Verlängerung: Hilals Keeper Eksi (gelbes Trikot) hat gerade in letzter Sekunde zum 2:2 eingeköpft
Pokalkrimi auf dem Sportplatz an der Wiener Straße am Sonntag: Hilalspors Torwart Eksi avancierte beim Ausscheiden der Kreuzberger dabei zum tragischen Helden. Zunächst war er am 0:1-Rückstand mit beteiligt, in der letzten Sekunde der Nachspielzeit dann köpfte er zum 2:2-Ausgleich für den Landesligisten ein. Im Elfmeterschießen wehrte er obendrein zwei Strafstöße des SV Empor ab - dennoch setzte sich der Berlin-Ligist am Ende durch.
Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit Nihat Celik (o.) aus dem Trainerteam von Hilalspor:
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Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit Trainer Nils Kohlschmidt (o., SV Empor):
Im Duell der A-Kreisligisten setzte sich das Heimteam nach Elfmeterschießen insgesamt mit 5:2 (1:1 n. V.) durch. Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit den Trainern Taimaz Sadeghi (Polar Pinguin) und Stefan Colucci (FV Wannsee).
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Beitrag: Berlinsport Aktuell/Hasso und Hagen Nickelé
Nach einer halben Stunde konnte der gastgebende Bezirksligist noch per Elfmeter ausgleichen, dann aber sorgte der SC Staaken bereits vor der Halbzeit für klare Verhältnisse. Nach dem Wechsel konnte der Oberligist das Resultat dann weiter in die Höhe schrauben und erreichte am Ende das Achtelfinale in aller Deutlichkeit.
A. Öztürk
J. Seitz
Berlinsport Aktuell sprach anschließend mit den Trainern Jeffrey Seitz (Staaken) und Adem Öztürk (Anadolu) über die Partie und den bisherigen Saisonverlauf.
Der diese Saison erst in den Spielbetrieb des BFV eingetretene Verein aus der Kreisliga C schaltete am Sonnabend schon den dritten Bezirksligisten aus dem Berlin-Pokal aus. Zweimal gingen die Gäste aus Buchholz dabei in Führung - Sport-Union glich jeweils aus, sodass es in die Verlängerung gehen musste. Kaplan sorgte dann in der 114. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß für den Einzug des gar nicht mal so krassen Außenseiters ins Achtelfinale des Wettbewerbs.
S. Beyazit
J. Kammer
Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit Kapitän Salih Beyazit (Sport-Union) und Buchholz-Trainer Jörn Kammer über die Partie, aber auch den bisherigen Saisonverlauf ihrer Klubs.
So präsentierte sich der Sportplatz Wendenschloßstraße am Abend des 23.10.2015
Im Mittelpunkt unserer Vorschau steht aus gegebenem Anlass das Freitagsspiel zwischen dem Köpenicker SC und dem SC Charlottenburg - im Archiv fanden sich noch Auszüge einer Hörfunkreportage für die "Sportbilanz" auf Radio 88,4 über das damalige Punktspiel beider Teams an der Wendenschloßstraße (23.10.2015). Das Ganze soll etwas Appetit auf das Pokalwochenende machen - die Ansetzungen der Spiele finden Sie hier.
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Beitrag+Foto: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé (mit Auszügen aus der Reportage für die "Sportbilanz" vom 25.10.2015, Reporter: Hagen Nickelé)
Nach dem 14. Spieltag der Berlin-Liga und vor dem "Kracher" gegen Viktoria 89:
Detlef Schneider
Trainer Detlef Schneider über die 2:4-Niederlage bei Tasmania, den bisherigen Saisonverlauf des Aufsteigers - und das Spiel am Sonntag (15 Uhr) im Pokal gegen den Regionalligisten.
Wenn schon, denn schon: Die 24-jährige Sportlerin feiert mit dem Riesenaußenseiter Iron Steel den ersten Fahrersieg ihrer Karriere. Und zwar mit einem fabelhaften Saisonrekord!
Der VDT – Deutschlands älteste Züchter- und Besitzervereinigung – hatte zu seinem alljährlichen Renntag geladen und traditionsgemäß standen dabei nicht nur die Profis, sondern auch die Hobbyfahrer im Mittelpunkt.
Francesco und Locarno siegen bei den Amateuren
Mehrere der insgesamt zehn Mariendorfer Prüfungen wurden aus Vereinsmitteln zusätzlich aufgestockt. So auch der Amateur-Pokal des VDT, der zur Beute von Ronja Wohler und Francesco wurde. Auf dem ersten Kilometer der langen 2.500-Meter-Strecke ging es recht turbulent zu und mit kühlem Kopf verschaffte die Amazone ihrem Schützling eine vorzügliche Ausgangslage. Denn Francesco lag an vierter Stelle außen, als es in die Entscheidung ging. Diese Chance ließ sich das Gespann nicht nehmen und zog im Einlauf souverän an die Spitze. Lediglich Nemo (Michael Hamann) kämpfte sich bis auf eine halbe Länge an den Sieger heran.
