Allgemein

Miroslav Jagatic (VSG Altglienicke)

Am gestrigen Samstag gewann Regionalligaaufsteiger VSG Altglienicke sein erstes Vorbereitungsspiel gegen den Südoberligisten Bischofswerdaer FV mit 6:3 (5:1). Neu auf der Trainerbank am Alten Schönefelder Weg: Miroslav Jagatic. Der 40-Jährige hatte nach Stationen beim SV Empor, SV Tasmania (jeweils Berlin-Liga) und dem SV Altlüdersdorf (Oberliga) vergangenes Jahr eine ganz neue Herausforderung angenommen: er wurde Assistent von Gerd Zeise im Trainerstab der Nationalelf von Myanmar in Südostasien.

Jetzt ist Jagatic wieder zurück in seiner Heimatstadt Berlin und stand nach dem Test gestern - und vor dem heute gegen Zweitligist Dynamo Dresden in Pirna - Berlinsport Aktuell für ein Gespräch zur Verfügung.

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Beitrag: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

Super Trot Cup mit Superstar Jos Verbeeck

Der viermalige Amérique-Sieger tritt im ersten Lauf des internationalen Wettkampfs gegen ein volles Dutzend hochkarätiger Gegner an. In den beiden Läufen des Mariendorfer Criteriums ist Michael Nimczyk klarer Favorit.

Sonntag, 2. Juli 2017 (Start des ersten Rennens um 14.00 Uhr / Probelauf und Vorab-Interviews bereits ab 13.35 Uhr).

Drei Zehntausender gepaart mit Starterfeldern höchster Güte: Der Auftakt des Super Trot Cups und die beiden Läufe des Mariendorfer Criteriums dominieren eine wahrlich großartige Berliner Veranstaltung, die loslegt wie die Feuerwehr! Denn gleich im 2. Rennen gibt es „Cash“.

Damit sind allerdings nicht die zahlreichen Auszahlungsgarantien und Jackpots gemeint, sondern der aktuell zu den besten deutschen Trabern gehörende Cash Hanover. Ulrich Mommerts Stallcrack ist einer der vielen vierbeinigen Stars an diesem Nachmittag, der zudem durch die Präsenz absoluter Topfahrer eine besondere Wertigkeit erhält.

Topfavorit Victorious Star in der 2. Reihe

An erster Stelle ist hier neben der aus Gerhard Biendl, Josef Franzl, Rudolf Haller und Herbert Strobl bestehenden Bayern-Armada, zahlreichen niederländischen Gästen und nationalen Größen wie Michael Nimczyk, Heinz Wewering und Thorsten Tietz natürlich der viermalige Amérique-Sieger Jos Verbeeck zu nennen, der in dem als 9. Rennen ausgetragenen ersten Lauf des Super Trot Cups mit dem von Conrad Lugauer trainierten Hengst Victorious Star den Kampf gegen zwölf Konkurrenten aufnimmt. Da sich nur die beiden Erstplatzierten für das am 6. August ebenfalls in Mariendorf ausgetragene Finale um 60.000 Euro Preisgeld qualifizieren, steckt richtig Pfeffer in der Partie.

Rein von der Klasse her braucht Victorious Star, der im Vorjahr – ebenfalls mit dem belgischen „Hexer“ im Sulky – zunächst einen Super-Trot-Cup-Vorlauf gewann und anschließend im Finale mit Conrad Lugauer trotz einer Startgaloppade Dritter wurde, keinen seiner Gegner zu fürchten. Der bildhübsche Hengst, der zwölf seiner bisher neunundzwanzig Starts gewann, ist glattgehend ein absoluter Siegertyp. Das bewies Victorious Star auch bei seinen beiden aktuellen Saisonerfolgen mit Conrad Lugauer und seinem Sohn Marc Elias in Åby und Jägersro. „Der Hengst ist ein tolles Pferd - aber die zweite Reihe könnte durchaus ein Problem für ihn sein“, sagt Jos Verbeeck im Vorfeld Rennens mit einer gewissen Vorsicht.

Victorious Star (3) mit Joseph Verbeeck gewinnt den 4 Lauf zum Berlin-Jaegersro Super Trot Cup 2016 in Mariendorf (Foto: ©Marius Schwarz)

Bei der Startplatzauslosung hatte der Favorit in der Tat kein Glück – Victorious Star erwischte die Nummer Zwölf. Popeye Diamant (Gerhard Biendl), Iron Steel (Victor Gentz), Ginger Heldia (Michael Nimczyk) und Easy Joe (Michel Rothengatter), die bei ihren Generalproben für den Super Trot Cup allesamt siegreich oder platziert waren, erging es nicht besser. Sie müssen das Rennen ebenfalls hinter den anderen Pferden aufnehmen.

