Nach Abschluss der Hinserie in der Staffel 1 belegt Hilalspor mit 30 Punkten den 4. Platz. Die mit ambitionierten Zielen in die Saison gegangenen Kreuzberger hatten Mitte der Hinrunde in ihrer starken Landesliga-Gruppe Probleme, am 8. Spieltag musste Trainer Umut-Ugur Binici nach zwei Niederlagen in Folge seinen Platz räumen. Im folgenden Spiel gab es dann eine Wertung nach Abbruch gegen Hilalspor, im Anschluss fand man aber mit fünf Siegen wieder in die Spur. Ausgerechnet gegen Tabellenführer SC Gatow jedoch gab es eine Heimniederlage, sodass die Mannschaft von Isvan Demir aktuell sechs Zähler hinter Platz 1, aber auch nur einen hinter Platz 2 (Novi Pazar) liegt.
I. Demir
Der Trainer von Hilalspor stand Berlinsport Aktuell am Rande des Landesliga-Hallenturniers vor Weihnachten für ein Gespräch zur Verfügung.
Mit dem 11:3-Auswärtssieg beim bereits als Absteiger feststehenden Berliner SC haben die Zehlendorfer Wespen am letzten Spieltag der Hallenbundesliga Staffel Ost Konkurrent TC Blau-Weiss noch den 2. Platz und damit das Viertelfinalticket zur Deutschen Meisterschaft weggeschnappt. Die Zehlendorfer mussten dabei auf die Schützenhilfe des Staffelsiegers Berliner Hockey Club hoffen, der Blau-Weiss dann zur gleichen Zeit mit 5:2 besiegte.
M. Delvenakiotis
F. Fischer
Nach dem Spiel in der Wilmersdorfer Werner-Ruhemann-Halle sprach Berlinsport Aktuell mit den Trainern Mario Delvenakiotis (BSC) und Felix Fischer (Wespen).
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p.s.: Auch bei den Damen folgten die Wespen dem BHC ins Viertelfinale - den Konkurrenten ATV Leipzig konnten die Zehlendorferinnen durch einen 6:5-Erfolg im direkten Duell in der Messestadt auf Distanz halten.
Damen-Hockey: Wespen besiegen TuSLi und bestreiten morgen in Leipzig "Endspiel um Platz 2" - Herren-Hockey: Blau-Weiss schlägt Wespen, muss morgen im Fernduell bei Staffelsieger BHC aber nochmal punkten - Damen-Volleyball: Rotation wacker, aber chancenlos - Wasserball: Neuköllner Herren verlieren deutlich gegen Meister Waspo Hannover
Herkulesaufgabe I: Die SG Neukölln (weiße Kappen) musste erwartungsgemäß gegen den Deutschen Meister einige Tore hinnehmen
Showdown im Hallenhockey am Sonntag
Bei den Hockey-Damen feierte der Berliner Hockey Club (27 Punkte) im neunten Spiel den neunten Sieg - gegen Schlusslicht Mariendorf gab es einen standesgemäßen 12:3-Erfolg. Dass der Spitzenreiter Platz 1 sicher und damit im Viertelfinale Heimrecht hat, stand allerdings schon länger fest. Dagegen ist der TuS Lichterfelde (10 P.) vor dem letzten Spieltag am morgigen Sonntag aus dem Rennen um den zweiten Playoff-Platz. Die TuSLi-Damen unterlagen bei den Zehlendorfer Wespen (15 P.) am Ende knapp mit 2:3 - die Zehlendorferinnen überflügelten in der Tabelle damit ihrerseits den ATV Leipzig (13 P.), der allerdings morgen im direkten Duell in der Messestadt den zweiten Platz zurückerobern kann.
Das erwartet spannende Finish findet auch bei den Hockey-Herren statt. Der BHC (23 P.) machte hier am vorletzten Spieltag mit einem klaren 20:4-Heimsieg gegen den Osternienburger HC Platz 1 in der Staffel Ost inklusive Heimrecht im Viertelfinale klar. Allerdings stehen die Rot-Blauen am Sonntag bei der Entscheidung um den zweiten Playoffteilnehmer nochmal im Mittelpunkt des Interesses. Da tritt der BHC zuhause gegen den aktuellen Zweiten, den TC Blau-Weiss (18 P.), an. Der schob sich zwar durch einen 6:2-Sieg gegen die Herren der Zehlendorfer Wespen (16 P.) wieder auf Platz 2 vor, braucht aber im Derby nochmal mindestens einen Punkt, um das Viertelfinalticket sicher zu haben. Die Wespen treten nämlich zeitgleich beim bereits als Absteiger feststehenden Berliner SC an und dürften somit ihre drei Punkte einigermaßen sicher in der Tasche haben.
