TRAINER LITTLER IM WEITEREN GESPRÄCH VOM MITTWOCH
Nach zwei Abstiegen in Folge war der FC Viktoria 1889 Berlin vor dem Start der Berlin-Liga 2026/27 so etwas wie die große Unbekannte im Wettbewerb. Trotz eines wiederholten Umbruchs mit einem neuen Trainer und dem Aufbau einer sehr jungen Mannschaft u.a. mit vielen Spielern aus der 2. Herren (Landesliga) stehen die Himmelblauen nach zehn absolvierten Partien aber sehr gut da. Mit einem aktuellen Wert von 5,8 Toren pro Begegnung fallen bei Viktoria-Spielen dazu bislang mit Abstand die meisten Treffer in der Spielklasse – dazu trug natürlich auch das spektakuläre 9:3 am Mittwoch gegen den in diesem Ranking zweitplatzierten FC Internationale (4,4 Tore/Spiel) bei. Im Berlin-Pokal ist man dagegen in der 3. Runde zuhause gegen Ligakonkurrent Blau-Weiß 90 (1:2) ausgeschieden.
VIKTORIA BERLIN – STATUS

Berlin-Liga
seit 2026/27
aktuell: Platz 3*
10 Spiele - 18 P., 36:22 T.
*1 bzw. 2 Spiele mehr als der Rest der Top 8 absolviert
NÄCHSTE SPIELE:
A Berliner SC (25.10.)
H TSV Mariendorf (31.10.)
Berlinsport Aktuell sprach mit Trainer André Littler am Mittwoch noch über den "Reset" im Kader der 1. Männer vor der Saison, Gründe für die schnellen ersten Früchte des Umbaus – und die sportliche Aufbruchstimmung am Ostpreußendamm.
ANDRÉ LITTLER (VIKTORIA BERLIN)

Zum Abhören bitte oben anklicken
Beitrag+Fotos: BspA/Hagen Nickelé
Nach dem starken Start in die Berlin-Liga 2026/27 (3 Spiele, 7 Punkte) und anschließend drei Pleiten wechselten sich bei Aufsteiger FC Internationale zuletzt Sieg und Niederlage ab. Am Mittwoch gab es eine bittere 3:9-Niederlage bei Viktoria, zuvor hatten die Schäneberger in Wilmersdorf mit 2:1 gewonnen.

Im fünften Jahr in der Landesliga (1. Abteilung) steht Türkiyemspor nach sieben Spieltagen auf Rang 2 an der Spitze des dicht gedrängten Verfolgerfeldes hinter Spitzenreiter VSG Altglienicke II. Im Berlin-Pokal haben die Kreuzberger dazu das Achtelfinale (nach 1:0-Erfolg gegen Oberligist Füchse) erreicht und treffen dort Mitte November zuhause auf Ligakonkurrent Hansa 07.
Landesliga (St.1)
Im zehnten Jahr in der Berlin-Liga ist der FSV Spandauer Kickers nicht gut aus den Startlöchern gekommen (drei Punkte aus den ersten fünf Partien – letzten Sonntag (bei Croatia, 4:0) und am Mittwoch (in Mariendorf, 1:0) gab es jedoch gleich zwei Dreier in Folge. In der 3. Runde des Berlin-Pokals ereilte "SpaKi" dazu das Aus beim Landesligisten Delay Sport.

Seit dem Aufstieg 2022 hat der TSV Mariendorf 1897 in der Berlin-Liga stets zwischen den Plätzen 4 und 8 abgeschlossen. In der Startphase 2026/27 haben sich zuletzt Sieg und Niederlage abgewechselt, so gewann der TSV am Sonntag beim BSC und unterlag dann SpaKi am Mittwoch zuhause 0:1. Dazu sind die Mariendorfer noch im Achtelfinale des Berlin-Pokals vertreten, wo man im November auf den SV Sparta (Oberliga) trifft.

Der BSC Eintracht Südring ist sehr gut in die zweite Saison in der Kreisliga A (1. Abteilung) nach dem Abstieg 2025 gestartet. Mit fünf Siegen (und einer deutlichen Niederlage gegen PV Nord) stehen die Kreuzberger aktuell auf Rang 2 der Tabelle, im Berlin-Pokal kam das Aus bereits in Runde 1 gegen Stern 1900 (Berlin-Liga).

Die dritte Saison in der Kreisliga A nach dem Aufstieg 2024 ging für die VSG Rahnsdorf unter der Leitung des neuen Trainers Pierre Tänzer (zuletzt Bero Mitte) zunächst nicht gut los: drei Niederlagen setzte es, dazu kam in der 2. Runde des Berlin-Pokals das Aus gegen den BFC Meteor (Berlin-Liga). Im Anschluss gewann die VSG jedoch zwei Spiele in Folge, verlor dann aber nach der Ligapause am Sonntag bei Eintracht Südring 1:4 (1:1).
*wegen Rauschen des Tons durch böigen Wind von 0:43 bis 01:00 reduzierte Lautstärke – sinngemäß sagt der Interviewte:
Nach dem Aufstieg 2023 spielt der DFC Kreuzberg aktuell nun seine vierte Saison in der Landesliga – gegen den FC Hertha 03 (3:0, 03.10.) und Polar Pinguin (1:1, 10.10.) holte der selbsterklärte FLINTA*-Fußballverein zuletzt vier Zähler.

Nach dem starken Start als Aufsteiger in die Berlin-Liga 2026/27 (3 Spiele, 7 Punkte) hat der FC Internationale dreimal hintereinander verloren und ist aus dem Berlin-Pokal ausgeschieden (beim Ligakonkurrentn TSV Mariendorf, 3:5 n.E.). Umso wichtiger also der Dreier am letzten Mittwoch gegen Biesdorf (2:1, Tore: Schneider, Echeverria), der die "Negativserie" beendete.
Auch im dritten Jahr in der Berlin Liga geht es beim VfB Fortuna Biesdorf erst einmal um den Klassenerhalt, der in beiden vorherigen Saisons mit jeweils 45 Punkten trotz schwieriger Passagen im Verlauf letztlich doch vergleichsweise sicher erreicht wurde. Am Mittwoch musste man die zweite Niederlage in Folge quittieren (1:2 bei Inter), zuvor hatte man in drei Partien die bisherige Gesamtzahl von fünf Punkten eingespielt – dazu ereilte die Biesdorfer das Aus in Runde 2 des Berlin-Pokals (1:3 bei Delay Sport).
