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Interview mit Präsident Tuç

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Vor sieben Jahren spielte der Klub aus Kreuzberg noch Verbandsliga, dann folgte der sportliche Absturz bis in die Kreisliga. Jetzt aber ist Hilalspor wieder auf dem Weg zurück in höhere Gefilde. Am Sonntag hat man im Pokal dazu mit Oberligist Tennis Borussia einen attraktiven Gegner zu Gast.

Hagen Nickelé sprach aus diesem Anlass am Freitag mit Präsident Adnan Tuç über seinen Verein und was er sich vom Spiel gegen TeBe erwartet.

 

Schöner Standort für ein Spitzenspiel - das "Zoschke" in Lichtenberg, wo Oberligist L47 am Samstag Regionalligist Viktoria erwartet Foto: H. Nickelé

"Länderspielpausen" sind die beste Gelegenheit, den lokalen Amateurfußball (noch) besser kennzulernen. Da passt es natürlich, das an diesem Wochenende die 2. Runde des Berliner Pokalwettbewerbs der 1. Herren durchgeführt wird. In der ganzen Stadt finden quasi um die Ecke Partien im reizvollen K.O.-Modus statt - und das in ursprünglicher Fußballplatz-Atmosphäre. Berlinsport Aktuell bietet zu diesem Anlass einen Überblick zum Geschehen an diesem Wochenende.

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Um den geht's: den Berliner Fußballpokal, benannt nach einer örtlichen Brauerei

Geordnet ist das Ganze zunächst nach den beiden Spieltagen (Freitag findet - leider - kein Pokalspiel statt...), dann nach alphabetischer Reihenfolge der Bezirke, in denen die Spiele stattfinden. Die weitere Reihenfolge der Partien richtet sich nach der Anstoßzeit, vor der jeweiligen Paarung steht zur Orientierung die jeweilige Postleitzahl des Spielorts. Last but not least: Die Zahl in Klammern hinter dem jeweiligen Klub bezieht sich auf die Spielklasse, also: 4.= Regionalliga, 5.= Oberliga, 6.= Berlin-Liga, 7.= Landesliga, 8.= Bezirksliga, 9. = Kreisliga A, 10.= Kreisliga B.

So findet man leicht die nächste Sportstätte oder kann sich gleich sein "Menü" zusammenstellen. Und wem das noch nicht genügt, der kann sich auf den einschlägigen Internetseiten über die weiteren Pokalwettbewerbe des Wochenendes (z.B. Pokal der 2. Herren, der Unteren Herren etc.) informieren.


SAMSTAG, 08.10.2016

BEZIRK FRIEDRICHSHAIN/KREUZBERG

10245: BSV Victoria Friedrichshain (9.) – Weissenseer FC (8.) 16.30h, Alt-Stralau 40-47

BEZIRK LICHTENBERG

13053: BFC Dynamo (4.) – SC Borsigwalde (8.) 14h, Sportforum, Weissenseer Weg 51-55
10365: SV Lichtenberg 47 (5.) – FC Viktoria 1889 (4.)  14h, Normannenstr. 28

BEZIRK TREPTOW-KÖPENICK

12524: VSG Altglienicke (5.) – HFC Schwarz-Weiss (10.) 14h, Alter Schönefelder Weg
12587: Friedrichshagener SV (8.) – TSV Mariendorf 1897 (7.) 14h, Fürstenwalder Damm 570

BEZIRK STEGLITZ-ZEHLENDORF

14169: FC Hertha 03 (5.) – SC Union 06 (8.) 14h, Onkel-Tom-Str. 40

 

SONNTAG, 09.10.2016

BEZIRK CHARLOTTENBURG-WILMERSDORF

10589: CFC Hertha 06 (5.) – SV Buchholz (8.)   14h, Sömmeringstr. 15
14055: SC Charlottenburg (7.) – SC Alemannia (10.)   14h, Mommsenstadion, Waldschulallee 34-45
14050: Club Italia (8.) – SFC Friedrichshain (9.)   14h, Spandauer Damm 150
14193: Berliner SC (6.) – Berolina Stralau (7.)   14h, Hubertusallee 50

