Autoren-Archive: Hagen Nickele


Tabellenführer SV Sparta hat am Nachmittag durch einen 2:0-Erfolg bei Hilalspor Platz 1 der Berlin-Liga verteidigt. Matchwinner für die Lichtenberger war der zweifache (Kopfball-)Torschütze Serkan Tokgöz, der in der 32. und 89. Minute traf. Die Gastgeber hatten dabei vor allem in der zweiten Halbzeit durchaus auch ihre Chancen, ließen diese allerdings ungenutzt.


Die Einschätzungen der beiden Trainer z. B. zu den Winterzugängen hören Sie in den kommenden Tagen an dieser Stelle



Berlinsport Aktuell sprach nach dem Abpfiff mit den Trainern Dragan Kostic (Sparta, l.) und Ekrem Asma (Hilalspor) über die Partie.

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Trainer Gerdts im Gespräch


Misslungener Rückrundenauftakt für Berlin United am vergangenen Sonntag: der Tabellenvierte musste bei Türkiyemspor eine verdiente 1:3-Niederlage hinnehmen. Die drei erstplatzierten Teams gewannen dagegen ihre Spiele, sodass der Rückstand zu Platz 3 schon auf vier Punkte angewachsen ist. Schon am Samstag besteht allerdings Chance zur Wiedergutmachung – dann empfängt United am Spandauer Damm SD Croatia. Einen Tag später müssen dann die Topteams der Berlin-Liga – der SV Sparta, Stern 1900 und Mahlsdorf – jeweils auswärts ihre Ambitionen im Titelrennen untermauern.


          Fabian Gerdts (Berlin United)

Wir haben es – außer in der letzten 15 Minuten, da hatten wir einige, gute Angriffe – heute nicht geschafft, uns durchzusetzen im letzten Drittel


Berlinsport Aktuell sprach am Sonntag im Anschluss mit Trainer Fabian Gerdts über die Partie, (mangelnde) Durchschlagskraft – und schwierige Bedingungen durch Wind und Platz.

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Trainer Glasenapp im Gespräch


Im Achtelfinale gelang dem FC Stern Marienfelde noch der große Coup, als man den Oberligisten Tennis Borussia mit 3:1 aus dem Berlin-Pokal warf. Eine Runde weiter gegen einen noch eine Spielklasse höher beheimateten Widersacher, die VSG Altglienicke, blieb die Sensation am Mittwochabend jedoch aus. Das Anschlusstor zum 1:2 kurz vor Abpfiff (Torschütze: Dort) kam letztlich zu spät für den Landesligisten, um zumindest noch eine Verlängerung zu erzwingen.


Markus Glasenapp (Stern Marienfelde)

Mit dem Tor in der 90. Minute ist es der Schlusspunkt einer schönen Reise in dieser Saison im Pokalwettbewerb


Berlinsport Aktuell sprach mit Trainer Markus Glasenapp anschließend über die Partie – warf aber auch einen Blick auf das Aufstiegsrennen in der Staffel 1.

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Beitrag: BspA/Hasso+Hagen Nickelé
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Dreimal Nimczyk, zweimal Haller und Pögel

Mighty Hanover stürmt zu seinem 30. Sieg

Mariendorf, 9. Februar

Michael Nimczyk bei einem seiner drei Streiche – hier mit Zarch Wise As (Foto:©Marius Schwarz)

Obwohl das Orkantief „Sabine“ die Hauptstadt weitestgehend verschonte, pfiff am Sonntag eine kräftige Brise über die Derby-Piste. Und auch in sportlicher Hinsicht gab es einige Turbulenzen. Mächtigen Wirbel machte vor allem ein Pferd, das momentan von Sieg zu Sieg eilt. Nämlich der von Michael Nimczyk gesteuerte Zarch Wise As. Der von Henk Grift für die Farben von Leendert Gerrits trainierte Wallach lieferte eine grandiose Vorstellung ab.

Sieg-Triple für den Goldhelm

Sein Fahrer fackelte nicht lange und beorderte den in Italien gezüchteten Traber im ersten Bogen an Kjeld von Haithabu (ThorstenTietz) vorbei an die Spitze. Der fortan im Windschatten lauernde Konkurrent sah zwar durchaus gefährlich aus und versuchte eingangs der Zielgeraden noch einen Angriff. Aber Zarch Wise beschleunigte auf den letzten vierhundert Metern problemlos auf eine 12,5-Durchgangszeit, die den Gesamtschnitt für die 1.900-Meter-Strecke letztendlich auf 1:14,3 min. manifestierte – die mit Abstand schnellste Leistung der gesamten Veranstaltung.

