Seit fünf Spielen wartet TuS Makkabi nun auf einen Dreier, mit dem 2:2 beim SV Tasmania am Sonntag konnten die Charlottenburger aber gut leben. Schließlich hatte man nicht nur seit dem Wiederaufstieg 2016 jeweils (zumeist knapp) den Kürzeren gegen die Neuköllner gezogen - am Sonntag gelang dann obendrein noch der erste Punktgewinn trotz eines frühen 2:0-Rückstands.
F. Diekmann
Trainer Frank Diekmann stand Berlinsport Akltuell nach der Partie im Werner-Seelenbinder-Sportpark für ein gewohnt ausführliches Interview zur Verfügung.
Noch nicht drin in der Saison: die Spieler des ECC Preussen und Trainer Uli Egen (hinten r.)
Beim Eishockey-Oberligisten ECC Preussen liegt nach dem 11. Saisonspiel schon Einiges im Argen. Dabei waren die Charlottenburger optimistisch in die Spielzeit gegangen: mit dem ehemaligen Nationalspieler Uli Egen konnte ein klangvoller Name für den Trainerposten gewonnen werden. Der inzwischen 62-Jährige spielte dazu von 1985 bis 1987 für den BSC Preussen und bringt somit neben Kompetenz und Ausstrahlung noch echten Stallgeruch mit. Ein erster Dämpfer für die Euphorie war da der kurzfristige Ausfall des ersten Heimspiels gegen Essen: durch ein Leck im Dach der Eissporthalle Charlottenburg war Regenwasser eingedrungen und hatte die Spielfläche in Mitleidenschaft gezogen. Die Partie fiel ins Wasser und Aktive sowie Fans mussten unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren. Zu allem Überfluss wertete der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) das Spiel auch noch gegen die Preussen.
T. Leonhardt
Dazu vermeldete der Verein Anfang Oktober die Abgänge von vier Spielern: Philip Reuter, Lucas Topfstedt (berufliche Gründe), Marc Dunlop (zurück nach Kanada) und Marvin Tepper (Pause) standen nicht mehr zur Verfügung. Mit Hannes Ulitschka (Erfurt) und Eddy Rinke-Leitans (ehem. DEL-Profi) konnten zumindest zwei Spieler als Ersatz geholt werden. Sportlich lief es dann bisher gar nicht gut - mit nur einem Sieg aus elf Spielen sind die Berliner in der Oberliga Nord aktuell das Schlusslicht. Auch am Sonnabend im Erika-Hess-Eisstadion - wohin die Preussen sicherheitshalber wegen der erwähnten Problematik auswichen - setzte es gegen die Icefighters Leipzig eine 3:7-Niederlage.
Nach der Partie sprach Berlinsport Aktuell mit Preussen-Sportwart Thomas Leonhardt.
Weiter kein Heimsieg für die Spandauer Kickers in der Berlin-Liga 2018/19: am 11. Spieltag setzte es eine 1:2-Heiniederlage gegen den SV Tasmania. Dabei war das Team von Trainer Lukasz Lach kurz vor der Pause durch Gino Krumnow (41.) in Führung gegangen und hielt diese bis weit in die zweite Halbzeit. Dann aber drehten Tore von Hartwig (70.) und Kirschner (81.) das Ergebnis noch zugunsten der favorisierten Neuköllner. An den kommenden beiden Wochenenden haben die Fußballer von "SpaKi" aber schon die Gelegenheit, den "Heimfluch" zu überwinden - dann geht es zuhause gegen den TSV Rudow bzw. den SC Charlottenburg.
C. Herrmann
Co-Trainer Christoph Herrmann stand Berlinsport Aktuell nach der Partie am Sonntag für ein Gespräch zur Verfügung.
Nur mit Mühe setzte sich der favorisierte Landesligist am Sonntagmittag auf dem Hertzbergplatz durch. Schon in der regulären Spielzeit musste der TSV Mariendorf 1897 dabei dem 1:0 des BSV Hürtürkel durch Antil (54.) hinterherlaufen. Trotz Überzahl nach Gelb-Rot gegen Akacha (67.) gelang der Ausgleich durch Parlak erst in den letzten Zügen der 90 Minuten.
Auch in der Verlängerung konnten die Mariendorfer die wenigen guten Torgelegenheiten nicht nutzen, während der Bezirksligist nach zwei weiteren Ampelkarten zum Ende konditionell an seine Grenzen gehen musste. Mit Erfolg - aber im Elfmeterschießen zogen die Gastgeber schließlich doch den Kürzeren. Zum Helden wurde dabei Mariendorfs Torwart Chaw, der drei Strafstöße parieren konnte und damit am 3:2-Sieg nach Elfmeterschießen maßgeblichen Anteil hatte.
