Das Team von Türkspor am vergangenen Sonnabend im Stadion Wilmersdorf
In der ersten Pokalrunde tat sich Berlin Türkspor beim Bezirksligisten Berliner SV 92 schwer - man verspielte eine 2:0-Führung, konnte am Ende das Weiterkommen mit einem 4:2-Erfolg aber doch noch sichern. In der Liga hat der Club vom Heckerdamm nach fünf Spielen fünf Punkte auf dem Konto und gastiert am Sonntag beim SV Tasmania.
D. Volbert
Trainer Daniel Volbert stand nach dem Pokalspiel für ein Interview zur Verfügung - darin ging es um Pokalfights, gute Erinnerungen an das letzte Gastspiel beim kommenden Gegner sowie einen Rücktritt vom Rücktritt.
Weltmeister Felix Rijhnen gab Auskunft zu den Inlinewettbewerben
Hochkarätige Besetzung im Inlineskatingwettbewerb des Berlin-Marathon 2018. Bei den Damen sind u. a. Vorjahressiegerin Maira Arias (Argentinien) sowie ihre Landsfrau Rocio Berbel (Zweite 2017) wieder am Start. Die Herrenkonkurrenz wird angeführt vom Belgier Bart Swings, der sage und schreibe fünfmal in Folge das Rennen in der Hauptstadt gewonnen hat und den Titel gegen zahlreiche Mitkonkurrenten verteidigen will. Unter ihnen ist auch der Deutsche Felix Rijhnen, der erst im Juli über die Marathonstrecke in Arnheim/NL Weltmeister wurde.
Rijhnen nahm auch an der Pressekonferenz am Donnerstag teil und stellte dabei den Wettbewerb bei Damen und Herren sowie das Rahmenprogramm vor. Dazu gab er auch Einblicke in Taktik und letzte Vorbereitungen vor dem Rennen am Sonnabend.
Bereit für positive Schlagzeilen in der Bezirksliga: Spieler von Union 06 auf dem Weg zum Platz
145 Spiele in der ersten (1986/87) und zweiten Liga - seine größte Zeit als Fußballer erlebte Peter Stark zweifelsohne bei Blau-Weiß 90. Inzwischen ist der 63-Jährige aber längst zu seiner "Jugendliebe" zurückgekehrt: beim SC Union 06 hilft der Ex-Profi, wo es geht. Der Club spielt mittlerweile in der Bezirksliga und soll sich dort konsolidieren, bevor man wieder einen Aufstieg anpeilt.
P. Stark
Vergangenen Sonntag schieden die Unioner erwartungsgemäß in der ersten Pokalrunde gegen den zwei Klassen höher spielenden SV Tasmania aus (0:7) - anschließend stand der Sportdirektor für ein kurzes Interview zur Verfügung.
Altglienickes Trainer Andreas Zimmermann (2.v. l.) wird sein Team heute gegen den Tabellenführer sicher besonders intensiv einstimmen
Altglienicke empfängt Spitzenreiter Chemnitz - BAK und Hertha II gewarnt vor Gegnern vom Tabellenende - Viktoria und BFC wollen auswärts punkten - Samstagsspiel Chemnitz - BAK auf der Kippe
Eine Englische Woche steht für die Berliner Vertreter in der Regionalliga Nordost an, die am vergangenen Sonnabend und Sonntag mit der 1. Pokalhauptrunde ihren Aufgalopp gegen unterklassige Gegner nahm. Am heutigen Mittwoch aber geht es bereits wieder um Punkte - in der Hauptstadt sind dabei drei Partien zu erleben, darunter eine mit Beteiligung des aktuellen Spitzenreiters Chemnitzer FC.
BAK: Mit Heimsieg oben dran bleiben
Den Auftakt zur „After Work Hour“ um 17.30 Uhr macht aber der Berliner AK, der im Poststadion den Tabellenvorletzten Germania Halberstadt empfängt. Als Vierte liegen die Moabiter gut im Rennen, müssen gewissermaßen aber drei Punkte holen, um den Abstand auf Platz 1 im Fall des Falles nicht größer werden zu lassen. Nach den eher ernüchternden Heimauftritten gegen Babelsberg (0:5) und Aufsteiger Bischofswerda (1:1) haben die Athleten zuletzt beim 1:0 gegen Rot-Weiß Erfurt auf eigenem Platz aufsteigende Tendenz bewiesen - auswärts holten sie bislang sowieso die volle Punktzahl. Der Gegner war in dieser Saison bereits zweimal in der Hauptstadt zu Gast und konnte dabei den einzigen Dreier landen - am 2. Spieltag gelang ein überraschend deutlicher 5:0-Erfolg beim BFC Dynamo.
