Autoren-Archive: Hagen Nickele

Erleichterung: Doppeltorschütze Kevin Stephan (M.) hat Feierabend, Boubacar Sanogo ersetzt ihn in der Schlussphase gegen Luckenwalde

Erster Pflichtspielerfolg für die VSG Altglienicke im Jahr 2018 - nach vier nicht gewonnenen Ligapartien und dem Pokal-Aus gegen Berlinligist Eintracht Mahlsdorf gewann die VSG am Sonnabend das ganz wichtige Spiel gegen den FSV Luckenwalde. Durch zwei Tore von Kevin Stephan wurde der Tabellenletzte bezwungen und die drei Punkte gesichert. Schon am Mittwoch geht es für den Aufsteiger weiter mit dem Nachholspiel gegen den SV Babelsberg 03.

D. Böhm

Berlinsport Aktuell führte nach dem Spiel am Samstag ein längeres Interview mit dem Sportlichen Leiter der VSG, Daniel Böhm. Im ersten Teil geht es um die aktuelle sportliche Situation in Altglienicke, die Leistungen der Winterzugänge und das Ausscheiden im Berlin-Pokal.

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Strahlemänner: Beim 7:1-Sieg am Freitag hatten Spartas Spieler allen Grund zur Freude

Mit dem Kantersieg am Freitag bei Al-Dersimspor hat der SV Sparta seine starke Serie in der Berlin-Liga fortgesetzt. Im Jahr 2018 hat der Aufsteiger 16 von 18 möglichen Punkten geholt und sich in der Tabelle auf Platz 6 vorgeschoben.

D. Kostic

Trainer Dragan Kostic erzählt im Interview mit Berlinsport Aktuell, warum ihn der Auftritt seiner Mannschaft trotzdem nicht restlos überzeugt hat, es aber trotzdem gerade so gut läuft.

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Verschworene Gemeinschaft: im Kampf um den Klassenerhalt hat Makkabi weiter gute Karten

Am vorletzten Spieltag konnte Makkabi seine Durststrecke mit einem 4:0-Erfolg bei den Füchsen beenden. Am Donnerstagabend verloren die Charlottenburger zuhause gegen Tasmania knapp mit 0:1 - dennoch war Trainer Frank Diekmann zufrieden mit der Darbietung seiner Mannschaft. Am Ostermontag steht nun ein besonders brisantes Duell bei Berlin Türkspor auf dem Programm.

F. Diekmann

Darüber und noch viel mehr sprach Makkabis Coach nach dem Abpfiff am Gründonnerstag mit Berlinsport Aktuell.

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A. Müller

Am Rande der Auftaktpartie zum Doppelspieltag der Berlin-Liga zu Ostern zwischen TuS Makkabi und dem SV Tasmania (0:1) traf Berlinsport Aktuell am gestrigen Abend den Trainer des TSV Rudow, Aaron Müller, der für ein Interview zur Verfügung stand.

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1. FC Schöneberg - SD Croatia

Der sechste Streich: Erhan Bahceci (blaues Trikot, l.) trifft zum 0:6, Sturmkollege Efraim Gakpeto (Nr. 17) schaut im Sitzen zu

Böse Klatsche für den 1. FC Schöneberg im Nachholspiel am Sonntag: auf eigenem Platz unterlag das Schlusslicht dem SD Croatia mit 1:9 (0:4). Nach einer halben Stunde fielen die Hausherren phasenweise auseinander, zu diesem Zeitpunkt führte Crotia durch ein Tor von Herzog (18.) mit 1:0. Binnen weniger Minuten schraubten die Torjäger Bahceci und Gakpeto das Resultat auf 4:0 für die Gäste.

Nach dem Wechsel ein ähnliches Bild: innerhalb von nicht einmal 15 Minuten verdoppelte Croatia das Resultat, danach ließ man es etwas lockerer angehen. Dem "Ehrentreffer" für die Schöneberger durch Götzenbrucker (83.) ließ Gakpeto kurz vor Schluss noch das 9:1 folgen - die Höchststrafe einer zweistelligen Niederlage blieb den Hausherren somit erspart. Dennoch war die Stimmung beim 1. FC Schöneberg anschließend selbstredend im Keller - während Croatia mit dem deutlichen Erfolg ein Stückchen Normalität nach dem frühen Tod seines Ex-Spielers Damantang Camara wieder herstellen konnte.

