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Tabellenerster Staaken 1:1 – Verfolger Mahlsdorf mühelos dank Zorn – Tasmania-Sieg mit Turbulenzen – Nur BFC II gewinnt im Keller

Staaken trotz früher Führung 1:1 beim SV Empor

Weiter unbesiegt: der SC Staaken und Trainer Jeffrey Seitz

Der SC Staaken bleibt als Tabellenführer der Berlin-Liga auch nach dem 25. Spieltag dieser Saison ungeschlagen. Mit dem 1:1 beim SV Empor ist der Vorsprung der Spandauer am Karfreitag allerdings auf fünf Punkte geschrumpft. Denn die Konkurrenz konnte ihre Partien ausnahmslos gewinnen. Nach der frühen Führung durch Erhan Bahceci im Jahnsportpark (11.) schien die schwierige Aufgabe für die Staakener bei Empor (14 Punkte in der Rückrunde) die richtige Richtung zu nehmen.

Nach dem Ausgleich durch Jon Stublla (52.) konnte sich die Mannschaft von Trainer Jeffrey Seitz jedoch nicht mehr gewinnbringend in Szene setzen. Die imponierende Serie von 25 Spielen ohne Niederlage bleibt somit zwar erhalten, mit dem vierten Remis in acht Rückrundenpartien ist der Vorsprung aber an diesem Spieltag um zwei Zähler geschmolzen.

Mahlsdorfs Zorn trifft Al-Dersim entscheidend

Eintracht Mahlsdorf, das sich vor drei Wochen noch einen Ausrutscher beim abstiegsbedrohten DJK Schwarz-Weiß leistete, ließ diesmal beim BSV Al-Dersimspor nämlich nichts anbrennen und siegte 4:0. Maßgeblich beteiligt mal wieder Christoph Zorn, der nach dem Blackout in Neukölln besonders aufzudrehen scheint: gleich neunmal traf der Torjäger in den letzten drei Begegnungen – heute steuerte er drei Treffer bei, Michael Kipp war ebenfalls erfolgreich für die Mahlsdorfer.

Tasmania siegt erst mit zwei Spielern Überzahl

Torhüter wider Willen: Preussen-Stürmer Rene Robben

Turbulent ging es im Spiel des Tabellendritten SV Tasmania zu: nach frühem Rückstand zuhause gegen den BFC Preussen durch Magnus Stahlberg (8.) gelang zunächst der Ausgleich per Strafstoß durch Mehmet Okan Kirli (28.). Nach dem Wechsel ging der Gast ebenfalls per Elfmeter wieder in Führung (Rommel Abou-Chaker, 48.), doch Kirli glich zum 2:2 (55.) aus – erneut hatte Schiedsrichter Tom Channir auf Strafstoß entschieden. Später handelte sich Preussen-Torwart Mateusz Mika die Gelb-Rote Karte ein, wodurch Torjäger Rene Robben – das Wechselkontingent der Lankwitzer war bereits ausgereizt – zwischen den eigenen Pfosten das Schlimmste verhindern sollte (s. großes Foto ganz oben).

Doch es sollte noch übler für die Gäste kommen: nach einem Zusammenprall musste Arber Shuleta mit einer Kopfplatzwunde vom herbeigeholten Notarzt versorgt werden und die Preussen waren dadurch gezwungen, sich in den Schlussminuten mit nur noch neun Mann des Gegners zu erwehren. Das klappte zwar recht gut, in der vorletzten Minute aber musste man doch noch das 3:2 von Tasmania hinnehmen – Torschütze: Vahit Engin.

Croatia mit Geduld

Torschütze: Damantang Camara (SD Croatia)

Auch der Tabellenvierte SD Croatia musste sich lange Zeit in Geduld üben, ehe gegen den DJK Schwarz-Weiß doch noch der Knoten platzte. Tore von Tobias Ehm (72.), Damantang Camara (79.) und Kristijan Zagorec (88.) sicherten am Ende aber doch noch einen 3:0-Sieg. An der Tabellenspitze bleibt die Reihenfolge nach dem 25. Spieltag somit erhalten: der SC Staaken (61 Punkte) vor Mahlsdorf (57), Tasmania (56) und Croatia (52).

BFC II Sieger des Tages im Tabellenkeller

In der Abstiegszone heißt der Sieger des Karfreitags BFC Dynamo II. Durch zwei Tore von Antrew Lubega (12., 47.) zum 2:0-Erfolg überraschte man die SP.VG. Blau-Weiß 90 und so manchen Fußballfan. Nach der Niederlage von Schwarz-Weiß Neukölln (s. oben) liegt die Regionalligareserve des BFC vor dem direkten Aufeinandertreffen am Ostermontag im Stadion Britz jetzt mit drei Zählern in der Tabelle auf dem rettenden Platz 15.