VSG: Trifft Förster auch gegen den Tabellenführer?
Besonders gefordert: Abwehrchef Kevin Kahlert (VSG)
Ab 18.30 Uhr erwartet die VSG Altglienicke die aktuell schwerstmögliche Aufgabe der Regionalliga Nordost im Jahnsportpark: Spitzenreiter Chemnitzer FC ist zu Gast und will seine blütenweiße Weste mit sechs Siegen aus sechs Partien wahren. Gegen die beste Offensive der Spielklasse muss die bislang nicht immer sattelfeste Verteidigung der VSG (12 Gegentore) besonders auf der Hut sein. Dazu macht der Doppelpack von Neuzugang Benjamin Förster zuletzt beim 2:2 in Meuselwitz Mut, dass der Angreifer auch gegen seinen Ex-Verein vorne etwas bewegen kann.
Hertha II will Aufwärtstrend gegen Schlusslicht fortsetzen
Die Spieler von Ante Čović gewannen zuletzt 3-mal in Folge
Bei der Zweiten von Hertha BSC darf man mit Platz 6 nach sechs Partien zufrieden sein, zumal der Trend beim Team von Trainer Ante Čović mit drei Siegen in den vergangenen Partien eindeutig nach oben zeigt. Nicht zu unterschätzen ist in dieser Situation der FSV Union Fürstenwalde, der um 19 Uhr als Tabellenletzter im Stadion auf dem Wurfplatz antritt. Die Gäste haben bislang zwar nur einen Zähler bei Aufsteiger Optik Rathenow ergattern können - am Wochenende zeigte der Vorjahresneunte beim 3:2-Pokalerfolg in Babelsberg allerdings, dass er noch nicht alles verlernt hat.
Kann Viktoria Meuselwitz die erste Heimniederlage zufügen?
Drei Saisontore: Nick Scharkowski (Viktoria)
Will der FC Viktoria 89 mehr als den bisherigen Platz 6, dann muss er heute auch etwas Zählbares aus Meuselwitz (Anstoß: 18 Uhr) mitbringen. Auf des Gegners Platz läuft es bei den Himmelblauen mit drei Punkten aus drei Auswärtsspielen bis dato allerdings noch verbesserungswürdig. Der ZFC ist als Tabellen-12. jedoch in der heimischen „Bluechip-Arena“ noch ungeschlagen - mit Hertha BSC II (3:0) und Altglienicke (2:2) konnten auch zwei Berliner Vertreter die Festung der Zipsendorfer 2018/19 noch nicht schleifen. Immerhin: im Dezember 2017 konnte Viktoria drei Punkte aus Meuselwitz entführen - die damaligen Torschützen Benyamina und Ergirdi spielen aber inzwischen nicht mehr für den Vorjahres-13.
Dynamo will in Rathenow weiter in der Tabelle aufholen
Dringend punkten muss der BFC Dynamo bei Optik Rathenow (Anstoß: 18.30 Uhr) - nach drei Ligapleiten und dem heftigen Pokal-Aus gegen den 1. FC Köln (1:9) fand das Team von Trainer René Rydlewicz zuletzt in Bautzen (1:1) und gegen Lok Leipzig (1:0) wieder in die Spur. Durch die Stabilisierung der Defensive fiel gleichzeitig die Problematik vor dem gegnerischen Tor (zweitschwächste Offensive mit sechs Toren) nicht mehr so ins Gewicht - vielleicht also auch das richtige Rezept für Rathenow. Der Neuling wartet im Stadion Vogelgesang zwar noch auf den ersten Dreier, konnte mit vier Punkten aus den letzten drei Spielen aber die ersten Zähler einfahren. Mit einem Sieg könnte der BFC dabei zumindest erst einmal den Anschluss der ans Mittelfeld der Tabelle herstellen.