Zweimal keine Chance
Herkulesaufgabe II: Zwar gaben die Damen der SG Rotation (rote Trikots) keinen Ball verloren, am Ende war der Tabellenführer aber doch eine Nummer zu groß
Schwierige Aufgaben hatten am Samstag die Volleyballerinnen der SG Rotation Prenzlauer Berg und die Wasserballer der SG Neukölln zu bewältigen. Rotation traf im ersten Spiel des neuen Jahres auf Spitzenreiter SV Borken, der zuvor sämtliche Spiele in der 2. Liga Nord für sich entscheiden konnte. Die 0:3-Niederlage (19:25, 12:25, 22:25) überraschte so nicht unbedingt, vor allem im ersten und dritten Satz konnten die rot-schwarzen Volleyballdamen dem Favoriten immerhin phasenweise ordentlich Paroli bieten. Wichtiger werden aber die kommenden beiden Auswärtsaufgaben bei VCO Schwerin und dem BBSC in Köpenick.
In der Wasserball-Bundesliga bekam es die SG Neukölln mit dem Deutschen Meister und aktuellen Spitzenreiter Waspo 98 Hannover zu tun. Die Partie wurde dann auch die erwartet klare Angelegenheit für die haushoch favorisierten Gäste, die am Ende mit 20:4 (7:2, 4:1, 5:0, 4:1) die Oberhand behielten. Auch für die Neuköllner (aktuell zwei Punkte, 7. Platz) steht nächste Woche allerdings das wichtigere Spiel an: gegen den SSV Esslingen will das Team von Trainer Thomas Schertwitis im neunten Saisonspiel dann endlich den ersten Sieg feiern, um sich vom Tabellenende abzusetzen und noch so weit wie möglich in der Tabelle zu klettern.
Zweiter Sieg für deutsches Nationalteam bei Handball-WM
Am frühen Abend konnte dann die deutsche Handball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft ihren zweiten Sieg in der Gruppe A in der Arena am Ostbahnhof feiern. Gegen die Auswahl Brasiliens gab es einen deutlichen 34:21-Erfolg. Am Nachmittag bereits hatte Russland an selber Stelle gegen Korea mit 34:27 gewonnen, im Abendspiel setzte sich Frankreich klar mit 32:21 gegen Serbien durch.
Trotz guter Rückrunde 2017/18 reichte es für die Neuköllner nicht mehr zum Klassenerhalt in der Berlin-Liga. Mit neuem Coach - Michael Polomka löste den in den Trainerstab des Neu-Oberligisten Blau-Weiß 90 wechselnden Benjamin Kandler ab - und einigen neuen Gesichtern im Kader ging es in die Spielzeit der Landesliga Staffel 1. Doch es wollte nicht recht laufen bei dem Verein aus Britz-Süd: nach dem 1:4 gegen Gatow am 12. Spieltag lagen die Schwarz-Weißen nicht nur weiterhin auf einem Abstiegsplatz, sondern stellten mit 43 Gegentreffern auch die schwächste Defensive. Trainer Polomka musste schon wieder gehen - doch unter Nachfolger Frank Schröder, der von den 2. Herren kam, lief es dann erstaunlich gut: sieben Punkte aus drei Partien ließen die Neuköllner die Abstiegsränge noch vor der Winterpause verlassen.
F. Schröder
Frank Schröder sprach am Rande des Hallenturniers kurz vor Weihnachten mit Berlinsport Aktuell über das schwierige erste Halbjahr, wo er die Hebel angesetzt hat und was in der Rückserie noch möglich ist.
LETZTE BEIDE SPIELTAGE DER STAFFEL OST AM SAMSTAG UND SONNTAG
Damen: BHC bereits durch - Leipzig, Wespen und TuSLi streiten um zweites Viertelfinalticket – Herren: BHC will Playoff-Heimrecht - Verfolger Wespen und Blau-Weiss im direkten Duell (Sa.)
