Der SV Lichtenberg 47 hat im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Murat Tik ein 0:0 gegen Chemie Leipzig geholt. Damit blieb man in der Regionalliga Nordost 2022/23 zumindest erstmals seit neun Spielen wieder ohne Gegentor, aber auch weiter seit nun acht Partien ohne Sieg. Mit aktuell 16 Punkten aus 21 Spielen schweben die Lichtenberger auf dem 16. Platz in akuter Abstiegsgefahr.
Wie der Verein heute bekannt gab, übernimmt vorerst bis zum Saisonende Rudy Raab (u. a. SV Empor) den Posten des Cheftrainers
Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit dem sportlichen Leiter Benjamin Plötz (kl. Foto) über die Partie, die Entscheidung für den Trainerwechsel – und, ob ein neuer Coach verpflichtet werden soll.*
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*Das Gespräch fand am vergangenen Sonnabend (18.02.) statt
Beitrag+Foto: BspA/Hagen Nickelé

Am Abend gewannn der Berliner AK das Nachholspiel der Regionalliga Nordost gegen Viktoria Berlin in letzter Sekunde mit 2:1. Die Gäste waren dabei durch Neuzugang Laurenz Dehl in Führung gegangen (70.), Julian Klar konnte jedoch schnell egalisieren (76.). Den "Lucky Punch" für den BAK setzte dann Kwabe Schulz (90.+3) – damit konnten die Athleten nach fünf Spielen wieder gewinnen, während die Himmelblauen erstmals nach vier Partien leer ausgingen.
Nach dem Abstieg aus der Landesliga im Sommer 2022 hat der 1. FC Schöneberg einen beträchtlichen Umbruch im Kader vollzogen – mit Cihat Kaya kam dazu auch ein neuer Trainer für den langjährig am Vorarlberger Damm tätigen Ayhan Bilek. Nach dreizehn absolvierten Partien liegt man in der 2. Abteilung nach 13 Partien auf Platz 11 – der Abstand zu den Abstiegsplätzen bzw. Platz 3 ist dabei identisch.
Im ersten Teil der Spielzeit 2022/23 hat Berlin Türkspor in der Berlin-Liga 19 Punkte gesammelt (aus 15 Partien) und liegt auf dem 13. Platz. Am Montagabend absolvierten die Charlottenburger gegen den Berliner AK (0:3) einen weiteren guten Test für das zweite Halbjahr, das bereits am Sonntag mit dem Nachholspiel beim TSV Mariendorf beginnt.
Erst am Wochenende aus dem Trainingslager in der Türkei zurückgekehrt, hat sich der Berliner AK am heutigen Abend mit dem Testspiel bei Türkspor (Berlin-Liga) auf den Jahresauftakt bei Tennis Borussia am Freitag eingestimmt. Am Ende stand ein 3:0-Erfolg durch die Treffer von Amamoo (53.), Seaton (77.) und Rmieh (80.). Mit besonderer Spannung erwartet wird nun das Aufeinandertreffen der Athleten mit ihrem ehemaligen sportlichen Leiter Benjamin Borth (bis November beim BAK) sowie dem früheren Co-Trainer Christopher Brauer (bis Dezember beim BAK – jetzt TeBe-Chefcoach) im Nachholspiel bei den Lila-Weißen. Berlinsport Aktuell sprach auch dazu am Abend mit BAK-Trainer Benjamin Duda (kl. Foto).
Nach dem Abstieg aus der Berlin-Liga ist es bei Türkiyemspor zu einer personellen Zäsur gekommen – im Vorstand, im Kader, Funktionsteam und auch im Trainerstab. Der neue Trainer Ayhan Bilek verließ die Kreuzberger allerdings bald, sodass sein bisheriger Assistent Abdüssamed Demirel die Aufgabe an der Seitenlinie übernahm. Mit 22 Punkten aus 14 Partien und Platz 7 zur Winterpause steht man dabei solide da und hat den Schnitt auf ordentliche Weise verkraftet.
Berlinsport Aktuell sprach mit Trainer Abdüssamed Demirel (kl. Foto) nach dem Test am Sonntag (11 Uhr) gegen Bezirskligist 1. FC Schöneberg (7:1) über die Situation vor der Saison, Ansätze zum Neuaufbau – und Perspektiven.
Zur Winterpause liegt Tennis Borussia in der Tabelle der Regionalliga Nordost auf dem vorletzten Platz (7 Punkte aus 16 Partien) – aufgrund des Umbruchs vor der Saison kam die schwierige Lage allerdings nicht ganz überraschend. Zum Jahreswechsel hat sich die Vereinsführung dennoch entschlossen, den Trainer zu wechseln: das Gespann mit Abu und Momar Njie wurde seiner Aufgaben entbunden und mit Christopher Brauer ein neuer Coach eingestellt.
Der BFC Preussen erlebte als Aufsteiger einen schwierigen Start in die Berlin-Liga 2022/23 (nur 1 Punkt aus den ersten sechs Partien), hat sich inzwischen aber mit 19 Punkten auf Platz 12 etablieren können.
Nach dem Abstieg aus der 3. Liga im Sommer 2022 hat Viktoria Berlin einen Schnitt gemacht: der Kader wurde stark verändert und verjüngt sowie ein neuer Trainer für die Regionalliga Nordost bestimmt. Erst im November sollte sich dann der Knoten lösen (bis dahin nur zwei Ligasiege) mit vier Partien ohne Niederlage bei lediglich einem Gegentor – die letzten beiden Spiele fielen aus. So steht Viktoria vor Beginn des zweiten Halbjahrs auf Platz 14 mit 17 Punkten und ist auch noch im Berlin-Pokal vertreten.