BEZIRK FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG

10965: Türkiyemspor (7.) – 1. FC Afrisko (9.)   14h, Eingang: Dudenstr. 40 od. Katzbachstr.
10999: Hilalspor (7.) – Tennis Borussia (5.)   14h, Wiener Str. 59
10963: Al-Dersimspor (6.) – Blau-Weiß Spandau (8.) 15h, Anhalter Bahnhof

BEZIRK LICHTENBERG

10317: SV Sparta (7.) – SV Tasmania (6.)   14.30h, Fischerstr. 15

BEZIRK MITTE

10557: Berliner AK (4.) – Concordia Wittenau (7.)   13.30h, Poststadion, Lehrter Str. 59
10557: SK Türkyurt (7.) – Kickers Hirschgarten (10.)   16h, Lehrter Str.. 59 (Poststadion /Nebenplatz)

BEZIRK NEUKÖLLN

12347: Union Südost (10.) – BFC Meteor 06 (8.)   13h, Walkenrieder Str. 12
12045: Rixdorfer SV (9.) – SV Empor (6.)   15h, Innstr. 11

BEZIRK PANKOW

13158: Concordia Wilhelmsruh (8.) – BW Mahlsdorf/W. (8.) 14h, Dietzgenstr. 187

BEZIRK REINICKENDORF

13503: Nordberliner SC (6.) – 1. FC Schöneberg (7.)   12.30h, Elchdamm 171

BEZIRK SPANDAU

13581: FC Spandau 06 (7.) – SG Rotation Przl. Berg (8.) 10.45h, Ziegelhof 10
13587: FK Srbija (8.) – BFC Preussen (6.)  11h, Streitstr. 86
14089: SC Gatow (7.) – Blau-Weiß 90 (6.)   14h, Weiter Blick
13591: SC Staaken (6.) – BSV Heinersdorf (9.)   14h, Am Kurzen Weg 1
13587: SSC Teutonia (7.) – SV Karow 96 (9.)   14h, Hakenfelder Str. 29

BEZIRK STEGLITZ-ZEHLENDORF

14197: SFC Stern 1900 (6.) – Frohnauer SC (8.)   15.30h, Kreuznacher Str. 29

BEZIRK TEMPELHOF-SCHÖNEBERG

12305: Lichtenrader BC (8.) – Spandauer Kickers (7.)   12.30h, Halker Zeile 151
12103: SD Croatia (6.) – Grün-Weiß Neukölln (8.),   14.30h, Bosestr. 21
10829: FC Internationale (7.) – Fortuna Pankow (8.)   14.30h, Priesterweg 3

BEZIRK TREPTOW-KÖPENICK

12557: Köpenicker SC (7.) – 1. FC Wilmersdorf (6.)   12h, Wendenschloßstr. 182
12527: SV Schmöckwitz/Eichw. (9.) – 1. FC Lübars (8.)   14h, Lahmertstr. 9a
12487: SF Johannisthal (7.) – Fortuna Biesdorf (7.)   14.30h, Segelfliegerdamm 47a

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Das Neuköllner Duell am 8. Spieltag der Berlin-Liga war eine klare Kiste: der SV Tasmania siegte am Ende deutlich beim BSV Hürtürkel mit 5:1 (3:0).

Eine herbe Pleite also für den neuen Trainer Murat Demirkol (links), der Hürtürkel zusammen mit Kiril Kishkin erst letzte Woche übernommen hat. Tasmanias Trainer Mario Reichel präsentierte sich dagegen erwartungsgemäß guter Dinge (ab 05:10) im Gespräch mit Hagen Nickelé.

Jockey Martin Seidl gewinnt das Toprennen - Eduardo Pedroza bei drei Läufen vorne

Beim letzten Saisonhöhepunkt auf der Galopprennbahn in Hoppegarten gewann Devastar (Foto, Nr. 3) mit Martin Seidl im Sattel den 26. Preis der Deutschen Einheit. Der gebürtige Bayer verwies über die Distanz von 2.000 Metern Capitano (Jockey: Alexander Pietsch) sowie Global Storm (Bauyrzhan Murzabayev) auf die Plätze und sicherte dem Gestüt Park Wiedingen die 45.000 Euro Siegprämie.

