Allgemein

Miroslav Jagatic (Trainer VSG Altglienicke)

 

Am Sonnabend hat die VSG Altglienicke die zweite Runde im Berliner Pokalwettbewerb erreicht. Als Aufsteiger in die Regionalliga Nordost konnte man nach zwei Auftaktniederlagen die ersten Siege feiern.

Der neue Trainer Miroslav Jagatic im Interview über den Saisonstart, Ziele - und die Eingewöhnung in der neuen Spielklasse.

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Thomas Brdaric wird Nachfolger

Cemal Yildiz (bislang Tennis Borussia)

Vergangene Woche zeigte sich Cemal Yildiz nach dem 0:1 bei Lichtenberg 47 im Interview mit Berlinsport Aktuell noch überzeugt davon, dass sein mit 18 neuen Spielern besetzter Kader bald die gewünschten Leistungen abliefern würde - räumte aber auch ein, dass der Prozess nicht lange auf sich warten lassen dürfe. Nun wurde der Trainer des Oberligisten Tennis Borussia seines Amtes enthoben - im Anschluss an einen unerwartet deutlichen 10:1-Erfolg im Berlin-Pokal beim Berlinligisten SV Sparta.

Yildiz hatte erst im Januar das Amt vom entlassenen Trainer Daniel Volbert übernommen und galt als Wunschkandidat von Jens Redlich, der im Frühjahr als Chef des Hauptsponsors angesichts einer drohenden Insolvenz neuer Vorstandsvorsitzender bei den Charlottenburgern wurde. In die gerade erst begonnene  Saison 2017/18 startete Tennis Borussia mit drei Punkten aus drei Spielen - offenbar zu wenig.

Der Nachfolger auf der Trainerbank der Lila-Weißen wurde noch am Montag präsentiert: es ist der ehemalige Nationalspieler Thomas Brdaric, der zuletzt den mazedonischen Erstligisten Shkendija Tetovo gecoacht hat. Der Ex-Profi hat bereits 2013/14 im Bereich des NOFV Erfahrung gesammelt, als er mit der TSG Neustrelitz Meister der Regionalliga Nordost wurde, im Anschluss aber in der Qualifikation zur 3. Liga an der Reserve von Mainz 05 scheiterte.

Bereits am Freitag bestreitet Tennis Borussia das nächste Ligaspiel beim Tabellenführer Optik Rathenow (17.30 Uhr).

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Tuurjalai Zazai (FC Brandenburg 03)

Der Landesligist gehörte zu den Clubs, die in der ersten Pokalrunde mit der Losfee hadern konnten - schließlich musste man bei Regionalligist VSG Altglienicke antreten. Bis zwanzig Minuten vor dem Ende hielt Brandenburg dabei den Rückstand mit 0:2 in Grenzen, verlor am Ende dann aber doch noch 0:6.


Hören Sie auch das Interview mit Miroslav Jagatic, Trainer der VSG Altglienicke - aus aktuellem Anlass erst am Dienstag


03-Trainer Tuurjalai Zazai nahm nach dem Abpfiff aber weder Pokal-Los noch -Aus besonders tragisch, sondern verstand die Aufgabe als Härtetest für die ehrgeizigen Ziele, die man sich für diese Saison gesetzt hat.

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Isabella Boshoeve - kleine Lady ganz groß

Siegerehrung: Isabella Boshoeve mit Dion Tesselaar (Foto: ©Marius Schwarz)

Zwei Starts, zwei Siege, 14.500 Euro in der Kasse - wie es aussieht, hat Züchter Wiebe Landman am 6. August 2016 nicht zu hoch gepokert, als er Isabella Boshoeve für 46.000 Euro nicht über den Tisch der Derby-Auktion lassen wollte und zurückkaufte. Ebenso unangestrengt, wie die Kleine mit der großen Blesse und dem nicht minder gewaltigen Rennkopf vor drei Wochen durchs Auktionsrennen spaziert war, erledigte sie die Konkurrenz im Jugend-Preis.

Deutschlands 1892 begründetes und damit ältestes Zuchtrennen wurde zu einer überaus leichten Beute der Ready-Cash-Tochter, die nur in der Anfangsphase nicht die Befehle gab - da hatte ihr debütierender Trainingsgefährte Infant Boko die Nase vorn. Nach 400 Metern hieß es „Isabella, übernehmen Sie“ - und das bis zum Schluss der 20.000 Euro wertvollen Zweijährigen-Prüfung. Dion Tesselaar, der sich ebenso über den Ehrenplatz des „Infanten“ freuen konnte, hofft, mit der schnellen Isabella ein Pferd wie Gilda Newport entwickeln zu können - „doch bis dahin ist’s noch ein weiter und steiniger Weg, auf dem viel passieren kann.“

Hatte Michael Nimczyk bei den Youngsters folglich das Nachsehen, so nahm er sich Tesselaars Taktik im zweiten sportlichen Highlight zu Herzen, dass es sich am besten von der Spitze fahre. Dorthin scheuchte er nach 400 Metern des ersten „Versuchs“ (Trial) zum St. Leger, der klassischen, am 10. September in Gelsenkirchen anstehenden Derby-Revanche, über die „zwei Runden rum“ den von Hannu Voutilainen vorbereiteten Glaedar.