T. Cornils
E. Akkoyunlu
Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit den Trainern beider Teams, Thorsten Cornils (Mariendorf) und Enes Akkoyunlu (Hürtürkel).
Enges Spiel in der 2. Runde des Berlin-Pokals: zunächst ging der Landesligist durch Vulu (27.) in Führung, doch Berolina Stralau glich postwendend durch Kleßny (31.) aus. In der Anfangsviertelstunde der 2. Halbzeit dann die spielentscheidenden Szenen: erst verweigerte das Schiedsrichtergespann dem 1. FC Novi Pazar einen Foulelfmeter (52.)*, dann schlug der Berlinligist durch Brand ein weiteres Mal zu (57.).
D. Schneider
D. Drnda
Nach der Partie sprach Berlinsport Aktuell mit den Trainern Detlef Schneider (Stralau) und Denis Drnda (Novi Pazar).
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*Die Begutachtung der Szene durch das Gespann und den Beobachter nach dem Spiel (und nach den Interviews) anhand von Videomaterial ergab Foul und daraus resultierend Strafstoß - der Schiedsrichter räumte die Fehlentscheidung in der Situation ein
Wieder Licht am Horizont für die Füchse aus Reinickendorf - dem bislang sieglosen Schlusslicht gelang am 10. Spieltag mit dem 2:0-Erfolg beim SC Charlottenburg gestern abend der erste Dreier der Saison. Nach der vorangegangenen 0:6-Pleite beim SV Tasmania und nur zwei Zählern auf dem Konto hatten sich der Verein und Trainer Guido Perschk auf ein Ende der Zusammenarbeit verständigt. Der bisherige Assistent Frank Trampisch übernahm vorerst die Leitung der Mannschaft.
Die Gastgeber verpassten mit einer schwachen Leistung den Sprung ins "gesicherte" Mittelfeld der Tabelle und mussten am Ende verdient die dritte Heimniederlage in Folge hinnehmen. Die Füchse, die schon im ersten Durchgang ein Chancenplus hatten, lösten nach der Pause den Knoten durch eine Doublette von Moerer (49.) und Trotzer (54.). Anschließend hatten sie nur selten Probleme, die Führung ins Ziel zu bringen. Damit kommen die Reinickendorfer nun auf fünf Punkte und sind zumindest mit dem Vorletzten Frohnauer SC gleich gezogen, der Nichtabstiegsplatz 15 ist nur noch vier Zähler entfernt.
F. Trampisch
N. Wolff
Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit den Trainern Frank Trampisch (Füchse) und dem erkälteten Nicolas Wolff (SCC).
Der SV Tasmania setzte am 10. Spieltag seine Serie von nun sechs Siegen in Folge fort. Dabei entsprach die Höhe des Erfolgs allerdings nicht unbedingt dem Spielverlauf. Das frühe Tor von Hartwig (9.) brachte den Neuköllnern dabei den Vorteil, den SD Croatia im Verlauf der Partie vor allem aufgrund mangelnder Durchschlagskraft nicht mehr ausgleichen konnte. Als die Gäste in der Schlussphase in der Defensive offener agieren mussten, kassierten sie erneut durch Hartwig (86.) und Mayoungou (90.+1) die Gegentore zur endgültigen 3:0-Niederlage.
T. Jauer
M. Wilke
Berlinsport Aktuell sprach im Anschluss mit den Trainern Tim Jauer (Tasmania) und Marco Wilke (SD Croatia) über das packende, zum Teil auch hitzige Spiel und den bisherigen Saisonverlauf.
Auf und davon: Va Bank (l.) ist auf der Schlussgeraden nicht zu bremsen, Balmain (2. v. l., am Ende Platz 4) muss dem Tempo Tribut zollen - Itobo (2. v. r., Platz 3) kämpft und der Angriff von Iquitos (r., Platz 2) kommt zu spät
Mitfavorit siegt mit klarem Vorsprung in Hoppegarten
Siegerfaust: Eduardo Pedroza auf Va Bank
Der 28. Preis der Deutschen Einheit wurde am gestrigen Mittwoch eine Beute von Va Bank und Jockey Eduardo Pedroza. Vor rund 12.000 Zuschauern auf der Galopprennbahn in Hoppegarten konnte der mit auf Sieg gehandelte 6-jährige Hengst den lange Zeit am Ende des Feldes lauernden Topfavoriten Iquitos (Jockey: Eddie Hardouin) im Schlussspurt auf Distanz halten. Itobo (Andrasch Starke) lief bei dem mit insgesamt 75.000 Euro dotierten Rennen für 3-jährige und ältere Pferde auf dem dritten Platz ein. Va Bank sicherte seiner Besitzergemeinschaft durch den Sieg dabei den Löwenanteil von 45.000 Euro Prämie.