Immer düsterer sieht es für die zwei Letztplatzierten im Klassement der Berlin-Liga aus. Während Schlusslicht BSV Hürtürkel nach der 0:4-Niederlage bei den Füchsen Berlin weiter bei sieben Zählern stagniert, musste auch der 1. FC Wilmersdorf mit dem 0:3 zuhause gegen den TSV Rudow einen weiteren, schweren Rückschlag verzeichnen. Die Wilmersdorfer stehen mit nun schon zwölf Zählern Abstand zu Platz 15 gehörig unter Druck, wenn sie das Klassenziel doch noch erreichen wollen.

Nächster Spieltag schon am Ostermontag

Schon am Ostermontag geht die Berlin-Liga dann in die 26. Runde. Besondere Aufmerksamkeit verdienen dabei sicherlich folgende Begegnungen: Tabellenführer SC Staaken empfängt BSV Al-Dersimspor, Verfolger Mahlsdorf den Tabellen-5. Stern 1900, der SV Tasmania muss zum Neukölln-Derby nach Rudow und der bereits erwähnte „Keller-Krimi“ zwischen Schwarz-Weiß und dem BFC II.

Bericht+Fotos: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

Simon Rösner (Trainer VSG Altglienicke)

Der Spitzenreiter der NOFV-Oberliga Nord kann beruhigt in die Ostertage gehen. Am Gründonnerstag bereits gewann die VSG Altglienicke ihr Heimspiel gegen den Tabellenletzten 1.FC Frankfurt erwartungsgemäß - wenn auch nicht restlos überzeugend - mit 4:2 (3:0). Patrick Kroll sorgte mit einem Hattrick bis zur Pause bereits für klare Verhältnisse, Adrijan Antunovic erhöhte nach dem Wechsel. Die Gäste sorgten dann mit einem Doppelschlag zumindest kurzfristig nochmal für Unruhe.

Jetzt können wir uns über Ostern mal ein bisschen zurücklehnen (...) und gucken, was die anderen Mannschaften so auf den Platz bringen.
Simon Rösner, Trainer VSG Altglienicke

Im Interview mit Berlinsport Aktuell spricht VSG-Trainer Simon Rösner über das Spiel, die Chancen im Aufstiegsrennen - und die unterschiedlichen Gründe, warum der eine oder andere bekannte Name draußen bleiben muss.

 

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Beitragt+Foto: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

Torsten Boer, Trainer Eintracht Mahlsdorf

Am Osterwochenende absolvieren die Vereine der Berlin-Liga wieder einen Doppelspieltag. Tabellenführer SC Staaken bekommt es dabei mit dem SV Empor (auswärts am Karfreitag) und BSV Al-Dersimspor (zuhause am Ostermontag) zu tun. Verfolger Eintracht Mahlsdorf, mit sechs Punkten Rückstand auf Platz 2, muss zunächst bei den Kreuzbergern ran und empfängt Montag den Tabellenfünften SFC Stern 1900.

Der Trainer der Mahlsdorfer, Torsten Boer,  sprach mit Berlinsport Aktuell am Donnerstagabend über die Situation seiner Mannschaft in der momentanen Lauerposition, negative Auswirkungen der Zeitumstellung - und Doppelspieltage an Feiertagswochenenden.

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Beitrag+Foto: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

Stefan Colucci, Trainer Eintr. Südring

 

Der Kreuzberger Bezirksligist steht auf den Abstiegsrängen und konnte erwartungsgemäß im Heimspiel gegen Club Italia sportlich keinen Befreiungsschlag erzielen. Trainer Stefan Colucci erklärt im Interview mit Berlinsport Aktuell, wie der Klassenerhalt an der Gneisenaustraße doch noch bewältigt werden könnte, mit welchen Problemen er und der Verein sich aktuell, aber auch schon länger auseinandersetzen müssen.

 

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Beitrag + Foto: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

Mario Reichel (SV Tasmania)

Benjamin Kandler (DJK Schwarz-Weiß)

Am 24. Spieltag der Berlin-Liga gewann der Tabellen-3. SV Tasmania im Bezirksduell bei DJK Schwarz-Weiß Neukölln mit 2:1 (0:0). Nach torloser erster Hälfte geriet der Gastgeber durch einen Handelfmeter von Mehmet Okan Kirli in Rückstand und verlor dazu Matteo Günther durch Platzverweis. Dennoch kamen die Schwarz-Weißen postwendend zum Ausgleich - ebenfalls durch einen Strafstoß, den Timo Osinski verwandelte. Die favorisierten Tasmanen, denen das Nachholspiel vom Mittwoch bei Croatia noch spürbar in den Beinen steckte, kamen schließlich durch Florian Medrane zum entscheidenden Treffer (65.).

Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit den Trainern Mario Reichel (Tasmania) und - etwas ausführlicher - Benjamin Kandler (Schwarz-Weiß).