M. Wilke

A. Bilek

Berlinsport Aktuell sprach nach dem Spiel mit den Trainern, Marco Wilke von Croatia und Schönebergs Ayhan Bilek

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Respekt, aber raus: die Spieler des FC Internationale (weiße Trikots) können aus dem 0:1 gegen Eintracht Mahlsdorf jedoch mehr mitnehmen als nur einen Händedruck

Auch der Pokal-Sonntag brachte keine Überraschung: Eintracht Mahlsdorf setzte sich im dritten Viertelfinale knapp, aber verdient beim Landesligisten FC Internationale durch. Das Tor des Tages gelang Ringo Kretzschmar für den Berlinligisten in der 30. Minute. Wie die heutige Auslosung ergab, müssen die Mahlsdorfer nun beim noch auszuspielenden Gewinner der Partie Berliner SC - Füchse Berlin (Mittwoch, 11.04.) antreten. Dazu treffen mit dem BFC Dynamo (Regionalliga) und Tennis Borussia (Oberliga) die beiden verbliebenen Topteams im Wettbewerb im zweiten Halbfinale aufeinander.

Chr. Gehrke

G. Senol

Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit den Trainern Christian Gehrke (Mahlsdorf) und Gökhan Senol (Inter).

 

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Intensives Spiel: Auch nach 120 Minuten war noch keine Entscheidung zwischen TeBe (lila Trikots) und Tasmania gefallen

Einen echten Pokalkrimi mit vielen Zutaten, die eben nur dieser Wettbewerb zu bieten hat, trug sich am gestrigen Sonnabend im Mommsenstadion zu. Vor 527 Besuchern schien zunächst der Favorit Tennis Borussia auf eigenem Platz die Weichen in die erwartete Richtung zu stellen. Karim Benyamina stach bei den Lila-Weißen dabei im ersten Durchgang besonders hervor: der Ex-Profi sorgte mit einem platzierten Schuss zunächst für die Führung der Gastgeber (11.) und holte den Elfmeter zum 2:0 durch Thiago Rockenbach (32.) heraus. Kontrahent SV Tasmania bekam in der zweiten Hälfte aber zunehmend mehr Zugriff auf das Spiel und konnte durch ein kurioses Tor von Julian Loder (67.) verkürzen. Am Ende schien dem Außenseiter aus der Berlin-Liga aber die Zeit doch davon zu laufen - in der vierten Minute der Nachspielzeit aber gelang Arber Shuleta mit einem sehenswerten Freistoß noch der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich zum 2:2. Verteiltes Spiel danach in der Verlängerung, so dass am Ende die Entscheidung vom Punkt fallen musste. Nachdem die jeweils ersten Schützen ihrer Mannschaft verschossen hatten, trafen die nächsten Kandidaten sicher. Den letzten Schuss von Tasmanias Serbülent Ulutürk konnte TeBe-Torwart Stephan Flauder dann aber entschärfen und Sefa Kahraman verwandelte anschließend seinen Strafstoß zur Entscheidung für TeBe.

A. Friedrich

T. Jauer

Berlinsport Aktuell war bei der anschließenden Pressekonferenz mit den Trainern Tim Jauer (Tasmania) und Armin Friedrich (TeBe, in Vertretung des erkrankten Thomas Brdaric) und bietet einen Ausschnitt daraus an.

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Absagen, Pokal- und Nachholspiele

Die späte, winterliche Witterung hat vor allem in Regional- und Oberliga für zahlreiche Ausfälle und - um im Bild zu bleiben - windschiefe Tabellen gesorgt. Auch der Pokal litt zuletzt unter Frost und Schneefall, so dass das ursprünglich als spielfrei angesetzte Wochenende nun zur Durchführung des Viertelfinals benötigt wird. Allerdings werden - Stand Freitag - auch hier nur drei von vier Partien gespielt werden können. Der Berliner SC bat wegen der Tragödie um seinen Spieler Damantang Camara nach der Verlegung des letzten Liga-Spiels nun auch darum, seine Pokalpartie gegen die Füchse zu einem späteren Zeitpunkt austragen zu dürfen. Der BFV kam der Bitte nach, ebenso wie die Reinickendorfer - denen man angesichts ihrer Situation im Abstiegskampf inklusive noch zwei ausstehender Nachholspiele die Zustimmung hoch anrechnen muss. Dem BSC sollte man in dieser Situation natürlich auch alle erdenkliche Zeit geben.