Schauen wir uns also die erste Startreihe an. Hier sind besonders die Aussichten für Falcon Dragon (Heinz Wewering), SJs Junior C (Stefan Schoonhoven), Man in Black (Herbert Strobl) und Dimitri W Eden (Thorsten Tietz), die stets flink auf den Beinen sind, überaus verlockend. Spicy A. (Dennis Spangenberg) kann auf den ersten Metern ebenfalls mächtig Gas geben – seine Wiederqualifikation nach langer Pause und der anschließende Probelauf waren imponierend.

Rapido Ok (Josef Franzl) war in Pfarrkirchen deutlich unter Wert geschlagen – er ist brandgefährlich. Alaska Joe (Lea Ahokas) scheint es hier zwar schwer vorzufinden, doch der Sieger des Derby-Marathon-Pokals 2015 hat auch in bester Gesellschaft immer wieder überrascht. Er ist also ebenso wenig zu streichen wie der in Schweden aufgewachsene Global Spotify, der in seiner alten skandinavischen Heimat und bei seinen anschließenden Auftritten im schweizerischen Avenches durchweg nur gute Leistungen kannte – zumal seinem Trainer und Fahrer Rudolf Haller derzeit einfach alles gelingt.

Es bleibt also das Fazit: Kein einziger Teilnehmer des Rennens ist komplett aus den Überlegungen zu streichen – es riecht nach Überraschungen!

Mariendorfer Criterium: Gute Chancen für Nimczyk

Das schaut in den beiden ebenfalls mit 10.000 Euro Preisgeld dotierten Läufen des Mariendorfer Criteriums, die nach der Gewinnsumme der Pferde unterteilt sind, völlig anders aus. Denn hier scheint zweimal kein Weg an Michael Nimczyk vorbeizuführen. Wenn der bereits anfangs erwähnte Cash Hanover im 2. Rennen, das zugleich Start der V4 ist, auch nur halbwegs an das anknüpft, was er zuletzt gezeigt hat, wird es für den BILD-Pokal-Sieger selbst gegen eine bärenstarke Celestial Light TK (Gerhard Biendl), die in Pfarrkirchen das Bayerische Zuchtrennen gewann, kein Verlieren geben.

Doppelt Grund zum Strahlen? Michael Nimczyk (Foto: ©Berlinsport Aktuell)

Der Hengst ist zweifellos ein Pferd, das Emotionen weckt. Egal, ob er glänzt oder versagt: Der mehrfache Zuchtrennsieger erzielt beim Publikum jedes Mal deutlich spürbare Reaktionen und das gesamte Augenmerk richtet sich auf ihn. Für die weitere Platzierung ist zwischen Dreambreaker (Dennis Spangenberg), Vicky Corner (Thorsten Tietz), Rainbow Diamant (Heinz Wewering) und Star di Poggio (Cees Kamminga) alles offen.

In der Criterium-Gewinnsummenklasse bis 20.000 Euro (5. Rennen) sieht es für den Goldhelm genauso gut aus, denn Goldy Stardust scheint über nahezu unbegrenzte Kapazitäten zu verfügen. Die Siegerin des Schwarzer-Steward-Rennens hat in ihrer gesamten Karriere nur ein einziges Rennen verloren: Beim ersten Start ihres Lebens ging sie – damals mit Erwin Bot im Sulky – Galopp. Den Geschmack einer Niederlage hat die danach stets von Michael Nimczyk gesteuerte Stute nie mehr erfahren müssen.

Ähnliches gilt zwar auch für den von Josef Franzl präsentierten Azimuth. Auch dieser Traber wurde glattgehend noch nie von einem Konkurrenten geschlagen. Man darf aber nicht übersehen, dass der zuletzt im Pfarrkirchner EURO-Cup mit acht Längen Vorsprung auftrumpfende Hengst von der Rekordmarke her fast zwei Sekunden unter Goldy Stardust rangiert.

Auch die drei weiteren frischen Sieger Noble Dolly (Cees Kamminga), Prince of Persia (Michael Larsen) und Rebound (Heinz Wewering) werden sich mächtig steigern müssen, um die Nimczyk-Stute zu gefährden. Ein sicheres Platzgeld besitzen sie außerdem noch lange nicht, denn Muscle Design (Thorsten Tietz), der links herum nur ein Schatten seiner selbst, auf der Derby-Bahn aber eine Macht ist, Hofnarr (Thomas Kornau) sowie der unberechenbare, aber pfeilschnelle Agostino (Reinier Feelders) sind alles andere als Feldfüller.

Lediglich Kleiner Donner (Simon Woudstra) erscheint chancenlos. Keine Frage: Diese Prüfung ist wirklich ein absoluter sportlicher Leckerbissen und steht dem Criterium der gewinnreicheren Pferde in nichts nach.