Erfolgreichster Reiter des Tages war Eduardo Pedroza, der drei Rennen gewinnen konnte - darunter das Finale der Sprintserie mit Sanaadh über 1.200 Meter.

Die Rennsaison auf der "Galopprennbahn im Grünen" ist damit für 2016 beendet - der Auftakt im nächsten Jahr ist auf den 2. April 2017 terminiert.

Text+Foto: Hagen Nickelé

Die ersten Fünf der Tabelle siegen am 8. Spieltag

Das Führungsquintett der höchsten Spielklasse in der Hauptstadt gab sich am 8. Spieltag keine Blöße und gewann seine Partien ohne Ausnahme. Spitzenreiter SFC Stern 1900 löste seine Aufgabe bei der Reserve des BFC Dynamo mit 3:0 (Tore: 2x Woithe, El-Rayan) souverän. Die Steglitzer konnten somit ihren 2-Punkte-Vorsprung wahren und bleiben bei nunmehr 7 Saisonerfolgen weiter ungeschlagen.

Der erste Verfolger, der SC Staaken, imponierte in der 8. Runde mit einem 4:2-Auswärtssieg beim Nordberliner SC, zu dem auch Toptorjäger Erhan Bahceci wieder einen Treffer beisteuerte. Croatia-Trainer Marco Wilke sollte dagegen recht behalten mit seiner Prognose - nach dem Verfolgerduell bei Tasmania letzte Woche hatte er vorhergesagt, dass das Heimspiel gegen "Kellerkind" 1. FC Wilmersdorf die schwierigere Aufgabe würde. So kam der Tabellen-3. zu einem knappen 1:0-Erfolg - für das Tor des Tages sorgte obendrein auch noch der Wilmersdorfer Unglücksrabe Jusuf Aydin mit einem Eigentor.

Der SV Tasmania wiederum blieb im Bezirksderby beim BSV Hürtürkel mit 5:1 siegreich. Schon zur Halbzeit war eine höhere als die 3:0-Führung für die Mannschaft von Trainer Mario Reichel möglich. Der verunsicherte Absteiger aus der Oberliga wurde durch das frühe "Traumtor" von Medrane kalt erwischt und wirkte im ersten Durchgang chancenlos. Der Anschlusstreffer unmittelbar nach dem Wechsel durch ein Eigentor von Ermel tat Hürtürkel dann spürbar gut, individuelle Fähigkeiten allein reichten an diesem Nachmittag aber nicht. Die Gäste setzten mit zwei Kontertoren Mitte der zweiten Hälfte den vagen Hoffnungen schließlich ein Ende. Es bleibt noch viel Arbeit für Hürtürkels neues Trainergespann Demirkol / Kishkin.

Die ersten Vier trennen so nach dem 8. Spieltag nur drei Punkte - aber auch Eintracht Mahlsdorf, das auf Platz 5 schon weitere vier Zähler zurückliegt, fuhr bei Blau-Weiß 90 drei Punkte ein. Der ambitionierte Aufsteiger ist somit immer noch nicht richtig "angekommen" in der Berlin-Liga - mit fünf Zählern nach acht Partien knapp über dem Strich, das hatte man sich sicherlich anders vorgestellt in Mariendorf. Doch die Gäste legten in der 2. Halbzeit durch Korn und Zorn vor, Al-Kassems Anschlusstor blieb da letztlich zu wenig.

Nicht richtig voran geht es auch in Lankwitz - der BFC Preussen konnte angesichts des späten Ausgleichstreffers von Demir sogar noch glücklich mit dem 1:1 zuhause gegen den TSV Rudow (Tor: Holtz) sein. Nicht Fisch, nicht Fleisch - das gilt auch für das zweite 1:1 des Tages zwischen den Aufsteigern DJK Schwarz-Weiß Neukölln und TuS Makkabi. Beide Vereine haben sich schließlich den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben, können aber mit ihrer Zwischenbilanz noch ganz zufrieden sein.