Austragung der Partie Chemnitz - BAK wirft ihre Schatten voraus
Nachdenklich: BAK-Präsident Mehmet Ali Han
Können Mitarbeiter des Berliner AK am Mittwoch zwar noch problemlos im Jahnsportpark den kommenden Gegner beobachten, so steht die Austragung der Partie beim Chemnitzer FC am Sonnabend noch in den Sternen. Zwar zeigte sich die BAK-Vereinsspitze nach einem Sicherheitsgipfel zunächst zufrieden mit den Zusagen und das Spiel wurde inzwischen zur besseren Betreuung durch die Ordnungskräfte auf 15 Uhr nach hinten verschoben - dennoch behält man sich bei den Berlinern offenbar vor, die Anreise zum Spiel noch kurzfristig abzusagen. Von Vereinsseite will man diesbezüglich die weitere Situation am Spielort in Chemnitz bis Freitag abwarten. Hintergrund sind die zum Teil ausländerfeindlichen Ausschreitungen Ende August/Anfang September in der Stadt sowie das Auftreten von Mitgliedern mindestens zweier Fangruppen des CFC bei rechten Demonstrationen.
Einer für alle: mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung brachte der BSV 92 den Favoriten aus der Berlin-Liga zumindest ins Wanken
Nach großem Kampf schied der Bezirksligist am Sonnabend in der ersten Pokalrunde mit 2:4 (0:1) gegen Berlin Türkspor aus. Als die Gäste kurz nach der Pause auf 2:0 erhöhten (Tore: Eryigit, Raychouni), schien die Angelegenheit auf dem Kunstrasenplatz des Stadions Wilmersdorf erledigt. Doch die Hausherren schlugen durch zwei Treffer von Bechler - der erste davon ein Foulelfmeter - bis zur 60. Minute zurück.
So blieb das Spiel bis in die Schlusssekunden auf des Messers Schneide - trotz des erneuten Führungstors der Gäste durch Raychouni (81.) und auch wegen des Platzverweises gegen Eryigit (85.). Am Ende erwies sich der zwei Klassen höher spielende Konkurrent dann aber doch als cleverer und sorgte durch Akars Tor in der Nachspielzeit für den Schlusspunkt in dem phasenweise hitzigen Pokalspiel.
Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell nicht nur...
M. Hechtfisch
...mit Trainer Marco Hechtfisch über den Spielverlauf und den sportlichen Aufwärtstrend seiner Mannschaft, ...
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C. Kalden
... sondern auch mit dem Leiter der Fußballabteilung beim BSV 92, Christian Kalden - der selbst noch in der 1. Herren aktiv ist.
Acht-Nationen-Turnier geht bis Sonntag - Halbfinalisten qualifizieren sich für WM 2019
Am heutigen Dienstag startet der Wasserball-Weltcup in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE, Paul-Heyse-Str. 26). Bis Sonntag spielen acht Teams - darunter der Olympiasieger aus Serbien, der amtierende Weltmeister Kroatien und die Titelträger der Kontinentalturniere sowie Gastgeber Deutschland - den Sieger zunächst in zwei Gruppen, dann einer Playoffrunde, dem Halbfinale und dem abschließenden Endspiel aus.
Die deutsche Auswahl - in deren Reihen sechs Spieler der Wasserfreunde Spandau 04 mitwirken - trifft dabei am Abend in ihrem ersten Gruppenspiel auf das favorisierte Team Ungarns und bekommt es morgen bzw. übermorgen noch mit Japan und Australien zu tun. Dabei geht es nicht nur um den Turniersieg, sondern auch um vier Startplätze für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr in Gwangju (Südkorea).
Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es hier - Termine und Ergebnisse auch in unserem Sportkalender
Mike Lenders führt die Stute in dem mit 20.000 Euro Preisgeld dotierten Finale der Vierjährigen-Serie auf die Siegerstraße und peilt mit ihr nun einen Start bei der Breeders Crown an. Im Rahmenprogramm gelingen Michael Nimczyk vier Treffer.
