TRAINER SANDHOWE NACH DEM 3:0-SIEG IM VIERTELFINALE BEIM BAK
Titelverteidiger TuS Makkabi steht im Halbfinale des Berlin-Pokals – am Nachmittag setzte sich der Oberligist vor knapp 300 Zahlenden im Poststadion gegen den eine Klasse höher spielenden Berliner AK mit 3:0 (0:0) durch. Bruck (60.) hatte die Charlottenburger nach einer riskanten Kombination der Athleten im eigenen Strafraum inklusive Ballverlust in Führung gebracht. Gegen die in der Schlussphase alles nach vorne werfenden Hausherren gelangen dann Petnga (90.+2) und Özcin (90.+5) die entscheidenden Treffer zum Weiterkommen.
Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit Makkabi-Coach Wolfgang Sandhowe (70) über das Spiel, Ziele für diese und kommende Saison – und seine persönliche Perspektive als Trainer*.
WOLFGANG SANDHOWE (MAKKABI)

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*erwähnte Vor- und Spitznamen: Bryan (Petnga), "Bolo" (Kanto Fitiavana Voahariniaina), Guilherme (Lopes de Oliveira)
Beitrag+Foto: BSpA/Hagen Nickelé
Der BFC Preussen steht in der Berlin-Liga mit zehn Punkten Vorsprung an der Spitze – bei elf noch zu absolvierenden Partien ist den Lankwitzern dabei dennoch der Aufstieg bereits sicher. Grund: der Primus hat als einziger Verein in Berlins höchster Spielklasse die Unterlagen für die NOFV-Oberliga Nord eingereicht. Nach dem folgenden 1:1 gegen Schlusslicht Stern Britz zeigte man sich bei den starken Spandauer Kickers (3:2 gewonnen) dann wieder konzentrierter. Am Dienstag absolvierte Preussen dazu einen Test beim SV Tasmania (NOFV-Oberliga Nord), der mit einem 2:2-Unentschieden endete.
Nach der 1:3-Niederlage bei den Füchsen am Freitagabend steht Berlin Türkspor mit nun 29 Punkten aus 22 Partien weiterhin auf Platz 12 der Berlin-Liga. Im Dezember waren den Charlottenburgern dabei drei Punkte abgezogen worden, weil sie keine Schiedsrichter stellen. Durch die Auflösung von Hertha 06 haben außerdem inzwischen sechs Oberligaspieler kurzfristig noch den Weg an den Heckerdamm gefunden.
In der Berlin-Liga stehen die Füchse Berlin Reinickendorf nach dem 3:1-Heimsieg gegen Türkspor mit nun 46 Punkten aus 23 Partien weiterhin auf Platz 2 hinter dem BFC Preussen (56 P.). Der Aufstieg ist allerdings kein Thema mehr, weil man die Unterlagen für die NOFV-Oberliga Nord 2024/25 nicht eingereicht hat.
Am Nachmittag musste der Tabellenzweite BFC Dynamo am 25. Spieltag der Regionalliga Nordost eine 1:3-Niederlage gegen den Chemnitzer FC hinnehmen. Vor rund 3.000 Zahlenden im Sportforum Hohenschönhausen hatte zunächst Stockinger (45.) die Gastgeber in Führung gebracht, nach der Pause drehte der CFC die Partie aber noch durch die Treffer von Mensah (69.) und Damer (75., 90.+5). BFC-Torjäger Dadashov scheiterte dazu mit einem Foulelfmeter (86.) und verpasste so in der Schlussphase den möglichen Ausgleich.
Zum Auftakt des 24. Spieltags haben in der Berlin-Liga die zweitplatzierten Füchse gegen den Tabellenzwölften Türkspor mit 3:1 gewonnen. "Man of the Match" war dabei einmal mehr Maik Haubitz in seiner letzten Saison als Aktiver – der Kapitän der Reinickendorfer stellte vor der Pause mit einem lupenreinen Hattrick die Weichen auf Sieg. Nach dem schnellen Anschlusstreffer durch Turan im zweiten Durchgang wurde es allerdings gegen die drängenden Gäste noch zu einem harten Stück Arbeit für die Hausherren.
Nach der Niederlage bei Tennis Borussia liegt der SC Staaken in der NOFV-Oberliga Nord auf Platz 9 (17 Spiele, 22 Punkte). Zuvor hatten die Spandauer in diesem Jahr jedoch drei Siege eingefahren und damit ihr Konto ordentlich aufgestockt.
In der NOFV-Oberliga Nord liegt Tennis Borussia nach dem 5:1-Heimsieg gegen den SC Staaken mit 31 Punkten aus 17 Partien (ein Spiel weniger) auf Platz 4.
Der Berliner AK hat am 24. Spieltag der Regionalliga Nordost zuhause gegen Chemie Leipzig mit 0:1 (0:0) verloren – der entscheidende Treffer fiel erst in der 89. Minute. Damit haben die Moabiter eine bittere Null-Punkte Woche mit den Niederlagen in Cottbus (1:2), gegen den BFC (0:2) und eben Chemie hinter sich. Schon am Mittwoch geht es für den BAK dann mit dem Nachholspiel bei Lok Leipzig weiter.
Am Samstag war Tennis Borussia im Rahmen des 19. Spieltags der NOFV-Oberliga Nord gegen den SC Staaken mit 5:1 (1:0) erfolgreich – Mann des Tages war Stürmer Tom Nattermann (Foto, M.), der viermal traf (6., 69., 78., 86.). Außerdem steuerte Reichstein (74.) einen Treffer bei – das "Ehrentor" der Gäste gelang Hofmeister (82.), kurz darauf sah Koschnik (85.) noch Gelb-Rot. Es war das vorerst letzte Heimspiel der Lila-Weißen im Mommsenstadion, das nun für die EURO 2024 als Trainingsstätte drittligatauglich umgebaut wird.