Ein kleiner Paukenschlag gelang dem SV Empor mit dem 5:1-Sieg bei den Füchsen Berlin. Die Mannschaft von Nils Kohlschmidt ist nicht besonders gut in die Spielzeit gekommen, doch vielleicht ist der Knoten nun geplatzt. Nach einer halben Stunde war der Käse im Fuchsbau durch Tore von Hübner, Salla, Barlage und Dietrich im Grunde gegessen. In den Schlussminuten traf dann noch Pfaus und Rickler besorgte den Ehrentreffer für die Reinickendorfer, die Empor dadurch im Klassement vorbeiziehen lassen müssen.

Leben ist auch wieder beim BSV Al-Dersimspor drin - nach sechs Pleiten zum Auftakt wurden die Kreuzberger vielerorts schon abgeschrieben. Nach dem 4:4 bei den Füchsen ließen die Mannen von Trainer Güncü nun mit einem 4:2-Erfolg beim Berliner SC aufhorchen. Der Blitzstart durch Tore von Karaduman und Kaloglu spielte Al-Dersim natürlich in die Karten, nach dem Wechsel sorgten Ince und nochmal Karaduman für die Entscheidung. Thiele und Ulucay konnten in der Schlussphase zwar verkürzen, für den gut in die Saison gestarteten BSC bedeutete das 2:4 am Ende aber einen unerwarteten Rückschlag.

Großes Foto: Gleich schlägt's ein - Tasmanias Loder (links, Nr. 26) verlängert den Ball zum 0:2 ins Tor, Sanyang (Nr. 2) kann nicht entscheidend stören und Hürtürkel-TW Bastida hat keine Abwehrchance.

Text+Foto: Hagen Nickelé

Freitag: F.A.S.S. empfängt die Preussen

Akademiker zahlen Lehrgeld
f-a-s-sZwei Spieltage ist die neue Saison der Eishockey-Oberliga (dritthöchste deutsche Spielklasse) in der Nordstaffel alt und die beiden Berliner Vertreter könnten unterschiedlicher kaum gestartet sein. F.A.S.S. Berlin kassierte zwei Niederlagen: Zum Auftakt gab es nach umkämpftem Spiel eine 3:5-Niederlage zuhause gegen Black Dragons Erfurt, bei dem die Führung im letzten Drittel noch verspielt wurde. Im Auswärtsspiel beim amtieren Meister der Nordstaffel, den Füchsen Duisburg, setzte es dann eine heftige 2:9-Pleite. So liegen die Akademiker nach zwei Runden bereits auf dem letzten Rang - dem Vernehmen nach allerdings nicht überraschend, da es für F.A.S.S. schon vor dieser Spielzeit wohl nur um den Klassenerhalt ging.

Preussen starten glänzend
ecc-preussenGanz anders dagegen der ECC Preussen: fünf Punkte aus den Duellen mit zwei ehemaligen DEL-Klubs sind eine unerwartet fette Ausbeute. Am 1. Spieltag gelang mit dem 3:2 n. V. über die Füchse Duisburg ein toller Auftakt, der mit dem Auswärtssieg bei den Hannover Scorpions (4:2) noch veredelt wurde. ECC-Trainer Lenny Soccio gestand nach der Partie dann auch: "Wenn mir einer vor dem Wochenende gesagt hätte, dass wir aus diesem mit fünf Punkten herausgehen würden, hätte ich vermutlich nur gelacht. Jetzt wollen wir diesen Zustand erst einmal genießen."

Spannung vor dem Derby (Fr., 19.30 Uhr)
Am Freitag nun ist es erst mal vorbei mit dem Genuss und die harte Arbeit wartet. Im Berlin-Derby bei F.A.S.S. sind die Preussen zwar Favorit, aber die Akademiker haben bei ihrer Ausgangsposition natürlich nichts zu verschenken. Zudem spricht die Bilanz für den Gastgeber (29:23 Siege gegen den ECC) - mit einer tollen Kulisse im Erika-Hess-Eisstadion ist ab 19.30 Uhr zu rechnen.

