Autoren-Archive: Hagen Nickele


Am Abend setzte sich der Favorit Füchse Berlin Reinickendorf im Nachholspiel der 2. Runde des Berlin-Pokals beim SC Minerva 1893 mit 4:1 (2:1) durch. Die Tore für die Füchse erzielten Burow (16., Handelfmeter, 18.), Gleisinger (51.) und Steven Haubitz (77.), der kurz darauf verletzt raus musste. Für den B-Kreisligisten verkürzte Ayoub (30.) zwischenzeitlich auf 1:2.


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Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit den Trainern Ümit Ergirdi (Füchse) und Abdüssamet Demirel (Minerva) über die Partie.

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TRAINER BANECKI IM GESPRÄCH


Der 1. FC Wilmersdorf hat einen guten Start in die Saison hingelegt. Geht man davon aus, dass die abgebrochene Partie bei Al-Dersimspor für den Aufsteiger gewertet wird, brächte man es auf 14 Punkte aus neun Spielen. Mit Niclas Warwel (30, vom FC Hertha 03) hat dazu noch ein weiterer, gestandener Spieler den Weg an die "Blisse-Ritze" gefunden. Heute abend treten die Wilmersdorfer im Nachholspiel der zweiten Pokalrunde bei Landesligist Concordia Wittenau an – in der folgenden Englischen Woche der Berlin-Liga geht es dann erst zu TuS Makkabi und Stern Marienfelde, bevor zum Abschluss das Heimspiel gegen Croatia auf dem Programm steht.


            Francis Banecki (Trainer)

Vor zwei Wochen hatten wir noch zwei Niederlagen hintereinander und saßen alle traurig beieinander. Von daher können wir – nur weil wir jetzt zwei Siege haben – unsere Ziele nicht komplett umstellen.


Berlinsport Aktuell sprach am Sonntag nach der abgebrochenen Partie mit Trainer Francis Banecki über Stimmung, seinen letzten Neuzugang* – und ein Gespräch mit einem alten Weggefährten.

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*Warwel spielte unter Trainer Timo Szumnarski (heute Sportlicher Leiter des 1. FC Wilmersdorf) bei Hertha 03

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FABIAN GERDTS IM INTERVIEW

Der FC Hertha 03 hat in der Saison 2020/21 zeitig zu viele Punkte liegen gelassen, um vorerst an den hoch gesteckten Zielen festzuhalten. Negativer Höhepunkt sicher die 1:6-Pleite in Greifswald am 7. Spieltag, nach der sich der Verein einvernehmlich von Trainer Simon Rösner trennte. Die Nachfolge wurde quasi intern gelöst: Fabian Gerdts, der vor der Saison als Assistent an den Siebenendenweg gekommen war, übernimmt den Chefposten und wird bei seiner Arbeit vom langjährigen 03-Kapitän Robert Schröder unterstützt. Nach dem eher mühsamen Weiterkommen im Pokal beim Berlinligisten Makkabi im Elfmeterschießen zeigte die Mannschaft dann beim 3:2-Heimsieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer SV Tasmania eine starke Leistung und viel Moral trotz zweimaligen Rückstands.


            Fabian Gerdts (Hertha 03)

Also wir sind ganz klar ein Trainerteam mit Robert Schröder – jeder hat so sein Feld, wo er stark ist und wir kompensieren unsere Schwächen. Wir vertrauen uns da – und bis jetzt läuft es sehr gut.


Nach dem Spiel am Freitag sprach Berlinsport Aktuell noch mit Fabian Gerdts über die Aufs und Abs des Trainerdaseins, seine Zeit bei Berlin United – und kurzfristige Ziele.

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Die Partie zwischen dem BSV Al-Dersimspor und dem 1. FC Wilmersdorf wurde am Sonntagnachmittag von Schiedsrichter Marcel Richter unmittelbar vor der Pause abgebrochen. Die Gäste lagen zu diesem Zeitpunkt durch ein Tor von Czekalla (16.) in Führung, auf Seiten von Al-Dersimspor hatten Thiam Rot (37.) und Aktürk Gelb-Rot (44.) gesehen.