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Beitrag+Fotos: Berlinsport Aktuell

Tischtennis: ttc-Damen gewinnen 3:0 im Halbfinale der Königsklasse gegen Froschberg

Bericht + Fotos: Jo Lissner

Das Marzahner Freizeitforum - vom Alexanderplatz braucht man eine gute halbe Stunde hierher mit der Straßenbahn. Direkt gegenüber steht ein Hochhaus, in, oder besser an dessen oberstem Geschoss sich der sogenannte "Skywalk" befindet, mit dem man nicht nur über den Bezirk, sondern praktisch die ganze Stadt sehen kann. Der Skywalk ragt aus dem Haus heraus und ist nachts bunt beleuchtet. Und der (geführte) Besuch kostet noch nicht einmal etwas. "Dit is' Knorke" ist heute aber nicht als Tourist unterwegs, sondern wie gewohnt als Sportberichterstatter.

Gute Ausgangsposition gegen starke Östereicherinnen

Denn heute am Freitag, dem 7. April, haben die Damen des ttc berlin eastside die Chance, erneut ins Finale der Tischtennis Champions League einzuziehen. Austragungsort ist die Frauensporthalle des Freizeitforums. Und die Zuschauer nehmen das Event an: Die Halle ist sehr gut gefüllt. Fast jeder hier ist selbst absolute(r) Fachmann bzw. Fachfrau.

Anders als bei manch leichten Aufgaben der Bundesligapartien der vergangenen Wochen geht es heute gegen ein schweres Kaliber. Auch die Damen von Linz AG Froschberg haben die Champions League bereits mehrfach gewonnen (2009 und 2013), standen drei weitere Male im Finale. In der letzten Saison scheiterten sie im Halbfinale an... eastside.

Und auch diesmal haben die Berlinerinnen die bessere Ausgangsposition im Rückspiel, denn in Lißfeld in Österreich konnten sie bereits mit 3:2 gewinnen. Und dennoch kann man sich genausogut gegen Liu Jia (35, Austro-Chinesin, Spitzname "Susi"), Zhang Mo (28, Kanado-Chinesin) und Sofia Polcanova (22, österr. Meisterin) auch ein 0:3 einfangen. Daher sind Shan Xiaona ("Nana"), Petrissa "Peti" Solja und Georgina "Gina" Póta hochkonzentriert.

Shan Xiaona holt die Führung für eastside

Im ersten Match des Abends geht es gleich maßstabsetzend dramatisch zu.
Shan Xiaona scheint Zhang Mo klar zu dominieren, gewinnt Satz 1 mit 11:6. Danach kommt sie allerdings mit ihrer Gegnerin und ihren eigenen Fehlern zwei Sätze lang nicht klar (10:12, 4:11). Nun mit dem Rücken zur Wand, zeigt Shan aber ihre wahre Klasse. Hinsichtlich Nervenstärke hat sie der labil wirkenden Zhang manches voraus.

Sie ringt die Froschbergerin in Satz 4 mit 12:10 nieder, der entscheidende 5. Satz geht dann mit 11:8 ebenfalls an sie. Das 1:0 für eastside ist ein großer Schritt vorwärts in Richtung Finale. Zhang wird von Polcanova zurecht getröstet, denn es fehlte nur ganz wenig an einer Froschberger Führung.

Auch Petrissa Solja dreht ihr Match - 2:0

Die Berliner Linkshänderin Petrissa Solja bekommt im zweiten Match mit der Froschberger Linkshänderin Liu Jia eine extrem erfahrene Kontrahentin serviert, die leichtfüßig an praktisch jeden Ball kommt und aus jeder Lage präzise schießen kann. Satz 1 verläuft rasant und endet zwar durch einen Glücksball, aber dennoch verdient, mit 13:11 für Liu. Im Folgesatz hadert die Berlinerin etwas mit sich, denn sie sieht wenig Land. 11:6 für Liu.

Es riecht nach dem Matchausgleich. Nun reißt bei der Europameisterin von 2005 allerdings der Faden, vielleicht lässt auch die Kondition nach. Gleichzeitig steigert sich Solja erheblich, platziert ihre Angriffe häufig unerreichbar. Der Lohn: drei Satzgewinne in Serie (11:7, 11:7, 11:8). Noch eine Nervenschlacht gewonnen und 2:0 in Front.

Beide Teams haben in der 15-minütigen Pause genug Zeit, die Lage einzuschätzen und den Matchplan zu überdenken. Mancher eastside-Anhänger ergeht sich in Rechenexempeln, ob denn jetzt wohl schon genug Sätze gewonnen seien, um notfalls 2:3 verlieren zu können und dennoch ins Finale einzuziehen. (Antwort übrigens: nein). Die Wahrheit liegt ohnehin auf dem Tisch.