Das Prädikat „besonders wertvoll“ darf man – bildlich ausgesprochen – ohnehin fast allen Rennen der Mariendorfer Sonntagveranstaltung verleihen. Neben zahlreichen Dreijährigen die im 4., 6. und 8. Rennen für das Derby proben, ist vor allem der V5-Auftakt im 7. Rennen mit dem Seriensieger Soccer (Victor Gentz) hochinteressant.

Unsere Tipps:
1. Gentle Yankee – Dania Hornline – Grazia Greenwood
2. Cash Hanover – Celestial Light TK – Dreambreaker
3. Khalid – Ilaria Sidney – Teeny Weeny – Classic Garden
4. Maine – Twilight Diamant – Campione
5. Goldy Stardust – Azimut – Noble Dolly
6. Houdini Newport – Elsa Hanover – Chuckaluck
7. Soccer – O’Sunday – Let’s win
8. Offroader – Zara Barosso – Aurelio CG
9. Victorious Star – Falcon Dragon – Popeye Diamant – Rapido OK
10. Get Lucky – Tiffani Diamant – Wildcat Hanseatic
11. Uldimeo – Intelligente – Very Happy du Bois

 

Quelle: Berliner Trabrenn-Verein (BTV)

Party in Treptow: Die Berlin Grizzlies und Manager Koburg (stehend, l.) bejubeln den Aufstieg in der Relegation

Der Berlin Grizzlies Rugby Club hat am Sonntag im entscheidenden Relegationsspiel gegen den Bundesligisten FC St. Pauli Rugby den Aufstieg ins Oberhaus gepackt. Damit hat der Club aus Treptow innerhalb von zwei Jahren den direkten Durchmarsch aus der drittklassigen Regionalliga vollzogen.

Im Gespräch mit Berlinsport Aktuell stellt Manager Moritz Koburg den Verein vor, nimmt aber auch Stellung zu Vorwürfen und -urteilen, die die Grizzlies begleiten.

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Beitrag+Foto: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

Finish-Krimi mit unbefriedigendem Ergebnis

Der von Dennis Spangenberg gesteuerte Lovers Hall gewinnt den Buddenbrock-Trial der Hengste, obwohl der Dreijährige zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in die Entscheidung eingreifen kann. Der Stutenlauf geht an Heinz Wewering und Motion Pure.

 

Toptrio mit Galoppade - Lovers Hall "lachender Vierter"

Glückliche Gewinner: Lovers Hall mit Besitzerehepaar Graf und Fahrer Dennis Spangenberg (Foto: ©Marius Schwarz)

Zwei herausragende Pferde und Fahrer, die sich im dramatischen Kampf um den Sieg keinen Zentimeter schenken – so schienen sich dem Mariendorfer Publikum am Sonntag die entscheidenden letzten Meter des Buddenbrock-Trials der Hengste zu präsentieren. In dem mit 8.000 Euro Preisgeld dotierten Rennen kamen nur der von Roland Hülskath gesteuerte Pelle Barosso, der eingangs der Tribünengeraden das Kommando übernommen hatte, und der außen vehement attackierende Maxi Cup mit Heinz Wewering im Sulky für den Sieg in Frage.

Ein absoluter Finish-Krimi, denn eingangs der Zielgeraden konnte sich Pelle Barosso zwar mit einer knappen Länge absetzen, aber sein Widersacher tankte sich hartnäckig wieder heran und schien den Spieß noch umdrehen zu können. Doch dann geschah das Unglück: Pelle Barosso wich im Endkampf abrupt nach außen und kam dem zeitgleich etwas nach innen drängelnden Maxi Cup entscheidend in die Quere. Die Räder von Pelle Barossos Sulky touchierten die Beine des Lasbeker Hengstes, der daraufhin in Galopp verfiel und disqualifiziert wurde.

Für die Rennleitung gab es nur eine logische Konsequenz: Pelle Barosso wurde aus der Wertung genommen. Da obendrein auch noch der an dritter Stelle liegende Ganyboy (Thorsten Tietz) im Einlauf nicht mehr auf den Beinen zu halten war, ging der Sieg an den von Dennis Spangenberg gefahrenen Lovers Hall, obwohl der an vierter Stelle innen postierte Hengst deutlich an seine  Grenzen gestoßen war und nie eine ernsthafte Erfolgschance besaß.