Der zweite Tageserfolg für den Goldhelm Michael Nimczyk fiel ebenfalls sehr souverän aus. Mit Jenna Transs R schlug der Champion die nahezu identische Taktik ein, denn die Vierjährige stürmte ebenfalls in der ersten Kurve nach vorne und damit war bereits alles entschieden. Drei Längen trennten die Stute auf der Linie von Timoka Corner (Thorsten Tietz), die an der Innenkante alles passend vorgefunden hatte.

Der Deutsche Meister legte im Anschluss noch einen drauf: Treffer Nummer drei sprang für Michael Nimczyk mit Chance Classique heraus, die auf derSchlussrunde die Initiative ergriffen hatte und den schon weit enteilten Etna de Vandel (Jörgen Sjunnesson) nahezu problemlos wieder einfing. Eine überaus starke Vorstellung der kurz zuvor in den Besitz der Lehmann Hassefras Horses gewechselten Pferdelady!

Mighty Hanover kann's immer noch

Er ist und bleibt ein Siegertyp: Der 30. Volltreffer von Mighty Hanover beim 75. Start seiner Laufbahn ließ vor allem seine Besitzerin Kristina Dormann-Mejri so richtig strahlen. Und natürlich war auch der Trainer und Fahrer Thorsten Tietz hochzufrieden: „Dieses Pferd wurde schon oft abgeschrieben – doch Mighty Hanover lässt sich einfach nicht unterkriegen!“ In der Tat – in den vergangenen Wochen hat sich der ehemalige „Mariendorfer Traber des Jahres“ erneut zum Seriensieger gemausert und ließ sich die überaus verlockende Chance beim Kampf um den Winter-Pokal des VDT nicht nehmen.

Denn die Ausschreibung hatte dem neunjährigen Wallach eine ideale Ausgangslage beschert: Im Gegensatz zu den meisten seiner Konkurrenten konnte Mighty Hanover von der 2.000-Meter-Grundmarke aus ins Rennen gehen. In 1:15,0 min. nutzte Thorsten Tietz diesen Vorteil konsequent und ließ seinen Schützling von Beginn an richtig treten. In feiner Manier fertigte Mighty Hanover selbst einen Klasse-Gegner wie Tyrolean Dream (Rudolf Haller) Start bis Ziel ab.

Gläsers Geduld wird belohnt

Geradezu eiserne Nerven bewies Andreas Gläser bei seinem Erfolg mit Oxidizer. Denn in einem wirklich erstklassigen Teilnehmerfeld, das vor frischen Siegern nur so strotzte, wartete der Karlshorster Trainer mit seinem Vierbeiner-Crack, der sich nach gutem Start rasch die zweite Position hinter dem führenden Francesco (Jörgen Sjunnesson) gesichert hatte, eiskalt ab und setzte die Nerven seiner wettenden Fans einer Zerreißprobe aus. Es sah nämlich lange so aus, als würde der mit jedem Tag besser werdende Oxidizer nicht mehr freikommen – doch Mitte der Zielgeraden öffnete sich doch noch die entscheidende Lücke und der Fünfjährige stürmte in 15,5/1.900m zu einem in jeder Hinsicht vollauf überzeugenden Treffer, der Geschmack auf mehr macht.

Wewering ehrt Schwarma

Dem Geburtstagskind Heinz Wewering, der am 28. Januar das 70. Wiegenfest gefeiert hatte und seit Samstag der erste und einzige Platin-Helmträger Deutschlands ist, war natürlich ebenso wie den Champions der Saison 2019 ein Rennen gewidmet und der Jubilar nahm die Siegerehrung persönlich vor. Europas erfolgreichster Sulkyfahrer aller Zeiten übergab das Präsent an Tim Schwarma, der den bestens aufgelegten O’Conner für die Farben von Franz Klein zu einem souveränen Triumph geführt hatte. Der Wallach ging eine knappe Runde vor dem Ziel in die Offensive und gewann mit zwei Längen Vorsprung überaus leicht.

Haller zweimal vorne

Für das „Orlando Jet – Rennen“ hatte Rudolf Haller extra Fan-Reliquien mitgebracht,um sie dem Sieger zu übergeben. Am Ende stand der amtierende Bronzehelm dann aber selber im Winner-Circle, denn gegen seinen Schützling Lord Bo war kein Kraut gewachsen. Der Wallach übernahm noch auf der Startgeraden das Kommando und gab das Zepter in 15,5/1.900m nicht mehr aus der Hand. Rudolf Haller war hochzufrieden: „Lord Bo benötigt nach einer Trainingspause zwar immer ein paar Wochen, bis er auf Touren kommt. Aber jetzt ist der Wallach voll da und der Rechtskurs ist für ihn ohnehin optimal.“

Nur gute zwanzig Minuten danach punktete der bayerische Spitzenprofi dann mit Gustavo de Joma. Der in der Schweiz gezüchtete Fuchswallach brauchte zwar etwas länger – nämlich bis zum trotto.de-Bogen – um die Spitze zu bekommen, geriet aber im Anschluss nicht mehr in Bedrängnis.

Pögel weiter erfolgreich

Im Amateurlager unterstrich André Pögel, dass er auch in dieser Saison das Maß aller Dinge bleiben will. Mit Unicorn Diamant, die auf der ersten Runde ein recht strapaziöses Pensum vorfand, bevor sie an die Innenkante schlüpfen konnte, musste der gelernte Hufschmied allerdings einiges tun, um sich in 15,9/1.900m gegen den schlussstarken Lodrino (Günter Schiefelbein) zu behaupten. „Die Stute hat wirklich toll gekämpft“, war der Deutsche Meister im Anschluss hochzufrieden.

Das Gleiche galt für Pögels zweite Siegerin Stand up. Die Stute ging sofort nach vorne und führte zeitweise mit deutlichem Vorsprung. Als Flying Marceaux (Sarah Kube) im Finish Meter um Meter herankam, bewies die Dunkelbraune ebenfalls ihr Kämpferherz und gab den Erfolg nicht mehr aus der Hand.

Dominik hat die Nase vorn

Neben dem bereits erwähnten imposanten Auftritt von Chance Classique rundete ein weiteres qualitativ hochwertiges Trotteur-Francais-Rennen die Mariendorfer Veranstaltung ab. Diese Prüfung ging an Anne Lehmann und Dominik, die auf der letzten Gegenseite aus der vierten Position außen heraus mächtig Gas gaben. Am Ende wurde es aber dennoch gewaltig spannend. Denn der an der Innenkante geschonte Flush Javanais (Michael Nimczyk) wurde auf den letzten zweihundert Metern brandgefährlich und unterlag nur mit einer Nüsternbreite.

Gesamtumsatz: 128.725,70 Euro – Bahnumsatz: 40.328,70 Euro – Außenumsatz: 88.397,00 Euro.

Unser Terminhinweis: Die nächste Mariendorfer Veranstaltung findet am Sonntag, dem 23. Februar statt. Beginn ist um 11.00 Uhr.

Quelle: Berliner Trabrenn-Verein (BTV)

Trainer Namdar im Gespräch


Gelungener Rückrundenauftakt für Türkiyemspor in der höchsten Hauptstadtspielklasse: der (bisherige) Tabellenvorletzte besiegte Berlin United am Sonntag verdient mit 3:1 (1:0). Die Tore für die Kreuzberger erzielten Razeek (2) und Sanyang – damit rückte man im Klassement einen Platz vor und ist nun nur noch einen Punkt hinter den Nichtabstiegsrängen.


          Faruk Namdar (Türkiyemspor)

Die Transfers sind eingeschlagen – das sind die Fußballer, die wir wirklich gebraucht haben*


Berlinsport Aktuell sprach mit Trainer Faruk Namdar (seit November im Amt) über die Partie, die Neuzugänge – und einen Spieler, der ihm erst in der Wintervorbereitung seine Qualitäten beweisen konnte.

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*neu bei Türkiyemspor: Yusuf Cebeci, Ricky Djan-Okai, Fatih Kücük und Necmi Ulucay

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Trainer Schlotterbeck im Gespräch

Nach dem achten Spiel in der Bundesliga Pro A (mit 8 Teams) liegen die Wasserball-Männer der SG Neukölln auf dem letzten Platz der Tabelle. Am Wochenende setzte es dabei zwei Heimniederlagen: in der Schöneberger Schwimmhalle musste man dabei schon am Sonnabend nach dem 8:10 den SV Ludwigsburg vorbeiziehen lassen, tags darauf gingen die Punkte dann an den Tabellenzweiten Waspo 98 Hannover (9:18). Mit noch sechs ausstehenden Partien haben die Neuköllner immerhin noch die meisten aller Bundesligisten vor der Brust – nur eine davon findet allerdings in heimischer Halle statt.