Póta kämpft sich zum entscheidenden Sieg

In Match 3 muss der arme Plastikball (Tischtennisbälle sind nicht mehr aus Zelluloid) viel leiden. Georgina Póta und Sofia Polcanova scheinen mit ihm persönlich ein Problem zu haben. Oder sie mögen es einfach beide, offensiv zu spielen und verprügeln ihn deswegen so.
Die Zuschauer haben jedenfalls auch an dieser Begegnung großen Spaß.

Zumal Póta auch manch unterkühlten Block im Repertoire hat, ganz passend zu ihrem oft regungslosen Gesichtsausdruck. Die Linkshänderin Polcanova ist mit 1,80 m für eine Tischtennisspielerin groß und dennoch sehr beweglich, sie spielt Hochgeschwindigkeitstischtennis. Póta kommt viel über Erfahrung, Intuition, Reflexe und ihre stoische Ruhe. Schnelles und hartes Spiel ist aber durchaus auch ihre Forté.

Satz 1 geht mit 11:3 an die Ungarin in Berliner Diensten. Doch so schnell gibt sich Polcanova nicht geschlagen, schießt unerreichbare Bälle en masse in Satz 2 und 3, die beide an sie gehen (11:9 und 11:5). Auf Seiten der Froschberger schöpft man neue Hoffnung. Eastside-Trainerin Irina Palina hat früher in Budapest gespielt und dort, wie sie erstaunten Fragern antwortet, "logischerweise" Ungarisch gelernt.

In den Anweisungen zwischen den Sätzen muss sie Póta die richtigen Dinge gesagt und Hinweise gegeben haben. Póta übernimmt jetzt völlig das Kommando: Sie gewinnt die Sätze 4 und 5 mit 11:7 und 11:6 - und damit das Halbfinale mit 3:0 für den ttc berlin eastside. Jubel bei den Zuschauern, schon wieder hängende Köpfe bei den sympathischen Österreicherinnen. Wieder im Halbfinale am Dauerrivalen Berlin gescheitert. Den Ausschlag gab jedenfalls in diesem Match die Nervenstärke der eastside-Damen.

Noch zwei Auswärtsspiele an diesem Wochenende

Im Vorfeld hatte sich Froschberg künstlich klein gemacht, ob des vermeintlich viel höheren Etats der Berliner. Im Vergleich zu anderen Sportarten sind die Etats, speziell im Frauentischtennis, eher sehr gering. Schon am Samstag um 18 Uhr treten die eastside-Spielerinnen in der Bundesliga bei TUSEM Essen an - zum letzten Mal, denn aus Budgetgründen zieht Essen nach der Saison zurück.

Am Sonntag dann (ab 14 Uhr live bei sportdeutschland.tv) soll der Deutsche Meistertitel beim in Grünwettersbach (Männererstligist) ausgetragenen "Heimspiel" gegen den TV Busenbach vorzeitig gesichert werden. Drei Spiele in drei Tagen. Gut, dass danach Zeit zum Regenerieren ist, denn der Saisonabschluss, möglichst schon als feststehender Meister, ist erst am Sonntag, dem 30.4., gegen Kolbermoor in der Paul-Heyse-Straße.

Champions League: Neuauflage des Endspiels von 2016

Im Champions-League-Finale schließlich trifft eastside wie im Vorjahr auf die Polinnen von KTS Siarka ZOT Tarnobrzeg, die Szekszárd AC aus Ungarn zweimal deutlich besiegen konnten. Das Hinspiel in Polen ist für den 5. Mai angesetzt, das Rückspiel in Berlin findet am 12. Mai statt.

eastside-Präsident Alexander Teichmann stand Berlinsport-aktuell nach dem Spiel für ein Gespräch zur Verfügung.

 

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Am Telefon: Jens Redlich, Vorsitzender von Tennis Borussia

 

 

Der neue Vorsitzende beim Oberligisten, Jens Redlich, nimmt im Telefoninterview mit Berlinsport Aktuell Stellung zur Konstellation, als Chef des aktuellen Hauptsponsors gleichzeitig im Vorstand zu sitzen - und auch zur Skepsis diesbezüglich im Umfeld.

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Beitrag+Foto: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

 

Extrapunkt

Bericht + Fotos: Eike Ahlhausen

Die Spielgemeinschaft EBT Berlin bleibt zweitklassig - der Abstieg in die Badminton Regionalliga konnte am letzen Wochenende der Saison verhindert werden. Auch in der Zukunft muss der mehrfache deutsche Meister aber sparen und setzt ganz auf den eigenen Nachwuchs.

Großes Bild: Ausrutscher ohne Folgen - Robert Franke verlor sein Einzel für EBT

Das Einlaufzeremoniell ist immer noch erstklassig. Aus den Boxen näselt Jan Delay, der Hallensprecher legt eine dramatische Stimme auf - nach seiner Ansage weiß jeder wo er ist und worum es geht: „Berlin, Samariterstraße, 2. Bundesliga“. Die Kulisse Ende März in Friedrichshain ist überschaubar, doch die knapp fünfzig Zuschauer, die da sind, brauchen garantiert keine Orientierungshilfe - sie sind vom Fach. Der Sprecher legt trotzdem nochmal nach: „Es könnte nicht wichtiger sein … Ein Sieg muss her … Gegen den Abstieg“.

Rückzug vom großen Sport

An dieser Stelle, für alle Quartalsfans von Badminton, die in den letzen Jahren kurz nicht aufgepasst haben: Ja, wir sprechen von der SG Empor Brandenburger Tor 1952, dem erfolgreichsten Berliner Badminton-Team der vergangenen Jahre, dem ehemaligen deutschen Serienmeister im Mannschaftswettbewerb - lange ist das noch nicht her. In den Jahren 2011 bis 2013 dominierten die Berliner die nationale Konkurrenz.

Selbst Dauerrivale BC Bischmisheim, der die Badminton-Szene in Deutschland bis dahin beherrschte, konnte zu dieser Zeit nicht mithalten. Gegen die Saarländer kam es 2013 zum legendären Finale um die deutsche Meisterschaft im Sportforum Hohenschönhausen. Vor 1200 euphorischen Zuschauern siegten die Berliner damals vorzeitig mit 4:1.

Zu dieser Zeit noch aktiv bei der EBT Berlin: Juliane Schenk, die erfolgreichste deutsche Badmintonspielerin, zeitweilig Nummer Zwei der Weltrangliste, vielfache Deutsche Meisterin, Olympiateilnehmerin und Siegerin der Singapore Open von 2012. Sie war das Aushängeschild des Vereins und zeigt, wie Empor Brandenburger Tor noch bis 2013 tickte. „Wir haben uns da inzwischen rausgenommen“ sagt Manfred Kehrberg, der heutige Vereinsvorsitzender in seiner ruhigen Art.

Unter seiner Verantwortung als Abteilungsleiter Badminton fuhr die EBT Berlin die drei Meisterschaften ein. Doch die permanente Suche nach Sponsoren und Unterstützern kostete Kraft und Kondition, besonders in Berlin. Andere Vereine in der 1. Bundesliga erhielten Unterstützung, „davon können wir in Berlin nur träumen“ erläutert Kehrberg. Es fehlten schnell mal 100.000 bis 150.000 Euro um konkurrenzfähig zu bleiben.

Mittelfristig wieder in die 1. Liga - mit Talenten

Heute setzen die Berliner voll auf Eigengewächse und eine fundierte Nachwuchsarbeit. Die Ambitionen in der nationalen Spitze mitzuspielen, sind vorerst einmal ad Acta gelegt. Doch die Vision vom Erstliga-Badminton in Berlin hat Manfred Kehrberg noch nicht komplett begraben: „Höchstens mittelfristig und mit eigenen Kräften“ schränkt er allerdings ein. Momentan gehe es um Aufbauarbeit und noch wichtiger - ums sportliche Überleben.

Denn mit nur zwei Siegen aus zwölf Spielen stehen die Berliner vor dem abschließenden Spielwochenende nicht gut da. Der Absturz in die drittklassige Regionalliga droht. Auch die 2.Liga sei inzwischen stark besetzt und die Gegner ambitioniert, personell werde auch hier schon ordentliche aufgerüstet, erklärt Manfred Kehrberg. Doch der Auftritt gegen die zweite Mannschaft des TSV Trittau aus Schleswig-Holstein gelingt am heutigen Tag souverän, bis zum 5:0 ist es ein Durchmarsch der SG EBT Berlin. Gespielt werden sieben Partien insgesamt.

Gegen den Abstieg: Anja Buchert von der SG EBT Berlin ist konzentriert im Damen-Doppel - Auftrag

Besonders die beiden Damen Lisa Deichgräber und Anja Buchert sorgen im gemeinsamen Doppel, Deichgräber im Einzel und Buchert im Mixed bis dahin für eine verlustfreie Bilanz. Erst beim Herreneinzel bekommt die weiße Weste der Berliner einen ersten kleinen Fleck, obwohl Robert Franke über fünf Gewinnsätze ordentlich gegen hält - 5:1.

Entscheidung durch Extrapunkt

Trotzdem sind die Zuschauer und Betreuer plötzlich wieder elektrisiert, ein Raunen geht durch die Halle. Das Zauberwort lautet: Extrapunkt. Der läßt sich im Badminton seit einer Regeländerung zu Beginn der aktuellen Saison bei einem souveränen Sieg von 7:0 oder 6:1 neuerdings dazuverdienen. Statt den üblichen zwei, könnten die Berliner heute einen dritten Punkt gewinnen. Und das hätte Konsequenzen: der Klassenerhalt wäre gesichert, schon vor dem letzten Spieltag gegen Blau Weiss Wittorf aus Neumünster.

Der Live-Ticker verrät, dass die direkte Konkurrenz um den Ligaverbleib aus Gifhorn heute schwächelt. Dem perfekten Nachmittag steht nichts mehr im Wege - außer ein weiterer, ein sechster Sieg der Berliner. Einfahren soll ihn Jan Borsutzki im zweiten Herreneinzel gegen den Trittauer Alexandros Dimitriou. Nach einem souveränen ersten Satz, den Borsutzki mit 11:4 gewinnt, läßt die Konzentration nach - 6:11, der zweite Satz ist verloren. Nervös? Lastet die Chance auf den rettenden Extrapunkt doch zu schwer?

Borsutzki reißt im dritten Satz das Ruder rum. Die Schläge werden härter, präziser - der Druck auf den Gegner steigt stetig - 11:6. Borsutzki ist jetzt auf den Punkt konzentriert. Im vierten Gewinnsatz macht er den Punkt zum 9:6 und hat ein Lächeln auf den Lippen: er weiß, den Sieg wird er sich jetzt nicht mehr nehmen lassen. 11:9 heißt es am Ende, der Abstieg ist kein Thema mehr, der Jubel groß.

Pleite am Folgetag spielt keine Rolle mehr

Nach dem deutlichen Sieg gegen Trittau bleibt die Frage, warum die SG EBT Berlin überhaupt in Abstiegsgefahr geraten konnte. Vorsitzender Manfred Rehberg bleibt auch bei dieser Frage bescheiden. Das erste Team der Trittauer spiele heute parallel, da fehlen ein paar wichtige Spieler, so Rehberg.

Die Leistung des eigenen Teams soll das natürlich nicht schmälern. So viel Understatement ist sympathisch, was zum entspannten Nachmittag in Friedrichshain generell passt. Bockwurst und Kartoffelsalat, die Atmosphäre familiär, Abstieg vermieden - der perfekte Sportnachmittag am Wochenende.

Am Ende war die Freude so groß, dass am nächsten Tag Kraft und Konzentration fehlten, um Blau Weiss Wittorf aus Neumünster in irgendeiner Weise Paroli zu bieten - mit 0:7 gingen die Berliner beim allerletzten Spiel der Saison unter. Doch das war zu diesem Zeitpunkt bereits egal - dank Extrapunkt.

Und durch

Die Wasserfreunde Spandau büßen ihre unangefochtene Position im deutschen Wasserball in dieser Saison ein. Damit verbunden ist auch ein weiterer Niedergang der Nationalmannschaft.*

Beitrag + Fotos: Eike Ahlhausen

Die aktuelle Saison mutet für die Wasserfreunde aus Spandau an wie ein Achterbahnfahrt. „Das Selbstvertrauen, das der Saison voraus ging, konnten die Jungs im Becken bislang nicht umsetzen“, sagt Peter Röhle, Sportlicher Leiter von Spandau 04. Die unerwarteten Aufs und Abs schlagen den Beteiligten dabei ganz schön auf den Magen, zumal Röhle zugibt: „Woran es liegt, weiß ich momentan auch nicht“. Als Röhle diese Worte sprach, war die tiefste Stelle der rasanten Fahrt noch gar nicht erreicht. Denn Röhle rätselte bereits Ende Januar nach dem Champions-League-Spiel gegen die griechische Mannschaft von Olympiakos Piräus, das mit 6:11 in eigener Halle verloren ging.

Halbfinal-Aus im DW-Pokal

Der nächste Tiefpunkt der wechselhaften Saison wartete eine Woche später im Halbfinale des Deutschen Wasserball-Pokals auf die Berliner. Gegner: Waspo 98  Hannover - die Partie ging nicht gut aus für Spandau 04. Eine ganze Halbzeit lang konnte der Serienmeister aus dem Berliner Westen kein Tor erzielen - äußerst ungewöhnlich für die erfolgsverwöhnte Truppe. Am Ende stand ein 4:9 auf der Ergebnistafel. Doch es war nicht die erste empfindliche Niederlage, die die Hannoveraner den Berlinern in der laufenden Saison zufügten. Bereits im November gingen die Wasserfreunde in der eigenen Halle mit 11:13 baden. Und das in einer Saison, in der national eigentlich alles unter Kontrolle bleiben sollte.

Remi Saudadier (Nr.2) von Spandau 04 setzt Alexander Bayer von den White Sharks Hannover unter Druck Foto: ©Eike Ahlhausen

Denn das Augenmerk wollten die Wasserfreunde auf die Champions-League legen. Nach Jahren der nationalen Dominanz fühlten die Spandauer sich an der Reihe, wieder eine Rolle im internationalen Spielbetrieb zu spielen. Die letzten großen Erfolge in Europa datieren immerhin aus den 80er Jahren, da konnten die Berliner den Wettbewerb, der damals noch Europapokal der Landesmeister hieß, viermal gewinnen.

