TRAINER KOSTIC IM WEITEREN GESPRÄCH NACH DEM DERBY
Nach der Ernüchterung der 0:3-Pleite im Derby gegen 47 bleibt es dabei, dass der SV Sparta als Neuling in der NOFV-Oberliga Nord auf Rang 3 (38 Punkte aus 21 Partien) hervorragend da steht. Dazu sind die Lichtenberger auch noch bzw. wieder im Pokal-Halbfinale vertreten, wo es am 1. Mai in einer Neuauflage des Endspiels von 2023 gegen TuS Makkabi geht.
Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie noch mit Trainer Dragan Kostic über das Pokal-Los im Halbfinale und eine etwaige Endspielteilnahme diesmal in Lichtenberg.
DRAGAN KOSTIC (SV SPARTA)

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Beitrag+Fotos: BspA/Hagen Nickelé
Der SV Lichtenberg 47 steht nach dem Derbysieg gegen Sparta weiterhin mit einem Punkt sowie einem Spiel mehr als Hertha 03 an der Spitze der NOFV-Oberliga Nord. Den "Bonus" aus dem Rückzug von Hertha 06 (47 verlor dadurch einen Zähler, Hertha 03 derer drei) haben die Lichtenberger dabei inzwischen verspielt - dennoch bleibt das Duell der beiden Spitzenteams qualitativ auf sehr hohem Niveau.
Nach dem deutlichen Sieg von Hertha 03 am Freitag (5:1 gegen Tennis Borussia) hat Lichtenberg 47 mit dem 3:0-Erfolg am Sonntag im Derby gegen den SV Sparta nachgezogen. Figurski Vieira (18., 29.) hatte die 47er vor rund 2.000 Zahlenden im Hans-Zoschke-Stadion bereits zur Pause mit 2:0 in Führung geschossen, nach dem Wechsel legte Graf (68., Foulelfmeter) vom Punkt nach. Als Sparta dann einen Handelfmeter (Saberdest, 72.) ungenutzt ließ, war die Entscheidung gefallen.
Nach dem 5:1-Sieg gegen Tennis Borussia ist der FC Hertha 03 zumindest bis Sonntagnachmittag Tabellenführer der NOFV-Oberliga Nord. Berlinsport Aktuell sprach am Freitagabend noch mit Trainer Robert Schröder darüber, wie es sich anfühlt, trotz des besten Punktquotients nur Zweiter zu sein – und ob er sich das Spiel Lichtenberg 47 - SV Sparta am Sonntag ansieht.

Zum Auftakt des 22. Spieltags der NOFV-Oberliga Nord eroberte der FC Hertha 03 durch einen 5:1-Sieg über Tennis Borussia zumindest bis Sonntag die Tabellenführung von Lichtenberg 47 (zuvor einen Punkt voraus, aber auch eine Partie mehr bestritten) zurück. Yildirim hatte die Hausherren zunächst in Führung gebracht (27.), aber nach dem Ausgleich durch Cvjetinovic (50.) kurz nach Wiederbeginn stand die Partie durchaus auf der Kippe. Doch Hertha 03 schlug wie ein Topteam zurück und ging durch Beyazit (55., Foto) sowie A. Millgramm (68.) bei einsetzendem Starkregen sicher in Führung. Danach beruhigte sich das Wetter wieder, und auch die Partie verlief nun in klaren Bahnen: Didoss mit einem Traumtor (77.) und Stein per Abstauber (88.) sorgten für den Endstand.
Nach der Last-Minute -Niederlage gegen Teutonia ist SD Croatia nur noch Tabellen-13. und hat sowohl sechs Punkte Rückstand auf Platz 4 als auch Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Und das, obwohl die Tempelhofer eine starke Hinserie absolvierten – zuletzt blieb man allerdings sechs Spiele hintereinander ohne Sieg (zwei Punkte).
Aufsteiger SSC Teutonia 99 ist zweifelsohne eine der positiven Überraschungen der Berlin-Liga 2023/24 – mit dem 3:2-Sieg bei Croatia am Ostermontag knackten die Hakenfelder schon am 25. Spieltag ihr selbst gesetztes Ziel von 40 Punkten. Der Lohn: aktuell Platz 3 – dabei war der SSC mit nur einem Zähler aus den ersten sieben Heimspielen gestartet, sammelte dafür fleißig auf des Gegners Platz für's Punktekonto. So haben die Teutonen trotz Überwindung der Heimmisere immer noch zwei Drittel ihrer Ausbeute auswärts geholt.
Nach dem 2:1-Sieg beim Berliner AK am Samstag liegt die VSG Altglienicke aktuell mit 44 Punkten aus 27 Partien auf Rang 5. Nach dem hervorragenden Start unter dem im November gekommenen Trainer Murat Salar (fünf Partien, 16 Punkte) war der Erfolg in Moabit allerdings erst der zweite in den vergangenen acht Partien. Die Herkulesaufgabe, nochmal ins Aufstiegsrennen einzugreifen, erwies sich also für die Treptower letztlich doch als zu schwer.
Zum Abschluss des 25. Spieltags der Berlin-Liga unterlag SD Croatia in der Nachspielzeit dem SSC Teutonia 99 mit 2:3 (2:2). In einer furiosen Anfangsphase waren zunächst die Gäste durch N. Müller (1.) schnell in Führung gegangen, die Treffer von Ohadi (3.) und D. Wartchow (8., Eigentor) drehten jedoch das Ergebnis bald zugunsten der Gastgeber – ehe erneut N. Müller (21.) wieder für den Gleichstand sorgte. Anschließend blieb die Partie intensiv, aber ohne weitere Treffer, bis es in der Nachspielzeit in Croatias Abwehr zu einem Missverständnis kam und Sanyang (90.+4) eine Eingabe mit dem Kopf an Keeper Haake vorbei zur Entscheidung ins eigene Tor verlängerte.