcke (1. FC Union) über das Spiel.

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