Fahrer Mike Lenders mit Voyage d'Amour (Foto: Lingk)
Sie war die 18:10-Favoritin – und sie enttäuschte das Publikum nicht! Nachdem die Stute Voyage d’Amour Ende August bereits einen der Vorläufe der Vierjährigen-Serie gewonnen hatte, behielt sie mit ihrem Trainer, Züchter und Mitbesitzer Mike Lenders auch in dem mit 20.000 Euro dotierten Finale die Oberhand. Nachdem sich die Stute beim Kampf um die Führung zunächst durchgesetzt hatte, erfolgte eine Rochade: Michael Nimczyk zog mit Charlotte Newport kurzzeitig an Voyage d’Amour vorbei, überließ der Gegnerin zu Beginn des trotto.de-Bogens aber wieder die Spitze. Während Kentucky Bo (Thomas Panschow) stets an dritter Position lag, marschierte Pelle Barosso erst Mitte der Gegenseite auf. Dessen Fahrleine hatte Kornelius Kluth stellvertretend für den zeitgleich ungemein erfolgreich in Budapest agierenden Trainer Josef Franzl – der Bayer gewann dort mit Azimut das wichtigste internationale Rennen Ungarns – in die Hand genommen.
„Falls die Braune alles gut verdaut hat, werden wir erneut nach Berlin kommen. Danach wird sie wahrscheinlich in die Winterruhe gehen. Mit ihrer Leistung bin ich natürlich hochzufrieden. Die Stute ist zwar nicht ganz unkompliziert, aber sie besitzt eine große Grundschnelligkeit.“
Mike Lenders
Ende des Schlussbogens erhöhte Kluth den Druck auf die Pilotin und mit Erreichen der Zielgeraden steigerte sich die Pace sogar auf rasante 10,8. Doch Voyage d’Amour nahm die Herausforderung an und hielt den Angreifer in 14,1/2.000m knapp in Schach. Kentucky Bo behielt das dritte Geld, während sich Charlotte Newport auf den entscheidenden Metern an der Innenkante kaum entfalten konnte und nur Vierte wurde. Mac Smily (Christian Lindhardt), der als einziger zwanzig Meter Zulage verdauen musste, besaß zwar unterwegs durchaus gute Szenen, verlor aber im Einlauf den Kontakt zu den vorderen Pferden. Nelly Pepper (Daniel Wagner) fand überhaupt nicht auf die Beine und wurde noch auf der Startgeraden disqualifiziert. Für Voyage d’Amour ist nun die Breeders Crown vorgesehen.
Nimczyk triumphiert viermal - Außenseitersieg im internationalen Rennen
Auch wenn es für ihn im Hauptrennen nicht ganz optimal lief, durfte Michael Nimczyk ebenfalls sehr zufrieden sein, denn ihm gelangen vier Tagessiege – allesamt mit Pferden aus dem Stall von Ulrich Mommert. Den Anfang machte Locarno, der sich derzeit in einer Bombenverfassung befindet. Obwohl er anfangs weite Wege durch die dritte Spur gehen musste, bewies der Wallach in starken 14,0/1.900m einmal mehr, dass er ein echter Dauerläufer ist, und verabschiedete sich bei seinem dritten Sieg hintereinander überlegen von den Gegnern. Im unmittelbaren Anschluss gab es für den Goldhelm den nächsten Treffer: Michael Nimczyk trumpfte zur Geldwechsel-Quote von 10:10 mit dem Topfavoriten Lille Alfred auf, der ebenso souverän zum Zuge kam und auf den letzten tausend Metern klar den Ton angab. Genauso deutlich fiel wenig später Nimczyks Erfolg mit Izzy’s Newport aus, der vom Fleck weg das Geschehen bestimmte und seine Gegner auf der Meilendistanz regelrecht deklassierte. Und als hätte sie sich diesen Auftritt zum Vorbild genommen, ging It’s it ebenfalls total offensiv zur Sache und vervollständigte Nimczyks Erfolgsquartett.
Zu einem echten Thriller entwickelte sich das Rennen der internationalen Klasse, denn für den späteren Sieger Tragopan Jet und seinen Trainer Thorsten Tietz sah es lange Zeit nur nach einer guten Platzierung aus. Als es in die Entscheidung ging, schien in der Bahnmitte Out of the Slums (Michael Nimczyk), der bereits die Nüstern in Front gesteckt hatte, die besten Karten zu besitzen. Doch plötzlich öffnete sich für Tragopan Jet die Lücke und der 131:10-Außenseiter kämpfte sich tatsachlich mit hauchdünnem Vorsprung vor der außen heranfliegenden Lady Vera (Daniel Wagner) und Out of the Slums über die Ziellinie.
Wagner auf dem Weg zum 1.000.Sieg - Matzky gewinnt mit Horatio Fortuna
Daniel Wagner nähert sich immer mehr dem 1.000 Sieg seiner Sulkykarriere. Nur noch fünf Zähler fehlen dem zweimaligen Mariendorfer Champion zum großen Jubiläum. Er punktete mit G.G.‘s Victoria, die rasch an die Spitze gestürmt war und die fein sprintende Piece of Cake mit einer halben Länge Vorteil abwehrte. Deren Trainer und Fahrer Roman Matzky ging trotz der knappen Niederlage aber nicht leer aus, denn er führte einige Zeit später Horatio Fortuna zum zweiten Sieg en suite. Der Love-You-Sohn spielte einmal mehr seinen grandiosen Speed aus und ließ die Konkurrenten im Einlauf links liegen.
Amateure: Zwei Läufe zum Stamer-Cup - Late Night Show vorne
In den beiden Läufen zum Stamer-Cup standen naturgemäß die Amateure im Blickpunkt. Besonders für Daniela Fellner scheint sich die Mariendorfer Piste zu einem tollen Pflaster zu entwickeln, denn die bayerische Amazone, die schon vor einigen Wochen mit Tiffany Diamant auf der Derby-Bahn erfolgreich war, trumpfte bei ihrer erneuten Stippvisite nun mit der Stute Sansibar Diamant auf, die einen Idealverlauf an vierter Position außen vorgefunden hatte. Der zweite Lauf ging an Tom Karten, der trotz des ungünstigen Startplatzes acht von ganz außen Janika Bo mutig in die Schlacht geworfen hatte. Die Stute strampelte das Pensum im Anschluss brav herunter und war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Ein weiteres Amateurfahren – allerdings nicht als Wertungslauf zum Stamer-Cup ausgetragen – wurde zur Beute der von Chantal Solhart clever gesteuerten Late Night Show. Zunächst im hinteren Mittelfeld platziert, verbesserte sich die Stute Mitte gegenüber an die vierte Stelle außen und gewann überaus leicht.
Gesamtumsatz: 110.827,68Euro – Bahnumsatz: 43.285,60 Euro – Außenumsatz: 67.542,08 Euro.
Unser Terminhinweis: In Mariendorf geht es am Samstag, dem 22. September mit dem Auftakt des großen Breeders-Crown-Wochenendes weiter. Sowohl an diesem Tag als auch am Sonntag, dem 23. September steht das neben dem Derby wichtigste Ereignis der Berliner Trabrennsaison auf dem Programm. Beginn ist jeweils um 13.30 Uhr. Begleitet wird das sportliche Top-Highlight von einem dreitägigen Street-Food-Festival, das bereits am Freitag, dem 21. September beginnt.
Unentschieden der Konkurrenten verhindert Heimrecht der Berliner in den Playoffs - Viertelfinale in Frankfurt am 23. September
Dass die Berlin Rebels zum dritten Mal in Folge die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft im American Football erreichen würden, stand schon seit Wochen fest. Nach zwei vierten Plätzen in der Regular Season 2016 bzw 2017 der Gruppe Nord war dann im Viertelfinale jeweils beim Süd-Ersten, den Schwäbisch Hall Unicorns, Schluss. Als sicherer Tabellendritter - die beste Platzierung der Vereinsgeschichte - stand in dieser Saison ebenfalls bereits fest, dass man dem amtierenden Deutschen Meister aus dem Weg gehen würde. Vor dem letzten Spieltag im Norden war für die Rebels sogar noch Platz 1 in Reichweite, was in den Playoffs einen äußerst wertvollen Heimvorteil bedeutet hätte. Die Rebels taten dafür mit dem 38:0-Sieg am Sonntag gegen die Hildesheim Invaders auch das ihre - allerdings spielte die Konkurrenz nicht mit.
