TRAINER KONIC IM GESPRÄCH
In der Landesliga 1. Abteilung lag der 1. FC Novi Pazar / Marathon 1895 nach dem ersten Halbjahr mit 13 Punkten aus 13 Partien auf Platz 13, schob sich dabei mit vier Zählern aus den letzen beiden Spielen noch "über den Strich". Zur Verstärkung, aber auch wegen Verletzungspech wurde der Kader nochmal mit einigen Neuzugängen bestückt – unter ihnen etwa mit Breustedt und Jojkic auch Spieler aus höherklassigen Ligen. Das erste Pflichtspiel des Jahres ging gestern dann beim FC Internationale II mit 0:2 verloren und man musste den Tabellenplatz mit den Schönebergern tauschen.
bisherige Winterzugänge: Breustedt (Türkspor), A. Erdogan (BFC Südring), Jalloh (Al-Dersim), Jojkic (Optik Rathenow), Landos (BW 90), Özcelik (SV Adler), Planja (SV Bosna), Walizada (vereinslos)
Berlinsport Aktuell sprach am Montag vergangener Woche nach dem Test gegen den SV Sparta (0:4) mit Trainer Anel Konic.
ANEL KONIC (1. FC NOVI PAZAR)

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Beitrag+Fotos: BspA/Hagen Nickelé
Nach der Absage des Heimspiels gegen Chemie Leipzig an diesem Sonnabend wartet Viktoria Berlin weiter auf sein erstes Pflichtspiel in der Regionalliga Nordost seit Mitte Dezember – die Ligapartie damals beim FC Hansa II (2:0 gewonnen) war somit wiederum die einzige seit Ende November, die die Himmelblauen absolvierten. Dadurch ist man in der Tabelle mit 29 Punkten aus 16 Partien inzwischen (Stand: 27.01.) auf Rang 5 abgerutscht.
Am Mittwochabend gewann der BFC Preussen das Nachholspiel der 17. Runde gegen den SCC durch Tore von Hartwig, Breitkreuz und Frank mit 3:0 (3:0). So liegen die Lankwitzer mit 37 Punkten aus 15 Partien weiterhin an der Spitze der Berlin-Liga – nach dem Sieg der Füchse am Freitag und vor Preussens Gastspiel in Wilmersdorf morgen sind es drei Punkte Vorsprung.
Am Mittwochabend unterlag der SC Charlottenburg im Nachholspiel der 17. Runde gegen Tabellenführer BFC Preussen mit 0:3 (0:3). So liegt der SCC mit 19 Punkten aus 15 Partien weiterhin auf dem 12. Platz der Berlin-Liga.
Aufsteiger SV Sparta steht nach dem ersten Halbjahr in der NOFV-Oberliga Nord mit 26 Punkten aus 14 Partien auf Platz 4 hervorragend da und ist auch (wieder) im Viertelfinale des Berlin-Pokals vertreten. Seit dem letzten Pflichtspiel Ende November haben die Lichtenberger dabei nur zwei Testspiele absolvieren können – gegen die VSG Altglienicke (2:4) gab es eine Niederlage, bei Landesligist Novi Pazar am Montagabend einen 4:0-Erfolg (Tore: Touré, Brinkmann, Saberdest, Gampe).
Das Frauen-Team von Türkiyemspor konnte sich bei der Endrunde um die Berliner Futsal-Meisterschaft den Titel sichern – im Finale bezwang man den 1. FC Union nach torlosen zwölf Spielminuten im Entscheidungsschießen mit 1:0. In der Gruppenphase hatte man gegen die Köpenickerinnen noch 0:1 verloren und musste ihnen dort Platz 1 überlassen. Türkiyemspor besiegte dann im Halbfinale den FC Internationale (1:0), während Union gegen Hertha BSC im 6m-Schießen (4:3, nach 1:1 in der regulären Spielzeit) den Einzug ins Endspiel sichern konnte.
Der Berliner AK ist nach der äußerst schwierigen Phase im Sommer zur Winterpause zwar Schlussllicht der Regionalliga Nordost (11 Punkte qus 15 Partien), aber nicht nur aufgrund der am wenigsten bestrittenen Spiele der Teams im Tabellenkeller im Rennen um den Klassenerhalt. Ab dem 9. Spieltag wurden dabei immerhin acht Punkte eingefahren, die die geplante Entwicklung unter den gegebenen Vorzeichen bestätigen.
In der NOFV-Oberliga Nord liegt Tennis Borussia nach dem ersten Halbjahr mit 27 Punkten aus 14 Spielen auf Platz 3 – allerdings mit gehörigem Rückstand auf Lichtenberg 47 (neun Punkte voraus, ein Spiel weniger) sowie Tabellenführer Hertha 03 (11 Punkte voraus). Trotz eines weiteren, gewaltigen Umbruchs im Sommer 2023 startete der Regionalligaabsteiger dabei ausgezeichnet (3 Spiele, 7 Punkte), angesichts von fünf Partien ohne Sieg aber musste man dann die erwähnte Konkurrenz an der Spitze davonziehen lassen. Mit voller Punktzahl aus drei Begegnungen im Oktober fanden die Lila-Weißen wieder in die Spur – dennoch kam es zu diesem Zeitpunkt zur Trennung von Trainer Chris Brauer. Seine bisherigen Assistenten René Lorenz und Sercan Kara übernahmen kurzfristig die Leitung des Teams und führten den Aufwärtstrend in der Liga fort (4 Partien, neun Punkte).
In der NOFV-Oberliga Nord liegt der SC Staaken nach dem ersten Halbjahr mit 16 Punkten (14 Spiele) auf Platz 11. Dabei war den Spandauern unter den schwierigen Voraussetzungen zunächst ein hervorragender Start gelungen (7 Spiele, 13 Punkte), doch in der Folge musste die junge Mannschaft viel Lehrgeld bezahlen. Dazu kam es zu Änderungen im Vorstand, innerhalb der sportlichen Leitung kehrte Daniel Kujath als Teamamanger zurück. Zum Jahresauftakt unterlag der SCS im ersten Testspiel bei Hilalspor (Berlin-Liga) mit 2:5.

