TRAINER KOHLSCHMIDT NACH DEM SIEG BEI TEBE AM SAMSTAGDer SV Lichtenberg 47 ist dank des 4:0-Siegs bei Tennis Borussia für knapp 24 Stunden mit Tabellenführer Hertha 03 (morgen beim SV Sparta) bezüglich der Punkte und der Tordifferenz gleich gezogen. Die 47er konnten in der für sie nicht einfachen Anfangsphase der Partie durch einen Freistoß von Gawe (8.) vorlegen und drückten dann im weiteren Verlauf immer mehr. Zwei Treffer von Noack vor und nach der Pause (39., 55.) sorgten dann für die Vorentscheidung, Reiniger (69.) konnte noch einen Treffer zum Endstand beisteuern.
Hören Sie demnächst bei www.berlinsport-aktuell.de auch das Gespräch mit Benjamin Borth, sportlicher Leiter bei Tennis Borussia
Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit 47-Trainer Nils Kohlschmidt (arbeitet im Gespann mit Rudy Raab) über die Partie, das Comeback von Stürmer John Gruber – und Anspannung im Aufstiegsrennen.
INTERVIEW MIT TRAINER FIKRET SEESE (MIT TRANSKRIPTION) Der Berliner SC Comet hat am Dienstagabend bei Spitzenreiter Corso Vineta mit 2:6 (0:3) verloren und liegt mit 43 Punkten aus 21 Partien neun Zähler hinter TuS Makkabi III (drei Partien mehr) auf Rang 3 in der 2. Abteilung der Kreisliga C. Interessant: Neben dem noch möglichen Aufstieg hat die Mannschaft, die auch im Gehörlosenfußball aktiv ist, noch die Deutsche Meisterschaft im Visier und dazu an der Champions League teilgenommen. Berlinsport Aktuell sprach nach dem Spiel mit Comet-Trainer Fikret Seese.
Im Folgenden bieten wir auch eine Transkription des Audiointerviews.
FIKRET SEESE (BSC COMET)
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Herr Seese, heute eine 2:6-Niederlage beim Spitzenreiter Corso Vineta - wie fällt ihr Fazit aus?
Naja, mit zwei roten Karten in der ersten Halbzeit ist es ja klar, dass wir hier auf diesem Platz nichts mehr holen können – über die ganze Saison gesehen hat Corso Vineta aber verdient den Aufstieg geschafft. Wir tanzen auf drei Hochzeiten, haben Champions League gespielt und spielen noch Deutsche Meisterschaft der Gehörlosen - und wenn man dann noch lange Zeit mit neun Mann spielt… obwohl ich fand, wir haben mit neun besser gespielt als mit elf, haben da sehr viel Druck gemacht. Am Ende ist es aber halt so: wir dürfen uns nicht provozieren lassen. Manche Karten waren auch zu viel - aber gut, das ist dann so, da können wir von außen dann auch nichts mehr ändern.
Sie haben aber auch keinen guten Start ins Spiel gehabt, der Gegner hat gedrückt…
Ja, klar: da waren wir noch nicht richtig drin und der Gegner motiviert bis in die Haarspitzen. Aber trotzdem muss man da einen kühlen Kopf behalten und sich nicht zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Die anderen Spieler haben alles gut gemacht, aber das ist dann so..
Wie sieht es denn mit ihren Aufstiegschancen aus - man kann dieses Jahr ja auch als Dritter aufsteigen, oder?
Nein, die besten vier Zweiten aus den acht Staffeln steigen auf. Wir können zwar immer noch Zweiter werden - aber ich weiß nicht, wie es in den anderen Staffeln aussieht. Wir müssen jetzt erst mal die Köpfe frei kriegen für die nächsten Spiele.
Und Sie haben es ja angedeutet: Sie haben immer noch ein weiteres Eisen im Feuer - wie ist es mit der Gewichtung: Champions League und Deutsche Meisterschaft spielen wahrscheinlich eine größere Rolle..
Wir würden ja gerne überall oben stehen, manchmal geht es aber nicht so wie bei Bayer Leverkusen. Champions League waren wir im Viertelfinale, da war dann Endstation gegen den späteren Gewinner Tripoli aus Athen. In der Meisterschaft haben wir jetzt das Viertelfinale gegen den amtierenden Meister aus Stuttgart gewonnen, die standen vorher viermal im Endspiel – die haben wir rausgefegt. Deswegen haben wir dieses Spiel jetzt auf Dienstag verlegt, weil wir sonst am Wochenende zwei Spiele gehabt hätten (Samstag gelang der Einzug ins Halbfinale gegen GSG Stuttgart mit einem 4:3-Sieg - die Red.). Wir sind aber auch nicht so richtig im Saft, haben etwas Federn gelassen und die Knochen tun weh. Dazu haben wir auch ein paar Verletzte – das müssen wir so hinnehmen und geben auch noch nicht auf. Mal sehen, ob wir die letzten 4, 5 Spiele in der Kreisliga noch gewinnen können - aber im nächsten fehlen uns auch schon wieder drei, vier Spieler..
TRAINER AYDIN NACH SIEG UND AUFSTIEG AM DIENSTAGABEND Zehn Jahre spielte der WFC Corso 99 Vineta in der Kreisliga B, dann erwischte es die Weddinger vergangenen Sommer – doch in dieser Saison konnte man den Abstieg zum "Betriebsunfall" machen. In der 2. Abteilung der Kreisliga C gelang dem WFC jedenfalls der Wiederaufstieg, die entscheidenden Punkte holte man am Dienstagabend beim 6:2 gegen den BSC Comet, der am Ende eines emotionalen Spiels nur noch mit sieben Feldspielern auf dem Platz stand.