Vorneweg spie der kleine Bruder der großen Parisienne Blue seinem Namen gemäß so kräftig Feuer, dass sich bis zum Schluss niemand in seine Nähe wagte. Das hoch gehandelte Bot-Team um Hotspot und Harley hatte am Ende gar nichts mehr zu verkaufen, so dass sich Lovers Hall aus Thorsten Tietz’ Lot streng innen entlang vom Rest eindeutig am besten zu dem goldenen Drachen aus der Eragon-Saga hielt.

Ein ausgesprochen seltener Gast besuchte nach der 1. Abteilung des geteilten „Frei für Alle“ den Winner Circle. Liza Maria Marlow, als leidenschaftliche Pflegerin im Stall Tietz eher selten im Rampenlicht stehend, verschaffte Spicy A. einen perfekten Trip im Windschatten der ihr Heil in der Flucht versuchenden Star di Poggio. An der letzten Ecke legten der Schwede und sein 27jähriges „Mädchen für Alles“ die favorisierte Italienerin ganz uncharmant zu den Akten und widerstanden auch dem geharnischten Schlussangriff Mighty Hanovers mit Chef Thorsten Tietz.

Genau anders herum lief’s für den Stall des Berliner Champions in Abteilung 2, in der seine beiden Schützlinge Vicky Corner und Mr Shorty bereits beim Bänderstart im Galopp heraus waren, ehe das Match richtig begonnen hatte. Den Ausfall der beiden Mitfavoriten nutzte Victor Gentz mit Pascal SAS resolut und ließ seinem Schattenmann Vulkan vorneweg nicht den Hauch einer Umsturzchance.

Nichts zu löten gab’s im Rennen der Gewinnärmsten gegen Chuckaluck. Mit Lea Ahokas rannte der Abano-As-Sohn die Konkurrenz, mit dem ersten Schritt am Regiepult sitzend, überlegen in Grund und Boden - dieser erste Streich dürfte bei 1:16,2 noch lange nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein. Ähnlich souverän, wenngleich erst nach 600 Metern vorn, erledigte Thorsten Tietz’ im Stutenderby gestrauchelte Maine ihre Pflichtaufgabe gegen den zudringlichen O.M.Dustin und die längst nicht so druckvoll wie angepriesen laufende Miss Mara.

Über die Meile verbreitete die Startphase ausnahmsweise mal keine Schrecken. Konnte Kristian Nosto mit veränderter Aufzäumung nach dem Motto „sofort in Front ziehen und niemanden vorbeilassen“ lange mit dem ersten Karrieresieg liebäugeln, so wurde der Wallach am Ende doch noch von zwei sich aus der Deckung einmischenden Stuten eingefangen, von denen Tessa mit Victor Gentz den berühmten Tick stärker war als Kay Werners Friday Fortuna.

Nicht minder spannend ging es im vorletzten Rennen zur Sache, in dem die für die Schlussrunde in die Todeslage beorderte Head over Heels dank Roland Hülskaths gefühlvoller Unterstützung knapp die Oberhand gegen Krabat behielt, der die finalen 700 Meter durch Spur drei stiefelte und dennoch keine Sekunde locker ließ.

Eingerahmt wurden die Mariendorfer Jugendspiele durch die Hobbyfahrer. Zum Auftakt hatte Hufschmied Andre Pögel über den 2500 Meter weiten Weg mit Lillebror ein heißes Eisen im Feuer, das endlich mal bis zum Pfosten fehlerlos durchzog und an der Spitze, die er für die Schlussrunde übernommen hatte, von der perfekt geschonten Blue Chip AS nicht mehr zu erschüttern war.

Eine Blaupause war der „Absacker“, in dem der 44jährige einiges investieren musste, um One and Only auf die geliebte Pole Position zu lancieren. Dort war die Schwarzbraune auch vom spät gebrachten MaxundAlex nicht zu kaschen, womit Pögel neben Victor Gentz zum Doppelsieger des schwungvoll abgewickelten Renntags avancierte und Daniel Wagner den zweiten Trainerpunkt bescherte.

Spannender ging’s im „Mittelstück“ der Amateure zu, in dem Mamma Cass Elliot bis zum Pfosten mächtig zu knabbern hatte, um gegen Lovely Princess und Il Santo aus der Todesspur ihren ersten Nummer-1-Hit in Deutschland zu landen. Wer sich daran erinnert hatte, dass Alle Loman selten mit chancenlosen Pferden auf Reisen geht, konnte bei Sieg-Odds von 125:10 die Sonntagskasse kräftig aufbessern.

Umsatz bei 11 Rennen: 113.932,07 Euro (incl. 69.107,07 Euro Außenumsatz)

Nächster Renntag des BTV: Sonntag, 10. September 2017

Quelle: Berliner Trabrenn-Verein (BTV)

Momar Njie (Co-Trainer Lichtenberg 47)

Der Co-Trainer des Oberligisten vertrat am Sonnabend Uwe Lehmann, der aus privaten Gründen verhindert war - obwohl er selbst Geburtstag hatte. Immerhin konnte Momar Njie dann mit seinen 47ern einen 1:0-Erfolg gegen Tennis Borussia feiern.

Nach dem Spiel sprach der "frisch gebackene" 42-Jährige mit Berlinsport Aktuell u. a. über die Partie, die (zwischenzeitige) Tabellenführung - und den nächsten Gegner in der Oberliga, FC Hertha 03 aus Zehlendorf.

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Cemal Yildiz (Trainer Tennis Borussia)

Der Trainer des Charlottenburger Oberligisten steht mit seinem Team vor einer schwierigen Aufgabe: nämlich trotz eines personellen Umbruchs möglichst schnell Erfolge zu erzielen, um vorne in der Tabelle mitmischen zu können. Nach drei (Auswärts-)Spielen sind dabei drei Punkte zum Auftakt eher eine geringe Ausbeute. Bei Berlinligist SV Sparta (Pokal) und gegen Tabellenführer Optik Rathenow (Liga) folgen nun weitere Bewährungsproben.


Hören Sie morgen das Gespräch mit Momar Njie, Co-Trainer des SV Lichtenberg 47


Wie Cemal Yildiz die Situation mit seiner Mannschaft bewältigen will und weshalb er zuversichtlich ist, verriet er Berlinsport Aktuell nach dem 0:1 beim SV Lichtenberg 47 am Sonnabend.

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Gerd Thomas (Vorsitzender FC Internationale)

Der FC Internationale verpasste am vergangenen Saisonende, die Gelegenheit zum Aufstieg in die Berlin-Liga beim Schopf zu ergreifen. Trainer Lars Mrosko verließ die Schöneberger inzwischen Richtung Türkiyemspor, dafür sind mit Gökhan "Diego" Senol und Michael Fuß zwei alte Bekannte des Berliner Fußballs bei Inter nachgerückt. Senol kommt, wie auch einige der neuen Spieler, aus der eigenen Nachwuchsarbeit.


Als Mitorganisator der BFIG (Berliner Fußball Interessen Gemeinschaft) war Thomas auch an deren gerade publik gemachten Bemerkungen zum Thema "Sport im Bundestagswahlkampf" beteiligt  - nachzulesen hier


Der Vorsitzende des Schöneberger Landesligisten, Gerd Thomas,  spricht im Interview über regelmäßige Umbrüche im Team, die Spielzeit 2017/18 - und den Trainerwechsel in diesem Sommer.

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Lars Mrosko (Trainer Türkiyemspor)

Ausgerechnet gegen seinen bisherigen Verein musste der neue Coach des Landesligisten Türkiyemspor gleich am ersten Spieltag der Staffel 1 antreten. Mit dem Verein aus Kreuzberg gewann Lars Mrosko die Partie gegen den FC Internationale am Ende mit 3:2.


Hören Sie morgen zum Abschluss der "Landesliga-Woche" bei Berlinsport Aktuell noch das Gespräch mit dem Vorsitzenden des FC Inter, Gerd Thomas


Nach dem Spiel äußerte er sich im Interview über das Ende der Zusammenarbeit mit Inter und welche Ziele er bei Türkiyemspor in dieser Spielzeit anstrebt.

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Torsten Thiel (Trainer BW Hohen Neuendorf)

Der Trainer des Landesligisten vor den Toren Berlins über den 3:1-Sieg beim 1. FC Novi Pazar 95, kurz- und mittelfristige Ziele - und die Anreise zu Spielen in der Hauptstadt.

Das Gespräch wurde am Sonntag nach dem Spiel auf dem Hertzbergplatz aufgezeichnet.

 

 

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Cem Torlak (Trainer 1. FC Novi Pazar 95)

Der 1. FC Novi Pazar 95 wird aufgrund zahlreicher Neuzugänge als Mitfavorit in der Landesliga 2. Abteilung gehandelt. Zum Auftakt gab es allerdings eine 1:3-Heimniederlage gegen Blau-Weiß Hohen Neuendorf - aufgrund des Umbruchs aber eben auch nicht unbedingt überraschend.


Hören Sie zu unserem "Wochenschwerpunkt Landesliga" in den nächsten Tagen weitere Interviews


Dazu gab es Probleme in der Vorbereitung, wie Cem Torlak im Interview zu berichten weiß. Der Trainer der Neuköllner gibt seinem Team Zeit - spricht aber auch deutlich an, was ihm im ersten Spiel nicht gefallen hat.

 

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