TRAINER KOHLSCHMIDT NACH DEM SIEG IN NEUKÖLLN
Der SV Lichtenberg 47 hat am 18. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord die Hürde beim Tabellenfünften SV Tasmania genommen – dank der Treffer von Krüger (15.) und Reiniger (39.) konnte der Spitzenreiter trotz der Ausfälle z. B. von Spielmacher Gawe bzw. Torjäger Gruber einen Dreier verbuchen. Nach dem Zwangsabstieg vom CFC Hertha 06 und der Löschung seiner Resultate bleiben die 47er so zwei Punkte vor Hertha 03 auf Platz 1.
Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit 47-Trainer Nils Kohlschmidt (arbeitet im Gespann mit Rudy Raab) über das Spiel, Qualitäten im Titelrennen – und den "Bonus" durch das Ausscheiden von Hertha 06.
NILS KOHLSCHMIDT (LICHTENBERG 47)

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Beitrag+Fotos: BspA/Hagen Nickelé
Am Freitagabend trennte sich der Tabellenzweite BFC Dynamo vom Spitzenreiter Greifswalder FC im Topspiel der Regionalliga Nordost vor 4.000 Zahlenden im ausverkauften Sportforum Hohenschönhausen 0:0 unentschieden.
Der FC Al-Kauthar musste im Nachholspiel der Kreisliga B 4. Abteilung am Dienstag gegen den SV Bau-Union eine deutliche Niederlage einstecken. Auf dem vorletzten Platz bleiben die Treptower aber immer noch in unmittelbarer Reichweite der Nichtabstiegsplätze und treten nun am Sonntag (13.30 Uhr) beim Tabellenachten SV Schmöckwitz-Eichwalde an.
Der SV Bau-Union hat durch ein 7:2 (6:1) im Nachholspiel gegen den Tabellenvorletzten FC Al-Kauthar am Dienstagabend in der Kreisliga B 4. Abteilung den Aufstiegsplatz 2 zurückerobert. Im direkten Duell gegen Spitzenreiter Hilalspor II am Sonntag (Dolgenseestraße, 13 Uhr) könnte mit einem Dreier sogar der Sprung auf Rang 1 gelingen (Spieltag 17/30), eine Woche später geht es dann zum hartnäckigsten Aufstiegskonkurrenten SSC Südwest II.
Der FC Hertha 03 bleibt nach dem 1:1 bei Spitzenreiter Lichtenberg 47 weiterhin nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz Tabellenzweiter. Allerdings könnte dahingehend noch Ungemach drohen, wenn diese Woche der Zwangsabstieg von Ligakonkurrent CFC Hertha 06 beschlossen werden sollte und in der Folge alle Resultate der Charlottenburger gestrichen werden. Hertha 03 würden dann drei Punkte (4:2-Sieg gegen H06 im September 2023) abgezogen, Lichtenberg 47 aber nur einer (2:2 im Januar 2024 gegen H06). Die Zehlendorfer blieben dabei die komplette Hinrunde ungeschlagen und kassierten diesen Monat die erste Saisonniederlage (2:3 gegen Anker Wismar) – außerdem sind sie noch im Viertelfinale des Berlin-Pokals vertreten (im März zuhause gegen Lichtenberg 47).
Nach dem 1:1 im Topspiel gegen Hertha 03 führt der SV Lichtenberg 47 in der NOFV-Oberliga Nord weiter die Tabelle aufgrund des besseren Torverhältnisses an. Aktuell stehen 42 Punkte aus 17 Partien zu Buche – zwar würde einer davon im Fall des Zwangsabstiegs von Hertha 06 verloren gehen, doch beim Konkurrenten aus Zehlendorf wären es parallel sogar derer drei. Seit der Niederlage bei der kleinen Hertha am 2. Spieltag sind die 47er dazu seit 15 Spielen ungeschlagen (wenn auch zuletzt "nur" ein Sieg in vier Spielen gelang), sie besitzen die beste Defensive (13 Gegentore) und den torgefährlichsten Stürmer (John Gruber, 14 Treffer – fiel am Sonnabend allerdings aus). Kommenden Sonntag treten die Lichtenberger nun beim SV Tasmania an, dabei müssen sie auf ihren gesperrten Spielmacher Christian Gawe (Rot gegen H03) verzichten.
Am Nachmittag trennten sich der SV Sparta und Tennis Borussia im Verfolgerduell der NOFV-Oberliga Nord vor 390 Zahlenden an der Fischerstraße mit 1:1 (1:0) unentschieden. Hadziavdic (26.) hatte die Hausherren zur Pausenführung geschossen, Nattermann (88.) gelang kurz vor Schluss noch der Ausgleich für die Lila-Weißen.
Am Nachmittag trennte sich das Spitzenduo der NOFV-Oberliga Nord vor 1325 Zahlenden im Hans-Zoschke-Stadion 1:1 (1:1) unentschieden. Polat hatte die Gäste vom FC Hertha 03 zunächst in Führung gebracht (24.), Owczarek gelang mit dem Pausenpfiff der Ausgleich per Foulelfmeter (45.) für Lichtenberg 47. Nach dem Wechsel mussten die Zehlendorfer nach Gelb-Rot für Hopprich längere Zeit in Unterzahl auskommen, ehe auch Lichtenbergs Gawe mit Rot vorzeitig vom Feld musste (89.).
Mit dem 2:0-Sieg gegen Lok Leipzig im Nachholspiel am Dienstagabend feierte die VSG Altglienicke den vierten Sieg im vierten Pflichtspiel dieses Jahres – und das innerhalb von zehn Tagen. Damit sind die Berliner unter Trainer Murat Salar (fünf Partien, 16 Punkte) in der Regionalliga Nordost weiter auf dem Vormarsch, am Samstag steht bereits die nächste Partie gegen den FC Viktoria 1889 auf dem Programm.
Nach der 0:3-Heimniederlage am Sonnabend liegt der SV Empor mit 17 Punkten aus 18 Partien nur noch einen Zähler vor dem Berliner SC und Blau-Weiß 90 auf den Abstiegsplätzen.