Berlinsport Aktuell sprach im Anschluss mit Corso-Trainer Aytekin Aydin über alles Mögliche, zwischendurch gab es eine "Eimerdusche" und der Gesprächspartner wurde entführt (gekürzt).
Dirk Kunert zum 0:2 gegen CottbusDer BFC Dynamo hat durch die gestrige 0:2-Niederlage gegen Tabellenführer Energie Cottbus auch die rechnerische Chance verspielt, in der Regionalliga Nordost noch die Meisterschaft und den Aufstieg zu feiern.
Berlinsport Aktuell war bei der anschließenden Pressekonferenz mit BFC-Coach Dirk Kunert (Energie-Trainer Wollitz verzichtete auf die Teilnahme), dessen Vertrag über das Saisonende hinaus nicht verlängert wird.
TRAINER KRÜGER NACH DEM SPIEL AM DIENSTAGABEND Der FC Concordia Wilhelmsruh ist in der 1. Abteilung der Bezirksliga nach dem 4:4 gegen BSV Grün-Weiss am Dienstagabend weiterhin auf Platz 9 (25 Spiele, 35 Punkte). Nach schneller Führung und einem 3:1 in der 60. Minute mussten sich Concordia in Überzahl letztlich mit einem Zähler begnügen – zu allem Überfluss verletzte sich ein Spieler der Wilhelmsruher schwer (gute Besserung..!)
Berlinsport Aktuell sprach am Dienstag mit Trainer Henry Krüger über die Partie, die Saison in der Bezirksliga – und "seinen" Verein.
TRAINER MERFORT NACH DEM SPIEL AM DIENSTAGABEND Landesligaaabsteiger BSV Grün-Weiss Neukölln ist in der 1. Abteilung der Bezirksliga nach dem 4:4 in Wilhelmsruh am Dienstagabend weiterhin auf Platz 8 (25 Spiele, 36 Punkte).
Berlinsport Aktuell sprach am Dienstag mit Trainer Dennis Merfort über die Partie, die Rückkehr in die Bezirksliga – und die mittelfristigen Perspektiven von Grün-Weiss*.
DENNIS MERFORT (GW NEUKÖLLN)
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*Das Trainerteam des BSV Grün-Weiss hört zum Saisonende auf – die Information hatten wir zum Zeitpunkt des Interviews (leider) noch nicht
BJÖRN BRUNNEMANN IM WEITEREN GESPRÄCH VOM MITTWOCHABENDDie VSG Altglienicke II hat als Aufsteiger trotz schwierigen Starts inzwischen den Klassenerhalt praktisch in der Tasche (Platz 6, 42 Zähler). Nach fünf Siegen aus den vorangegangenen sechs Spielen gab es am Mittwoch bei der 0:1-Niederlage in Reinickendorf mal wieder einen Lerneffekt für die junge Mannschaft.
Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie noch mit Trainer Björn Brunnemann über das Ziel für die Restsaison, die Perspektiven der jungen Spieler – und seine eigenen als Coach.
STEVEN HAUBITZ UND BJÖRN BRUNNEMANN NACH DEM SPIEL AM MITTWOCHABENDDie Füchse Berlin Reinickendorf haben mit dem 1:0-Sieg im Nachholspiel gegen Aufsteiger VSG Altglienicke II einen weiteren Schritt zur Verteidigung ihres zweiten Platzes vollzogen (jetzt 52 Punkte). In Abwesenheit von Kapitän und Toptorschütze Maik Haubitz erzielte Samet Alkan das Tor des Tages (74.) – für die Gäste (Platz 6, 42 Zähler) waren es die ersten Punktverluste nach zuvor vier Siegen in Folge.
Hören Sie in den kommenden Tagen noch mehr von VSG II-Trainer Brunnemann bei www.berlinsport-aktuell.de
Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit den Trainern Steven Haubitz (Füchse, Foto l.) und Björn Brunnemann (Altglienicke II) über das Spiel.
TRAINER GERAL IM GESPRÄCH Nach dem 1:1 beim SV Tasmania am Sonntag belegt der BSV Eintracht Mahlsdorf liegt nach 22 absolvierten Spielen mit 36 Punkten auf Platz 4 der NOFV-Oberliga Nord. Bis zum Spiel in Zehlendorf (1:4, 14.04.) war die Eintracht dabei mit 21 Punkten aus acht Partien (bei 27:7 Toren) zwischenzeitlich bestes Team im Jahr 2024. In Neukölln hatte Stettin (14.) die Mahlsdorfer zunächst in Führung gebracht, Bier (37.) gelang jedoch der Ausgleich – nach Steinhauers Gelb-Roter Karte (40., Tasmania) konnten sie aus der langen Überzahl dann kein Kapital schlagen.
Berlinsport Aktuell sprach im Anschluss mit Trainer Lucio Geral über die Partie, den Aufwärtstrend in diesem Jahr – und das Ziel für die Restsaison.
DIRK KUNERT UND THOMAS KOST NACH DEM 2:2 AM FREITAGAm Freitagabend musste sich der Tabellendritte BFC Dynamo am 30. Spieltag der Regionalliga Nordost trotz einer 2:0-Führung (Tore: Stockinger, Suljic) mit einer Punkteteilung gegen den FC Rot-Weiß Erfurt zufrieden geben. Die beiden Gegentore fielen kurz vor dem Pausen- bzw. Abpfiff.
Berlinsport Aktuell war nach dem Spiel bei der Pressekonferenz mit Trainer Dirk Kunert (BFC) und Co-Trainer Thomas Kost (RWE).