NEUER VSG-TRAINER PARLATAN IM GESPRÄCH VOM SAMSTAG
Mit 47 Punkten hat die VSG Altglienicke die Saison 2024/25 auf Rang 9 der Regionalliga Nordost abgeschlossen. Ersan Parlatan wird nun als neuer Coach die Geschicke leiten, der 47-Jährige trainierte von 2008 bis 2019 diverse Teams im Berlin-Brandenburger Raum als Chef- bzw. Co-Trainer. Danach war er bis 2021 als Assistent bei Göztepe FK und Konyaspor tätig, ehe er nach Deutschland zurückkehrte. Seither stehen TSV Steinbach Haiger, der 1. FC Nürnberg, Kickers Offenach oder der Wuppertaler SV in seinem Lebenslauf – aber auch drei weitere kurze Stationen in der Türkei.
Zu- und Abgänge:
Zu: David Billand (18, Mittelfeld - VSG U19), Jonas Hartl (20, Mittelfeld - Hertha 03), Leonit Ibrahimi (20, Abwehr - 1. FC Düren), Noah Kardam (20, Abwehr), Biyan Kizildemir (21, Mittelfeld), Dominik Schickersinsky (21, Angriff - alle Hertha II), David Kebé (22, Abwehr - Kickers Emden), Luis Klatte (25, Tor - HSV II), Malik Liao (18, Tor - BFC U19), Nico Lübke (23, Abwehr - SF Lotte), Tim Rieder (31, Mittelfeld - PAS Giannina/GRE), Anthony Roczen (25, Angriff - Hallescher FC), Sidney Sylla (28, Mittelfeld – Viktoria).
Ab: Beyazit (unbekannt), Bulang (FSV Luckenwalde), Gunte (BFC Dynamo), Mayer (FV Illertissen), und Sanogo (1. FC Magdeburg II)
Berlinsport Aktuell sprach am Samstag mit Ersan Parlatan über den ersten Test gegen Tasmania (5:1), den Umbruch im Kader und die gemeinsamen Ziele mit der VSG.
ERSAN PARLATAN (VSG ALTGLIENICKE)

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Beitrag+Fotos: BspA/Nickelé
Im Hinspiel der Relegation zur Berlin-Liga setzte sich der SSC Südwest gegen den BFC Meteor 06 gestern Abend vor etwa 700 Zahlenden auf der eigenen Anlage mit 1:0 (0:0) durch. Den Treffer des Abends erzielte Cernescu in der 56. Minute, als er einen Schuss an die Latte im Nachsetzen im Tor unterbrachte. Das Rückspiel im Aufstiegsduell der Landesliga-Zweiten findet am Sonntag (14 Uhr) bei Meteor auf dem Sportplatz Ungarnstraße statt.
Zweimal "Erster" in Regionalliga Nordost und Berlin-Pokal – so lautet die Saisonbilanz der Frauen von Viktoria Berlin, die sich kommende Saison auf die 2. Liga und den DFB-Pokal freuen dürfen. Auffällig: im Finale standen u.a. mit Nina Ehegötz, Henrike Sahlmann, Katharina Krist, Louise Trapp oder Martha Schrey einige Stammspielerinnen nicht im Kader und saßen Anouk Dekker sowie Vanessa Lux angeschlagen auf der Bank.
Zweimal "Zweiter" in Berlin-Liga bzw. -Pokal – so lautet die Saisonbilanz der Frauen von Borussia Pankow 1960, auf die man als jeweiliger Außenseiter sehr stolz sein kann. In der Liga musste man sich dem Favoriten aus Hohen Neuendorf letztlich nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses geschlagen geben, im Pokal war das erstmalige Erreichen des Endspiels sowie die Qualifikation für den DFB-Pokal schon ein gewaltiges Highlight.
Der Frohnauer SC ist nach dem 0:5 am Sonntag auf dem heimischen Poloplatz gegen Empor auf Rang 10 der Berlin-Liga abgerutscht (43 Punkte, 70:67 Tore). Trotz einer bislang gut funktionierenden Offensive war man dabei leer ausgegangen und der Gegner nutzte die angebotenen Räume eiskalt – über Pfingsten haben die Frohnauer nun spielfrei, ehe sie nochmal zwei Spiele bestreiten müssen (s. Restprogramm)
Fußballfans haben beim SV Empor diese Saison einiges geboten bekommen – denn in den bislang 32 Partien des Berlin-Ligisten aus dem Prenzlauer Berg fielen insgesamt 154 Tore (4,8 pro Partie). Beim 5:0-Sieg in Frohnau blieb man dabei voll im Schnitt und optimalerweise ohne Gegentor – Viererpacker Quentin Albrecht stockte sein Konto obendrein auf 26 Treffer (Quelle: FuWo - weiteres Tor: Möller) auf und nimmt damit klar Kurs auf die Torjägerkrone. Doch an den aktuell 93 erfolgreichen Abschlüssen (Liga-Höchstwert) haben eben auch viele andere Spieler ihren Anteil.
Das 1:1 im Kreuzberger Derby bei Türkiyemspor hat Al-Dersimspor zwar einen Punkt eingebracht, aber nach dem Sieg von Empor II ist der Vorsprung auf drei Zähler zu den Abstiegsrängen geschmolzen. So bleibt die Saison für den Klub vom Anhalter Bahnhof auch nach dem Abgang von Trainer Michael Karakaya im Dezember unter Nachfolger Faruk Namdar schwierig.
Durch das 1:1 im Kreuzberger Derby gegen Al-Dersimspor verpasste Türkiyemspor vorerst den frühzeitigen Klassenerhalt – bei fünf Punkten Vorsprung zum ersten Abstiegsplatz drei Spiele vor Saisonende stehen die Chancen jedoch nicht schlecht. Allerdings war der Klassenerhalt auch nicht unbedingt das Ziel rund um das Katzbachstadion – so wurde auch vorzeitig die Trennung nach dem zweiten Jahr des Trainergespanns dort bekannt gegeben.
Im Endspiel um den Berlin-Pokal hat Regionalligist BFC Dynamo vor 8.400 zahlenden im ausverkauften Mommsenstadion gegen BSV Eintracht Mahlsdorf (Oberliga) mit 2:0 die Oberhand behalten. Crosthwaite (21.) hatte die Hohenschönhauser vor der Pause in Führung gebracht, die Gelb-Rote Karte für Kanther (63.) machte die Aufgabe für den Außenseiter dann nicht einfacher. Schließlich sorgte Lankford (78.) mit dem 2:0 für die Vorentscheidung zugunsten des BFC, der sich nach Abpfiff von seinen Fans feiern ließ. Für Eintracht Mahlsdorf blieb später zumindest noch der Trost, dass Ligakonkurrent Preussen in Rathenow nur zu einem 1:1 kam und so im direkten Duell um den Aufstieg am 31. Mai nun gewinnen muss (das Resultat stand zum Zeitpunkt der PK noch nicht fest).
Berlinsport Aktuell war bei der anschließenden Pressekonferenz mit BFV-Präsident Bernd Schultz (Foto 2.v.l.) sowie den Trainern Karsten Heine (Mahlsdorf, l.) und Dennis Kutrieb (BFC, r.) und hat einen Zusammenschnitt in zwei Blöcken erstellt.
Am Samstag treffen im Endspiel um den Berlin-Pokal der BSV Eintracht Mahlsdorf (Oberliga) und der BFC Dynamo (Regionalliga) aufeinander. Zwei Tage vorher fand im BFV-Hauptquartier die Pressekonferenz zu der Veranstaltung mit den Trainern Karsten Heine (Foto l., Mahlsdorf) und Dennis Kutrieb (BFC) statt.