Sportlich gesehen war das Resultat also höchst unbefriedigend, da nur Pelle Barosso oder Maxi Cup, die an diesem Tag leistungsmäßig deutlich über ihren Konkurrenten standen, den Triumph verdient hätten. „Doch solche Dinge passieren halt“, gab sich Heinz Wewering später im Interview versöhnlich und vermied dabei zugleich jeden Vorwurf an seinen mit 14 Tagen Fahrverbot bestraften Gegner. „Roland hat das ja nicht mit Absicht gemacht und ist über diesen Vorfall sicherlich genauso betrübt wie ich.“

Wewering "tröstet" sich nicht nur mit Sieg im Stutenrennen

Europas erfolgreichstem Sulkyfahrer blieb zudem der tröstende Gedanke, dass er kurz zuvor mit der Lasbekerin Motion Pure den mit ebenfalls 8.000 Euro Preisgeld dotierten Buddenbrock-Trial der Stuten gewonnen hatte. „Das Pferde war top vorbereitet – ich musste nur noch vollstrecken“, lobte Wewering die Arbeit des Trainers Christian Lindhardt. Motion Pure zeigte schon in der Startphase viel Lauffreudigkeit und ordnete sich nur nach einiger Gegenwehr hinter der außen enorm Druck aufmachenden Charlotte Newport (Michael Nimczyk) ein.

Da keine der anderen Teilnehmerinnen wirklich entscheidende Akzente setzen konnte, blieb diese Reihenfolge bis in den Schlussbogen hinein unverändert und erst als Heinz Wewering mit Motion Pure seinen Angriff einleitete, kam etwas Bewegung ins Geschehen. Motion Pure erarbeitete sich im Einlauf rasch einen Vorteil und siegte in 15,0/1.900m mit zwei Längen Vorsprung leicht. Charlotte Newport zog ebenfalls gut durch und hielt die auf der Schlusshalben aufgerückte 27:10-Favoritin Mary Ann J (Roland Hülskath) für das zweite Geld knapp in Schach.

Heinz Wewering punktete außerdem just in dem Moment, als die Nachricht von Orlando Jets großartigem Pariser Sieg wie ein Lauffeuer auf der Derby-Bahn die Runde machte, mit Rainbow Diamant, der von der Spitze aus flotte 14,1/1.900m vorlegte.

Und natürlich ließ es sich auch Gestüts Lasbeks Trainer Christian Lindhardt nicht nehmen, selber ein Pferd auf die Ehrenrunde zu führen. Der Däne siegte mit dem außen herum tapferen Kelso, der die Tagesbestzeit von 14,0/1.900m erzielte. Angesichts der Bahrenfelder Leistungen des Wallachs war dieses Ergebnis keine allzu große Überraschung.

Absoluter Außenseiter siegt - bei 1.067:10!

In der Gewinnsummenklasse bis 50.000 Euro gab es dagegen eine absolute Sensation, denn mit dem 1.067:10-Sieger Immosand und seiner Fahrerin Lea Ahokas hatte nahezu niemand gerechnet. Die Amazone verhalf ihrem Schützling, der trotz regennasser Piste fulminante 14,6/1.900m erzielte, zu einem Traumrennen. Nach anfänglicher Führung lag Immosand immer an zweiter Stelle innen und verabschiedete sich aus dem Schlussbogen heraus mit einem bravourösen Spurt mit vier Längen von den Gegnern.

Nicht nur die Siegquote war phänomenal – auf Place zahlte der Wallach stolze 212:10 und die Quote der Dreierwette mit SJs Sunday (Roland Hülskath) und Flirty or Dirty (Thomas Panschow) auf den weiteren Rängen betrug 27.961:10.

Amateurmeister Pögel: Einmal gewonnen, doppelt ausgezeichnet

Eine besondere Ehrung wurde André Pögel zuteil: Der Hufschmied wurde vom Mariendorfer Bahneigentümer Ulrich Mommert im Winner-Circle nachträglich zu seinem Triumph bei der Deutschen Amateur-Meisterschaft beglückwünscht.

Der Hufschmied war zuvor am Ort der Siegerehrungen aber schon mit Melchior Mo aufgetaucht, den er zu einem souveränen Treffer geführt hatte. Der Wallach ging im trotto.de-Bogen aus der Außenspur heraus nach vorne und trumpfte mit zwei Längen Vorsprung auf.

Die restlichen Rennen des Tages

Die weiteren Sieger der Veranstaltung: Den überlegensten Erfolg des Nachmittags gab es für Desert King und Roland Hülskath. Der noch ungeschlagene Hengst des Rennstalls Germania kam 800 Meter vor dem Ziel mächtig auf Touren. Desert King flog im Rush am gesamten Feld vorbei und degradierte seine Gegner zu Statisten.

Mit nicht ganz so überlegenem Vorsprung, aber ebenfalls in starker Manier siegte ein weiterer für das Derby vorgesehener Dreijähriger: Nämlich der von Daniel Wagner gesteuerte und von Hannu Voutilainen trainierte Glaedar, der nach einer ruhigen ersten Runde auf der Schlusshalben richtig Dampf machte und seinem einzigen ernsthaften Konkurrenten Flavio As kräftig den Zahn zog.

Lady Vera (Dennis Spangenberg) übte auf dem langen 2.500-Meter-Kanten in der Anfangsphase mächtig Druck auf Lemaitre (Maik Esper) aus und löste den Piloten nach einer halben Runde an der Spitze ab. Diese Reihenfolge blieb bis zur Ziellinie so erhalten.

Herbie Dot, der erstaunliche 74:10 zahlte, obwohl sein Trainer und Fahrer Manfred Zwiener den Sieg im Vorab-Interview glasklar angekündigt hatte, lag unterwegs an dritter Position und besaß in 15,2/1.609m die mit Abstand größten Reserven.

Tornado Jet (Sarah Kube) – früher oft ein Nervenbündel und daher nur selten mitten im Pulk zu finden – präsentierte sich in 14,7/1.900m diesmal überaus manierlich und gewann aus der zweiten Position innen heraus sicher. Der Fünfjährige wirkte enorm gefestigt und wird zukünftig noch viel von sich reden machen.

Gesamtumsatz: 134.434,19 Euro – Bahnumsatz: 47.301,10 Euro - Außenumsatz: 87.133,09 Euro.

Unser Terminhinweis: Die nächste Mariendorfer Veranstaltung findet am Sonntag, dem 2. Juli statt. Im Mittelpunkt stehen der erste Lauf des Super Trot Cups 2017 sowie die nach Gewinnsumme unterteilten beiden Läufe des Mariendorfer Criteriums. Alle drei Rennen sind jeweils mit 10.000 Euro Preisgeld dotiert! Beginn ist um 13.30 Uhr.

Quelle: Berliner Trabrenn-Verein (BTV)

Alex Arsović (Trainer Hertha 03)

Das Saisonende in der NOFV-Oberliga Nord ist noch keinen Monat her, da steht  für viele Teams schon wieder die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit an. Diese Woche etwa geht es beim FC Hertha 03 wieder los. Der Tabellenvierte 2016/17 möchte mindestens genau so gut abschneiden wie im Vorjahr.

Trainer Alexander Arsović stand Berlinsport Aktuell am Sonntag für ein Gespräch zur Verfügung. Darin äußert er sich über sein erstes halbes Jahr auf der Bank der Zehlendorfer, über Zu - und Abgänge vor der neuen Spielzeit - und wie er die kommenden Aufgaben angehen will.

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Beitrag: Hasso Nickelé
Foto: ©Peter Wozny

Zwei Badener in Berlin

Großes Bild: Wissen, wie es sich im Stadion Buschallee feiert - die Spieler des amtierenden Meisters TV Pforzheim nach dem Sieg im Halbfinale gegen RK 03 Berlin vor 14 Tagen

Im Endspiel um die Deutsche Rugby-Meisterschaft stehen erneut die Teams aus Heidelberg und Pforzheim. Berlin mit seinem Vertreter RK 03 bleibt die Rolle des Ausrichters.

Der Eingang ist zunächst gar nicht so leicht zu finden – zwar prangt an dem Zaun zur Hansastraße in großen Lettern „Stadion Buschallee“, Zutritt zur Sportanlage in Berlin-Weißensee verschafft man sich allerdings nur durch ein unscheinbares Portal. Es ist der Samstag vor 14 Tagen, und es findet das Halbfinalspiel um die Deutsche Rugby-Meisterschaft zwischen dem RK 03 Berlin und dem TV Pforzheim statt. Auf dem weitläufigen Gelände, das etwa 25 Minuten Fahrzeit mit der Straßenbahn vom Alexanderplatz liegt und auch Fußballplätze, Tennisfelder und Leichtathletikanlagen beherbergt, befindet sich die sportliche Heimat des Rugby Klubs 03 Berlin.

Stadion Buschallee - Kleines Schmuckstück aus Eigeninitiative

Aus ganz viel Eigeninitiative und -finanzierung sowie Mitteln aus Crowdfunding-Kampagnen haben Verantwortliche und Mitglieder hier aus ehemaligen Ascheplätzen ein kleines Stadion mit Rasenfeld entstehen lassen. Wegen der notorisch knappen Berliner Mittel wollte beziehungsweise konnte die Politik bislang nichts zu der Sanierung beitragen. Neueste Errungenschaft ist die aus drei großen Traversen bestehende Stehtribüne auf der einen Seite des gepflegten Rugbyspielfeldes, die immerhin etwa 2.000 Besuchern Platz bieten soll. Ende April erst wurde sie eingeweiht, dadurch verfügt die Anlage inzwischen über Topbedingungen im Bereich Rugby in Deutschland.


Endspiel um die Deutsche Rugby-Meisterschaft 2016/17:

Heidelberger RK - TV Pforzheim

Antritt: Samstag, 24. Juni, 15 Uhr

Stadion Buschallee (Hansastraße, Berlin-Weißensee)


Stolz ist man beim RK 03 Berlin auf das Ergebnis aller Bemühungen – zu Recht. Der Deutsche Rugby-Verband erkannte die gute Arbeit mit der Ausrichtung des Endspiels um die Deutsche Meisterschaft in diesem Jahr an. Der Traum vom Finale auf eigenem Platz blieb dem Tabellenersten der Bundesliga Gruppe Nord/Ost allerdings verwehrt. Der Favorit aus Pforzheim setzte sich nach starker Leistung im zweiten Durchgang vor rund 900 Besuchern deutlich mit 52:15 durch.

Würdiger Endspielort: das Stadion Buschallee in Weißensee

Die Endspiele um die deutsche Rugby-Krone sorgten, was ihre Teilnehmer angeht, zuletzt nur für wenig Überraschungen. Der Heidelberger RK steht zum neunten Mal in Folge im Endspiel, die Pforzheimer fehlten nur einmal in den vergangenen sechs Jahren. Der Erfolg der beiden aktuellen Platzhirsche im deutschen Rugbysport ist dabei schnell erklärt – sie sind die einzigen Teams, die unter Profibedingungen arbeiten können.

HRK: "Rugby-Adel" mit Profibedingungen

Der Heidelberger RK profitiert dabei vom finanziellen Engagement des Milliardärs Hans-Peter Wild („Capri-Sonne“), der gleichzeitig auch als Förderer des Rugby-Nationalteams auftritt. Der HRK und die Bundesauswahl laufen mit dem gleichen Trikotsponsor auf – kein Wunder also, dass das Liga-Team aus der Studentenstadt mit zahlreichen Nationalspielern gespickt ist. Der Geldgeber betreibt dazu mit der nach ihm benannten „Wild Rugby Academy“ das bis dato einzige Leistungszentrum Deutschlands – natürlich in Heidelberg.

Für gut ausgebildeten Nachwuchs beim ältesten Rugby-Verein Deutschlands ist damit gesorgt. Die Initialen „RK“ stehen dabei allerdings für den Ruder-Klub, der 1872 gegründet wurde. Die Rugby-Sparte wurde später aus der Taufe gehoben – der Geschichte nach suchte man eine körperliche Ertüchtigung für die Winterzeit, in der das Rudern nicht stattfinden konnte.

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts übten viele Aktive noch beide Sportarten parallel aus, mit Einrichtung des Rugby-Standortes im Stadtteil Kirchheim 1960 startete der Heidelberger RK Rugby aber mehr und mehr ein Eigenleben. Und was für eins: gerade die letzten erfolgreichen Jahre machten die Blau-Weißen zum deutschen Rekordmeister seit Einführung der Bundesliga 1971 – neun Mal wanderte die Trophäe seither an den Neckar.

Lange hatten sich die Clubs aus den Hochburgen Heidelberg und Hannover dabei die Meisterschaften geteilt – von 44 Bundesligatiteln gingen nur zwei nach „außerhalb“: 2008 und 2009 siegte der SC 1880 Frankfurt. Ausgerechnet in Hannover – dem Sitz des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) – schien man die Zeichen der Zeit zuletzt aber nicht erkannt zu haben: Seit über zehn Jahren nahm kein Team aus der niedersächsischen Landeshauptstadt mehr an einem Endspiel teil.

TV Pforzheim: Emporkömmling mit ersten Erfolgen

Der Schwerpunkt des deutschen Vereinsrugbys verlagerte sich (noch) mehr in den Südwesten der Republik. Die Domäne des Heidelberger RK mit sechs Titeln in Folge durchbrach dann im vergangenen Jahr der TV Pforzheim.Der 1834 gegründete Turnverein ist zwar der älteste seiner Art in Baden, die eigene Rugbyabteilung existiert aber erst seit 2008 – zuvor hatte man mit dem Karlsruher SV eine Spielgemeinschaft gebildet.

Der Aufstieg aus der drittklassigen Regionalliga Baden-Württemberg gelang schnell, 2011 schaffte der TVP bereits den Sprung in die Bundesliga und brachte sich gleich als Herausforderer Nr. 1 des Heidelberger RK in Position. Vergangenes Jahr klappte es dann tatsächlich: Im vierten Finalanlauf blieben die Pforzheimer nach einer dramatischen Schlussphase mit 41:36 erstmals siegreich gegen den HRK. Auch bei den „Rhinos“ – wie sich das Team nach dem Symbol der Rugbyabteilung, einem Nashorn, nennt – wird professionell gearbeitet.

Der Verein ist allerdings eine Art Gegenentwurf zum Kontrahenten aus Heidelberg. Stellt der TV Pforzheim zwar das zweitgrößte Kontingent an Nationalspielern, so ist dieser Anteil allerdings wesentlich kleiner als der des Heidelberger RK. Für die Verantwortlichen des TVP kein Problem – das offenbar potente Sponsoring in der „Goldstadt“ ermöglicht einen Kader, in dem Rugby-Spieler aus vielen Nationen das Gros ausmachen.