Letzte Saison behielten die Herren von Blau-Weiss (weiße Trikots) zuhause gegen die Wespen knapp die Oberhand
Die Gruppenphase in der Hallenhockey-Bundesliga geht in ihr letztes Wochenende - im Kampf um die ersten beiden Plätze der Staffel Ost, die zur Teilnahme am Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft berechtigen, sind dabei noch nicht alle Entscheidungen gefallen. Schließlich geht es bei den Herren auch noch um das Heimrecht, das nur der jeweilige Staffel-Erste in der Runde der letzten Acht genießt.
Der Berliner Hockey Club ist in diesem Jahr dabei einmal mehr das Maß der Dinge in der Hauptstadt - sowohl bei den Damen wie bei den Herren haben die Teams des BHC bereits die Fahrkarte für das Viertelfinale vorzeitig lösen können.
Damen: Drei streiten um Platz 2
Bei den Damen war der BHC sogar eine Klasse für sich: aus den bislang acht Partien holten sie die volle Punktzahl. Damit stehen die Blau-Roten vor den letzten beiden Spielen bereits als Erste ihrer Staffel fest und dürfen sich auf das Heimrecht im Viertelfinale freuen.
Dahinter können sich allerdings noch drei Teams Hoffnungen auf Platz 2 und den damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale machen. Der aktuelle Zweite, der ATV Leipzig (13 Punkte), hat dabei als einziger der drei Konkurrenten nur noch ein Spiel zum Punkten. Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen die Zehlendorfer Wespen (12 Punkte) dürften die Messestädterinnen dabei also ihrem Gegner tags zuvor noch die Daumen drücken – wenn diese zuhause gegen TuS Lichterfelde (10 Punkte) antreten. Im Falle eines Sieges der Wespen hätte Leipzig dann im direkten Vergleich die Möglichkeit, mit einem Dreier die Playoffs klar zu machen. Sollte TuSLi das Derby am Samstag aber für sich entscheiden, könnten sie tags darauf beim Tabellenletzten Mariendorfer HC mit einem weiteren Sieg das Viertelfinale aus eigener Kraft erreichen.
Herren: BHC als Zünglein an der Waage?
Playoffs in der Tasche, Platz 1 vor Augen: die Hockey-Herren des BHC
Auch bei den Männern führt der BHC (20 Punkte) die Tabelle der Staffel Ost an. Zwar kam man am Mittwochabend bei den Zehlendorfer Wespen nicht über ein 3:3 hinaus, der Punkt reichte aber zumindest aus, um die Playoffteilnahme vorzeitig zu sichern. Das Team von Trainer Rein van Eijk kann nun mit einem Heimsieg am Sonnabend gegen den Osternienburger HC auch noch seinen ersten Platz bereits vor der letzten Runde sichern.
Um das zweite Ticket für das Viertelfinale streiten hier noch die Zehlendorfer Wespen (16 Punkte) und der TC Blau-Weiss (15 Punkte), die am vorletzten Spieltag im direkten Duell in Charlottenburg aufeinander treffen. Dabei haben sich die Wespen mit dem Punktgewinn gegen den BHC vor dem wichtigen Spiel am Sonnabend in der Tabelle an Blau-Weiss vorbeigeschoben - denn der TC patzte gleichzeitig beim 3:4 gegen TuSLi. Dabei hat das Derby nur entscheidenden Charakter, wenn die Wespen bei Blau-Weiss gewinnen. Ansonsten wird die endgültige Vergabe des zweiten Playoffplatzes erst nach den Sonntagsspielen feststehen.
Die bieten dabei nochmal eine delikate Konstellation: der vermutlich zu diesem Zeitpunkt bereits als Sieger der Staffel Ost feststehende BHC empfängt nämlich Blau-Weiss, während die Wespen zeitgleich als haushohe Favoriten beim Tabellenletzten Berliner SC antreten.
Wie geht's weiter? Spieler und Trainerteam von Viktoria 89 beim Regio-Cup am Sonntag
Der FC Viktoria 89 belegt nach Abschluss des ersten Halbjahrs Platz 6 mit 31 Punkten in der Regionalliga Nordost. Die sportliche Bilanz wurde allerdings überlagert durch den Ein- bzw. Ausstieg eines Investors aus China, der den Verein Mitte Dezember zwang, Insolvenz anzumelden.
R. Teichmann
Sportdirektor Rocco Teichmann stand Berlinsport Aktuell am Rande des Regio-Cups (6. Januar) für ein Interview zur Verfügung - darin ging es um den bisherigen Saisonverlauf, aber auch die finanzielle Problematik bei den Himmelblauen.
Der VfB Hermsdorf war mal so etwas wie der "Dino" der Berlin-Liga - nach dem Abstieg 2016 spielen die Rot-Weißen in der Landesliga aber nur eine mittelmäßige Rolle. Auch in dieser Saison ist man nach der Hinrunde mit Platz 12 und 16 Punkten nicht wirklich zufrieden - dem gegenüber stehen zwei deutliche Siege im Pokal gegen die Berlinligisten Türkspor und BSC (im Achtelfinale war dann gegen BW 90 Endstation).
S. Sievert
Trainer Sascha Sievert, der die 1. Herren des VfB gemeinsam mit Uwe Grossmann coacht, stand Berlinsport Aktuell am Rande der Vorrunde des Hallenturniers für eine Einschätzung zur Verfügung.
Als Aufsteiger in die Landesliga 2018/19 ist man beim Friedenauer TSC mit der Zwischenbilanz von 14 Punkten und Platz 11 in der Staffel 2 durchaus zufrieden - der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt dabei aktuell nur zwei Zähler.
D. Linke
Trainer Dennis Linke will sich in der Rückrunde aber dennoch weiter nach vorne orientieren, wie er Berlinsport Aktuell am Rande der Vorrunde des Landesliga-Hallenturniers vor Weihnachten verriet.
Zur Halbzeit der Saison 2018/19 liegen die Sportfreunde Johannisthal in Staffel 1 der Landesliga auf Platz 7. Nach dem Geschmack von Mario Langner hätten es rückblickend aber durchaus mehr Punkte sein können.
M. Langner
Der Trainer der Treptower, der 2013/14 für diese noch selbst in der Berlin-Liga die Stiefel schnürte, sprach im Interview mit Berlinsport Aktuell über die bisherige Saison und die Perspektiven für eine Rückkehr in die höchste Hauptstadtspielklasse.
Einen Tag vor Heiligabend trafen die beiden topplatzierten Teams der Hallenhockey-Bundesliga (Staffel Ost) aufeinander: der TC Blau-Weiss empfing den Berliner Hockey Club in der Charlottenburger Sporthalle an der Sömmeringstraße. Beide Vereine sind auch die einzigen Feldhockey-Erstligisten dieser 6er-Gruppe, ansonsten enden dann aber auch bereits die Gemeinsamkeiten. Während Blau-Weiss gerade erst aufgestiegen ist und nach Abschluss der Hinserie Tabellenvorletzter, stellt der BHC seit geraumer Zeit quasi das Flaggschiff des Berliner Hockeys dar und rangiert auf dem 7. Platz.
Diese Unterschiede drückten sich am Ende dann auch auf dem Parkett in der klaren 2:9-Niederlage des Außenseiters aus. Zur Pause hatte es allerdings nach kämpferischer Partie nur 0:1 gestanden, nach dem Wechsel gelang Blau-Weiss sogar der Ausgleich. Dann aber zog der BHC nochmal an und ging schnell mit 4:1 in Führung - die Gastgeber versuchten u. a. mit Hereinnahme eines sechsten Feldspielers nochmal alles, allerdings unterliefen ihnen nun zu viele Fehler. So kam der BHC zu einem letztlich ungefährdeten Sieg.
P. Dösch
R. van Eijk
Beide Clubs bleiben dabei aussichtsreich im Rennen um die mögliche Qualifikation für das Hallen-Viertelfinale, in dem die beiden Erstplatzierten auf die Top 2 der Süd-Staffel treffen und um den Einzug ins Final Four Ende Februar in Mülheim /Ruhr streiten. Berlinsport Aktuell sprach nach dem Derby mit Kapitän Paul Dösch (Blau-Weiss) und Trainer Rein van Eijk (BHC) über die Partie, die Hallen- und die Feldrunde 2018/19.