Remis sichert Braunschweig und Dresden das Heimrecht
Im direkten Duell der beiden Erstplatzierten nämlich, den Braunschweig Lions und den Dresden Monarchs, kam es zu einem im Football eher seltenen Unentschieden (28:28), dass den zwei Topteams ihre vorderen Ränge und damit auch jeweils ein Heimspiel in der K.O.-Runde sicherte. Trotz der Feststellung des Portals gfl.info, dass es sich bei dem Remis keinesfalls um einen "Waffenstillstand" gehandelt habe, bleibt für die Berlin Rebels also in jedem Fall ein fader Beigeschmack, den es nun vor dem Viertelfinale beim Süd-Zweiten Frankfurt Universe schnell zu verarbeiten gilt.
Am Sonntag, 23. September (15 Uhr), treten die Rebels in der Main-Metropole an, um mit einem Auswärtssieg vielleicht noch eine weitere, geschichtsträchtige Marke zu setzen - nämlich, zum ersten Mal in das Playoffhalbfinale einzuziehen.
Adler (Football) steigen ab - Flamingos (Baseball) ebenfalls
Frust beim Football-Team der Berlin Adler
Herbe Enttäuschungen mussten zuletzt zwei weitere Berliner Teams aus dem Bereich "US-Sport" hinnehmen. Die Berlin Adler - Gründungsmitglied der American-Football-Bundesliga 1979 und 6-facher Deutscher Meister - müssen den zweiten Abstieg in Folge verkraften und sind somit nur noch drittklassig. Im nächsten Jahr geht der Traditionsclub dann in der Regionalliga Ost an den Start.
In der Baseball-Bundesliga hat es dazu die Berlin Flamingos erwischt. Der Aufsteiger aus dem Märkischen Viertel hatte sich zur Premiere in der ersten Liga Einiges vorgenommen und auch ausgerechnet, erlebte dann aber so etwas wie ein Seuchenjahr.
All das Bangen und Bemühen bei den Flamingos half am Ende nichts
Am vorvergangenen Wochenende konnten die Flamingos schließlich auch die letzte Chance auf den Ligaerhalt nicht nutzen: bei den Bremen Dockers hätte man beide Vergleiche gewinnen müssen, verlor aber gleich den ersten knapp mit 1:2. Der anschließende 17:5-Erfolg war somit bedeutungslos.
Das Topspiel der ersten Hauptrunde des Berlin-Pokals führte am Sonntag die beiden Oberligisten auf dem Zehlendorfer Ernst-Reuter-Sportfeld zusammen. Am Ende stand ein vom Ergebnis her deutlicher 3:0-Erfolg für die Gäste zu Buche, vor allem in der zweiten Halbzeit aber hätte das Spiel nach dem Führungstor von Bahceci (19.) auch noch eine Wendung erfahren können. Kablan (82.) und Schultz (84.) machten in der Schlussphase dann schießlich für die Staakener "den Deckel drauf".
J. Seitz (Staaken)
M. Schatte (Hertha 03)
Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit den Trainern beider Teams, Markus Schatte (l., Hertha 03) und Jeffrey Seitz (Staaken).
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Beitrag+Fotos (3): Berlinsport Aktuell/Hasso (1) und Hagen Nickelé (2)
"Hits" bei Hertha 03, Rudow und Croatia - Andere Topteams gastieren bei unterklassigen Gegnern - Deja-vu nicht nur an der Dorfkirche - Fahrplan für Fans nach Bezirken
H03 oder SCS: ein Oberligist gleich draußen
Man kann „Zecke“ Neuendorf eigentlich nur ein Lob aussprechen - den Job als „Losfee“ bei der Ziehung der Erstrundenspiele im Berlin-Pokal hat er jedenfalls ganz nach dem Geschmack der Fans absolviert. Die „Großen“ aus Regional- und Oberliga müssen durch die Bank bei Kleineren antreten und ein paar „heiße“ Spiele hat der frühere Hertha-Profi außerdem gezogen. Sicher, beim FC Hertha 03 und dem SC Staaken wird man vielleicht nicht ganz so begeistert sein, bereits in der Runde der 128 Teams aufeinander zu treffen - schließlich sind beide Clubs in den letzten zwei Wettbewerben jeweils schon in der 3. Runde (gegen unterklassige Gegner) ausgeschieden.