Final Six der Champions League verpasst

Hoffnung gab den Berlinern die abgelaufene Spielzeit in der Champions-League. Siege konnten zwar nicht eingefahren werden, doch viele Partien verliefen äußerst knapp, einige konnte auch gegen europäische Spitzenteams unentschieden gestaltet werden. Den allgemeinen Aufwärtstrend bestätigte im Sommer 2016 ein Vorbereitungsturnier in Monaco.


Nächste Termine der Wasserfreunde Spandau in Berlin:

26. April, 19.30 Uhr, gegen Olympic Nizza (Champions League)

06. Mai, 16 Uhr, Gegner noch zu ermitteln (DWL Playoff-Viertelf., 2. Spiel)

Austragungsort ist die Schwimmhalle Schöneberg


Es endete zwar wieder ohne Sieg, aber mit respektablen Leistungen und dem von Peter Röhle erwähnten Selbstvertrauen für den Heimweg nach Berlin. Doch in gute Ergebnisse umgesetzt werden konnte das bislang nicht, bereits seit der besagten Niederlagen gegen Piräus im Januar ist Spandau weit entfernt vom begehrten „Final Six“, der sechs besten europäischen Wasserballteams.

Konkurrent bringt sich in Position

Und jetzt auch noch die Sache mit der Waspo aus Hannover. Denn die Niedersachsen reifen momentan zu einer echten Konkurrenz für die Hauptstädter und das wohl nicht nur kurzfristig. Es wurde kräftig aufgerüstet in Hannover und es wird perspektivisch gearbeitet.

Vereinspräsident Bernd Seidensticker konnte jüngst einen echten Coup vermelden: Das „Final Six“ der Champions League wird 2019 und 2021 in Hannover ausgetragen. Weitere Besondererheit: Der DSV-Vertreter ist in beiden Veranstaltungsjahren nicht nur für die Gruppenphase gesetzt, sondern als Gastgeber auch automatisch auf der Endrunde vertreten.


Nächste Wasserball-Termine in Berlin

08. April, 17.30 Uhr: SC Wedding - White Sharks Hannover (Playoff-Qualifikation, 1. Spiel), Kombibad Seestraße

22. April, 18 Uhr: SG Neukölln - Duisburger SV 98 (Playoff-Qualifikation, 2. Spiel), Schwimmhalle Schöneberg


Waspo 98 wird zudem bereits ab der kommenden Saison mit einer Wild Card jeweils automatisch in der Gruppenphase vertreten sein und hat damit vier komplette Spielzeiten lang sportliche und organisatorische Planungssicherheit. Ein Schelm, der bei so viel Glück Böses denkt. Die Macher der Wasserfreunde aus Spandau müssen wohl noch einmal ganz genau hinschauen, wie ihnen die nationale Konkurrenz derart voraus sein konnte.

Schüchtern geben sich die Landeshauptstädter von der Leine dabei nicht. „Erst die Qualifikation dieses Jahr für die Champions Leaque, dann der Pokalsieg und jetzt diese Zukunftsperspektive. Andere träumen von Turnieren im Sommer mit Eventcharakter, wir bieten echten Sport“, freut sich Trainer und Macher Karsten Seehafer diebisch über die jüngste Entwicklung.

Wasserfreunde contra Hannover - auch im Nationalteam

Und die Hannoveraner erweitern ihre Kampflinie neuerdings auf das Territorium der Nationalmannschaft. Dafür sollte man wissen: Nationalmannschaft und Wasserfreunde Spandau, das galt bislang als Synonym. Die Wasserfreunde stellten zu fast allen Zeiten die Mehrzahl der Sportler und häufig auch den Trainer.

Aktuell leitet Hagen Stamm, die deutsche Wasserballegende aus den 80er Jahren, die Eliteauswahl. Ehrenamtlich und als Verlegenheitslösung, denn Stamm ist eigentlich Präsident der Wasserfreunde und könnte sich in seiner Freizeit auch andere Dinge vorstellen, nur - außer ihm möchte den Job zur Zeit keiner machen. Vor allem nicht ohne Bezahlung.

Doch die Kritik wächst und der Druck kommt von allen Seiten. In vorderster Front die Wassersportler aus Hannover. Mitte März war Deutschland im Weltliga-Match gegen Olympiasieger Serbien chancenlos und verlor mit 3:20 deutlich. Seidensticker empfand das als Blamage und zog vom Leder: „Mit einer Kindermannschaft zum Olympiasieger nach Serbien. Wenn wir am Abgrund stehen, müssen wir alles in die Wege leiten um nicht abzustürzen, die Besten müssen spielen. Die Probleme von heute sind das Ergebnis der Stamm-Ära. Eine Neuauflage bringt uns nicht weiter.“ So etwas nennt man dann wohl Frontalattacke.

Vormacht zumindest in der Liga gewahrt - zunächst

Momentan dürften sich die Spandauer also unsanft unter Wasser gedrückt fühlen. Da heißt es: Augen, Nase zu und durch. Immerhin wird in der Bundesliga wieder souverän gewonnen, wie beim 22:7 gegen die White Sharks aus Hannover letzte Woche. Sogar der Ausrutscher gegen den frechen Emporkömmling von der Waspo konnte im Rückspiel Ende Februar bereits ausgebügelt werden.

