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Berlinsport Aktuell sprach nach dem Abpfiff am Freitagabend mit den Trainern Thomas Franke (SV Tasmania, l.) und Markus Zschiesche (Tennis Borussia) über ein abwechslungsreiches, aber auch fehlerhaftes Spiel, in dem die Lila-Weißen schließlich das bessere Ende für sich hatten.

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Zusammenschnitt der Pressekonferenz

In einem Nachholspiel des 15. Spieltags der Regionalliga Nordost trennten sich am Mittwochabend Tennis Borussia und der SV Tasmania vor 905 Zuschauern im Mommsenstadion mit 0:0. In der intensiven, gegen Ende phasenweise hitzigen Partie sahen Will Siakam (76., TeBe) und Nigel Bier (88., Tasmania) jeweils die Rote Karte.

Nach zuletzt zwei "Zu Null"-Siegen kamen die Lila-Weißen somit in den folgenden zwei Heimspielen gegen den BFC sowie Tasmania zu keinem Torerfolg und einem Zähler. Dennoch darf man im Eichkamp vor Abschluss der anstrengenden letzten (Englischen) Wochen mit der Gesamtausbeute von 21 Punkten und Platz 11 zufrieden sein.

Die Neuköllner zeigten nach dem enttäuschenden 0:3 in Eilenburg vom Wochenende eine Reaktion – dennoch bleibt die Auswärtsbilanz weiter ein Manko: nur zwei Punkte und ein Tor in acht Gastspielen sind Ligatiefswert. Mit 15 Punkten aus 16 Partien bleibt der Aufsteiger aktuell auf dem 15. Platz.



Berlinsport Aktuell war nach dem Spiel am gestrigen Abend bei der Pressekonferenz mit den Trainern Markus Zschiesche (Foto r., Tennis Borussia) und Abu Njie (Tasmania) und bietet einen Zusammenschnitt der Aussagen.

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TRAINER ZSCHIESCHE IM GESPRÄCH

Wegen einer coronabedingten Zwangspause musste Tennis Borussia in den letzten Wochen aussetzen – die Folge: vier Wochen mit insgesamt sieben Punktspielen stehen an. Immerhin gelang mit dem 2:0-Sieg beim FC Eilenburg ein gutes "Comeback" am vergangenen Sonntag – dazu wurde das Pokalspiel beim Kreisligisten CSV Olympia (16:0) am Mittwoch genutzt, um Spielern weitere Einsatzzeiten zu geben, die sie benötigen.


             Markus Zschiesche (Trainer)

Gerade in den nächsten Wochen – wenn wir alle drei, vier Tage spielen – werden wir wahrscheinlich auch jeden gebrauchen können. Da müssen sie aber auch halt alle funktionieren: ich glaube, dass jeder seine Chance bekommen wird, aber diese Chance muss er auch nutzen.


Berlinsport Aktuell sprach nach dem Pokalspiel mit TeBe-Trainer Markus Zschiesche über den Nutzen jedes Spiels, den ausgewogeneren Leistungsstand in dieser Saison – und die bevorstehenden Englischen Wochen.

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TRAINER ZSCHIESCHE IM GESPRÄCH

Nach der abgebrochenen Saison 2020/21 geht Tennis Borussia nun in seine zweite Spielzeit in der Regionalliga Nordost. Mit Abgängen wie Amamoo (VfB Lübeck), Gelici (Mahlsdorf), Iraqi (Phönix Lübeck) oder Ndualu (MSV Duisburg) haben die Lila-Weißen dabei viel Qualität ziehen lassen müssen, wollen aber um die erfahrenen Neuzugänge Rico Gladrow (von Cottbus) und Sebastian Huke (Hertha 03) eine neue Mannschaft bilden, die den Klassenerhalt erreicht.


          Markus Zschiesche (Trainer)

Es sind viele U19-Spieler, die jetzt drin sind bei uns – denen muss man auch Zeit geben. Da sind aber auch wieder zwei, drei, die auf einmal schon auf einem Level sind, was man nicht gerade erwarten kann – und da hoffen wir, die eine oder andere Überraschung drin zu haben, dass wir gleich eine Verstärkung haben und nicht noch mehr Geduld haben müssen.


Berlinsport Aktuell sprach am Dienstag nach dem Testspiel bei Eintracht Mahlsdorf mit TeBe-Trainer Markus Zschiesche über den Stand der Vorbereitung, die (bisherigen) Neuzugänge – und welche Rolle der "Rückkehrer" Huke spielen könnte.

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TRAINER ZSCHIESCHE IM GESPRÄCH

Tennis Borussia konnte in der Saison 2020/21 bis zum coronabedingten Abbruch die wenigsten Partien aller Regionalligisten absolvieren – doch die neun erzielten Punkte genügten dem Neuling aufgrund der Quotientenregel zum Erreichen des Klassenerhalts. Der dürfte auch in der Ende Juli startenden, neuen Spielzeit bei den Lila-Weißen im Vordergrund stehen.