Das zweite Amateurfahren des Nachmittags wurde von einem Pferd gewonnen, das derzeit in der Form seines Lebens läuft: Locarno siegte bereits zum sechsten Mal hintereinander. Diesmal trommelte der von Michael Larsen trainierte Wallach die rasante Zeit von 14,2/1.900m auf das Parkett und sein Fahrer André Pögel war wohl selber überrascht, wie leicht dem 11:10-Topfavoriten der Erfolg gemacht wurde. Denn der Rennverlauf war zunächst nicht optimal. Locarno blieb eher ungewollt in der Todesspur hängen, konnte dann aber auf der Tribünengeraden die Spitze übernehmen, ohne auf allzu viel Gegenwehr zu treffen. Der Rest war nur noch eine Formsache und ein Ende von Locarnos Serie ist vorerst nicht in Sicht.
Iron Steel gewinnt in Saisonbestzeit
Für den absoluten Knaller der Veranstaltung sorgte aber eine junge Frau, die den Rennsport zu ihrem Wunschberuf gemacht hat: die in Zossen beheimatete Cynthia Lüdicke. Erst sechs Fahrten hatte die 24-Jährige zuvor bestritten – die siebte wurde zu einer Sensation! Denn auf der Meilendistanz hatten diesmal weder der von Michael Larsen gesteuerte Topfavorit Prince of Persia (13:10) noch der ebenfalls hocheingeschätzte Rainbow Diamant (Heinz Wewering / 25:10) irgendetwas zu melden. Sondern die Brandenburgerin gestaltete das Ganze zu ihrer persönlichen One-Woman-Show! Mit einer gehörigen Portion Courage verschaffte Cynthia Lüdicke Iron Steel sofort die Spitzenposition – und das war es auch schon. Denn so sehr sich die Gegnerschaft auch mühte – vor den verblüfften Augen des Publikums wurden die Schritte von Iron Steel immer länger. Der neunjährige Wallach rannte in unglaublichen 1:11,6 min. nicht nur zu einer persönlichen Karrierebestmarke, sondern auch zum neuen Mariendorfer Saisonrekord. Hinter dem 223:10-Außenseiter belegten der bei 555:10 gehandelte Run For The Roses (Kornelius Kluth) und Vulkan (Daniel Wagner) die weiteren Plätze. Die Dreierwette zahlte 25.484:10 aus.
"Team Gentz" räumt noch mehr ab
Für Iron Steels Trainer Victor Gentz verlief der Nachmittag ohnehin optimal. Er selber steuerte Duglas zu einem imponierenden Erfolg. Der Fuchswallach hat sich in den zurückliegenden Wochen mächtig gemausert – sein Triumph in 14,8/1.900m verdient ein dickes Ausrufezeichen. Der Vierjährige stürmte im ersten Bogen in Front. Der Rest war eine glasklare Angelegenheit, denn die Konkurrenten kamen noch nicht einmal ansatzweise an den mit sechs Längen Vorsprung auftrumpfenden Quick-Wood-Sohn heran.
Und in der Gewinnsummenklasse bis 25.000 Euro gelang dem Team Gentz sogar ein Doppelerfolg, wobei der „Mann in Grün“ mit dem diesmal von vorne eingesetzten Falco gegen Lea Ahokas und Harley As in einem spannenden Finish knapp den Kürzeren zog. Seine Teamkollegin harmonierte mit Harley As einmal mehr perfekt und setzte den groß gewachsenen Fuchs von der Innenkante aus ein. Mit dieser Taktik traf Lea Ahokas, die zweifellos ein feines Händchen besitzt, genau ins Schwarze. Es ist erstaunlich, wie problemlos sie mit dem nicht ganz einfachen Traber zurechtkommt.
Zwei Außenseitertips weit vorne
„Auch wenn es zwischendurch mal nicht so gut läuft, ist sie plötzlich wieder da – man sollte immer mit ihr rechnen!“, hatte Heiner Christiansen im Vorab-Interview über Escada gesagt und lag mit dieser Einschätzung goldrichtig. Denn die Stute ließ unmittelbar im Anschluss eine Klasseleistung folgen und triumphierte in 15,0/1.900m Start bis Ziel. So richtig überraschend war eigentlich nur die Quote der Fünfjährigen, die für die Farben von Dieter Abel läuft. Obwohl die Braune am Breeders-Crown-Wochenende mit ihrem Sieg in einer Entlastung eindrucksvoll bewiesen hatte, was in ihr steckt, wurde sie mit 127:10 am Toto geradezu sträflich unterschätzt.