Staakens Stratege: Hat Trainer Jeffrey Seitz (M.) die richtige Taktik für's Weiterkommen in Zehlendorf parat?
Dafür ist das Duell der beiden Oberligisten aber sicher auch der Hit der ersten Hauptrunde. Mit sieben Punkten aus den ersten drei Ligapartien sind die Zehlendorfer gut in die Saison gestartet - auf der anderen Seite bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft von Trainer Markus Schatte das Testspiel vom Donnerstag gegen die „große Hertha“ (0:3) kräftemäßig bewältigt hat. Die Staakener haben - wie letztes Jahr als Neuling - auch wieder einen Stotterstart in die Oberliga hingelegt. Ein Weiterkommen am Sonntag beim Ligakonkurrenten Hertha 03 könnte da so etwas wie die Initialzündung für 2018/19 bedeuten.
Große vor Pflichtaufgaben
Ob Pflicht - wie hier 2017/18 bei Kickers 1900 - oder Kür: der BFC Dynamo löste alle Pokal-Aufgaben in den letzten beiden Jahren erfolgreich
Titelverteidiger BFC Dynamo, der die Trophäe jetzt sogar schon zweimal in Folge geholt hat, hat dagegen mit dem Gastspiel bei SF Charlottenburg-Wilmersdorf (Landesliga) eine Pflichtaufgabe zu erledigen. Dies gilt auch für die anderen Regionalligisten im Wettbewerb: ob FC Viktoria 89 (bei SV Schmöckwitz-Eichwalde/Bezirksliga), Berliner AK (bei Stern Kaulsdorf/Bezirksliga) oder VSG Altglienicke (bei Arminia Tegel/Kreisliga A) - ein Weiterkommen steht hier außer Frage.
Nicht ganz so einfach sieht es bei den verbleibenden Oberligisten aus: hier dürfte der CFC Hertha 06 beim Bezirksligisten SC Borsigwalde die einfachste Aufgabe erwischt haben. Tennis Borussia erwartet bereits am Freitagabend beim Landesligaaufsteiger FK Srbija am Spandauer Ziegelhof vielleicht schon eine kniffligere Situation, auch Lichtenberg 47 wird seinen Gastgeber 1. FC Wilmersdorf aus der selben Spielklasse ernst nehmen. Schließlich haben die Wilmersdorfer letztes Jahr mit einem 3:1-Sieg den haushohen Favoriten BAK in der 2. Runde ausgeschaltet.
Blau-Weiß beim "Pokalschreck 2017/18"
Heißes Pokal-Pflaster: der Rudower Sportplatz an der Stubenrauchstraße
Gespannt sein darf man aber vor allem auf den Auftritt der SP. VG. Blau-Weiß 90 beim TSV Rudow. Letztes Jahr spielte man noch gemeinsam in der Berlin-Liga, die Blau-Weißen wurden dann souverän Meister und gewannen auch das Spiel in Rudow sicher mit 4:0. In der Oberliga sind die Mariendorfer nach (auch erst) vier Runden noch nicht recht angekommen - ein Punkt aus vier Partien und vor allem kein einziger Torerfolg sind natürlich nicht das, was man an der Rathausstraße erwartet hat. Ein Sieg an der Stubenrauchstraße - vielleicht sogar in der Höhe wie im September 2017 - käme da gerade recht.
Natürlich weiß Trainer Marco Gebhardt aber auch um die Qualitäten des Gegners, der letztes Jahr im Pokal in einem denkwürdigen Spiel den SC Staaken mit einem Mann weniger 6:5 nach Verlängerung bezwang. Vor fast genau drei Jahren kegelte übrigens Blau-Weiß - damals noch Landesligist - als Außenseiter die Rudower aus dem Wettbewerb: Tibault Bethke sorgte seinerzeit an der Rathausritze mit einem Doppelpack in der Verlängerung für das Erstrunden-Aus des TSV.
Wiedersehen an der Bosestraße
Wiedersehen: Ömer Toktumur, der von Croatia zu Sparta wechselte
Ein echtes Deja-vu auf hohem Niveau gibt es dazu bei der Partie SD Croatia - SV Sparta zu erleben. Die beiden Berlinligisten, die gewissermaßen den „Top-Hit Nr. 3“ an diesem Wochenende bieten, trafen schon vor gut zwei Wochen in Tempelhof aufeinander - und Croatia behielt mit 1:0 (Tor: Barcic) die Oberhand.
Trainer Marco Wilke dürfte im Übrigen ebenfalls hadern: schon letztes Jahr wurde man in der ersten Runde gleich einem Berlinligisten zugelost. Damals setzte sich der SV Tasmania bei Croatia mit 3:1 durch - nachdem man eine Woche zuvor das Punktspiel in Neukölln noch 3:0 siegreich gestaltet hatte. Für Sparta war das 0:1 in der Bosetraße Ende August dagegen ein herber Dämpfer, nämlich die erste und bislang einzige Niederlage 2018/19. Chance also auf eine schnelle Revanche für die Lichtenberger - die sich übrigens im Oktober 2013 als Berlinligist beim damaligen Landesligisten Croatia mit 6:3 nach Verlängerung durchsetzen konnten.
Relegation reloaded
War schon 2015 mit dabei: Al-Dersimspors Ali Kaloglu
Eine "höhere Gewalt" scheint aber vor allem den FC Stern Marienfelde und BSV Al-Dersimspor immer wieder zusammen zu führen. Zum vierten Mal treffen die beiden Vereine nun schon in den letzten Jahren aufeinander, obwohl sie seit 2014 nicht mehr in einer Liga(-Staffel) aktiv sind. Zur Erinnerung: vor drei Jahren spielten die Teams per Relegation der beiden Landesliga-Staffeln den fünften Aufsteiger in die Berlin-Liga aus, Al-Dersimspor setzte sich seinerzeit knapp durch.
Schon im November 2015 gab es in der dritten Pokalrunde an der Marienfelder Dorfkirche die Gelegenheit zur kleinen Revanche: und Stern fegte die Kreuzberger mit 6:2 vom Platz. Auch der favorisierte BSV Al-Dersimspor hat also noch eine Rechnung offen mit dem Landesligisten - für eine sehr spannende Konstellation ist beim Wiedersehen an der Marienfelder Dorfkirche zur gewohnt frühen Stunde am Sonntag also gesorgt.
Mahlsdorf schon durch - Anadoluspor beendet die Runde
Drei Partien wurden abgesetzt - BW Friedrichshain - 1. FC Wacker 21 (Sbd.) sowie Treptow 46 - Phönix Amed und SV Karow - SSC Südwest (beide Stg.). Eintracht Mahlsdorf hat dazu die nächste Runde (5:0 bei Askania Cöpenick) bereits erreicht.
Auf geht's in die nächste Runde: wie weit kommt Bezirksligist Anadoluspor diesmal?
Abgeschlossen wird die 1. Pokalrunde erst am Dienstag mit dem Duell der Bezirksligisten Anadoluspor 1970 und Concordia Britz. Vergangenes Wochenende behielten die Britzer im Punktspiel zuhause mit 4:1 deutlich die Oberhand - im Pokal wird die Kreuzberger aber nicht nur die Aussicht auf Revanche und das Heimrecht beflügeln, sondern auch die Erinnerung an letzte Saison. Da glänzte Anadolu schließlich als letzter Vertreter seiner Spielklasse - und schied erst im Achtelfinale aus.
Der Pokalfahrplan für das Wochenende nach Bezirken:
(alle Angaben ohne Gewähr)
CHARLOTTENBURG-WILMERSDORF
SAMSTAG 08.09. 16:30 BSV 92 - Berlin Türkspor (Fritz-Wildung-Str., 14199) SONNTAG 09.09. 14:00 1. FC Wilmersdorf - SV Lichtenberg 47 (Str. am Schoelerpark, 10715) 09.09. 14:00 CSV Olympia - SpVgg Tiergarten (Spandauer Damm, 14050) 09.09. 14:30 SF Charlottenburg-Wilmersdorf - BFC Dynamo (Fritz-Wildung-Str., 14199)