Klare Angelegenheit beim Derby am Dienstagabend in Mariendorf – im Nachholspiel der Kreisliga A Staffel 2 besiegte der SV Adler auf dem Sportplatz an der Körtingstraße den 1. Traber FC mit 8:2 (4:0).
Hören Sie in den kommenden Tagen mehr von beiden Trainern auf www.berlinsport-aktuell.de
Nach einer Viertelstunde und den Treffern von Gürbüz (3.) und Dorn (6., 14.) waren die Weichen bereits gestellt, Ronny Abdallah (45.) kurz vor dem Wechsel und Orlos (50.) danach beseitigten angesichts des Zwischenstands von 5:0 die letzten Zweifel. Den lupenreinen Freistoß-Hattrick von Orlos (64.,79.) verhinderte dann lediglich der zwischeNzeitliche Anschlusstreffer des Traber FC durch Roger Abdallah (58.). Cakir traf zu guter Letzt zum 8:1 (82.) sehenswert aus 18 Metern unter die Latte – während Karaj (86.) für die Gäste noch der zweite Ehrentreffer gelang.
Berlinsport Aktuell sprach nach dem Abpfiff mit den Trainern Michael Büchel (SV Adler) und Jonathan Lorenzi (1. Traber FC).
Der Berliner Miroslav Jagatic ist seit drei Jahren Trainer der Leutzscher und war am Sonntag mit seinem Team zu Gast bei Ex-Verein SV Tasmania.
Berlinsport Aktuell fragte zu diesem Anlass bei dem 45-Jährigen nicht nur nach dem Sportlichen, sondern wie der Bezug in die Hauptstadt mit der Zeit noch ist.
Mit zwölf Punkten aus acht Partien liegt der 1. FC Union U19 derzeit auf dem 12. Platz der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost. Das zweite Halbjahr 2021/22 beginnt für den Nachwuchs der "Eisernen" dann mit den Heimspielen gegen den FC St. Pauli (05.02.) und Hannover 96 (12.02.).
André Vilk (1. FC Union U19)
Wir reden auch von Bundesliga: da sind halt nur die Besten. Das muss jedem bewusst sein – wenn die Jungs daran arbeiten, dann werden sie ihre Schritte schon gehen. Und ich hoffe, dass irgendwann dann auch mal einer fest dort oben im Kader ist und immer spielt – also das ist unser Ziel.
Berlinsport Aktuell sprach mit Unions U19-Trainer André Vilk nach dem 3:2-Sieg bei der (Männer-)Mannschaft des SV Tasmania (Regionalliga Nordost) über die bisherige Saison, negative Schlagzeilen im vergangenen Jahr – und seinen neuen, prominenten Co-Trainer.
Der belgische Weltklasse-Fahrer erzielt aber prominente Platzierungen. Zum Mann des Tages avanciert Victor Gentz, dem insgesamt vier Trainererfolge gelingen.
Mariendorf, 23. Januar 2022
Renntag mit Zugabe: Eine besondere Aufwertung erhielt der Mariendorfer Januarausklang durch die Teilnahme eines Weltklassefahrers: Der legendäre „Hexer“ Jos Verbeeck hatte, sehr zur Freude seiner vielen Fans, den langen Weg aus dem belgischen Aarschot in die bundesdeutsche Hauptstadt nicht gescheut, um für den durch ein Fahrverbot verhinderten Thomas Panschow einzuspringen und vornehmlich die Pferde aus dem Lot von Fred König zu steuern.
Neues vom "Hexer"
Um es vorweg zu nehmen: Ein voller Erfolg gelang dem vierfachen Amérique-Sieger zwar nicht, aber er unterstrich mit einem zweiten und dritten Rang im Sulky von Außenseitern einmal mehr sein extraordinäres Können. Zudem musste der Belgier aufgrund zahlreicher Fehlstarts und Verspätungen auf seine wohl chancenreichste Fahrt mit Carsten Borcks Vierbeinerstolz Nordic Jaycee verzichten, um den Rückflug in seine Heimat nicht zu verpassen.
Jack is Back überrascht
An seiner Stelle nahm also Rudi Haller im Sulky von Nordic Jaycee Platz und ließ beim Kampf um den Winter-Pokal des VDT nach gewohnt flinkem Beginn den zur fast elffachen Siegquote angetretenen Außenseiter Jack is Back mit Thorsten Tietz ohne Gegenwehr an sich vorbeiziehen. Die Ausgangslage an zweiter Stelle innen schien für Haller also zunächst einmal optimal zu sein. Was man zu diesem frühen Zeitpunkt des Rennens allerdings noch überhaupt nicht ahnen konnte – dies war bereits schon die Entscheidung! Denn Jack is Back stand das Pensum in 15,3/1.900m erstaunlich locker durch und seine Führungsrolle geriet nicht mehr ins Schwanken. Nordic Jaycee blieb dahinter wenigstens der zweite Rang und auch Willow Bay Evert (Jorma Oikarinen) unterstrich als Dritter einmal mehr seine phänomenale Zuverlässigkeit.
Rudi Haller und Jos Verbeeck an einem völlig normalen Winterrenntag ohne hochdotierte Prüfungen zu Gast – dies alleine war natürlich schon ein Leckerbissen. Die auffälligsten Glanzpunkte der Veranstaltung setzte aber ein Lokalmatador. Dass der Tag für Victor Gentz extrem gut laufen könnte, war bereits beim Blick auf die Starterlisten zu erahnen. Der sympathische Profi verwandelte prompt gleich seine erste Fahrt in einen Sieg. Mit Workaholic Diamant drehte Gentz aus der ersten Kurve heraus mächtig auf und als der Fünfjährige das Kommando erobert hatte, war das Menü bereits gegessen – keiner seiner Konkurrenten besaß gegen den 14,8/1.900m trabenden Wallach eine Chance.
Der nächste Treffer für Victor Gentz war gleich im Anschluss fällig. Mit Hockstedt fand er an vierter Position außen einen optimalen Verlauf vor. Dennoch musste sich Gentz im Sulky seines Schützlings mächtig regen, um die stets führende und in den Händen von Jos Verbeeck erstaunlich eifrige Castanea in 15,4/1.900m gerade noch so abzufangen.
Und es ging für Victor Gentz im selben Stil sofort munter weiter – diesmal allerdings nicht in seiner Eigenschaft als Fahrer, sondern als Trainer. Denn als nächstes bestritt sein Schützling Mockridge die Siegerparade. Gefahren von André Pögel, der mittlerweile auf 490 Karriereerfolge zurückblicken kann. Der mehrfache Berliner Amateur-Champion machte mit den anderen Teilnehmern der Prüfung nicht allzu viel Federlesens und schickte Mockridge ab der Tribünenseite mit einem langgezogenen Angriff auf den Weg an die Spitze. Schon weit vor dem Ziel war klar, dass niemand mehr den bildhübschen Fuchs gefährden würde, denn er marschierte eisern voran und rauschte in der Tagesbestzeit von 14,6/1.900m am Zielpfosten vorbei.
Im Anschluss an Pögels Sieg nahm Gentz dann wieder selber die Fahrleine in die Hand. Und nach einem wenig erfolgreichen Intermezzo mit Othello PS, der als Vierter gegen den von der Spitze aus in 15,4/1.900m souverän auftrumpfenden und von Dennis Spangenberg gesteuerten Klaus Hazelaar nicht den Hauch einer Chance hatte, folgte für Gentz tatsächlich der nächste Volltreffer: Lorette Ass ging eine gute Runde vor dem Ziel nach vorne und siegte mit anderthalb Längen Vorsprung sehr sicher. Fast wäre Gentz sogar noch der vierte Tageserfolg als Fahrer gelungen, denn mit Undigious Diamant hatte er bereits den Sieg vor Augen. Doch als unmittelbar hinter ihm Rolf Hafvenström mit Quick Lady gerade noch rechtzeitig freie Bahn fand, wurde er kurz vor der Ziellinie kalt erwischt.
Feeling Sky und Idefix vorne
Einer, der weiter seinen Weg geht, ist Feeling Sky. In der Hand von Manfred Zwiener lautet seine stolze Bilanz nunmehr: Sieben Starts, fünf Siege, zwei Ehrenplätze. Genauso wie bei „Mannes“ großartigem Jubiläumstreffer trumpfte der in den Farben von Wolfgang Prange laufende Braune diesmal mit mächtigem Offensivgeist auf und sicherte sich nach blendendem Beginn trotz 20 Meter Zulage blitzschnell die Führung. Der Rest war für Feeling Sky eine reine Formsache und auch der Schlussangriff von Deniro verpuffte ins Leere.
Dessen Trainer und Fahrer Rudi Haller hielt sich aber nur wenige Minuten später schadlos und steuerte Idefix von der Spitze aus zu einem fulminanten Sieg. Ganze neun Längen Vorsprung sprachen ein klares Wort.
Stolle siegt taktisch geschickt
Die Amateure hatten die Veranstaltung mit einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld eröffnet, denn es traten keine Geringeren als der von Emma Stolle gesteuerte Karel G Greenwood und der von Andreas Marx präsentierte Chimichurri gegeneinander an. Die Prüfung entwickelte sich zur Gala-Show dieser beiden Pferde, denn bis auf die drittplatzierte One Penny Black (Sebastian Gläser) konnte keiner ihrer Konkurrenten mit den beiden Seriensiegern ernsthaft Schritt halten. Das Duell fiel letztlich deutlich zugunsten von Karel G Greenwood aus. Während Chimichurri sofort nach vorne gegangen war, drehte Emma Stolle mit ihrem Russel November-Sohn erst auf der Gegenseite richtig auf und bereits im Schlussbogen war erkennbar, dass der Wallach an diesem Tag das bessere Ende für sich haben würde. Sein Sieg in 15,2/1.900m fiel drückend überlegen aus.
Der SV Tasmania liegt nach dem ersten Halbjahr in der Regionalliga Nordost auf Platz 16 mit 16 Punkten aus 21 Partien. Ab kommendem Wochenende geht es dann in den zweiten Saisonabschnitt, der zum Auftakt gleich eine Englische Woche für die Neuköllner bereit hält.
Abu Njie (SV Tasmania)
Ich habe schon vor der Saison gesagt: wir sind mit einem Schlauchboot auf hoher See – und die Einschläge, die wir gekriegt haben in Jena oder gegen den BFC, das ist normal. Ich finde, dass es sehr unruhig ist dafür, was wir eigentlich leisten. Da frage ich mich immer, wo die Leute die Erwartungshaltung her haben, weil: wir müssen auf dem Boden bleiben.
Berlinsport Aktuell sprach nach dem Testspiel am Sonnabend gegen die U19 des 1. FC Union (2:3) mit Trainer Abu Njie über die Vorbereitung auf das zweite Halbjahr, Testspiele(r) – und überzogene Erwartungen.
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*Im Interview u. a. erwähnte Namen: "Bülent" Gündogdu (Testspieler); Robert Schelenz (Torwart); "Ünal" Kocak (Ersatztorwart); Lucas Bähr (Kapitän)
BAK–Fan Holger Schellschmidt zieht eine Zwischenbilanz
Foto: dedepress - Mehmet Dedeoglu
Der Berliner AK liegt vor Beginn des zweiten Halbjahrs in der Regionalliga Nordost auf Platz 3 mit 44 Punkten aus 21 Partien. Dazu sind die "Athleten" auch noch im Berlin-Pokal vertreten, wo man am Sonntag beim SV Empor das Viertelfinale bestreitet. Klingt alles nach einer ausgezeichneten Zwischenbilanz – doch die Moabiter mussten auch mit der einen oder anderen Aufregung umgehen.
Der Hype um BAK-Spieler und "Social-Media-Star" Nader El-Jindaoui gehörte da sicherlich noch eher zu den positiven Randthemen – dagegen belastete das Thema "Corona" den Verein wiederholt und auch wohl unbestritten zu seinem Nachteil. Dazu verließ zum Jahreswechsel der erfolgreich arbeitende Trainer André Meyer den BAK und musste so mitten in der Saison ersetzt werden. Zum Nachfolger wurde Benjamin Duda (zuvor Germania Halberstadt) erkoren, der sich immerhin mit dem Team im Trainingslager in der Türkei intensiv auf die Aufgaben im zweiten Halbjahr vorbereiten konnte.
Berlinsport Aktuell sprach per Telefon mit BAK-Fan Holger Schellschmidt* über seine persönliche Halbjahrsbilanz, seine eigene Geschichte als Anhänger (Teil 1 - ca. 16:30min) – und die verschiedenen "Aufreger" des ersten Halbjahrs (Teil 2 - ca 20min).
