TRAINER VOLBERT IM GESPRÄCH Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Hertha 03 scheint der Zug im Aufstiegsrennen für den CFC Hertha 06 abgefahren zu sein.
Berlinsport Aktuell sprach mit 06-Trainer Daniel Volbert (kl. Foto) am Sonntag noch über die Unterschiede zu einem Topteam wie Hertha 03 und die Erkenntnisse für kommende Spielzeit.
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Hinweis: Mit "Sergen" ist Torwart Sergen Karsli gemeint, der Stammkeeper Ruben Aulig am Sonntag ersetzte
TRAINER GERDTS ZU SEINEM VEREINSWECHSEL Nach dem 3:1-Sieg am Sonntag bei Hertha 06 liegt der FC Hertha 03 weiterhin gut im Rennen um Platz 1 und den Aufstieg in die Regionalliga Nordost. Wie es aber auch kommt: nächste Saison wird Trainer Fabian Gerdts (Foto) nicht mehr gemeinsam mit Robert Schröder für die Zehlendorfer an der Seitenlinie stehen. Der 32-Jährige kehrt nach seinem Abschied vom Berliner SC 2019 über die Stationen Berlin United sowie Hertha 03 nun wieder an die Hubertusallee zurück und wird dort die 1. Herren nach dem Rückzug von Philipp Friedemann in der Berlin-Liga betreuen.
Berlinsport Aktuell sprach mit Fabian Gerdts am Sonntag noch über den Grund und die Perspektive seiner Entscheidung
TRAINER VOLBERT UND GERDTS NACH DEM SPIEL AM NACHMITTAG
Am 30. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord unterlag der CFC Hertha 06 am Sonntag im Topspiel dem FC Hertha 03 mit 1:3 (0:0). Ryberg brachte die Gäste nach der Pause in Führung (55.) und Ismaili (80.) erhöhte auf 0:2, während Hertha 06 durch ein Eigentor von Stüwe (90.+3) zu spät verkürzte. Im Gegenzug sorgte Ismaili für den 1:3-Endstand (90.+4).
Hören Sie demnächst mehr von beiden Trainern bei www.berlinsport-aktuell.de
Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit den Trainern Daniel Volbert (Hertha 06) und Fabian Gerdts (Hertha 03).
SPORTDIREKTOR PLÖTZ IM TELEFONINTERVIEW Diesen Sommer geht beim SV Lichtenberg 47 mit dem Ausscheiden von Trainer Uwe Lehmann eine Ära zu Ende. Daher wurde auch mit besonderer Spannung erwartet, wer das 47-Urgestein auf dem Trainerstuhl beerben wird – nun gab der Regionalligist bekannt, dass Murat Tik (Foto l.) die Nachfolge antreten wird. Der 47(!)-Jährige hat in den letzten Jahren dreimal den CFC Hertha 06 trainiert, den Verein in dieser Zeit von der Landesliga in die Oberliga geführt, verfügt aber noch über keine Erfahrung in der Regionalliga – seit September 2020 war Tik ohne Amt.
Im Telefoninterview mit dem Sportlichen Leiter der 47er, Benjamin Plötz (Foto r.), erklärt dieser, weshalb er von der Entscheidung überzeugt ist.
Nach dem Trainerwechsel beim SC Charlottenburg hat sich die Mannschaft mit zwölf Punkten aus fünf Partien aus der unmittelbaren Abstiegszone befreien können und hätte mit einem Sieg im Nachholspiel am Mittwoch den vorzeitigen Klassenerhalt sogar schon sicher.
Der neue Trainer Marco Wilke hat sich also als perfekter "Feuerwehrmann" erwiesen – in der nächsten Saison wird er seine Arbeit beim SCC allerdings nicht fortsetzen können, da sich die Charlottenburger zur Spielzeit 2022/23 bereits mit Kai Brandt (aktuell Al-Dersimpor) über eine Zusammenarbeit verständigt hatten.
Berlinsport Aktuell sprach mit beiden Trainern über die vertrackte Situation und was sie sich für die kommende Spielzeit vorgenommen haben.
TRAINER HERBST UND WILKE NACH DEM SPIEL AM SONNTAG
Im Duell zweier Abstiegskandidaten hat Türkiyemspor am Nachmittag in letzter Minute eine 2:3-Heimniederlage gegen den SC Charlottenburg hinnehmen müssen.
Die Führung durch Tunay (34.) glich der SCC dabei postwendend durch Steinert (36.) aus, nach der Pause brachte Conte (48.) die Gäste sogar in Führung. Diesmal jedoch schlug Türkiyemspor durch das zweite Tor von Tunay nach Ecke von Kücük (78.) zurück – das letzte Wort hatte aber wiederum der SCC, als dem eingewechselten Gültekin das Tor zum 2:3-Endstand gelang (90.+4).
Hören Sie demnächst mehr von SCC-Trainer Marco Wilke bei www.berlinsport-aktuell.de
Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit den Trainern Thomas Herbst (Türkiyemspor) und Marco Wilke (SCC).
TRAINER ZAZAI IM GESPRÄCH Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt: am Sonnabend verlor der FC Brandenburg 03 auf eigenem Platz mit 1:3 gegen Hilalspor und verpasste es somit, zumindest für 24 Stunden die Abstiegsränge zu verlassen und den Druck auf die Mitkonkurrenten wie Türkiyemspor und Stern Marienfelde zu erhöhen.