Diese Strategie trägt nun vergleichsweise flugs Früchte: Nach dem ersten Meistertitel 2016 konnte man im April gegen Frankfurt auch den Premierensieg im deutschen Pokalwettbewerb feiern. Allerdings verlief die Rückserie in der Staffel Süd/West nicht ganz nach den Vorstellungen der sportlichen Leitung. Man musste dem HRK den Vortritt lassen, der im Halbfinale den Nord/Ost-Zweiten Germania List (Hannover) mit 69:10 zerlegte.

 RK 03 wird ein würdiger Gastgeber

Doch für den RK 03 Berlin waren auch die Pforzheimer eine Nummer zu groß. Fans und Verantwortliche nahmen die Niederlage im Stadion Buschallee anschließend gelassen. Man erklärte sich angesichts der finanziellen Möglichkeiten der beiden Topteams mit einem Augenzwinkern einfach zum „Deutschen Amateurmeister“. Vorerst muss man sich in Weißensee also noch damit begnügen, dem Lokalrivalen BRC aus dem Berliner Westen vorerst den Rang als Nummer eins an der Spree abgelaufen zu haben.

Wer aber glaubt, dass sich Mitglieder und Helfer der Schwarz-Gelben wegen der verpassten Teilnahme am Endspiel als Ausrichter nun hängen lassen könnten, kennt die "RK-03-Familie" schlecht: In Sachen Organisieren und Anpacken – aber auch beim Feiern – hat die nämlich schon vor 14 Tagen einen ganz langen Atem bewiesen.

Beitrag+Fotos: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

Großes Bild: Selten so was erlebt - Berlin Rebels (schwarze Spielkleidung) und Dresden Monarchs trennten sich letzte Saison im Mommsenstadion unentschieden 21:21

Dieses Wochenende steht in der Hauptstadt ganz im Zeichen des American Football – am Samstag (Berlin Adler) bzw. Sonntag (Berlin Rebels) gibt es gleich beide Berliner Teilnehmer der German Football League (GFL) Staffel Nord bei einem Heimspiel zu bestaunen. Für beide Teams sehr wichtige Spiele, wenn auch unter verschiedenen Vorzeichen.

Adler: Zweiter Saisonsieg wäre wichtig - Fortino mit Heimdebüt

Fällt längere Zeit aus: Adler-Quarterback Paul Zimmermann (Nr. 12)

Die Adler treffen am Sonnabend (16 Uhr, Poststadion) auf die Hildesheim Invaders. Die Berliner sind aktuell Tabellen-6. in der 8er-Staffel, vor den beiden noch sieglosen Teams aus eben Hildesheim und Hamburg. Die Adler konnten in der Hansestadt ihren bisher einzigen Saisonsieg feiern und haben nun die Gelegenheit, sich mit einem weiteren Erfolg gegen Hildesheim schon mal ein bisschen abzusetzen aus dem Tabellenkeller. Nach den schwierigen beiden letzten Saisons wollen die Weddinger diesmal zumindest schneller für klare Verhältnisse in punkto Klassenerhalt sorgen.


Berlin Adler - Hildesheim Invaders

Sonnabend, 24. Juni, 16 Uhr - Poststadion (Lehrter Straße)


Zu allem Überfluss verletzte sich zuletzt Quarterback Paul Zimmermann, sodass die Adler mit Niko Andre Fortino kurzfristig für Ersatz auf dieser Position sorgen mussten. Der US-Amerikaner gab nach wenigen Trainingseinheiten gleich vergangene Woche beim schweren Auswärtsspiel bei den Kiel Baltic Hurricanes seinen Einstand. Mit 6:35 (der Adler-Touchdown durch Wide Receiver und Quarterback-Bruder Max Zimmermann) fiel die Niederlage der Berliner auch angesichts zahlreicher Ausfälle vergleichsweise überschaubar aus. Der Gegner vom Samstag, die Hildesheim Invaders, gehören bislang allerdings zu den (beiden) Teams der Nord-Staffel, gegen die man gewinnen muss – wenn man nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben will.

Rebels: Gegen Dresden zurück in die Erfolgsspur

Erklärungsbedarf: Nach zuletzt zwei Niederlagen ist Rebels-HC Kim Kuci (mit Sonnenbrille) besonders gefordert

Bei den Berlin Rebels hat man sich da ganz andere Ziele auf die Fahnen geschrieben. Nachdem die Charlottenburger letztes Jahr erstmals über Platz 4 der Staffel in die Playoffs einziehen konnten, soll dieser historische Erfolg durch eine Wiederholung etwas mehr zur Normalität werden. Nach vier Siegen zu Saisonbeginn kam zuletzt allerdings etwas Sand ins Getriebe der Rebels: die Niederlage beim Aufsteiger Cologne Crocodiles (29:34) war sicher nicht so eingeplant wie die folgende bei Serienmeister NY Lions Braunschweig - dort fiel sie aber mit 10:52 doch unangenehm hoch aus.