        Markus Zschiesche (Trainer)

Klar hätte man gerne mehr gespielt – aber die zehn Spiele waren für die Jungs schon ein Lerneffekt, um zu gucken: Okay, das kann man erwarten in der Regionalliga.


Berlinsport Aktuell sprach am Samstag nach der Pokalpartie bei Viktoria mit TeBe-Trainer Markus Zschiesche über die lange Wettkampfpause, was von der kurzen Saison 2020/21 bleibt – und wie die Aussichten für die neue Spielzeit sind.

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Der FC Viktoria 89 hat am Nachmittag das Halbfinale des Berlin-Pokals erreicht – der Drittligaaufsteiger bezwang Tennis Borussia mit 3:0 (0:0). Nach torloser erster Halbzeit erhöhten die Gastgeber nach der Pause die Schlagzahl und stellten durch die Treffer von Seiffert (59.) und Daube (64.) innerhalb weniger Minuten die Weichen auf Weiterkommen. Den Schlusspunkt setzte in der Nachspielzeit dann der eingewechselte Ogbaidze (90.+3) zum 3:0-Endstand.


Mehr von den Trainern hören Sie in den kommenden Tagen auf www.berlinsport-aktuell.de


Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit den Trainern Benedetto Muzzicato (Viktoria) und Markus Zschiesche (TeBe) über die Partie.

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TRAINER ZSCHIESCHE IM GESPRÄCH


Drei Spiele, drei Punkte: so lautet auch die Startbilanz des Neulings Tennis Borussia in der Regionalliga Nordost nach dem Spiel gegen Lichtenberg 47 am Samstag. Nach den Niederlagen bei der VSG Altglienicke (2:3) und zuhause gegen Chemie Leipzig (1:3) konnten die Lila-Weißen dabei den ersten Dreier einfahren. Die Partie war dabei der Auftakt zu einer Englischen Woche, die TeBe am Mittwoch nach Meuselwitz führen und am Sonntag gegen Viktoria antreten lassen wird.


            Markus Zschiesche (Trainer)

U23-Spieler haben wir 16, das ist schon sehr viel. Aber: aus den finanziellen Möglichkeiten geht es auch nicht anders. Wir sind zufrieden damit, wie wir die Mannschaft zusammengestellt haben – aber man darf auch nicht Wunderdinge erwarten.


Berlinsport Aktuell sprach am Samstag nach dem Spiel im Mommsenstadion mit dem neuen Trainer Markus Zschiesche über seinen Weg zu Tennis Borussia, die Situation vor und Aussichten in dieser Saison – und wie man die schwierige Aufgabe angehen will.

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DIE TRAINERSTIMMEN BEI DER PRESSEKONFERENZ

Während Chemie Leipzig am gestrigen Samstag im Mommsenstadion den zweiten Saisonsieg feiern konnte, muss Tennis Borussia als Aufsteiger weiter auf den ersten Punktgewinn in der Regionalliga Nordost warten. Berlinsport Aktuell war auf der anschließenden Pressekonferenz und hat die Statements von Miroslav Jagatic (Chemie) und Markus Zschiesche (TeBe) eingefangen.

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Bearbeitung: BspA/Hagen Nickelé

BERLINER AK 07

Die Mannschaft des Berliner AK 07 beim Regio-Cup 2018

Regionalliga Nordost

Halbjahresbilanz: 7. Platz, 29:30 Tore, 26 Punkte (18 Spiele - 7 S, 5 U, 6 N)
Hinrundenbilanz: 7. Platz, 26:30 Tore, 23 Punkte (17 Spiele - 6 S, 5 U, 6 N)
Meiste Einsätze: Jakubov, Küc (je 19), Coskun, Brügmann (je 16)
Meiste Tore: Küc (8), Brügmann (7)
Längste Serie ohne Niederlage: 12.- 14. Spieltag (7 Punkte)
Längste Serie ohne Sieg: 3. - 5. Spieltag, 15. - 17. Spieltag (jew. 1 Punkt)

Andere Wettbewerbe

Berlin-Pokal: 2. Runde ausgeschieden (1:3 beim 1. FC Wilmersdorf)
Regio-Cup 2018: im Halbfinale ausgeschieden

Kommen und Gehen (während der Hinrunde bzw. Winterpause)

Zugänge: Hofmann (Mittelfeld, FC Viktoria 89), Akyürek (Türkei), Mese (Torwarttrainer, FC Viktoria 89)

Abgänge: Khalife (Torwarttrainer Nachwuchs, Berliner SC)

Vor der Saison

Bleibt der Dauerbrenner: Torwart Jakub Jakubov

Die Spielzeit 2015/16 hatte ihre Nachwirkungen: damals verpasste der BAK aufgrund eines einzigen Tores Platz 1 und damit auch die Aufstiegsrunde zur 3. Liga, die der FSV Zwickau dann erfolgreich meisterte. Vergangene Saison sollte ein neuer Anlauf genommen werden, um den Traum von der „dritten Kraft“ in der Hauptstadt zu realisieren - doch Erfolgstrainer Steffen Baumgart musste früh gehen, nachdem der Start nicht zur Zufriedenheit verlief. Der erfahrene Jörg Goslar brachte den Klub zwar anschließend als Verfolger des FC Carl Zeiss Jena in Position, musste aber nach der Heimniederlage im direkten Aufeinandertreffen ebenfalls seinen Hut nehmen.