Ein 11:9 in Hannover stellte die nationalen Kräfteverhältnisse zunächst einmal wieder her. Seitdem sprechen die Spandauer in voller Überzeugung wieder von Tabellenführung. Zurecht, denn bei Punktgleichstand zählen die erzielten Tore - und da liegt Spandau mit 9 Toren vor Hannover.

*Dieser Beitrag wurde bereits im März veröffentlicht. Inzwischen haben die Wasserfreunde  dank der besseren Tordifferenz die Tabellenführung in der Bundesliga bis zum Abschluss der Hauptrunde verteidigen können. Die 10:14-Niederlage in der Gruppenphase der Champions League am Mittwoch gegen AN Brescia hatte für die Berliner nur noch statistischen Wert.

Alle Terminangaben ohne Gewähr

Staaken und Tasmania mit Kantersiegen - Wilmersdorf weiter tief im Keller

Bittere Gewohnheit: Wieder hat es bei Hürtürkel eingeschlagen - Kapitän Sengül (l.) und Torwart Yildirim (r.) konsterniert, während Tasmanias Spieler eines der zahlreichen Tore feiern

Der SC Staaken lässt weiter keine Zweifel an seiner Tabellenführung aufkommen. Nachdem letzte Woche mit dem 0:0 bei SP. VG. Blau-Weiß 90 der Vorsprung auf Verfolger Eintracht Mahlsdorf (0:2 bei SW Neukölln) sogar etwas vergrößert werden konnte, ließ man es am Sonntag gegen den Nordberliner SC richtig krachen. Mit 9:0 (4:0) fegten die Gastgeber im Sportpark Staaken den Gegner vom Kunstrasenplatz - besonders erfolgreich taten sich dabei die Stürmer Erhan Bahceci (drei Tore, jetzt 24 Saisontreffer) und Sebastian Gigold (2/16) hervor. Fabian Engel setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt - wie, um auch standesgemäß den höchsten Tagessieg zu erzielen.

Mahlsdorf bleibt am Spitzenreiter dran

Denn zeitgleich setzte sich der SV Tasmania an der heimischen Oderstraße gegen Schlusslicht BSV Hürtürkel "nur" mit 9:1 (3:0) durch. Mit jeweils drei Treffern bewiesen dabei Routinier Salvatore Rogoli und Winterrückkherer Vahit Engin den besten Torriecher in Reihen des Tabellenvierten aus Neukölln. Eintracht Mahlsdorf zeigte sich gut erholt von seinem Ausrutscher bei DJK Schwarz-Weiß letzte Woche und konnte mit einem 4:1-Sieg (u. a. zwei Treffer von Toptorjäger Christoph Zorn) gegen Blau-Weiß 90 zumindest den Abstand von sechs Punkten auf den Tabellenführer aus Staaken wahren.

Mittwoch: Letzte Chance für Croatia und Tasmania?

Wollen auch am Mittwoch wieder jubeln: die Spieler der SD Croatia

Tabellendritter bleibt die SD Croatia, die sich dank eines Tores von Alianni Urgelles Montoya beim 1. FC Wilmersdorf durchsetzen konnte. Mit einem Sieg im Nachholspiel am Mittwoch gegen den SV Tasmania könnte sich das Team von Trainer Marco Wilke im Meisterrennen wieder zurückmelden. In diesem Falle wären die Tempelhofer punktgleich mit dem Tabellenzweiten Mahlsdorf. Aber auch für die Tasmanen, die in der Tabelle einen Zähler hinter Croatia liegen, geht es um drei Punkte - ansonsten kann man den Titelkampf wohl endgültig abhaken.

Hürtürkel aussichtslos, Wilmersdorf kommt nicht voran

Adem Aydin, Trainer des BSV Hürtürkel

Im Tabellenkeller findet sich der BSV Hürtürkel weiter im freien Fall. Zwar beträgt der Abstand auf den rettenden Platz 15 nach dem 1:9 weiter zwölf Punkte, am kommenden 24. Spieltag droht dem Oberligaabsteiger aber im Heimspiel gegen den SC Staaken weiteres Ungemach. Auch der 1. FC Wilmersdorf - siehe oben - konnte keinen Boden im Tabellenkeller gut machen. Nach der personellen Aufrüstung im Winter wartet man an der Blisseritze weiter auf die Initialzündung - in der Rückserie hat sich der Abstand zum rettenden Ufer sogar von fünf auf neun Zähler erhöht.

Berlinsport Aktuell führte mit dem Trainer des BSV Hürtürkel, Adem Aydin, ein kurzes Gespräch nach dem Spiel bei Tasmania.

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Beitrag+Fotos: Berlinsport Aktuell