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TeBe-Vorsitzender Redlich (l.) und Neu-Trainer Brdaric nach der PK am Mittag

Es ist eine besondere Personalie in einem besonderen Verein zu einem - wenn man so will - besonderen Zeitpunkt: schon nach dem 3. Spieltag (bzw. der 1. Pokalrunde) trennte sich Tennis Borussia von seinem Trainer "Teddy" Yildiz. Kurz darauf wurde mit dem Ex-Nationalspieler Thomas Brdaric (Foto rechts) ein prominenter Nachfolger präsentiert, der erstmals bereits am vergangenen Freitag im Spiel bei Optik Rathenow (0:0) auf der Trainerbank der Lila-Weißen Platz nahm - allerdings mehr im übertragenen Sinn.

Am heutigen Montag nun wurde Brdaric in Anwesenheit des Klubvorsitzenden Jens Redlich (l.) der Presse und einigen Fans vorgestellt. Und weil TeBe immer noch einiges Interesse weckt, dauerte die Veranstaltung etwas länger - Berlinsport Aktuell bietet die Pressekonferenz aus dem Casino im Mommsenstadion unter der Leitung von Sprecher Carsten Balgen hier deshalb als Podcast in drei Teilen an. Für alle, die es ganz genau wissen wollen...

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Durch ein Tor in der Nachspielzeit entschied der SV Lichtenberg 47 (Archivfoto oben) das Topspiel der NOFV-Oberliga Nord beim FC Hertha 03 in Zehlendorf mit 2:1 für sich. Die Trainer Alex Arsovic (Hertha 03) und Uwe Lehmann (L 47) nach der Partie auf der Pressekonferenz.
 

Uwe Lehmann (L47)

Alex Arsovic (Hertha 03)

 

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Beitrag: Berlinsport Aktuell/Hasso Nickelé
Archivfotos: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

Am Abend trennte sich Tabellenführer FSV Optik Rathenow von Tennis Borussia torlos unentschieden. In einer kampfbetonten Partie hatten die Gäste insgesamt Vorteile, konnten sich vor dem Tor der Rathenower aber nicht entscheidend in Szene setzen. Die Heimelf verlegte sich so mehr auf schnelles Umschaltspiel, vergab ihre Torgelegenheiten aber ebenso - am Ende also eine gerechte Punkteteilung.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel stellten die Trainer - Thomas Brdaric (gr. Foto rechts) in seinem ersten Spiel mit den Berlinern und auf Seiten von Optik wie gewohnt Ingo Kahlisch (l.) - ihre Sicht der Dinge dar.

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Drei Spieltage sind in der NOFV-Oberliga Nord absolviert, da steht der erste Trainerwechsel bereits fest. Beim Berliner Vertreter Tennis Borussia muss Cemal Yildiz gehen - sein Nachfolger steht schon fest: der frühere Nationalspieler Thomas Brdaric wird morgen im Spiel beim Tabellenführer Optik Rathenow erstmals an der Seitenlinie stehen.

Der Vorstandsvorsitzende der Charlottenburger, Jens Redlich, im Interview mit Berlinsport Aktuell u. a. über die Gründe für die Entscheidung.

Berlinsport Aktuell: Herr Redlich, warum musste Trainer Cemal Yildiz gehen?

Jens Redlich (Vorsitzender Tennis Borussia)

Jens Redlich: Also erst mal muss man sagen, dass ohne "Teddy" Yildiz dieser Kader so nicht zu Stande gekommen wäre und er in der Vorbereitung hervorragende Arbeit geleistet hat. Manchmal ist es allerdings so, dass der, der den Flügel zusammenbaut, ihn am Ende nicht gut genug spielen kann. "Teddy" hat es leider nicht geschafft, der Mannschaft für die ersten Spiele ein funktionierendes System zu vermitteln. Das haben wir auch im Gespräch vom Mannschaftsrat mitgeteilt bekommen - daher haben wir uns nach dem Punktspiel bei Lichtenberg 47 zusammengesetzt und diese Entscheidung getroffen.

War seine Arbeit denn schon vergangene Saison kritisch betrachtet worden?