Berlin Rebels - Dresden Monarchs

Sonntag, 25. Juni, 15 Uhr - Mommsenstadion (Waldschulallee)


Bei den Rebels reagierte man darauf mit der Verpflichtung des Defensive Ends Valentin Gnahoua. Der französische Nationalspieler stößt aber erst ab Juli zum Team. Gegen die Dresden Monarchs (Sonntag, 15 Uhr, Mommsenstadion) - aktuell auf Platz 3 einen Rang vor den punktgleichen Berlinern - wird er also noch nicht helfen können. Im Kampf um die vorderen vier Playoff-Plätze wäre ein Sieg gegen die Dresdner jedenfalls ein wichtiger Schritt für das Team von Head Coach Kim Kuci.

Der Gast bringt allerdings einige Erfahrung mit, ist regelmäßiger Playoffteilnehmer der GFL. Im letzten Aufeinandertreffen beider Teams im Mommsenstadion bewiesen die Monarchs ihre ganze Routine, als sie den Rückstand in letzter Minute noch egalisieren konnten und dadurch für eines der in der GFL ganz seltenen Unentschieden sorgten.

Beitrag+Fotos: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

Manuel Cornelius ( SFC Stern 1900)

Nach immerhin sechs Jahren beim SFC Stern 1900 in der Berlin-Liga hat sich Manuel Cornelius für eine Auszeit vom Fußballbetrieb entschlossen. Im Gespräch mit Berlinsport Aktuell blickt der Trainer und Sportliche Leiter auf seine erfolgreiche Zeit in Steglitz zurück, auf seinen persönlichen Werdegang - und was die Zukunft bringen könnte.

Das Interview wurde am vergangenen Samstag nach dem letzten Saisonspiel gegen den SC Staaken auf der Sochos-Sportanlage aufgezeichnet

 

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Beitrag+Foto: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

Jeffrey Seitz (Trainer SC Staaken)


Nach dem letzten Saisonspiel am Samstag in der Berlin-Liga sprach Berlinsport Aktuell noch einmal mit Meistertrainer Jeffrey Seitz vom SC Staaken. Dabei ging es darum, die unglaubliche Saison Revue passieren zu lassen - wie die Staakener Mannschaft den Aufsteig erreichte und warum sie unbesiegt blieb -, aber auch auf die anstehende Aufgabe in der Oberliga zu schauen. Und: wie man das erste Jahr als Trainer im Herrenbereich gerade mit solchem Erfolg verarbeitet.

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Bei den Deutschen Schwimm-Meisterschaften vom 15. bis 18. Juni 2017 in Berlin konnte von der Schwimm-Gemeinschaft Neukölln insbesondere Lisa Graf mit zwei Titeln und einem deutschen Rekord überzeugen

Daumen hoch für Lisa Graf (SG Neukölln) Foto: ©Mirko Seifert

Über die 200 Meter Rücken stellte Lisa Graf in 2:07,63 Minuten erstmals in ihrer Laufbahn eine neue deutsche Bestmarke auf. Die 26-Jährige verbesserte den alten Rekord um 0,67 Sekunden. Damit verteidigte sie ihren Titel und qualifizierte sich für die Weltmeisterschaften in Budapest. Zudem war das die fünftbeste Leistung weltweit in diesem Jahr.

Nach dem Rennen sagte sie: "Ich habe mit dem Deutschen Rekord geliebäugelt, aber dass ich ihn soweit unterbieten würde, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. Ich habe mich heute Vormittag richtig gut gefühlt und wusste, da ist einiges drin." Auch über 100 Meter Rücken schwamm sie in persönlicher Bestzeit von 1:00,37 Minuten zum Titel, der ihr einen WM-Start in der gemischten Lagenstaffel ermöglichen könnte.

Leonie Kullmann konnte mit ihrer Silbermedaille über 200 Meter Freistil ihre WM-Träume nicht erfüllen. Die neu eingeführte U23-Norm verfehlte sie mit ihren 1:58,89 Minuten um acht Zehntel. Auch die Staffel verpasste die Norm. Die Zeitaddierung der vier schnellsten Schwimmerinnen ergab für eine Meldung der 4x200 Meter Freistil sieben Zehntel zu viel.

Immer etwas weiter nach vorne schwimmt sich Ole Braunschweig - mit Bronze über 50 Meter Rücken gewann der 19-Jährige seine erste DM-Medaille im Erwachsenenbereich in 25,60 Sekunden. Zudem wurde Braunschweig über die 100 Meter Rücken (55,01 Sekunden) und 200 Meter Rücken (2:01,48 Minuten) zweimal Vierter.

Quelle: SG Neukölln