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Massimo holt das Maximum

Das Vierjährigen-Rennen um 10.000 Euro Preisgeld endet mit einer
Riesenüberraschung. Die ebenso hoch dotierte Gold-Serie verläuft
dramatisch.

Luna Scott und Fahrer Massimo Hendrickx sicherten sich den Sieg im Lauf der 4-Jährigen (Foto: ©Marius Schwarz)

Strahlender Sonnenschein und optimale äußere Bedingungen: Auf der Derby-Bahn wurde erneut ein mit 10.000 Euro Preisgeld dotiertes Rennen für vierjährige Pferde ausgetragen. Das Publikum genoss die herrliche Frühsommer-Atmosphäre. Und vor allem für den Belgier Massimo Arickx hätte der Tag wohl nicht schöner sein können. Denn der 21-Jährige schaffte eine absolute Sensation und gewann die von trotto.de gesponserte Prüfung mit der in den Farben der Gerrits Recycling Group laufenden 30,9-Außenseiterin Luna Scott, mit der nahezu niemand gerechnet hatte. Gleich sein allererster Start in Berlin wurde für den jungen Mann zu einem absoluten Volltreffer!

Außenseiter-Sieg 1

Dass er mit der von Erwin Bot trainierten Stute nicht angereist war, um nur eine Nebenrolle zu spielen, wurde schon auf den ersten Metern klar. Massimo Arickx führte Luna Scott sofort an die Spitze und ließ dann nach einem kurzen Abtasten den 1,7-Favoriten Lindstedt Boko (Michael Nimczyk) vorbei. Als dieser sich auf der Schlusshalben trotz des rasanten Tempos – die beiden letzten Durchgangszeiten lauteten 13,6 und 11,6 – nicht von der ihm wie ein Schatten folgenden Gegnerin lösen konnte, deutete sich die dicke Überraschung an und war hundert Meter vor dem Ziel endgültig perfekt: Luna Scott zog an Lindstedt Boko vorbei und stürmte in 13,2/1.900m zu einem verblüffend leichten Erfolg.

Außenseiter-Sieg 2

Das war schon nicht ohne – aber der ebenfalls mit 10.000 Euro dotierte dritte Lauf der Gold-Serie toppte sogar noch die Ereignisse. Denn ebenso wenig wie mit Luna Scott war im Vorfeld mit Heinrich Riewes Kiss Me Bo und ihrem Catchfahrer Dennis Spangenberg gerechnet worden. Der für über 25-fache Odds gehandelten Stute schien auf der kurzen Meilendistanz zunächst einmal keine Bedeutung zuzukommen, denn sie lag eine Runde vor dem Ziel scheinbar chancenlos an drittletzter Stelle an der Innenkante. Doch auf der Zielgeraden überschlugen sich die Ereignisse. Der Pilot Mister Ed Heldia (Michael Nimczyk) streckte verblüffend schnell die Waffen und an seine Stelle rückte Major Ass (Victor Gentz), der schon klar die Nüstern vorne hatte, mit dem sicheren Sieg vor Augen aber unmittelbar vor dem Pfosten ansprang. Im selben Moment hatte sich ganz außen Kiss Me Bo hervorragend in Szene gesetzt. Und tatsächlich: Die Auswertung des Zielfotos ergab einen minimalen Vorteil gegenüber dem hart innen durchgestoßenen Inspector Bros (Robbin Bot). Das alles
in einer Wahnsinnszeit: Die Uhren blieben bei 1:11,3 min. stehen – für Kiss Me Bo eine überragende neue Rekordmarke!

Silber-Serie an Purple Rain

In der Silber-Serie ging es wie stets um 6.000 Euro Preisgeld. In dem siebenköpfigen Feld setzten die meisten Zuschauer auf Thorsten Tietz und den bei 2,3:1 notierten Purple Rain. Das war genau die richtige Entscheidung. Der von Gerhard Holtermann für die Farben von Werner Pietsch trainierte Wallach bekam zwar nicht sofort die Führung, drückte aber gleich im ersten Bogen mächtig auf das Gaspedal und übernahm eingangs der Tribünengeraden endgültig die Regie. Damit war aber noch längst nicht alles in trockenen Tüchern. Denn ab Mitte der Gegenseite griff der anfangs noch unauffällige Blizzard PS (Victor Gentz) immer stärker in das
Geschehen ein. Im Einlauf stellte der dreimal hintereinander siegreiche Herausforderer Purple Rain zum Kampf und hatte rund 200 Meter vor der Linie einen ganz starken Moment. Doch Purple Rain hielt dem Druck stand und machte sich in 13,8/1.900m wieder frei – eine blitzsaubere Leistung!