Pedroza und Pietsch siegen doppelt
Deutliche Erfolge prägten den vorletzten Renntag der Saison 2018 auf der Bahn vor den Toren der Hauptstadt. Zum Auftakt hatte sich Eduardo Pedroza bereits mit Dynamic Kitty überlegen seinen ersten Tageserfolg vor Galette (A. Starke) und Ansoro (Alexander Pietsch) gesichert.
Happy: Alexander Pietsch nach dem Sieg im 4. Rennen mit Julio
Die Rennen Nr. 4 und 5 sicherte sich Jockey Alexander Pietsch: mit sicherem Vorsprung führte er die jeweils favorisierten Julio (im zweiten Hauptrennen des Tages über 1.400m) bzw. Fuego del Amor (über die 1.200m Sprintdistanz) ins Ziel. Zuvor hatte sich Los Campanos mit René Piechulek im Sattel ebenso leicht gegen die Konkurrenz durchgesetzt wie im Anschluss Dangereuse (Carlos Henrique) im mit 16 Startern größten Feld des Tages.
Tamim und Axxios knapp vorne
Spannend bis zum Schluss: Im letzten Rennen hatte Axxios (l.) das bessere Ende für sich
Richtig eng ging es nur in den Rennen vor und nach dem Preis der Deutschen Einheit zu. In der sechsten Tagesprüfung hatte Tamim (Mirko Sanna) im Ziel eine Halslänge Vorsprung vor Tara Mara mit Reiterin Sibylle Vogt. Zum Abschluss musste die Rennleitung beim Erfolg von Axxios sogar noch einmal genauer die Videoaufnahmen konsultieren. Am Ende hatte der von Andrasch Starke gerittene 3-jährige Hengst im Duell mit Suarez (C. Henrique) einen kurzen Kopf Vorsprung.
Saisonabschluss am Sonntag
Schon am Sonntag geht die Saison in Hoppegarten in ihre letzte Runde - dann steht der Renntag der Gesundheit mit insgesamt sieben Prüfungen auf dem Programm. Darunter mit dem im Jahre 1832 erstmals ausgetragenen "Silbernen Pferd" (damals noch ausgetragen auf dem Tempelhofer Feld) das älteste Rennen Deutschlands, in dem es am Sonntag über die Marathondistanz von 3.000 Metern um insgesamt 55.000 Euro Preisgeld geht. Die Veranstalter hoffen dabei auf ähnlich gutes Wetter wie am Tag der Deutschen Einheit - und noch einmal regen Besuch vor Beginn der Winterpause.
Schwieriger Start in die Saison für die junge Mannschaft des BFC Dynamo II - nach dem 2:5 in Biesdorf am 6. Spieltag ist man mit weiterhin nur einem Punkt auf den letzten Platz der Landesliga Staffel 2 abgerutscht.
Roland Benschneider
Trainer Roland Benschneider erklärt im Interview mit Berlinsport Aktuell, dass es trotz der misslichen Lage bei der BFC-Reserve nicht allein um gute Ergebnisse geht - und was den Ex-Profi nach seinen Stationen als Sportdirektor in der 3.Liga bzw. Regionalliga an die Seitenlinie in der siebten Spielklasse geführt hat.
Wichtiger Erfolg am gestrigen Sonnabend für Fortuna Biesdorf in der Landesliga Staffel 2 - das 5:2 (3:1) am heimischen Grabensprung gegen BFC Dynamo II war am 6. Spieltag der zweite Saisonsieg. Dabei war es für die Gastgeber zunächst gar nicht gut losgegangen: Citlak brachte den bisherigen Tabellenvorletzten früh in Führung (6.). Fortuna wirkte in dieser Phase etwas unsortiert, kam dann aber fulminant zurück: Teichert (9.) und Scholz (10.) drehten den Spielstand binnen kürzester Zeit und legten dabei die Schwächen des BFC II offen. Die Gäste spielten dennoch weiter ordentlich mit, Biesdorf aber dominierte zunehmend die Partie und setzte unmittelbar vor der Pause durch das Tor von Pohlmann den nächsten Wirkungstreffer.
Nach Teicherts 4:1 (55.) ließen die Hausherren gegen den angeschlagenen Kontrahenten einige Gelegenheiten aus. Dynamos Reserve ließ auf der anderen Seite die letzte Chance auf ein Comeback mit einem vergebenen Elfmeter ungenutzt (70.). Die Fortuna machte dagegen mit dem 5:1 erneut durch Scholz endgültig alles klar (77.). Der BFC II ließ sich aber nicht hängen und gestaltete durch Citlaks zweiten Treffer des Tages (84.) das Ergebnis noch etwas freundlicher.
Th. Dominok
Fortuna Biesdorf konnte sich mit dem Dreier auf Platz 10 und acht Punkte verbessern. Trainer Thoralf Dominok stand Berlinsport Aktuell nach der Partie für ein Interview zur Verfügung.