TRAINER KÖHN IM GESPRÄCH
Seit dem Abstieg aus der Landesliga im Jahr 2017 hat der SC Schwarz-Weiss Spandau in der Bezirksliga stets auf den Plätzen 4 - 8 abgeschlossen. Diese Saison darf es im Spektefeld dabei ruhig deutlich näher an den Aufstiegsrängen zugehen als 2021/22, wo es am Ende 14 Punkte Rückstand auf Platz 2 waren. Im Spandauer Bürgermeister-Pokal ereilte Schwarz-Weiss gegen den klassenhöheren SSC Teutonia (1:7) am Dienstag das Aus im Viertelfinale – die Punktspiele in der 2. Abteilung beginnen dann am 21. August.
Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie am Dienstag mit Trainer Charly Köhn (kl. Foto) über die Lehren aus der Pokalpartie, die Staffel in der Bezirksliga 2022/23 – und die Mischung im Team.
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Beitrag+Fotos: BspA/Hagen Nickelé
In der fünften Saison in Folge erreichte der SSC Teutonia auch 2021/22 in der Landesliga wieder einen einstelligen Tabellenplatz – doch trotz der schweren Abteilung hätte es nach dem Geschmack der Verantwortlichen am Ende schon etwas mehr als Platz 5 mit 53 Punkten sein dürfen. In der kommenden Spielzeit will man es deshalb in Hakenfelde besser machen – zunächst aber steht der Spandauer Bürgermeister-Pokal auf dem Programm, wo die Mannschaft nach dem 7:1 gegen SW Spandau im Halbfinale auf den SFC Veritas (beide Bezirksliga) trifft und es immerhin den Titel zu verteidigen gilt.
Nach einer schwierigen Saison 2021/22 mit "Happy End" und insgesamt drei Jahren in der Bezirksliga mit jeweils zweistelliger Platzierung hat man sich beim SFC Veritas für kommende Spielzeit ganz eindeutig andere Ziele gesetzt. Einen ersten Vorgeschmack davon gab es beim gestrigen Viertelfinale im Spandauer Bürgermeister-Pokal gegen Landesligist Spandau 06, den der SFC mit einem 2:1-Erfolg ausschalten konnte. Am Freitag geht es nun im Halbfinale gegen Titelverteidiger SSC Teutonia.
Der FC Spandau 06 hat nach einer schwierigen Saison in der Landesliga einen personellen Umbruch im Kader vollzogen sowie einen neuen Trainer verpflichtet. Im Spandauer Bürgermeister-Pokal schied der FC am Abend mit 1:2 gegen den eine Klasse tiefer spielenden SFC Veritas aus.
Der SC Staaken, vergangene Saison in der NOFV-Oberliga Nord mit 59 Punkten auf Platz 6, hat am Sonnabend im dritten Vorbereitungsspiel die erste Niederlage hinnehmen müssen – nach den Partien gegen die Berlinligisten SCC (1:1) und Frohnauer SC (3:1) setzte es gegen Regionalligist VSG Altglienicke ein 1:6 (0:4). In 14 Tagen startet der SC in die neue Spielzeit der Oberliga mit dem Auswärtsspiel bei Regionalligaabsteiger Optik Rathenow, anschließend empfängt man zuhause Neuling TuS Makkabi.
Die VSG Altglienicke hat nach u. a. mehreren deutlichen Siegen gegen Union Fürstenwalde, Optik Rathenow oder Eintracht Mahlsdorf am Sonnabend im Rahmen der Vorbereitung auch gegen Oberligist SC Staaken klar mit 6:1 gewonnen. Die Spielzeit in der Regionalliga Nordost beginnt in zwei Wochen für die VSG dabei zuhause gegen Energie Cottbus, es folgen die Gastspiele bei Chemie Leipzig und Babelsberg 03.
Der FSV Hansa 07 konnte vergangene Spielzeit in der Bezirksliga 1. Abteilung lange ein Wörtchen mitreden im Aufstiegskampf, letztlich aber mussten die Kreuzberger zur Spitzengruppe abreißen lassen. Ein Grund mag dabei gewesen sein, dass Hansa abseits der heimischen Wrangelritze nur halb so viele Punkte einfahren konnte. In der Schlussphase der Saison zeigte die Mannschaft jedoch nochmal, was in ihr steckt, als man den Topteams BSV 92 und SF Kladow Punktverluste zufügte und diese am Ende ihrerseits den Aufstieg verpassten.
Der frühere Oberligist BSV Hürtürkel strebt nach längerer Durststrecke, die bis in die Kreisliga A führte, wieder einen Aufwärtstrend an. Dafür konnte man Trainer Ali Aydin gewinnen, der vergangene Saison mit dem BSC Eintracht Südring den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft hat. Ihm folgten – was für gewisses Aufsehen im Sommerloch des Berliner Fußballs sorgte – auf diesem Weg etwa ein Dutzend Spieler zu Hürtürkel.
Die Mannschaft von Hertha BSC II kam vergangene Saison in der Regionalliga Nordost zunächst eher schwer in die Gänge – dann aber startete man als zweitbestes Rückrunden-Team am Ende durch bis auf Platz 8 (60 Punkte).
Bereits vergangenen Donnerstag trugen der FC Polonia Berlin (Kreisliga A) und der BSC Reinickendorf (Kreisliga B) ein Testspiel bei zumindest in der ersten Halbzeit strömendem Regen im Stadion Wittenau aus – die Partie endete mit einem 9:3-Erfolg des klassenhöheren Teams, allerdings stand es zwischendurch auch einmal 2:3.
Lucjan Konopka (Trainer FC Polonia)
Pascal Jänichen (Trainer BSC Reinickendorf)