Weitere Rennen

Der Renntag hatte mit einem Sieg von Michael Nimczyk und King of the Hill begonnen. Der kleine Bruder der beiden Derby-Triumphatoren Unforgettable und Expo Express lag zunächst an dritter Position und begab sich auf der Gegenseite kontinuierlich weiter nach vorne. In 14,1/1.900m blieb der Wallach aus dem Besitz von Karin Walter-Mommert nur eine Zehntelsekunde über seiner Bestzeit.

Danach kam zunächst einmal der Fahrernachwuchs an die Reihe: Das MiniTraber-Rennen ging an den zehnjährigen Ben Schlüter und sein Pony Karat’s Fleur. Im Anschluss waren die Amateure in Aktion. Sarah Kube dirigierte Berenice Gar sofort an die Spitze und konnte dann erfolgreich das Tempo aus der Partie nehmen, ohne dass gegnerische Angriffe erfolgten. Im Einlauf löste sich Berenice Gar souverän.

Gute zwanzig Minuten später lautete das Motto: Lola gegen Lola. Die von Dennis Spangenberg gesteuerte Lola Vici hatte eine Runde vor dem Ziel das Kommando ergattert, musste sich aber im Einlauf mächtig strecken, um die vehement attackierende Lola Dragon (Thomas Panschow) abzuwehren.

Der Überraschungscoup von Luna Scott im Vierjährigen-Rennen hatte die Zahl der noch mit Erfolgsaussichten an der V7+ beteiligten Anteilscheine bereits kurz nach dem Auftakt der Kombiwette wie Butter in der Sonne schmelzen lassen. Der Sieg des zur 10,3-fachen Quote gehandelten Mountain Hero mit seinem Trainer Victor Gentz ließ den ersten Rang der Kombiwette dann schon drei Rennen vor Schluss endgültig platzen. Es entstand ein Jackpot in Höhe von rund 6.122 Euro – nur der zweite Rang wurde letztendlich getroffen. Mountain Hero war total unterschätzt worden – völlig unverständlich, zumal er Anfang des Monats bereits einen überzeugenden Ehrenrang erzielt hatte. Der Wallach ging sofort nach vorne und brachte das Rennen ganz locker nachhause.

Völlig anders gestaltete sich der Verlauf für Kornelius Kluth und You can do, denn die noch etwas unsichere, aber hoch veranlagte Stute verbrachte kaum einen Meter an der Innenkante. Sie fand jedoch bis weit in die Gegenseite hinein ein Führpferd und schlug dann aus dem letzten Bogen heraus eiskalt zu. Ein starker Auftritt, der Geschmack auf mehr macht.

Gesamtumsatz: 88.452,89 Euro. Bahnumsatz: 33.806,93 Euro. Außenumsatz: 54.645,96 Euro.

Unser Terminhinweis: Die nächste Mariendorfer Veranstaltung findet am Sonntag, dem 29. Mai statt. Beginn ist vermutlich gegen 16.00 Uhr, bitte beachten Sie unsere diesbezüglichen zeitnahen Veröffentlichungen. Im Mittelpunkt stehen das mit 10.000 Euro dotierte und von trotto.de gesponserte Vierjährigen-Rennen, die Newcomer-Serie um 6.000 Euro Preisgeld sowie mehrere PMU-Prüfungen.

Quelle: Berliner Trabrenn-Verein (BTV)

TRAINER GERDTS UND SEITZ NACH DEM SPIEL AM SAMSTAG

Mit dem 2:1-Auswärtssieg beim SC Staaken konnte der FC Hertha 03 am Sonnabend einen wichtigen Dreier im Aufstiegsrennen verbuchen – zumal parallel Blau-Weiß 90 und der Rostocker FC ihre Partien verloren. Grabow (18.) hatte die Zehlendorfer im ersten Durchgang in Führung gebracht (Foto), Ernst (50.) diese nach der Pause auf 0:2 ausgebaut. Für die Gastgeber reichte es nur noch zum Anschlusstor durch Bae (90.).

Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit den Trainern Fabian Gerdts (Hertha 03) und Jeffrey Seitz (SC Staaken).

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TRAINER ERGIRDI UND BANGOURA NACH DEM TOPSPIEL (II)

Berlinsport Aktuell befragte nach der Partie gestern Abend, die mit einem 2:1-Sieg der Füchse endete, Ümit Ergirdi (l., Trainer Füchse) und Ousmane Bangoura (Co-Trainer TuS Makkabi) u. a. noch zur aktuellen Situation im Aufstiegsrennen.

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TRAINER ERGIRDI UND BANGOURA NACH DEM TOPSPIEL


Am Abend gewannen die Füchse Berlin Reinickendorf in einem Nachholspiel der Berlin-Liga gegen TuS Makkabi mit 2:1 (0:1). Die Gäste waren dabei vor der Pause zunächst durch Kupfer (39.) in Führung gegangen – nach dem Wechsel drehten die Treffer von Özcin (70., 74.) jedoch den Spielstand zugunsten der Füchse und Makkabi musste vor 263 Zuschauerinnen und Zuschauern am Wackerplatz die erste Saisonniederlage einstecken.