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*Holger Schellschmidt ist mitverantwortlich für Beiträge auf der BAK-Homepage, das Stadionheft sowie Herausgeber des Fanzines "Barney Bugle" – dessen nächste Ausgabe kommende Woche, eventuell aber auch erst zum Heimspiel gegen Chemnitz (05.02.) erscheinen soll
Der FC Stern Marienfelde steht vor Beginn des zweiten Halbjahrs in der Berlin-Liga mit 20 Punkten auf dem 12. Platz. Ab kommenden Sonntag geht es dabei wieder los mit drei Heimspielen gegen Türkiyemspor (23.01., Nachholpartie), Fortuna Biesdorf (30.01.) sowie Türkspor (07.02.) – nach dem anschließenden "Rückspiel" bei Türkiyemspor (13.02.) dürfte man dann an der Dorfkirche wissen, wie ernst sich der Kampf um den Klassenerhalt noch im weiteren Verlauf gestalten wird.
TIM FIEDLER (TRAINER)
Für uns ist es tatsächlich so, dass wir gleich mit den ersten vier Spielen richtungsweisend unterwegs sind bis zur Spielpause im Februar (Stern hat einmal spielfrei, die Red.). (...) Das sind vier Spiele, die sind für uns elementar wichtig – und wir sind halt im Moment eine kleine Gruppe, weil wir Ausfälle zu verzeichnen haben. Und mit der Gruppe müssen wir diese vier Wochen jetzt einfach richtig gut versuchen, über die Bühne zu bekommen.
Berlinsport Aktuell sprach mit Tim Fiedler am Sonntag nach dem Test gegen Concordia Britz (0:0) über die Hinrunde, Spielerwechsel – und das Programm zu Beginn der Rückserie.
Der CFC Hertha 06 liegt in der nach 13 Spieltagen unterbrochenen NOFV-Oberliga Nord mit 27 Punkten auf Platz 3. Ende Januar soll es nun weitergehen, zuvor steht für die Charlottenburger aber noch das wichtige Pokal-Viertelfinale bei SD Croatia (23. Januar) auf dem Programm. Nach dem letzten Pflichtspiel Mitte November konnte Hertha 06 dazu nur wenig Testpraxis sammeln.
VOLKAN ULUC (TRAINER)
Erst mal ist es ganz wichtig – egal in welchem Wettbewerb man ist –, einen kühlen Kopf zu bewahren. Man darf sich da nicht treiben lassen: wir werden unsere Hausaufgaben ordentlich machen, werden das genauso seriös und konzentriert angehen wie in der Hinrunde.
Berlinsport Aktuell sprach mit Trainer Volkan Uluc am Sonntag nach dem zweiten Test 2022 bei Türkiyemspor (1:1) über erste Eindrücke, die Vorbereitung nach zwei Monaten Pflichtspielpause – und das Viertelfinale im Berlin-Pokal bei SD Croatia am nächsten Sonntag.
Der VfB Concordia Britz liegt zur Halbzeit der Landesliga Staffel 1 mit 24 Punkten auf dem 9. Platz – dabei gab es zwischendurch einen "Hänger" mit fünf Niederlagen in Serie, bis zur Winterpause folgten dann aber noch sechs Siege. Neuzugang Dennis "Sarne" Sarnewski ist dabei im reifen Fußballalter von 39 Jahren sogleich zum bislang besten Schützen (11 Tore) avanciert. Im Winter kehrte dazu ein alter Bekannter zurück an die Buschkrugallee. Das zweite Halbjahr beginnt für den VfB Concordia dann gleich mit drei Auswärtsspielen in einer Englischen Woche: zum Auftakt geht es zum SC Staaken II (23.01.), danach zum TSV Mariendorf (26.01.) und zum Abschluss gastiert man beim 1. FC Wacker 21 (30.01.)
HEIKO LAMBERT (TRAINER)
Also wir haben heute da weiter gemacht, wo wir in der Hinrunde aufgehört haben. Das war sehr ordentlich – sie haben das umgesetzt, was wir machen wollten. Sehr diszipliniert, das war eine sehr gute Trainingseinheit.
Berlinsport Aktuell sprach mit Heiko Lambert am Donnerstagabend nach dem ersten Test gegen Türkiyemspor (2:0) über die Partie, die Hinrunde – und den korpulentesten Sturm der Landesliga.