Auch die von Pawel Ostrycharz gesteuerte Dogma TF rangierte mit 131:10 am Wettmarkt deutlich unter Wert, denn die Stute war im Rennprogramm an zweiter Stelle getippt. Die Prüfung war allerdings ziemlich schwer auszurechnen. Dogma TF übernahm nach einer halben Runde die Führung und gewann mit acht Längen Vorsprung.
Auch Howard T, Woodbrown Beauty und Centanary im Winners Circle
Seinem Stellenwert einmal mehr gerecht wurde Howard T, in dessen Sulky wie bei den vorherigen Erfolgen Heinz Wewering saß. Der Seriensieger ging auf der Tribünengeraden nach vorne und gewann mit unantastbarer Autorität. Kornelius Kluth führte Woodbrown Beauty auf die Ehrenrunde. Die Stute blieb auch beim zweiten Start ihrer Laufbahn ungeschlagen und steigerte sich auf 16,1/1.900m. Sie übernahm sofort an die Führung und verabschiedete sich nach unterwegs recht ruhigem Tempo auf der Schlusshalben überlegen vom Feld. Alexander Kelm punktete mit Centanary, nachdem er der Dreijährigen einen Traumverlauf verschafft hatte. Die Ganymede-Tochter war zu Beginn der Tribünengeraden kurz an der Spitze auszumachen, doch ihr Fahrer überließ dann einem Gegner das Kommando. Auf der Zielgeraden kam Centanary problemlos von der Innenkante weg.
Gesamtumsatz: 131.019,31 Euro – Bahnumsatz: 41.533,60 Euro – Außenumsatz: 89.485,71 Euro.
Unser Terminhinweis: Die nächste Mariendorfer Veranstaltung findet am Sonntag, dem 18. November statt. Beginn ist um 13.30 Uhr.
Der heimstarke Aufsteiger (jetzt: 14 von 18 Punkten zuhause) trotzte den Tasmanen am vergangenen Sonntag einen Punkt ab. Die Neuköllner waren zwar unmittelbar vor der Pause durch Robrecht in Führung gegangen,vergaben aber kurz nach dem Wechsel die Chance zur möglichen Vorentscheidung - Thiele traf mit seinem Handelfmeter nur den Pfosten. Als Glücksgriff bei Türkiyemspor erwies sich dann die Einwechslung von Ensar Bayir, der mit seiner ersten Aktion den Ausgleich (69.) herstellen konnte.
G. Aydin
T. Jauer
Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit den Trainern Gökhan Aydin (Türkiyem, vertrat den abwesenden Wolfgang Sandhowe) und Tim Jauer (Tasmania).
Noch im Juni stand das Projekt Leistungssport beim B-Bundesligisten auf der Kippe - bereits im Mai hatte der damalige Trainer Sören Mackeben (ehem. Nationalspieler) in einem offenen Brief auf die Probleme für kleinere Vereine hingewiesen, unter den bestehenden Umständen ambitioniert arbeiten zu können. Schließlich brachte der Vorstoß aber doch noch einen Stein ins Rollen - der SC Wedding ist auch in dieser Spielzeit wieder in der Bundesliga Pro B vertreten. Die ersten beiden Spiele absolvierte man mit einer Niederlage und einem Sieg.
S. Marschalek
Der bisherige Co-Trainer und neue SCW-Coach Sven Marschalek stand Berlinsport Aktuell nach dem 13:5-Sieg gegen den SV Weiden für ein Interview zur Verfügung. Im Kombibad Seestraße ging es dabei nicht nur um die sportliche Situation der Weddinger, sondern auch um den Gesamtzusammenhang im deutschen Wasserball.
Seit fünf Spielen wartet TuS Makkabi nun auf einen Dreier, mit dem 2:2 beim SV Tasmania am Sonntag konnten die Charlottenburger aber gut leben. Schließlich hatte man nicht nur seit dem Wiederaufstieg 2016 jeweils (zumeist knapp) den Kürzeren gegen die Neuköllner gezogen - am Sonntag gelang dann obendrein noch der erste Punktgewinn trotz eines frühen 2:0-Rückstands.
F. Diekmann
Trainer Frank Diekmann stand Berlinsport Akltuell nach der Partie im Werner-Seelenbinder-Sportpark für ein gewohnt ausführliches Interview zur Verfügung.