Hören Sie demnächst mehr von beiden Trainern bei www.berlinsport-aktuell.de


Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit Ümit Ergirdi (Trainer Füchse) und Ousmane Bangoura (Co-Trainer TuS Makkabi).

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DIE TRAINER BEI DER PK (PLUS INTERVIEW DUDA)

Die Trainer Christian Benbennek (BFC Dynamo, Foto l.)) und Benjamin Duda (Berliner AK) – plus kurzes Gespräch mit dem BAK-Coach extra – nach der gestrigen Partie.
Aufzeichnung und Zusammenschnitt von Berlinsport Aktuell.

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Mehr von den Trainern der Füchse und des Frohnauer SC

Berlinsport Aktuell fragte nach dem Spiel Füchse - Frohnau (1:2) am Mittwoch noch bei den Trainern nach – wie bewertet etwa Ümit Ergirdi (Füchse) nach der Niederlage nun die Situation im Aufstiegsrennen oder was sagt Guido Perschk (Frohnauer SC) zur Tabellenführung seiner Mannschaft.


                  Ümit Ergirdi (Füchse)


              Guido Perschk (Frohnau)


 

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TRAINER KAYA IM GESPRÄCH

Seit vergangenem Wochenende steht fest, dass der BFC Tur Abdin nach drei Saisons wieder aus der Landesliga absteigen muss. Durch die gestrige 1:2-Niederlage im Nachholspiel gegen Berolina Stralau bleiben die Weddinger auch Vorletzte in der 1. Abteilung.

Berlinsport Aktuell sprach nach Abpfiff mit dem Interimstrainer und auch 1. Vorsitzenden von Tur Abdin, Hüsnü Kaya, über das Spiel als Spiegelbild der Saison, Gründe für den Abstieg – und die Rückbesinnung auf die Wurzeln des Vereins als Ansatz für den Neustart in der Bezirksliga.

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Beitrag+Foto: BspA/Hasso Nickelé
Bearbeitung: BspA/Hagen Nickelé

TRAINER ERGIRDI UND PERSCHK NACH DEM NORDDERBY

Am Abend unterlagen die Füchse Berlin Reinickendorf in einem Nachholspiel der Berlin-Liga dem Frohnauer SC mit 1:2 (0:0). Özcin (61.) hatte die Füchse dabei im zweiten Durchgang noch in Führung geschossen, doch Wilhelm gelang eine Viertelstunde vor dem Ende der Ausgleich. Für die Gastgeber ein Wirkungstreffer, denn Walter (81.) sorgte letztlich sogar noch für das Siegtor der Frohnauer.


Hören Sie demnächst mehr von beiden Trainern bei www.berlinsport-aktuell.de


Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit den Trainern Ümit Ergirdi (Füchse) und Guido Perschk (Frohnauer SC).

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MANAGER NIROOMAND NACH DEM TITELGEWINN (MITSCHNITT IN AUSZÜGEN)

Nach 0:2-Rückstand konnten die Berlin Recycling Volleys die Finalserie gegen den VfB Friedrichshafen noch zu ihren Gunsten drehen und den zwölften deutschen Meistertitel gewinnen. Joachim Lißner war auf der anschließenden Feier und hat die Ansprache von Kaweh Niroomand (Foto) mitgeschnitten – der Manager der Volleys bietet in seiner Rede ebenso analytische wie launige Kommentare sowie einen personalpolitischen Ausblick.

Berlinsport Aktuell bietet die Ansprache an dieser Stelle in Ausschnitten zum Nachhören.

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Mitschnitt+Foto: Joachim Lißner

Bearbeitung: BspA/Hagen Nickelé

 

TRAINER SCHMITZ IM GESPRÄCH
Der BSV Grün-Weiß Neukölln verlor am Sonntag sein Heimspiel gegen den Tabellenführer Lichtenrader BC mit 0:2. Es war die zweite Niederlage in acht Partien unter dem neuen Trainer Kevin Schmitz, der das Team Ende Februar (nicht, wie im Gespräch gesagt, Anfang März) in seinem ersten Spiel als Chefcoach anleitete. Damit bleiben die Neuköllner – jetzt vier Punkte vor den Abstiegsrängen – fünf Spieltage vor Saisonende auf Platz 12 der Landesliga 2. Abteilung.


Berlinsport Aktuell sprach nach Abpfiff mit Trainer Kevin Schmitz (Foto) über die Partie, die Situation im Kampf um den Klassenerhalt – und eine mögliche Fortsetzung der Tätigkeit auf der Trainerbank.

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Beitrag+Fotos: BspA/Hagen Nickelé