
Im Berlin-Pokal haben Türkiyemspors Frauen gestern Abend gegen den 1. FC Union den Sprung ins Viertelfinale geschafft. In der Regionalliga Nordost haben beide Teams einen guten Start hingelegt: die Kreuzbergerinnen (8 Partien/19 Punkte) liegen aktuell auf Rang 2 hinter Absteiger Turbine Potsdam II (9/21), Union (8/16) befindet sich hinter Viktoria (7/19) punktgleich mit RB Leipzig II auf dem 4. Platz.
Bei Türkiyemspor ist mit Deniz Corr (Foto r.) zu Saisonbeginn ein neuer Trainer ins Amt gekommen, der bisherige Coach Murat Dogan ist in der sportlichen Leitung des Frauenteams geblieben.
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Bei den Frauen des 1. FC Union beendete der bisherige Trainer Björn Münnich gerade seine Tätigkeit – zumindest vorübergehend hat mit Christian Liedtcke (Foto r.) ein langjähriger Übungsleiter aus dem Köpenicker Nachwuchs- und Frauenbereich das Amt eingenommen.
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Beitrag+Fotos: BspA/Hagen Nickelé

Am Nachmittag setzte sich der CFC Hertha 06 im Achtelfinale des Berlin-Pokals gegen den SV Tasmania mit 2:1 (1:1) durch. Die Gäste waren zunächst durch Bier in Führung gegangen (19.), Kapan gelang per direktem Freistoß (28.) noch vor der Pause der Ausgleich. Kurz nach dem Wiederanpfiff erzielte Sennur (47.) dann das letztlich entscheidende Tor – damit steht der Oberligist aus Charlottenburg im Viertelfinale (wird Anfang 2022 ausgetragen), während Regionalligist Tasmania aus dem Wettbewerb ausgeschieden ist.
Durch die 0:3-Niederlage in der Neuansetzung bei Hertha 06 am Mittwoch ist der SFC Stern 1900 auch nach zwölf absolvierten Saisonspielen weiter ohne Sieg. Zuletzt gab es dazu sechs Niederlagen in Folge, wodurch die Steglitzer weiterhin mit drei Punkten die Rote Laterne in der NOFV-Oberliga Nord inne haben.


Foto: BBSC/Fotostudio Jammin
Mit dem Auswärtssieg bei Fortuna Biesdorf ist der 1. FC Wilmersdorf nach Schwierigkeiten zu Beginn der Saison 2021/22 jetzt in den vergangenen fünf Spielen ungeschlagen geblieben und hat dabei 11 Punkte erzielt – mit insgesamt 15 Zählern liegt der 1. FC dadurch nach 13 absolvierten Spielen nun schon auf Platz 11 der Berlin-Liga. In Biesdorf steckte das Team dabei einen frühen 0:2-Rückstand und nach dem Anschlusstor auch noch eine 60-minütige Unterzahl nach Gelb-Rot gegen Ceesay weg.
Der VfB Fortuna Biesdorf hat am Sonnabend beim 2:3 auf eigenem Platz gegen den 1. FC Wilmersdorf die achte Niederlage in Folge hinnehmen und tags darauf nach dem Sieg von Türkiyemspor auch noch die Rote Laterne der Berlin-Liga übernehmen müssen. 4 Punkte, 13:40 Tore – die höchste Spielklasse der Hauptstadt bleibt ein hartes Brot für die Fortuna.
Turbulente erste Halbzeit im Duell zwischen Fortuna Biesdorf und dem 1. FC Wilmersdorf – nach sieben Minuten führten die Hausherren durch einen Doppelschlag bereits mit 2:0, doch der 1. FCW drehte das Ergebnis bis zur Pause. Dabei waren die Gäste nach dem Anschlusstreffer auch noch in Unterzahl geraten: Ceesay musste mit Gelb-Rot vom Platz. Doch die verbleibende eine Stunde mit einem Spieler weniger überstanden die Wilmersdorfer dann mit Glück und Geschick, hätten aber auch bei einer der Konterchancen sogar frühzeitig für die Entscheidung sorgen können.
Noch ist Türkiyemspor der zweite Saisonsieg in der Berlin-Liga 2021/22 nicht gelungen – vielmehr haben die Kreuzberger mittlerweile zehn Spiele in Folge verloren. Auch unter der Regie des neuen Trainers sind es bereits sechs Niederlagen – da ist guter Rat teuer. Zumindest, was die nötige Geduld und Ruhe angeht, scheint es beim Schlusslicht zu funktionieren.