Damit war der Aufstiegstraum rund um das Poststadion spätestens erledigt. Gerüchte machten die Runde: Präsident und Geldgeber Mehmet Ali Han will sich komplett zurückziehen, es wird eine Fusion mit Bezirksligist Club Italia geben. Am Ende blieb Han dem Klub treu, wenn auch dem Vernehmen nach mit einem bei weitem nicht mehr so großen finanziellen Aufwand. So wurde der Kader vor der Saison mächtig umgekrempelt - auch beim BAK nichts Neues. Mit Flauder, Kahlert, Slavov, Stephan oder Zimmer - um nur fünf zu nennen - verlor der BAK bewährtes Stammpersonal. Insgesamt verließen im Sommer fast 20 Spieler den Verein - dazu zog sich Präsident Han aus seinem Amt zurück, ein neuer Sportlicher Leiter wurde mit dem erfahrenen Mehmet Öztürk gefunden. Man trennte sich von Interimstrainer Abu Njie und wollte auch diese Stelle neu besetzen: die Wahl fiel auf Markus Zschiesche, der in den letzten Jahren im Jugendbereich von Energie Cottbus und Tennis Borussia tätig war. Der inzwischen 33-Jährige hatte aber auch im Herrenbereich schon die Füchse in der Berlin-Liga trainiert.

Die Verantwortlichen erwartete also die Herkulesaufgabe, einen komplett neuen Kader auf die Beine zu stellen, der weniger Geld kostet, aber trotzdem ligatauglich ist. Mit Pierre Becken (Wuppertaler SV), Felix Brügmann (Lok Leipzig), Enes Küc (HSV II), Lovro Sindik (Babelsberg 03) oder dem ehemaligen Drittligaspieler Ozan Pekdemir (Viktoria) konnten viel versprechende Leute geholt werden. Die ganz großen Ziele sind beim BAK jedoch vorerst auf Eis gelegt - ein (möglichst frühzeitig) gesicherter Mittelfeldplatz war der Wunsch vor Saisonbeginn.

 


"Die Vorgabe war: mit dem Abstieg nichts zu tun haben, mit einer jungen Mannschaft attraktiven Fußball spielen und sie zu entwickeln - das haben wir geschafft" (M. Zschiesche)

Gespräch vom 7. Januar


Bisheriger Saisonverlauf

Vier Punkte zum Auftakt aus den Spielen in Fürstenwalde und gegen Luckenwalde bewiesen, dass der BAK unmittelbar wettbewerbsfähig war - der anschließende, eine Zähler aus den drei folgenden Partien (Nordhausen, Viktoria, Altglienicke), dass man bei den Athleten mit Geduld zu Werke gehen muss. So wechselten sich Höhen und Tiefen im Verlauf des Halbjahrs ab, ohne dass es längere Erfolgs- und vor allem Negativserien zu verzeichnen gab. Schon mal ein gutes Zeichen angesichts des großen, personellen Umbruchs. Wenn zweimal in Folge gewonnen wurde (2 x der Fall), setzte es im Anschluss eine Niederlage. Zweimal hintereinander verlor der BAK nur einmal: beim deutlichen 0:4 gegen Hertha BSC II, zu dem allerdings drei Treffer von Spielern aus dem Profikader beigesteuert wurden. Danach gab’s bei Lok Leipzig ein 1:3 und ein Unentschieden daheim gegen Babelsberg 03 zum Abschluss der Hinrunde - gut also, dass die Rückserie noch vor der Winterpause begonnen wurde, und das Team von Markus Zschiesche sich noch mit einem Erfolgserlebnis (3:0 gegen Fürstenwalde) in die Ferien verabschieden konnte.

Bleibt der Geldgeber: Mehmet Ali Han

Im Pokal war es dem Klub allerdings nicht vergönnt, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Schon in der zweiten Runde strich der BAK die Segel beim Landesligisten 1. FC Wilmersdorf (1:3). Damit erreichten die Weiß-Roten nur einmal seit dem letzten Sieg in diesem Wettbewerb 2012 noch einmal das Halbfinale (2013/14, Aus beim SV Tasmania), ansonsten war spätestens im Achtelfinale Schluss. Eine besonders enttäuschende Bilanz, gerade wenn man bedenkt, für wieviel Furore die Athleten damals bundesweit mit ihrem 4:0-Sieg in der ersten Runde des DFB.Pokals gegen den Bundesligisten aus Hoffenheim sorgten. Auch 2017/18 kann man sich also voll auf die Liga konzentrieren - eine gute Platzierung, unter Abzug der schwierigen Umstände vor der Saison, ist dem Berliner AK dabei aber allemal zuzutrauen.

Beitrag+Fotos: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé