TRAINER MERFORT NACH DEM SPIEL AM DIENSTAGABEND
Landesligaaabsteiger BSV Grün-Weiss Neukölln ist in der 1. Abteilung der Bezirksliga nach dem 4:4 in Wilhelmsruh am Dienstagabend weiterhin auf Platz 8 (25 Spiele, 36 Punkte).
Berlinsport Aktuell sprach am Dienstag mit Trainer Dennis Merfort über die Partie, die Rückkehr in die Bezirksliga – und die mittelfristigen Perspektiven von Grün-Weiss*.

DENNIS MERFORT (GW NEUKÖLLN)
*Das Trainerteam des BSV Grün-Weiss hört zum Saisonende auf – die Information hatten wir zum Zeitpunkt des Interviews (leider) noch nicht
Beitrag+Fotos: BspA/Hagen Nickelé
Die VSG Altglienicke II hat als Aufsteiger trotz schwierigen Starts inzwischen den Klassenerhalt praktisch in der Tasche (Platz 6, 42 Zähler). Nach fünf Siegen aus den vorangegangenen sechs Spielen gab es am Mittwoch bei der 0:1-Niederlage in Reinickendorf mal wieder einen Lerneffekt für die junge Mannschaft.
Die Füchse Berlin Reinickendorf haben mit dem 1:0-Sieg im Nachholspiel gegen Aufsteiger VSG Altglienicke II einen weiteren Schritt zur Verteidigung ihres zweiten Platzes vollzogen (jetzt 52 Punkte). In Abwesenheit von Kapitän und Toptorschütze Maik Haubitz erzielte Samet Alkan das Tor des Tages (74.) – für die Gäste (Platz 6, 42 Zähler) waren es die ersten Punktverluste nach zuvor vier Siegen in Folge.
Nach dem 1:1 beim SV Tasmania am Sonntag belegt der BSV Eintracht Mahlsdorf liegt nach 22 absolvierten Spielen mit 36 Punkten auf Platz 4 der NOFV-Oberliga Nord. Bis zum Spiel in Zehlendorf (1:4, 14.04.) war die Eintracht dabei mit 21 Punkten aus acht Partien (bei 27:7 Toren) zwischenzeitlich bestes Team im Jahr 2024. In Neukölln hatte Stettin (14.) die Mahlsdorfer zunächst in Führung gebracht, Bier (37.) gelang jedoch der Ausgleich – nach Steinhauers Gelb-Roter Karte (40., Tasmania) konnten sie aus der langen Überzahl dann kein Kapital schlagen.
Am Freitagabend musste sich der Tabellendritte BFC Dynamo am 30. Spieltag der Regionalliga Nordost trotz einer 2:0-Führung (Tore: Stockinger, Suljic) mit einer Punkteteilung gegen den FC Rot-Weiß Erfurt zufrieden geben. Die beiden Gegentore fielen kurz vor dem Pausen- bzw. Abpfiff.
In der NOFV-Oberliga Nord war der SV Tasmania der einzige Verein, der sogar vier Wochen kein Pflichtspiel zu bestreiten hatte – zu den zwei "einsatzfreien" Wochenenden kam noch das hinzu, an dem die Neuköllner gegen den inzwischen zurückgezogenen CFC Hertha 06 hätten antreten sollen. So war das Fragezeichen groß vor dem "Re-Start" bei Tennis Borussia am Sonnabend – und der 5:0-Sieg Tasmanias (Tore: Yilmaz 2, Bekdemir, Rocktäschel, Hot) ein echter Paukenschlag.
Nach der deutlichen Niederlage bei Hertha 03 am Freitag vergangener Woche hat Tennis Borussia in der NOFV-Oberliga Nord die nächste herbe Pleite erlitten: im "Heimspiel" (verlegt ins Stadion Rehberge) gegen den SV Tasmania unterlag man 0:5 (0:3). Trotz der beiden hohen Niederlagen sind die Spiele dabei ganz unterschiedlich von der Leistung des lila-weißen Teams her zu beurteilen.
Im vorgezogenen Spiel der Freizeit-Verbandsliga hat es der SV Traktor Boxhagen durch eine 3:4-Niederlage beim SV Solidarität verpasst, nach Punkten mit dem Spitzenreiter Urbanspor gleich zu ziehen. Dennoch sind die Lichtenberger weiter ebenso im Titelrennen vertreten wie erneut im FZ-Pokal – bei dessen Gewinn erneut die Teilnahme am Berlin-Pokal des BFV winken würde.
Nach der deutlichen Niederlage bei Hertha 03 am Freitag ist Tennis Borussia in der NOFV-Oberliga Nord auf Platz 5 abgerutscht (33 Punkte aus 20 Partien). Dazu bestreitet man das zweite Heimspiel nach Beginn des Umbaus im Mommsenstadion wieder an einem anderen Spielort: fand die Partie gegen Makkabi noch im kleinen Jahn-Sportpark statt, so geht es gegen Tasmania im Stadion Rehberge ans Werk (Samstag, 13.04. – 14 Uhr).
In einem vorgezogenen Spiel der Freizeit-Verbandsliga besiegte der SV Solidarität / Tasmania den favorisierten SV Traktor Boxhagen mit 4:3 (2:1). Der Gast war dabei im Werner-Seelenbinder-Sportpark zunächst in Führung gegangen, doch ein Doppelschlag von Kauffmann (45.+2, 45.+4) sorgte unmittelbar vor der Pause für die überraschende Wende. Auch nach dem Wechsel zeigte sich "Soli" eiskalt vor dem gegnerischen Tor, Baeta de Mendonca (52., 77.) sorgte mit zwei Treffern für die Vorentscheidung – die beiden Traktor-Treffer in der Nachspielzeit kamen dann zu spät. Mit 27 Punkten aus 15 Spielen rücken die Neuköllner in ihrer zweiten Saison nach dem Aufstieg auf Platz 5 vor.