Nein - unsere Eindrücke, die jetzt zu der Entscheidung geführt haben, rührten aus der Startphase dieser Spielzeit.

Stellt sich die Frage nach dem Zeitpunkt: warum die Entlassung schon nach drei Liga-Spielen? Drei Punkte sind sicher keine tolle Ausbeute, ein komplett neuer Kader wie der von TeBe braucht aber auch Zeit...

Für uns war eben der Zeitpunkt nicht entscheidend, sondern - nochmal - die Tatsache, dass nach drei Spielen kein System zu erkennen war. Wenn die Mannschaft in dieser Hinsicht Zweifel anmeldet, muss man sich dann schon die Frage stellen, ob der Trainer noch der richtige Mann ist.

Abgang: Cemal Yildiz verlässt TeBe

Wie lange haben Sie denn schon andere Trainer kontaktiert - und war Cemal Yildiz informiert darüber?

Nein, da steht der Verein über allem - das würde zuviel Unruhe hereinbringen. Grundsätzlich muss man sich in einer Situation wie unserer aber immer mit Alternativen beschäftigen.

Ist das Trainerteam, das mit Cemal Yildiz zusammengearbeitet hat, ebenfalls von der Trennung betroffen?

Nein. Ich bin, als die Entscheidung gefallen war, sofort zu Patrick Lindhorst (Co-Trainer) und Nico Hinz (Torwarttrainer) gegangen und habe gesagt, das betrifft nur die Cheftrainerposition. Das Funktionsteam bleibt bestehen, wird aber eventuell auf Wunsch von Thomas Brdaric um einen Posten erweitert.

Haben Sie nicht die Sorge, dass das Team und der neue Trainer im Fall einer Niederlage beim Spitzenreiter Optik Rathenow gleich wieder unter Druck stehen?

Den Druck haben wir jetzt auch schon - dem neuen Trainer bleiben ja nur drei Trainingseinheiten bis zum Spiel am Freitag. Wir starten mit fünf Auswärtsspielen in die Saison, weil das Mommsenstadion für die Leichtathletik-EM im nächsten Jahr vorbereitet wird - auch nicht gerade ein Vorteil. All das kann aber keine Ausrede sein, dass wir unser Ziel für diese Saison nicht erreichen - nämlich bis zum Schluss den Drei- oder Vierkampf an der Spitze offen halten zu wollen.

Wie kam der Kontakt zu Thomas Brdaric zu Stande?

Wir reden ja immer noch von Tennis Borussia Berlin. Wir sind mit unserem Namen sicherlich im Stande, Kontakt herzustellen mit allen Trainern - von oben bis runter in die Kreisliga. Wie und wo, das sind Fragen vereinsinterner Natur - wichtig ist, dass der Kontakt überhaupt zu Stande gekommen ist.

Geht TeBe mit der Verpflichtung des Ex-Nationalspielers ein finanzielles Risiko ein?

Nein, das ist alles budgetiert und somit kein Risiko. Wie bei jedem anderen Oberligisten verursacht aber auch bei Tennis Borussia das Personal Kosten: Spieler und Trainer im Herrenbereich, Jugendtrainer oder auch unsere Geschäftsstellenstruktur.

Im Fall von Thomas Brdaric haben wir sicher einen finanziellen Rahmen gefunden, der für uns angemessen ist. Er hat da auch absolut professionell reagiert und ich denke, seine Entscheidung für TeBe hat auch eine persönliche Seite gehabt. Wie wir so zusammen gesessen haben und unsere Vorstellungen formuliert haben, hat man gemerkt: Thomas ist absolut darauf ausgerichtet, hier das Feld bei TeBe mit bestellen zu wollen.

Gesperrt: Dragan Erkic fehlt im Spiel bei seinem Ex-Klub Optik Rathenow

Was hat sich - seit der abgewendeten Insolvenz im Frühjahr - denn inzwischen konkret getan auf Ebene der Sponsoren ?

Wir haben viele Unterstützer im Bereich zwischen 2.500 und 10.000 Euro dazu gewinnen können. Wir werden auch noch den Bereich der Geschäftsstelle weiter justieren, um dort auf inhaltlicher Ebene noch professioneller zu werden. Das steht jetzt im Vordergrund - denn wir alle haben ein Interesse, TeBe auf solide Beine zu stellen. Wir werden das alles sukzessive aufbauen und uns dabei nicht übernehmen.

Und Ihr sportliches Ziel hat sich nicht verändert?

Nein, warum? Wir haben gesagt, bis Ende der Spielzeit 2018/19 wollen wir in die Regionalliga aufsteigen. Wenn wir noch eine Formation auf die Beine bekommen sollten, die es diese Saison schafft, wehren wir uns natürlich auch nicht dagegen. Aber spätestens bis Ende nächster Saison werden wir dieses Ziel erreichen.

 

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Miroslav Jagatic (Trainer VSG Altglienicke)

 

Am Sonnabend hat die VSG Altglienicke die zweite Runde im Berliner Pokalwettbewerb erreicht. Als Aufsteiger in die Regionalliga Nordost konnte man nach zwei Auftaktniederlagen die ersten Siege feiern.

Der neue Trainer Miroslav Jagatic im Interview über den Saisonstart, Ziele - und die Eingewöhnung in der neuen Spielklasse.

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Thomas Brdaric wird Nachfolger

Cemal Yildiz (bislang Tennis Borussia)

Vergangene Woche zeigte sich Cemal Yildiz nach dem 0:1 bei Lichtenberg 47 im Interview mit Berlinsport Aktuell noch überzeugt davon, dass sein mit 18 neuen Spielern besetzter Kader bald die gewünschten Leistungen abliefern würde - räumte aber auch ein, dass der Prozess nicht lange auf sich warten lassen dürfe. Nun wurde der Trainer des Oberligisten Tennis Borussia seines Amtes enthoben - im Anschluss an einen unerwartet deutlichen 10:1-Erfolg im Berlin-Pokal beim Berlinligisten SV Sparta.

Yildiz hatte erst im Januar das Amt vom entlassenen Trainer Daniel Volbert übernommen und galt als Wunschkandidat von Jens Redlich, der im Frühjahr als Chef des Hauptsponsors angesichts einer drohenden Insolvenz neuer Vorstandsvorsitzender bei den Charlottenburgern wurde. In die gerade erst begonnene  Saison 2017/18 startete Tennis Borussia mit drei Punkten aus drei Spielen - offenbar zu wenig.

Der Nachfolger auf der Trainerbank der Lila-Weißen wurde noch am Montag präsentiert: es ist der ehemalige Nationalspieler Thomas Brdaric, der zuletzt den mazedonischen Erstligisten Shkendija Tetovo gecoacht hat. Der Ex-Profi hat bereits 2013/14 im Bereich des NOFV Erfahrung gesammelt, als er mit der TSG Neustrelitz Meister der Regionalliga Nordost wurde, im Anschluss aber in der Qualifikation zur 3. Liga an der Reserve von Mainz 05 scheiterte.

Bereits am Freitag bestreitet Tennis Borussia das nächste Ligaspiel beim Tabellenführer Optik Rathenow (17.30 Uhr).

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Tuurjalai Zazai (FC Brandenburg 03)

Der Landesligist gehörte zu den Clubs, die in der ersten Pokalrunde mit der Losfee hadern konnten - schließlich musste man bei Regionalligist VSG Altglienicke antreten. Bis zwanzig Minuten vor dem Ende hielt Brandenburg dabei den Rückstand mit 0:2 in Grenzen, verlor am Ende dann aber doch noch 0:6.


Hören Sie auch das Interview mit Miroslav Jagatic, Trainer der VSG Altglienicke - aus aktuellem Anlass erst am Dienstag


03-Trainer Tuurjalai Zazai nahm nach dem Abpfiff aber weder Pokal-Los noch -Aus besonders tragisch, sondern verstand die Aufgabe als Härtetest für die ehrgeizigen Ziele, die man sich für diese Saison gesetzt hat.

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Croatias Trainer Marco Wilke (r.) mit Assistent Ferhat Dogru

Nach dem 3:0-Erfolg beim SV Tasmania standen Marco Wilke (Foto, r.) und Ferhat Dogru für ein Interview zur Verfügung. Gesprächsthemen waren u. a. der zumindest punktmäßig optimale Start von Croatia, Topfavorit Blau-Weiß 90 und wie man sich selbst für die Saison 2017/18 in der Berlin-Liga positioniert.

Dazu fragten wir zur anstehenden Pokalrunde, wie man das erneute Aufeinandertreffen mit Tasmania sieht bzw. angeht - und auch der überraschende Abgang von Alianni Urgelles Montoya im Sommer war nochmal ein Thema.

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Isabella Boshoeve - kleine Lady ganz groß

Siegerehrung: Isabella Boshoeve mit Dion Tesselaar (Foto: ©Marius Schwarz)

Zwei Starts, zwei Siege, 14.500 Euro in der Kasse - wie es aussieht, hat Züchter Wiebe Landman am 6. August 2016 nicht zu hoch gepokert, als er Isabella Boshoeve für 46.000 Euro nicht über den Tisch der Derby-Auktion lassen wollte und zurückkaufte. Ebenso unangestrengt, wie die Kleine mit der großen Blesse und dem nicht minder gewaltigen Rennkopf vor drei Wochen durchs Auktionsrennen spaziert war, erledigte sie die Konkurrenz im Jugend-Preis.

Deutschlands 1892 begründetes und damit ältestes Zuchtrennen wurde zu einer überaus leichten Beute der Ready-Cash-Tochter, die nur in der Anfangsphase nicht die Befehle gab - da hatte ihr debütierender Trainingsgefährte Infant Boko die Nase vorn. Nach 400 Metern hieß es „Isabella, übernehmen Sie“ - und das bis zum Schluss der 20.000 Euro wertvollen Zweijährigen-Prüfung. Dion Tesselaar, der sich ebenso über den Ehrenplatz des „Infanten“ freuen konnte, hofft, mit der schnellen Isabella ein Pferd wie Gilda Newport entwickeln zu können - „doch bis dahin ist’s noch ein weiter und steiniger Weg, auf dem viel passieren kann.“

Hatte Michael Nimczyk bei den Youngsters folglich das Nachsehen, so nahm er sich Tesselaars Taktik im zweiten sportlichen Highlight zu Herzen, dass es sich am besten von der Spitze fahre. Dorthin scheuchte er nach 400 Metern des ersten „Versuchs“ (Trial) zum St. Leger, der klassischen, am 10. September in Gelsenkirchen anstehenden Derby-Revanche, über die „zwei Runden rum“ den von Hannu Voutilainen vorbereiteten Glaedar.

Vorneweg spie der kleine Bruder der großen Parisienne Blue seinem Namen gemäß so kräftig Feuer, dass sich bis zum Schluss niemand in seine Nähe wagte. Das hoch gehandelte Bot-Team um Hotspot und Harley hatte am Ende gar nichts mehr zu verkaufen, so dass sich Lovers Hall aus Thorsten Tietz’ Lot streng innen entlang vom Rest eindeutig am besten zu dem goldenen Drachen aus der Eragon-Saga hielt.

Ein ausgesprochen seltener Gast besuchte nach der 1. Abteilung des geteilten „Frei für Alle“ den Winner Circle. Liza Maria Marlow, als leidenschaftliche Pflegerin im Stall Tietz eher selten im Rampenlicht stehend, verschaffte Spicy A. einen perfekten Trip im Windschatten der ihr Heil in der Flucht versuchenden Star di Poggio. An der letzten Ecke legten der Schwede und sein 27jähriges „Mädchen für Alles“ die favorisierte Italienerin ganz uncharmant zu den Akten und widerstanden auch dem geharnischten Schlussangriff Mighty Hanovers mit Chef Thorsten Tietz.

Genau anders herum lief’s für den Stall des Berliner Champions in Abteilung 2, in der seine beiden Schützlinge Vicky Corner und Mr Shorty bereits beim Bänderstart im Galopp heraus waren, ehe das Match richtig begonnen hatte. Den Ausfall der beiden Mitfavoriten nutzte Victor Gentz mit Pascal SAS resolut und ließ seinem Schattenmann Vulkan vorneweg nicht den Hauch einer Umsturzchance.

Nichts zu löten gab’s im Rennen der Gewinnärmsten gegen Chuckaluck. Mit Lea Ahokas rannte der Abano-As-Sohn die Konkurrenz, mit dem ersten Schritt am Regiepult sitzend, überlegen in Grund und Boden - dieser erste Streich dürfte bei 1:16,2 noch lange nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein. Ähnlich souverän, wenngleich erst nach 600 Metern vorn, erledigte Thorsten Tietz’ im Stutenderby gestrauchelte Maine ihre Pflichtaufgabe gegen den zudringlichen O.M.Dustin und die längst nicht so druckvoll wie angepriesen laufende Miss Mara.

Über die Meile verbreitete die Startphase ausnahmsweise mal keine Schrecken. Konnte Kristian Nosto mit veränderter Aufzäumung nach dem Motto „sofort in Front ziehen und niemanden vorbeilassen“ lange mit dem ersten Karrieresieg liebäugeln, so wurde der Wallach am Ende doch noch von zwei sich aus der Deckung einmischenden Stuten eingefangen, von denen Tessa mit Victor Gentz den berühmten Tick stärker war als Kay Werners Friday Fortuna.

Nicht minder spannend ging es im vorletzten Rennen zur Sache, in dem die für die Schlussrunde in die Todeslage beorderte Head over Heels dank Roland Hülskaths gefühlvoller Unterstützung knapp die Oberhand gegen Krabat behielt, der die finalen 700 Meter durch Spur drei stiefelte und dennoch keine Sekunde locker ließ.

Eingerahmt wurden die Mariendorfer Jugendspiele durch die Hobbyfahrer. Zum Auftakt hatte Hufschmied Andre Pögel über den 2500 Meter weiten Weg mit Lillebror ein heißes Eisen im Feuer, das endlich mal bis zum Pfosten fehlerlos durchzog und an der Spitze, die er für die Schlussrunde übernommen hatte, von der perfekt geschonten Blue Chip AS nicht mehr zu erschüttern war.

Eine Blaupause war der „Absacker“, in dem der 44jährige einiges investieren musste, um One and Only auf die geliebte Pole Position zu lancieren. Dort war die Schwarzbraune auch vom spät gebrachten MaxundAlex nicht zu kaschen, womit Pögel neben Victor Gentz zum Doppelsieger des schwungvoll abgewickelten Renntags avancierte und Daniel Wagner den zweiten Trainerpunkt bescherte.

Spannender ging’s im „Mittelstück“ der Amateure zu, in dem Mamma Cass Elliot bis zum Pfosten mächtig zu knabbern hatte, um gegen Lovely Princess und Il Santo aus der Todesspur ihren ersten Nummer-1-Hit in Deutschland zu landen. Wer sich daran erinnert hatte, dass Alle Loman selten mit chancenlosen Pferden auf Reisen geht, konnte bei Sieg-Odds von 125:10 die Sonntagskasse kräftig aufbessern.

Umsatz bei 11 Rennen: 113.932,07 Euro (incl. 69.107,07 Euro Außenumsatz)

Nächster Renntag des BTV: Sonntag, 10. September 2017

Quelle: Berliner Trabrenn-Verein (BTV)

Momar Njie (Co-Trainer Lichtenberg 47)

Der Co-Trainer des Oberligisten vertrat am Sonnabend Uwe Lehmann, der aus privaten Gründen verhindert war - obwohl er selbst Geburtstag hatte. Immerhin konnte Momar Njie dann mit seinen 47ern einen 1:0-Erfolg gegen Tennis Borussia feiern.

Nach dem Spiel sprach der "frisch gebackene" 42-Jährige mit Berlinsport Aktuell u. a. über die Partie, die (zwischenzeitige) Tabellenführung - und den nächsten Gegner in der Oberliga, FC Hertha 03 aus Zehlendorf.

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