Berlinsport Aktuell sprach nach Abpfiff mit Trainer Tuurjalai Zazai (Foto) über die Partie, die Situation im Abstiegskampf – und die eigene Zwischenbilanz nach seiner Amtsübernahme im Februar (erstes Pflichtspiel Anfang März).
Die VSG Altglienicke hatte bereits die sprichwörtliche "Hand am Pott" nach der Führung durch Uzan (40.), doch in der Nachspielzeit drehte der favorisierte FC Viktoria 89 die Partie durch die Treffer von Pinckert (90.+1) und Benyamina (90.+6) doch noch zum 1:2-Endstand zugunsten des favorisierten Drittligaabsteigers. Zuvor waren die Himmelblauen dabei zwar das bestimmende Team gewesen, zeigten sich vor dem Tor jedoch nicht konsequent genug. Das war bei der VSG in der ersten Halbzeit ganz anders, da Uzan praktisch die erste Torchance eiskalt nutzte – nach dem Wechsel aber ließ auch der Regionalligist bei Kontern zwei, drei gute Torgelegenheiten liegen.
Dazu gab es im zweiten Durchgang zwei "Aufreger": nach der Unterbrechung wegen einer Behandlung von Altglienicke-Torwart Bätge ließ sich Viktoria-Kapitän Menz zu einer Ohrfeige gegen den Keeper hinreißen, die jedoch nur mit Gelb geahndet wurde. Außerdem hätte es noch beim Stand von 1:0 nach einem Freistoß Viktorias Handelfmeter geben müssen, da VSG-Verteidiger Zeiger in der Mauer den Ball an den abgewinkelten Unterarm bekommen hatte.
In der Schlussphase musste dann der eingewechselte Hovi bei Viktoria wieder verletzungsbedingt ausscheiden, wodurch die Lichterfelder nur noch mit zehn Mann weiterspielen konnten (Wechselkontingent erschöpft) – die Unterzahl wurde jedoch durch die Gelb-Rote Karte gegen Altglienickes Häußler in der 90. Minute wieder ausgeglichen.
Berlinsport Aktuell hat die Aussagen der Trainer Karsten Heine (Foto l., VSG Altglienicke) und Farat Toku (FC Viktoria 89) mitgeschnitten.
Während im Fußball die Zeit des Hauptstadtduells in der Bundesliga nach drei Spielzeiten zu Ende zu gehen droht, dürfen sich die Fans des American Football in Berlin auf das Comeback ihres Derbys freuen. Nach vier Saisons (und einem zwischenzeitlichen Abstieg bis in die 3. Liga) sind die Berlin Adler zurück auf der großen nationalen Bühne der German Football League 1. Berlinsport Aktuell sprach mit dem Leiter der Adler-Geschäftsstelle, Jan Sawicki, u. a. über die Vorfreude auf das Duell mit den Berlin Rebels (So., 16 Uhr, Mommsenstadion) zum Saisonauftakt .
Herr Sawicki, es ist das erste Derby seit 2017 und auch das erste Spiel nach der Rückkehr in die German Football League 1 – wie ist die Stimmung vor dem Auftakt bei Spielern, Verantwortlichen und Fans?
Die Sehnsucht nach dem Derby war bzw. ist riesengroß – egal ob Spieler, Coach oder Fan, jeder fiebert diesem Spiel entgegen.
Sind Sie denn als Aufsteiger quasi automatisch der Außenseiter im Derby?
Als Aufsteiger ist man grundsätzlich in jedem Spiel erstmal der Underdog – ob das so bleibt, wird der Saisonverlauf zeigen.
Wieviele Adler-Fans erwarten Sie denn am Sonntag im Mommsenstadion?
Genaue Zahlen kann man da nicht sagen – aber die Adler-Fans sind heiß auf dieses Spiel, deswegen kann man schon mit zahlreicher Unterstützung rechnen.
Was ist das Ziel der Adler für die GFL-Saison 2022?
Wir wollen nach Möglichkeit um die Playoff-Plätze mitspielen (mind. Platz 4 von acht Teams, die Red.).
Welche Abgänge müssen Sie denn verschmerzen – und welche Zugänge sind besonders vielversprechend?
Das Gros der Mannschaft konnte glücklicherweise gehalten werden. Bei den Neuzugängen genießt sicher unser neuer Widereceiver Pat Donahue besonderes Augenmerk, der sich seit Jahren in europäischen Topligen durchsetzen konnte. Auch von unserem zweiten neuen US-Import Emmanuel Pelzer versprechen wir uns viel. Von unserem Stadtrivalen, den Rebels, konnten wir dazu zwei schwergewichtige britische Linespieler, Remi Daniels und Olly Sunmola, verpflichten. Außerdem stoßen einige vielversprechende Talente aus unserer A-Jugend zum Herren-Team.
Wer ist Meisterschaftsfavorit im Norden – und wer kämpft um den Klassenerhalt?
Da wäre natürlich der Titelverteidiger aus Dresden zu nennen – sowie der Dauerfavorit, die New Yorker Lions aus Brauschweig, welche eine schwache Saison 2021 vergessen lassen wollen und auch die Potsdam Royals, die nach dem Halbfinaleinzug 2021 sicherlich den nächsten Schritt gehen wollen. Der Kampf um den Klassenerhalt wird schwieriger vorauszusagen. Es bleibt abzuwarten, wie gut unsere rheinländischen Rivalen den Aderlass an die European League of Football verkraftet haben.
Wie geht das Derby am Sonntag aus?
Man geht in jedes Spiel, um zu gewinnen – also: Sieg Adler.