Auf unserer Facebook-Seite gibt es am Freitagabend ab 19.30 Uhr die aktuellen Zwischenstände vom Berlin-Derby

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Der Trainer der Tempelhofer erklärt im Gespräch mit Hagen Nickelé, wieso er nach dem erneut guten Start ins Spieljahr überzeugt ist, dass es für seine Mannschaft diesmal besser laufen wird.

Nach dem torlosen "Verfolgerduell" beim SV Tasmania am 7. Spieltag stand Wilke für das Interview zur Verfügung.

 

Äthiopier siegt vor Favorit Kipsang; Frauen: Abede gewinnt, Heinig 5. in persönlicher Bestzeit

Am Ende fehlten sechs Sekunden: Kenenisa Bekele gewann den Berlin-Marathon der Männer am Vormittag in der zweitbesten Zeit, die offiziell jemals über die 42,195 Kilometer gelaufen wurde.Der Äthiopier verpasste die ebenfalls in Berlin aufgestellte Weltrekordzeit des Kenianers Dennis Kimetto (2:02:57 Stunden) aus dem Jahr 2014 nur knapp. Bekeles größter Widersacher, Moses Kipsang (Kenia - großes Foto, rotes Trikot), lief als Zweiter auch noch die drittbeste Marke aller Zeiten. Steffen Uliczka war bester Deutscher im Starterfeld der Männer auf Platz 16 in 2:15:02 Stunden - fünf Minuten unter seiner bisherigen Bestzeit.

Bei den Frauen belegte Äthiopien gleich alle drei Plätze auf dem Treppchen: in 2:20:45 Stunden hatte Aberu Kebede am Ende die Nase vorn und gewann nach 2010 und 2012 zum dritten Mal den Wettbewerb bei den Damen. Hervorragende Fünfte und damit beste deutsche Läuferin wurde Katharina Heinig in persönlicher Bestzeit von 2:28:34 Stunden.

Text+Foto: Hagen Nickelé

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Der Geschäftsführer der Trabrennbahn Mariendorf erklärt Hagen Nickelé im Interview die Feinheiten der Materie, spricht über den Sieg von Stacelita im Hauptlauf der fünf- bis siebenjährigen Stuten am heutigen ersten Tag der Breeders Crown und blickt voraus auf die morgige "Derby-Revanche". Dazu gibt Haase seine persönliche Einschätzung zum Saisonhighlight in der vergangenen ersten Augustwoche.

 

 

Alles Wissenswerte zum heutigen Renntag hier

NOFV-Oberliga Nord: Spitzenreiter L47 bei TeBe

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Mit einem knappen 1:0-Sieg im Berliner Duell gegen Hertha 03 setzte sich der SV Lichtenberg 47 am vergangenen Wochenende an die Tabellenspitze der Oberliga. Nun muss die Mannschaft von Trainer Uwe Lehmann (Foto, Mitte) den Platz an der Sonne verteidigen - wieder gegen einen lokalen Rivalen, nämlich Tennis Borussia. Am Freitagabend steigt die Partie im Mommsenstadion in Charlottenburg (Anstoß 19 Uhr). Gastgeber TeBe kann seinerseits mit einem Erfolg zumindest für eine Nacht auf Platz 1 springen.

Mehr Oberligafußball gibt es dann am Sonntag in Berlin zu erleben: Hertha Zehlendorf empfängt als Tabellen-9. den punktgleichen SV Altlüdersdorf - ab 12 Uhr auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld. Die weiteren Oberligisten aus der Hauptstadt treten auswärts an: Aufsteiger VSG Altglienicke will beim FC Strausberg nach zwei Partien ohne Sieg und dem Verlust der Tabellenführung wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Das könnte auch CFC Hertha 06 gelingen: nach der Auftaktniederlage zuhause gegen TeBe ließen die Charlottenburger vier Siege folgen. Nun geht es zu Schlusslicht 1. FC Frankfurt/Oder.

Text+Foto: Hagen Nickelé