Andreas Schlotterbeck (SG Neukölln)

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir das Potenzial haben, unter die besten Sechs zu kommen – sprich: dann diesen Playoffplatz zu kriegen


Berlinsport Aktuell sprach nach dem Spiel am Sonntag mit Trainer Andreas Schlotterbeck über Kopfprobleme, seine ersten Monate im Amt – und wie es noch etwas mit den Playoffs werden könnte.

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Trainer Langner im Gespräch


Nach der Hinrunde der Landesliga Staffel 1 2019/20 liegen die Sportfreunde Johannisthal mit 31 Punkten auf dem 4. Platz. Zehn Siege, davon sieben auf des Gegners Platz, trugen dabei zur positiven Zwischenbilanz des "Kleeblatts" bei. Der Rückstand auf das Führungsduo 1. FC Wilmersdorf und Stern Marienfelde beträgt dabei sieben bzw. sechs Zähler.


Mario Langner (SF Johannisthal, Trainer)

Wir haben noch 10 Heimspiele – das kann durchaus ein Vorteil sein – und hoffen, dass wir oben dran bleiben können. Aber wenn es nicht so ist, geht die Welt auch nicht unter.


Berlinsport Aktuell sprach mit Trainer Mario Langner nach der Testspielniederlage gegen Eintracht Mahlsdorf am Samstag vor einer Woche über die Hinrunde, Auswärtsstärke und Heimvorteil – sowie Unentschieden, die mehr schmerzen als manche Niederlage.

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Nach den bis zum Schluss spannenden sechs Tagen im Velodrom stellten sich die drei Siegerteams der Presserunde: im Mittelpunkt des Interesses dabei Moreno de Pauw (3. v. r.). Der Belgier gewann in seinem letzten Rennen mit Partner Wim Stroetinga (NED) den Wettbewerb. Durchaus ein wenig Enttäuschung bei Marc Hester (DK, Platz 2 mit Oliver Wulff Frederiksen) und Theo Reinhardt (GER, dieses Mal drittplatziert mit dem Franzosen Morgan Kneisky) – doch auch der Vorjahressieger vergaß nicht, vor allem de Pauw zum letzten Sieg seiner Karriere zu gratulieren.

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Nach ihren Erfolgen im Sprintwettbewerb der Frauen bzw. Männer beim 109. Berliner Sechstagerennen sprachen Emma Hinze und Maximilian Levy über die Veranstaltung speziell auch vor dem Hintergrund, dass mit der Bahnrad-WM Ende Februar (wieder im Velodrom) und den Olympischen Spielen in Tokio die zwei Höhepunkte der Saison noch bevorstehen.

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Co-Trainer Birjukow im Gespräch


Zur Halbzeit der Berlin-Liga 2019/20 liegt der BSV Eintracht Mahlsdorf mit 38 Punkten auf dem 3. Platz. Dabei verhinderten zwei eher überraschende Niederlagen gegen Rudow (1:2) und die Füchse (0:1) zum Ende der Hinrunde eine noch bessere Platzierung. Erfreulich angesichts nicht weniger Personalprobleme jedoch, dass Torjäger Christoph Zorn wieder zu alter Stärke gefunden hat – nach der Seuchenspielzeit 2017/18 (nur sechs Einsätze wegen Verletzungen) und einer ordentlichen Vorsaison (24 Spiele, 14 Treffer) hatte ihm der eine oder andere die 16 Tore in diesem ersten Halbjahr vielleicht nicht zugetraut. In der Wintervorbereitung dann bislang Licht und Schatten bei der Eintracht: dem 4:1-Sieg gegen Altglienicke folgten vier Niederlagen, wobei v. a. deren Deutlichkeit gegen Fürstenwalde (0:4) und Lichtenberg 47 (1:7) schmerzte.


    Dmitrij Birjukow (Eintr. Mahlsdorf)

Nur so viel am Rande: Ich war eine halbe Stunde auf der Weihnachtsfeier, ich hatte einfach keine Lust und bin dann wieder nach Hause gegangen. So tief saß bei mir persönlich der Stachel – und ich gehe mal davon aus, bei der Mannschaft auch


Berlinsport Aktuell sprach mit Co-Trainer Dmitrij Birjukow nach dem Testspielsieg bei SF Johannisthal (8:1) am Samstag über die Hinrunde, die Vorbereitung – und was letztlich entscheidend im Meisterrennen werden wird.

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