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Berlinsport Aktuell sprach nach dem Abbruch mit den Trainern Francis Banecki (Wilmersdorf) und Kai Brandt (Al-Dersimspor) über die Vorgänge auf dem Lilli-Henoch-Sportplatz*.

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*Der Verfasser war kein Augenzeuge der Vorfälle

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Zum Auftakt des 8. Spieltags der NOFV-Oberliga Nord endete die Siegesserie des Spitzenreiters SV Tasmania: am Freitagabend unterlagen die Neuköllner mit 2:3 beim FC Hertha 03. Die Gäste konnten dabei zu Beginn jeder Halbzeit durch Kaiser (6.) bzw. Brechler (49.) jeweils in Führung gehen, den Zehlendorfern gelangen jedoch die Ausgleichstreffer durch Steins Foulelfmeter (18.) bzw. Jahn (79.). In der Schlussphase drängten die Hausherren dann auf das Siegtor und belohnten sich schließlich durch das Kopfballtor von Stüwe (90.+1) zum 3:2-Endstand.


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Berlinsport Aktuell sprach nach dem Spiel mit den Trainern Fabian Gerdts (Hertha 03, l.) und Abu Njie (Tasmania).

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Der CFC Hertha 06 hat in der NOFV-Oberliga Nord einen schwierigen Saisonstart erlebt – nach sechs Spielen liegen die Charlottenburger mit drei Punkten auf dem letzten Platz des Klassements. Zahlreichen Abgängen standen im Sommer zunächst nur wenige Neuzugänge gegenüber, nach dem 3. Spieltag hatte dann Trainer Murat Tik genug und trat zurück. Ab September kamen dann insgesamt noch neun neue Spieler an die Brahestraße – als Übungsleiter wurde dazu mit Dietmar Demuth (Foto, M.) ein erfahrener Mann verpflichtet, ihm zur Seite steht mit Michael Fuß (Foto, l.) einer, der den Berliner Fußball geprägt hat und diesen kennt wie kaum ein anderer. Aus drei Punktspielen konnten die 06er nun zumindest einen Dreier einfahren, im Pokal schied man gegen Ligaprimus Tasmania (1:2) knapp aus.

Nach dem Spiel am Sonntag sprach Berlinsport Aktuell mit Dietmar Demuth noch über neue Spieler, schwierige Aufgaben – und seine eigentliche Jobbeschreibung.

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Azimut holt Gold

Siegerpaar: Azimut und Fahrer Josef Franzl siegten im Hauptrennen (Foto:©Marius Schwarz)

Josef Franzl triumphiert mit dem Hengst im 10.000-Euro-Hauptrennen und siegt auch mit Naama. Thomas Panschow und Robbin Bot feiern ebenfalls Doppelerfolge. 

Nach dem Derby ist vor der Breeders Crown: So in etwa lautete das Motto für die Berliner Sonntagveranstaltung, welche die Pause zwischen den beiden Großereignissen auf kurzweilige und spannende Art überbrückte. Im sportlichen Mittelpunkt stand insbesondere der mit 10.000 Euro Preisgeld dotierte fünfte Lauf der Gold-Serie. Er wurde zur glasklaren Beute für Josef Franzl und Azimut. Das Gespann stellte die Weichen bereits auf den ersten Metern auf Sieg und schoss sofort an die Spitze – ein wichtiger Vorteil gegenüber dem als Hauptgegner gehandelten und von Heiner Christiansen gesteuerten Larsson, der seine besten Rennen von vorne geht und sich diesmal mit der zweiten Position innen begnügen musste. Ende der Gegenseite nahm Heiner Christiansen seinen Stallcrack zwar zum Angriff heraus – doch Azimut agierte viel zu souverän, um noch in Gefahr zu geraten.

Lediglich Stonewashd Diamant (Victor Gentz) hätte den 1,3:1-Favoriten vielleicht noch in Bedrängnis bringen können. Denn der Stute, die unterwegs stets an letzter Stelle des Sechserfeldes gelegen hatte, wuchsen auf der Zielgeraden regelrecht Flügel. Mit einer bärenstarken Leistung sprintete die Siebenjährige an Larsson vorbei auf Rang zwei und verkürzte den Rückstand auf den 14,3/1.900m trabenden Azimut auf eine halbe Länge. Doch Josef Franzl konnte das relativ egal sein: „Ich wollte Azimut heute nicht auseinandernehmen und es hat auch so gereicht. Falls nichts Ungewöhnliches geschieht, wird der Hengst nun als nächstes im Breeders-Crown-Hauptlauf der Fünf- bis Siebenjährigen an den Start gehen“, zeigte sich „Seppi“ Franzl überaus zufrieden. Stolz sein durfte der Trainer im Rahmenprogramm zudem auf sein zweites Siegpferd Naama. Die Stute lieferte eine wahre Demonstration ab und gewann Start bis Ziel völlig souverän. Nama blieb in 15,1/1.900m mit anderthalb Längen vor der von Thomas Panschow nach geschontem Verlauf optimal eingesetzten Classic Royale.

Herbst-Pokal des VDT

Ähnlich hochklassig wie der Lauf der Gold-Serie war auch der Herbst-Pokal des VDT besetzt. Das Rennen schien auf eine Entscheidung zwischen dem führenden Iron Creek (Thorsten Tietz) und dem außen attackierenden Maxi Cup (Josef Franzl) hinauszulaufen. Noch im Schlussbogen wirkte es so, als könnte sich allenfalls der dahinter platzierte Mon Filou (Heinz Wewering) in dieses Duell einmischen. Doch urplötzlich tauchte der von Roman Matzky präsentierte Horatio Fortuna auf. Der Fuchswallach hatte auf der letzten halben Runde nahezu unbemerkt die Verfolgung aufgenommen und wurde im Einlauf höllisch schnell. Mit 14,0/1.900m sprang sogar die Tagesbestzeit für ihn heraus. Roman Matzky: „Ich wollte ursprünglich schon in der Startphase offensiv werden – aber die gestaltete sich überaus rasant. Also habe ich lieber abgewartet. Ich freue mich sehr über diesen Sieg und wir peilen nun als nächstes die Teilnahme bei der Breeders Crown an.“

Thomas Panschow zweimal vorne...

Verblüffte Mienen gab es im Publikum nach dem Sieg der von Thomas Panschow gesteuerten 32,7:1-Riesenaußenseiterin Liberty Bell, die maßgeblich dafür sorgte, dass der erste Rang der V7+ nicht getroffen wurde. Denn in dieser Prüfung war allseits ein klarer Erfolg von Prosperous S (Kornelius Kluth) erwartet worden – der Topfavorit war nach einem Startfehler aber sofort aus der Partie. Zudem fand Liberty Bell im Windschatten der Pilotin Open Season (Heiner Christiansen) einen idealen Rennverlauf vor. Auf der Zielgeraden trat Liberty Bell aus dem Windschatten der Gegnerin heraus und war in 15,7/1.900m schnell vorbei.

Genauso mühelos fiel der zweite Tagessieg mit Virginias Prime für den „Mann in Blau“ aus. Thomas Panschow hatte mit dem Wallach vor den Tribünen die Offensive eingeleitet und nachdem er die Spitze erobert hatte, war Virginias Prime in 14,7/1.900m eine wahre Macht. „Man muss ihn zwar stets ein wenig bei Laune halten. Aber Virginias Prime ist wirklich ein exzellentes Pferd. Im Grunde genommen war es heute mehr oder weniger ein Spazierfahrt für mich“, strahlte der Siegfahrer im Anschluss.

...und Robbin Bot macht's ihm nach

Robbin Bot baute seine tolle Saisonbilanz ebenfalls mit einem Doppelerfolg weiter aus. Treffer Nummer eins erzielte er mit Englishtown. Der Profi brachte seinen Schützling nach einer halben Runde zwar in Position, machte den Vierjährigen aber erst auf der Schlusshalben richtig flott. Englishtown erarbeite sich rasch den entscheidenden Vorteil und lief in 15,2/1.900m mit sieben Längen Vorsprung vor dem ebenfalls fein finishenden Rolfi (Manfred Zwiener) über die Linie.

Eine knappe Stunde später punktete Robbin Bot dann mit Favori de la Basle, der seine beiden zurückliegenden Disqualifikationen mit einer läuferisch starken Leistung vergessen ließ. Der aus der zweiten Reihe gestartete Wallach hatte unterwegs schnell Boden gutgemacht, ging im Einlauf auf und davon und fertigte seine Konkurrenten in 15,1/1.900m mit fünf Längen Vorsprung ab.

Überraschung zum Auftakt

Der gut besuchte Renntag hatte gleich mit einer faustdicken Überraschung begonnen, denn die 1,1:1-Topfavoritin Atlantis (Thorsten Tietz) bestimmte in Front zwar über eine Runde lang das Tempo, kam dann aber abrupt von den Beinen und machte für die innen dahinter postierte if i can dream (Andreas Gläser) den Weg frei. Die Stute legte beim sechsten Start ihrer Laufbahn die Maidenschaft ab und gewann mit einem Halsvorsprung gegen den außen herum tapfer marschierenden Peyton Manning (Roman Matzky).

Auch Mockridge siegt erstmals

Freudige Mienen über den ersten Sieg ihres Pferdes gab es ebenfalls bei den Mitgliedern der TraberParti, denn Mockridge begab sich in der Hand seines Trainers Victor Gentz auf die heißersehnte Ehrenrunde. Viel Laufvermögen hatte der Fuchshengst ja bereits bei seinen ersten beiden Anläufen angedeutet – nun platzte endgültig der Knoten. Vom äußersten Startplatz 8 aus schoss der Dreijährige sofort an die Spitze – und das war es dann tatsächlich auch schon, denn mit anderthalb Längen Vorsprung und eiserner Moral gab Mockridge das Heft gegen Kelso Boko (Robbin Bot) nicht mehr aus der Hand.

Zwei Amateurrennen

Die Amateure waren zwei Mal gefordert – und zwar beides Mal aus den Bändern. In der Gewinnsummenklasse bis 18.000 Euro sah es von der Grundmarke für den Tempomacher Otto Cash (Emma Stolle) sehr gut aus – zumal sich die vermeintlich härteste Gegnerin Unique Diamant (Daniela Fellner) aus dem Schlussbogen heraus eine Galoppade erlaubt hatte. Doch in deren Windschatten hatte sich auch der mit 20 Meter Zulage bedachte Lodrino (Günter Schiefelbein) herangepirscht und kämpfte sich mit den letzten Schritten an Otto Cash vorbei.

Für Daniela Fellner verlief der Ausflug nach Berlin trotz des Patzers von Unique Diamant dennoch positiv, denn in der nach oben offenen Gewinnsummenklasse wetzte die Trainingsgefährtin Tiffany Diamant die Scharte wieder aus. Obwohl sich die Sechsjährige weite Teile des Rennens in der Außenspur selber gestalten musste, zog sie im Finish mühelos nach vorne und unterstrich ihre zweifellos vorhandene Klasse.

Gesamtumsatz: 127.945,49 Euro – Bahnumsatz: 39.331,85 Euro – Außenumsatz: 88.613,64 Euro.

Unser Terminhinweis: Die nächsten Mariendorfer Veranstaltungen finden am Samstag, dem 24. und am Sonntag, dem 25. Oktober statt. Dann steht das wichtigste Saisonereignis neben dem Derby auf dem Programm: die Breeders Crown! Beginn ist jeweils um 13.30 Uhr.

Quelle: Berliner Trabrenn-Verein (BTV)

Zum Auftakt des 8. Spieltags der NOFV-Oberliga Nord endete die Siegesserie des Spitzenreiters SV Tasmania: am Freitagabend unterlagen die Neuköllner mit 2:3 beim FC Hertha 03. Die Gäste konnten dabei zu Beginn jeder Halbzeit durch Kaiser (6.) bzw. Brechler (49.) jeweils in Führung gehen, den Zehlendorfern gelangen jedoch die Ausgleichstreffer durch Steins Foulelfmeter (18.) bzw. Jahn (79.). In der Schlussphase drängten die Hausherren dann auf das Siegtor und belohnten sich schließlich durch das Kopfballtor von Stüwe (90.+1) zum 3:2-Endstand.


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Berlinsport Aktuell sprach nach dem Spiel mit den Trainern Fabian Gerdts (Hertha 03) und Abu Njie (Tasmania).

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Beitrag+Foto: SV Tasmania/BspA/Hagen Nickelé

HERTHA 03-PRÄSIDENT NIROUMAND IM GESPRÄCH


Kamyar Niroumand stand in den vergangenen Wochen im Mittelpunkt des Interesses, wenn es um Fußball in Berlin ging. Als Präsident des Oberligisten FC Hertha 03 Zehlendorf entschied er sich nach der herben 1:6-Pleite beim Greifswalder FC vergangenes Wochenende, die Reißleine zu ziehen: die Zusammenarbeit mit Trainer Simon Rösner und auch Assistent Michael Meister wurde beendet sowie die Zielsetzung, um den Aufstieg mitzuspielen, auf Eis gelegt. Co-Trainer Fabian Gerdts (zuvor Berliner SC, Berlin United) rückt auf den Chefposten und wird im Amt vom bisherigen 03-Kapitän Robert Schröder unterstützt. Dafür beendete der 32-Jährige seine aktive Karriere im sechsten Jahr am Siebenendenweg.


Über die Situation bei Hertha 03:

K. Niroumand

"Man trennt sich nicht von einem Trainer nach einer Niederlage, auch wenn sie so katastrophal war. (...) Wir haben über Wochen miteinander geredet und hatten das Gefühl, dass sowohl auf der Spieler- als auch der Trainerseite das Verhältnis nicht so klappt."

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Zuvor war Niroumand Anfang Oktober nach nur einem Monat im Präsidium des Berliner Fußball-Verbands (BFV) von seinem Posten zurückgetreten und sorgte dadurch für Aufsehen. Im Gespräch mit Berlinsport Aktuell erklärt der Präsident der Zehlendorfer, wie es zu seinem Einstieg ins bzw. schnellen Ausstieg aus dem Verbandspräsidium kam – und was dennoch seiner Meinung nach dadurch erreicht wurde.


Über seine Zeit im BFV-Präsidium:

K. Niroumand

"Ich glaube, die meisten kennen die nicht, die im Präsidium sitzen, weil sie im Berliner Fußball keine Rolle gespielt haben. (...) Aber ich dachte: okay, dann sitzen sie da und lassen die anderen arbeiten – aber die lassen die anderen nicht arbeiten. Da war ich total überrascht."

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Das Gespräch wurde am Mittag aufgezeichnet, Kamyar Niroumand sprach dabei am Rande des U19-Spiels Hertha 03 - Carl Zeiss Jena (3:1)

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Der Berliner Trainer Dennis Kutrieb, früher u. a. bei der VSG Altglienicke und Tennis Borussia im Amt, ist seit diesem Sommer Trainer des englischen Sechstligisten Ebbsfleet United FC. In seinem "Englischen Tagebuch" lässt er Fans und Interessierte teilhaben an der Arbeit bei seinem neuen Club und bietet Einblicke in den britischen Fußball. In "Dennis' Diary" geht es jeweils um die letzte Partie und die Erkenntnisse daraus.

Folge 1 beschäftigt sich demzufolge mit Kutriebs Pflichtspieldebüt am Sonnabend – dem F.A.-Cup-Qualifier gegen den Achtligisten Hastings United. Der Einstand sollte dabei eine echte Feuertaufe werden: Ebbsfleet tat sich in der Rolle des Favoriten schwer, kassierte nach dem Führungstor in der zweiten Halbzeit nicht nur umgehend den Ausgleich, sondern musste vier Minuten vor Schluss sogar das 1:2 hinnehmen. Durch das Tor zum 2:2 in der Nachspielzeit konnten Kutriebs Schützlinge aber den "Fehlstart" noch vermeiden – denn das Elfmeterschießen sollte Ebbsfleet, wie man es offenbar in England nicht anders erwartet hatte, klar für sich entscheiden...

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