BFC DYNAMO - LICHTENBERG 47
Am Sonnabendmittag kommt es im Pokal zu einer Art vorweg genommenen Finale, denn mit Titelverteidger BFC Dynamo und Oberligist Lichtenberg 47 treffen zwei der verbliebenen Topfavoriten direkt aufeinander. Der Gast dürfte dabei mit der Losgöttin gehadert haben, nicht mal ein Heimspiel gegen den Regionalligisten bekommen zu haben. Die Konkurrenz im Berlin-Pokal dürfte den 47ern aber wohl die Daumen drücken, denn als einziger verbliebener Viertligist im Berlin-Pokal ist der BFC so etwas wie der Goliath im Wettbewerb. Die Hohenschönhauser gewannen den Titel seit 2011 immerhin viermal - konnten ihn in diesem Zeitraum aber auch nie verteidigen. Die 47er haben dagegen noch zwei Rechnungen offen. Die eine vom Endspiel 2016, als der große Traum gegen die unterklassigen Preussen platzte - die andere von 2013, als man gegen Dynamo selbst im Finale ebenfalls mit 0:1 den Kürzeren zog.


FUSSBALL AM SAMSTAG:

POKAL-VIERTELFINALE
BFC Dynamo (RL) - SV Lichtenberg 47 (OL) - 13 Uhr, Jahnsportpark
Tennis Borussia (OL) - SV Tasmania (BL) - 14 Uhr, Mommsenstadion

FUTSAL, DEUTSCHE MEISTERSCHAFT, QUALIFIKATION ZUM 1/4-FINALE
achtzehnvierundneunzig Berlin - TSG Bretzenheim - 19 Uhr, Sömmeringhalle

sowie weitere Spiele in Meisterschaft und Pokal im Frauen-, Herren- und Jugendbereich


TENNIS BORUSSIA - SV TASMANIA
Regelrecht auf Kriegsfuß stand Tennis Borussia in den letzten Jahren mit dem Pokal - gerade, wenn man bedenkt, dass die Lila-Weißen immer noch Rekordsieger im Wettbewerb sind. Seit der letzten (erfolglosen) Endspielteilnahme 2009 war aber das Viertelfinale 2013/14 das höchste der Gefühle. Da schnitt in dieser Hinsicht sogar der eine Klasse tiefer spielende SV Tasmania im Pokal besser ab: zweimal erreichten die Neuköllner in Folge das Finale, verpassten dann aber den Außenseitercoup. Im Jahr 2014 lag man dabei sogar schon im Topf für die Erstrundenauslosung im DFB-Pokal - das Berliner Finale gegen Viktoria fand damals erst nach der Ziehung statt.

FC INTERNATIONALE - EINTRACHT MAHLSDORF
Heiß auf den Halbfinaleinzug dürfte man auch bei Eintracht Mahlsdorf sein. Bis ins Endspiel schafften es die Eintracht-Herren bislang zwar noch nicht, 2012 scheiterte man allerdings in der Vorschlussrunde beim SC Gatow. Intern hat man dabei vielleicht die größte Konkurrenz - schließlich hat die 2. Herren ihren Wettbewerb zweimal in Folge gewinnen können und steht auch in diesem Jahr schon wieder im Halbfinale. Gegner FC Internationale genießt als letzter Landesligist gewissermaßen den "Underdogbonus" und hat obendrein Heimrecht. Das Erreichen des Halbfinals wäre vielleicht sogar der größte sportliche Erfolg der Vereinsgeschichte - wenngleich man in Schöneberg ja bereits reichlich andere Auszeichnungen für sein Engagement gesammelt hat.


FUSSBALL AM SONNTAG: (Zeitumstellung beachten!)

BERLIN-POKAL, VIERTELFINALE
FC Internationale (LL) - Eintracht Mahlsdorf (BL) - 14.30 Uhr, Vorarlberger Damm
REGIONALLIGA NORDOST, NACHHOLSPIEL
FC Viktoria 89 (6.) - Germania Halberstadt (11.) - 13 Uhr, Stadion Lichterfelde
BERLIN-LIGA, NACHHOLSPIEL
1. FC Schöneberg (18.) - SD Croatia (2.) - 12.30 Uhr, Vorarlberger Damm
BERLIN-LIGA, VORGEZOGENES SPIEL
SP. VG. Blau-Weiß 90 (1.) - DJK Schwarz-Weiß (13.) - 14.30 Uhr, Rathausstraße

sowie weitere Spiele in Meisterschaft und Pokal im Frauen-, Herren- und Jugendbereich


1. FC SCHÖNEBERG - SD CROATIA
In der Berlin-Liga wird dazu am Sonntag das Spiel zwischen dem 1. FC Schöneberg und dem SD Croatia vom vergangenen Wochenende nachgeholt. Die Gäste wollten nach dem Tod von Damantang Camara, der in der Spielzeit 2016/17 die Stiefel für die Tempelhofer geschnürt hatte, ebenfalls lieber pausieren und versuchen so mit einer Woche Verspätung einen Schritt zurück in Richtung Alltag. Nachdem der Meisterschaftszug abgefahren ist, hat sich Croatia ja noch Platz 2 als Ziel gesetzt. Bei den Schönebergern weiß man dagegen mittlerweile nicht mehr, ob der Klassenerhalt überhaupt noch angepeilt werden soll. Zwölf Punkte Rückstand zum Nichtabstiegsplatz lassen jedenfalls kaum noch Raum für Illusionen. Fußballinteressierte können am Vorarlberger Damm ab 12.30 Uhr (Achtung, Umstellung auf Sommerzeit die Nacht zuvor!) quasi in den Genuss einer Doppelveranstaltung kommen: erst gibt es das Spiel des 1. FC Schöneberg, anschließend wechselt man die Straßenseite und kann die Pokalpartie bei Inter verfolgen.

SP. VG. BLAU-WEIß 90 - DJK SCHWARZ-WEISS
Als Tabellenführer ist die SP. VG. Blau-Weiß 90 dem Verfolgerfeld nicht nur punktemäßig voraus - sondern zuletzt auch, was die Anzahl der Spiele betrifft. Schon das Punktspiel gegen Rudow vom 22. Spieltag wurde bereits eine Woche vor Rückrundenstart ausgetragen. Mittlerweile hat die Konkurrenz diesbezüglich also wieder aufgeholt. Doch nun tragen die Mariendorfer bereits ihr Spiel vom kommenden Karfreitag gegen Schwarz-Weiß Neukölln aus. Vorteil: kein anstrengendes Doppelspiel-Wochenende an Ostern. Gegen den Tabellen-13. steht für den unangefochtenen Spitzenreiter eigentlich nur eine weitere Pflichtaufgabe an. In den folgenden vier Partien gegen Teams aus den Top 6 können die Blau-Weißen dann bereits den entscheidenden Schritt zur Meisterprüfung gehen.

In der Regionalliga Nordost steht in Berlin dazu am Sonntag noch die Partie FC Viktoria 89 gegen Germania Halberstadt an. Es ist, wie nicht anders zu erwarten, eine Nachholbegegnung - in diesem Fall noch vom 19. Spieltag. Ansonsten besteht natürlich auch die Möglichkeit, am profifußballfreien Wochenende allen Mannschaften aus dem Frauen-, Herren- und Jugendbereich einen Besuch abzustatten, sofern dort gespielt wird.

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Aggetto wieder ganz der Alte

Thorsten Tietz im Sulky von Aggetto (Foto: ©Marius Schwarz)

Mit seinem Trainer Thorsten Tietz gewinnt der Wallach den Frühjahrs-Pokal des VDT. Daniel Wagner gelingt mit Bellice BR und Insoglio ein Doppelschlag. Maine (Sarah Kube) und Fire Lane (Sina Baruffolo) liefern gelungene Generalproben für das Fritz-Brandt-Rennen am 30. März ab.

„Er ist schon fast wieder da, wo ich ihn haben möchte“, strahlte Thorsten Tietz am Sonntag im Mariendorfer Winnercircle – unmittelbar nachdem er mit Aggetto den Frühjahrs-Pokal des VDT für die Farben des bayerischen Besitzers Hans Hutter gewonnen hatte. Tietz hatte in der Tat allen Grund, auf seinen Schützling, der in der Tagesbestzeit von 13,9/1.900m auftrumpfte, stolz zu sein. Denn mit seinen großraumigen Schritten ließ der Siebenjährige weder dem tapferen Classic St Pat (Jorma Oikarinen), der sich bis in die Gegenseite hinein um die Führungsarbeit verdient gemacht hatte und dafür mit dem zweiten Geld belohnt wurde, noch dem nur knapp für den Ehrenplatz geschlagenen und ebenfalls überzeugenden Rainbow Diamant (Heinz Wewering) den Hauch einer Chance. Als Aggetto zu Beginn der Gegenseite an den beiden Gegnern vorbeimarschierte, standen die Zeichen sofort auf Sieg. Am Ende reichten dem Braunen anderthalb Längen Vorsprung für einen überzeugenden Erfolg.

Daniel Wagner nähert sich der 1000er-Marke

Gleich die Auftaktprüfung der Berliner Veranstaltung verlief mächtig spannend, denn Bellice BR musste in der Hand von Daniel Wagner nach einem Rennverlauf in der Außenspur wirklich alles geben, um ihre Konkurrenten niederzuringen. Besonders die Pilotin Lady SAS (Victor Gentz) leistete lange Zeit heftige Gegenwehr, konnte aber auf den entscheidenden Metern die korrekte Gangart nicht mehr halten und wurde als Zweite aus der Wertung genommen. Für Daniel Wagner blieb es nicht bei diesem einzigen Treffer, denn der „Lange“ punktete auch mit Insoglio, der sich auf der 2.500-Meter-Strecke sehr leicht mit zweieinhalb Längen Vorsprung behauptete. Gabriele Höhnes Traber untermauerte damit zugleich die optimistische Einschätzung, die sein Fahrer schon eine Woche zuvor nach Insoglios erstem Saisonsieg abgegeben hatte. Wer weiß – vielleicht wird der Fünfjährige Daniel Wagner schon bald ein Jubiläum bescheren, denn der zweimalige Mariendorfer Champion steht nunmehr bei 992 Karrieresiegen und die runde Zahl ist langsam aber sicher in Blickweite.

Amazonensiege bei den Amateuren

Eine feine Generalprobe für das Fritz-Brandt-Rennen am 30. März lieferte Maine in der Hand von Sarah Kube ab. Die Stute stürmte sofort an die Spitze und sah eigentlich schon wie die sichere Siegerin aus, als im Einlauf ganz außen der ebenfalls für den Klassiker vorgesehene Gentle Yankee (Jörg Hafer) heranflog. Zwischen beiden Pferden entwickelte sich ein dramatischer Zweikampf, den Maine in 15,7/1.900m hauchdünn für sich entschied. Nicht minder schlecht lief es nur wenig später im zweiten Amateurfahren der Veranstaltung für Sina Baruffolo und Fire Lane. Die Stute aus dem Lot von Dirk Müller war im Rennen lange Zeit an dritter Position auszumachen und drehte erst im Einlauf mächtig auf, um in 15,7/1.900m an den Mitstreitern vorbei zu sprinten.

Zweimal klare Sache

So richtig in Sieglaune zeigte sich der von Kornelius Kluth gesteuerte Big Boss As. Der kleine Bruder des noch bestens bekannten Baltimore As (171.672 Euro Gewinnsumme) wirkte wie aufgezogen und spulte sein Pensum in 1:16,1/1.900m Start bis Ziel herunter. Am Ende trennten den Hengst glatte sechs Längen von seinen zu keinem Zeitpunkt gefährlich wirkenden Gegnern.
Diesmal wieder fehlerfrei präsentierte sich Gobelin. Der Auftritt in der Hand seines Trainers Victor Gentz wurde sogar zu einer regelrechten Demonstration, denn nachdem sich der Dunkelbraune im Schlussbogen immer besser in Szene gesetzt hatte, verabschiedete er sich auf der Endgeraden in 15,7/1.900m überlegen mit drei Längen Vorsprung vom Feld und gewann unangefasst.

Nimczyk knapp vorne

In der „Anfängerklasse“ bis 750 Euro Gewinnsumme schaffte Thomas Holtermann ein seltenes Kunststück, denn alle drei Erstplatzierten dieser Prüfung werden von ihm für den Rennstall von Ulrich Mommert trainiert. Im Sulky von Ile de Ré musste Holtermann zwar der von Michael Nimczyk gesteuerten und eine Runde vor dem Ziel eingesetzten Buona Sera knapp den Vortritt lassen – Ile de Ré lieferte aber ein überzeugendes Debüt ab und sollte schon bald auf eine Ehrenrunde gehen.

Gesamtumsatz: 100.524,37 Euro – Bahnumsatz: 32.401,00 Euro – Außenumsatz: 68.123,37 Euro.

Unser Terminhinweis: Die nächste Mariendorfer Veranstaltung – der große Fritz-Brandt-Renntag 2018 – findet am Karfreitag, dem 30. März statt. Beginn ist um 13.30 Uhr.

Quelle: Berliner Trabrenn-Verein (BTV)

Vorschaubild: ©Marius Schwarz

Umkämpft: Auch anerkannte Techniker wie Montoya (Schwarz-Weiß, r.) und Türkspors Salhab waren sich für Kopfballduelle nicht zu schade.

 

B. Kandler

Am Sonntag musste sich Schwarz-Weiß Neukölln zuhause mit einem 0:0 im Kellerduell gegen Berlin Türkspor begnügen. Damit war der Gastgeber sogar gut bedient - fand auch SW-Trainer Benjamin Kandler im anschließenden Gespräch mit Berlinsport Aktuell.

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Beitrag+Foto: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé