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An diesem Sonnabend geht es für die Berliner VertreterInnen im Hallenhockey um den Einzug in die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft. Im Viertelfinale treffen Damen und Herren des Berliner Hockey Clubs bzw. der Zehlendorfer Wespen auf die topplatzierten Teams der Süd-Staffel.

BERLINER HOCKEY CLUB

Heimvorteil: BHC-Damen und -Herren genießen am Sonnabend die Unterstützung im Cole-Sports-Center

Damen: BHC - TSV Mannheim (13.30 Uhr); Herren: BHC - Münchner SC (16 Uhr)

Wie im letzten Jahr gewannen Damen und Herren des BHC die Ost-Staffel und genießen wieder Heimrecht im Viertelfinale. Das soll dann aber schon genug der Parallelen sein, schließlich verpassten beide Teams in einer Doppelveranstaltung - die Damen nach einem 3:5 gegen Uhlenhorst Mülheim, die Herren mit 4:5 gegen den Crefelder HTC - die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Auch am Sonnabend sind die zwei BHC-Equipes nacheinander im Cole-Sports-Center am Hüttenweg zu erleben, wenn es um den Einzug in das Final Four in Mülheim/Ruhr Ende Januar geht. Anders als im Vorjahr sind diesmal allerdings die beiden zweitplatzierten Vertreter aus dem Süden die Kontrahenten.


Alle Viertelfinalpartien lassen sich im Internetstream des Deutschen Hockey-Bundes verfolgen


Die BHC-Damen treten dabei ab 13.30 Uhr gegen den TSV Mannheim an, der mit 25 Punkten immerhin die größte Ausbeute aller Zweiten in den acht Gruppen (also Männer inklusive) erzielen konnte. Hält die starke Defensive der Blau-Roten - mit nur 20 Gegentoren kassierten sie die wenigsten Treffer aller Teams im gesamten Wettbewerb - auch dem überregionalen Vergleich stand, haben sie eine gute Chance, diesmal das Ticket für die Endrunde zu lösen.

Die Herren des Berliner Hockey Clubs erwarten im Anschluss (16 Uhr) den Münchner SC. Der musste nach dem 3:6 im direkten Duell am letzten Spielwochenende dem Konkurrenten TSV Mannheim Platz 1 überlassen und konnte die Scharte dann nicht mehr auswetzen. Das durchaus in beiderlei Hinsicht positiv zu bezeichnende Torverhältnis des BHC von 97:31 Toren steht am Sonnabend nun ebenfalls - wie bei den Damen - auf dem deutschlandweiten Prüfstand.

Pluspunkt für die BHC-Teams dürfte der Heimvorteil im sicherlich ausverkauften Cole-Sports-Center sein - allerdings gilt es bei einem jeweils eng zu erwartenden Spielverlauf gleichfalls, kühlen Kopf zu bewahren. Übrigens: während die BHC-Damen seit der Wende all ihre sechs Meistertitel in der Halle (zuletzt 2013) erringen konnten, siegten die BHC-Herren letztmals 1975 unterm Dach - seither ging keine Trophäe im Männerbereich mehr nach Berlin.

ZEHLENDORFER WESPEN

Nichts zu verlieren: die Herren der Zehlendorfer Wespen

Damen: Mannheimer HC - Wespen (14 Uhr) ; Herren: TSV Mannheim - Wespen (17.30 Uhr)

Eine ganz andere Ausgangsposition haben die beiden Teams der Zehlendorfer Wespen. Sowohl die Damen als auch die Herren qualifizierten sich als Zweite erst am letzten Spieltag für das Viertelfinale - was für die ZehlendorferInnen allein schon mal ein toller Erfolg ist. Insofern nimmt man die Auswärtsspiele inklusive verhältnismäßig weiter Anreise sportlich und kann die Außenseiterrolle durchaus genießen.

Das Damen-Team hat dabei am letzten Sonntag schon mal den Härtetest bestanden: beim ATV Leipzig gelang im „Endspiel“ um Platz 2 der Ost-Staffel ein 6:5-Sieg - um Nervenkostüm und Selbstvertrauen der Zehlendorferinnen muss man sich also vor dem Viertelfinale bei den starken Frauen des Mannheimer HC (Samstag, 14 Uhr) erst mal keine Sorgen machen.

Die erwiesen sich mit 28 Punkten in der Süd-Staffel als der bessere der beiden Clubs aus der kurpfälzischen Residenzstadt und siegten somit zum fünften Mal in Folge in ihrer Gruppe. Die Bilanz des MHC im Viertelfinale fällt in diesem Zeitraum allerdings unentschieden aus: zweimal schied man aus, zweimal erreichte man die Endrunde - u. a. 2016 durch ein knappes 2:1 gegen die Damen des TuS Lichterfelde. Die Wespen-Frauen stehen dagegen erstmals seit 2002 wieder im Viertelfinale - damals gab es eine 5:7-Niederlage bei Klipper Hamburg.

Auch die Zehlendorfer Herren hatten in der anstrengenden Schlussphase der Ost-Staffel mit drei Partien binnen fünf  Tagen das bessere Ende für sich - in diesem Fall mit einem Punkt Vorsprung gegenüber dem TC Blau-Weiss. Ebenso wie die Damen-Vertretung muss man zum Viertelfinale nach Mannheim reisen, dort allerdings geht es gegen den TSV (Samstag, 17.30 Uhr). Der hatte sich - siehe oben - am letzten Spielwochenende gegen den Münchner SC entscheidend durchgesetzt. Schon letztes Jahr wurde man im Süden Erster, zuvor kam man aber eher über den zweiten Platz ins Viertelfinale - 2013 und 2016 war dabei jeweils beim BHC Schluss.

Die Wespen-Herren schafften dagegen seit 2010 immerhin zum vierten Mal den Einzug in die Runde der letzten Acht - einmal reichte es dabei sogar zum Weiterkommen. In der Saison 2012/13 kam für die Zehlendorfer erst im Halbfinale das unglückliche Aus gegen Mülheim (8:9 nach 7m-Schießen) - zuvor hatte man sich auswärts 6:5 durchgesetzt: in Mannheim, allerdings beim MHC.

Beitrag+Fotos: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé


Nach dem ersten Halbjahr ist Tennis Borussia auf Platz 2 (und mit einem Punkt Rückstand auf Lichtenberg 47) voll im Aufstiegsrennen dabei, im Pokal wurde das Viertelfinale erreicht.

D. Kutrieb

Zeit für ein Zwischenfazit bzw. einen Ausblick auf die Rückrunde – Te-Be-Trainer Dennis Kutrieb stand Berlinsport Aktuell am Rande des Regio-Cups für ein Gespräch zur Verfügung. Darin ging es auch um den Disput zwischen Teilen der lila-weißen Fans und dem Vorstand – und Futsal, dem Kutrieb nach Möglichkeit immer noch beim FC Liria nachgeht.

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Vergangene Saison verpasste die SG Neukölln das Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft denkbar knapp. Über den 5. Platz wurde man immerhin noch mit der Teilnahme an der LEN-Trophy im September in Savona (Italien) belohnt, wo die Neuköllner Erfahrungen auf internationalem Terrain sammeln konnten.

Kader der SG Neukölln vom vergangenen Sonnabend

In dieser Spielzeit der Bundesliga Gruppe Pro A liegt die Schwimm-Gemeinschaft nach der klaren 4:20-Heimniederlage gegen Meister und Pokalsieger Waspo 98 Hannover allerdings immer noch auf Rang 7, bei dem es am Ende nur um den Klassenerhalt in den Play-downs ginge. Gegen den SSV Esslingen soll nächsten Sonnabend mit dem ersten Saisonsieg deshalb die Kehrtwende gelingen und das erklärte Ziel - ein Platz unter den ersten Sechs - doch noch sicher erreicht werden.

F. Chiru

Nach dem Spiel am Samstag sprach Berlinsport Aktuell mit Florinel Chiru, dem Assistenten von SG-Trainer Thomas Schertwitis.

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Linda Matzky gewinnt das Stamer-Cup-Finale

Die Amazone siegt mit Ring the Bell. Michael Nimczyk glänzt mit TomNJerry Diamant und führt auch Stradivari und Chance Classique auf die Ehrenrunde.

Das Duo Ring the Bell mit Linda Matzky im Sulky war im FInale des Stamer Cup nicht zu schlagen (Foto: ©Marius Schwarz)

Bei der Auftaktveranstaltung der Mariendorfer Saison 2019 stand das Finale des Stamer-Cups im Mittelpunkt. Neben den Bestplatzierten bzw. Nachrückern der im vergangenen Jahr auf beiden Berliner Bahnen ausgetragenen Läufe waren auch die drei Ersten des vom Norddeutschen Amateurfahrer-Verein organisierten Fördercups teilnahmeberechtigt. Das Ereignis wurde zwar von tristem Regenwetter begleitet. Aber das wird vermutlich zumindest Linda Matzky ziemlich egal gewesen sein, denn die Amazone holte sich vor Uwe Stamer und Leo Hönig den Finalsieg.

Ihr Glücksbringer hieß Ring the Bell. Die Stute kämpfte kurz um die Führung mit und ergatterte dann die Idealposition als zweites Pferd innen. Die von Trainer Thorsten Tietz ausgegebene Order lautete zwar, erst auf der Zielgeraden richtig loszufahren. Doch als sich bereits im Schlussbogen die entscheidende Lücke auftat, ergriff Linda Matzky beherzt die Initiative und führte Ring the Bell in 17,3/1.900m zu einem völlig ungefährdeten Erfolg.

Fionaro erster Sieger 2019 - Oui Cherie ganz stark

Zuvor waren aber bereits andere Pferde auf die Parade gegangen. Der erste Sieger der Mariendorfer Trabrennsaison 2019 hieß Fionaro. Sarah Kube hielt den Wallach lange unauffällig im Mittelfeld und machte erst ab dem Schlussbogen richtig ernst. Auf den finalen Metern zog der Vierjährige in 16,3/1.900m sehr souverän an dem Piloten Höwings Winston (Sebastian Gläser) vorbei.

Ebenfalls vierjährig ist Oui Cherie, die schon beim letzten Auftritt deutlich gesteigert war. Die Timoko-Tochter aus dem Besitz von Henno Sürder scheint sich für ihre Rennlaufbahn wohl einiges vorgenommen zu haben, denn ihr Trainer und Fahrer Victor Gentz äußerte sich bereits im Vorfeld sehr optimistisch. Oui Cherie ließ der positiven Einschätzung prompt Taten folgen, übernahm auf der Tribünengeraden das Kommando und gewann in beeindruckendem Stil.

Nimczyk zweimal deutlich vorne und...

Wenig später durfte sich Henno Sürder über einen weiteren Besitzererfolg freuen, denn Stradivari siegte in der Hand von Michael Nimczyk – und in was für einem Stil! Der Hengst übernahm sofort die Führung und wurde seiner Stellung als 13:10-Topfavorit vollauf gerecht. Stadivari ließ den Gegnern nicht den Hauch einer Chance und raste in 14,5/1.900m mit fünf Längen Vorsprung über die Linie.

In nahezu identischer Manier schlug der Goldhelm kurz darauf mit Chance Classique zu, denn die Stute ergatterte trotz vierzig Meter Zulage ebenfalls rasch das Kommando und lief dann ein einsames Rennen gegen die Uhr, denn keine ihrer Konkurrenten konnte der Siebenjährigen auch nur annähernd folgen.

...beim dritten Mal mit Geschick und Geschwindigkeit

Siegten in Tagesbestzeit: TomNJerry Diamant und Fahrer Michael Nimczyk (Foto: ©Marius Schwarz)

Ganz anders war der Verlauf beim dritten Tagessieg des Deutschen Meisters, denn beim Triumph mit TomNJerry Diamant überließ Michael Nimczyk dem von Victor Gentz gesteuerten Iron Steel die Rolle des Tempomachers und legte sich mit seinem Pferd dahinter an der Innenkante auf die Lauer. Als sich im Einlauf aber die entscheidende Lücke auftat, ging TomNJerry Diamant sofort auf und davon und lieferte in 14,2/1.900m die schnellste Leistung des gesamten Nachmittags ab.

Angesichts dieses imposanten Auftritts könnte sich der Hengst in den kommenden Monaten zweifellos zu einem der Stars des Rennstalls von Ulrich Mommert entwickeln. Die Voraussetzungen, die der Muscle-Hill-Sohn mitbringt, sind einfach ideal. Denn dank seines blitzschnellen Antritts kann sich der Dunkelbraune stets eine gute Ausgangslage sichern.

Wagner: Noch zwei Siege bis zum 1000.

Für Daniel Wagner geht es langsam aber sicher auf den tausendsten Fahrersieg seiner Berufskarriere zu. Treffer Nummer 998 war für den „Langen“ mit Howard T fällig. Der für die Farben von Hans Joachim Tipke laufende Wallach schoss sofort in Front und bestimmte das Geschehen nach Belieben. Der Braune bleibt somit auch nach fünf Starts ungeschlagen. Daniel Wagner: „Es macht riesig Spaß, so ein tolles Pferd zu fahren!“

Das wird Sönke Gedaschko sicherlich auch von Magister behaupten – obwohl der Wallach nicht ganz so häufig im Winner-Circle auftaucht wie Howard T. Für seinen norddeutschen Besitzer legt sich Magister aber stets treu ins Zeug und sein Kampfwille wurde daher verdient mit einem Volltreffer belohnt. Trotz mäßigem Beginn und ungünstigem Verlauf in zweiter Spur war der Wallach auf der Zielgeraden eindeutig das beste Pferd.

Lovers Hall siegt im Handicap - Imperia wird verabschiedet

Lovers Hall hatte bereits auf höchster Jahrgangsebene so manche kräftezehrende Schlacht bestritten – doch diesmal fand sich der Fünfjährige tatsächlich in einer als Handicap ausgeschriebenen Prüfung wieder. Mit seinem Trainer Thorsten Tietz im Sulky ließ sich der Traber diese Gelegenheit natürlich nicht nehmen und siegte in 16,5/1.900m von der Spitze aus völlig ungefährdet.

Unmittelbar nach diesem Rennen wurde Imperia verabschiedet. Der 122. Start war der letzte in der Laufbahn der Stute, die 14 Prüfungen gewann und für ihren Besitzer Uwe Stamer fast 28.000 Euro Preisgeld einheimste. Die Dunkelbraune wird nun auf der Koppel ihre Freizeit genießen.

Gesamtumsatz: 112.011,02 Euro – Bahnumsatz: 32.906,70 Euro – Außenumsatz: 79.104,32 Euro.

Unser Terminhinweis: Die nächste Mariendorfer Veranstaltung findet am Sonntag, dem 27. Januar statt. Beginn ist um 13.30 Uhr.

Quelle: Berliner Trabrenn-Verein (BTV)


Die Damen der SG Rotation Prenzlauer Berg sind vor dieser Saison in die 2. Liga Nord aufgestiegen. Vor Beginn der Rückrunde befanden sich die Rot-Schwarzen dabei zwar auf einem Abstiegsrang, die drei Mannschaften vor ihnen hatten zu diesem Zeitpunkt aber nur bis zu zwei Punkte mehr vorzuweisen. So war die zu erwartende 0:3-Heimniederlage am Sonnabend gegen den Tabellenführer SV Borken (bislang alle Spiele gewonnen) zunächst kein "Beinbruch", auch weil sich die Berlinerinnen - vor allem im ersten und dritten Satz - achtbar aus der Affäre zogen.

Die erwähnte Konkurrenz konnte allerdings durch Erfolge im Tie-Break jeweils zwei Punkte erringen und setzte sich dadurch in der Tabelle etwas von der SG Rotation ab. Die kommenden beiden Partien - beim Tabellenletzten VCO Schwerin und im Derby beim BBSC in Köpenick - haben dadurch sicher noch an Bedeutung für die Damen aus dem Prenzlauer Berg gewonnen.

M. Filip

Nach dem Spiel am Samstag im SLZ Berlin stand "RPB"-Trainer Max Filip Berlinsport Aktuell für ein Interview zur Verfügung.

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Nach Abschluss der Hinserie in der Staffel 1 belegt Hilalspor mit 30 Punkten den 4. Platz. Die mit ambitionierten Zielen in die Saison gegangenen Kreuzberger hatten Mitte der Hinrunde in ihrer starken Landesliga-Gruppe Probleme, am 8. Spieltag musste Trainer Umut-Ugur Binici nach zwei Niederlagen in Folge seinen Platz räumen. Im folgenden Spiel gab es dann eine Wertung nach Abbruch gegen Hilalspor, im Anschluss fand man aber mit fünf Siegen wieder in die Spur. Ausgerechnet gegen Tabellenführer SC Gatow jedoch gab es eine Heimniederlage, sodass die Mannschaft von Isvan Demir aktuell sechs Zähler hinter Platz 1, aber auch nur einen hinter Platz 2 (Novi Pazar) liegt.

I. Demir

Der Trainer von Hilalspor stand Berlinsport Aktuell am Rande des Landesliga-Hallenturniers vor Weihnachten für ein Gespräch zur Verfügung.

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Mit dem 11:3-Auswärtssieg beim bereits als Absteiger feststehenden Berliner SC haben die Zehlendorfer Wespen am letzten Spieltag der Hallenbundesliga Staffel Ost Konkurrent TC Blau-Weiss noch den 2. Platz und damit das Viertelfinalticket zur Deutschen Meisterschaft weggeschnappt. Die Zehlendorfer mussten dabei auf die Schützenhilfe des Staffelsiegers Berliner Hockey Club hoffen, der Blau-Weiss dann zur gleichen Zeit mit 5:2 besiegte.

M. Delvenakiotis

F. Fischer

Nach dem Spiel in der Wilmersdorfer Werner-Ruhemann-Halle sprach Berlinsport Aktuell mit den Trainern Mario Delvenakiotis (BSC) und Felix Fischer (Wespen).

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p.s.: Auch bei den Damen folgten die Wespen dem BHC ins Viertelfinale - den Konkurrenten ATV Leipzig konnten die Zehlendorferinnen durch einen 6:5-Erfolg im direkten Duell in der Messestadt auf Distanz halten.

 

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Damen-Hockey: Wespen besiegen TuSLi und bestreiten morgen in Leipzig "Endspiel um Platz 2" - Herren-Hockey: Blau-Weiss schlägt Wespen, muss morgen im Fernduell bei Staffelsieger BHC aber nochmal punkten - Damen-Volleyball: Rotation wacker, aber chancenlos - Wasserball: Neuköllner Herren verlieren deutlich gegen Meister Waspo Hannover

Herkulesaufgabe I: Die SG Neukölln (weiße Kappen) musste erwartungsgemäß gegen den Deutschen Meister einige Tore hinnehmen

Showdown im Hallenhockey am Sonntag

Bei den Hockey-Damen feierte der Berliner Hockey Club (27 Punkte) im neunten Spiel den neunten Sieg - gegen Schlusslicht Mariendorf gab es einen standesgemäßen 12:3-Erfolg. Dass der Spitzenreiter Platz 1 sicher und damit im Viertelfinale Heimrecht hat, stand allerdings schon länger fest. Dagegen ist der TuS Lichterfelde (10 P.) vor dem letzten Spieltag am morgigen Sonntag aus dem Rennen um den zweiten Playoff-Platz. Die TuSLi-Damen unterlagen bei den Zehlendorfer Wespen (15 P.) am Ende knapp mit 2:3 - die Zehlendorferinnen überflügelten in der Tabelle damit ihrerseits den ATV Leipzig (13 P.), der allerdings morgen im direkten Duell in der Messestadt den zweiten Platz zurückerobern kann.

Das erwartet spannende Finish findet auch bei den Hockey-Herren statt. Der BHC (23 P.) machte hier am vorletzten Spieltag mit einem klaren 20:4-Heimsieg gegen den Osternienburger HC  Platz 1 in der Staffel Ost inklusive Heimrecht im Viertelfinale klar. Allerdings stehen die Rot-Blauen am Sonntag bei der Entscheidung um den zweiten Playoffteilnehmer nochmal im Mittelpunkt des Interesses. Da tritt der BHC zuhause gegen den aktuellen Zweiten, den TC Blau-Weiss (18 P.), an. Der schob sich zwar durch einen 6:2-Sieg gegen die Herren der Zehlendorfer Wespen (16 P.) wieder auf Platz 2 vor, braucht aber im Derby nochmal mindestens einen Punkt, um das Viertelfinalticket sicher zu haben. Die Wespen treten nämlich zeitgleich beim bereits als Absteiger feststehenden Berliner SC an und dürften somit ihre drei Punkte einigermaßen sicher in der Tasche haben.

Zweimal keine Chance

Herkulesaufgabe II: Zwar gaben die Damen der SG Rotation (rote Trikots) keinen Ball verloren, am Ende war der Tabellenführer aber doch eine Nummer zu groß

Schwierige Aufgaben hatten am Samstag die Volleyballerinnen der SG Rotation Prenzlauer Berg und die Wasserballer der SG Neukölln zu bewältigen. Rotation traf im ersten Spiel des neuen Jahres auf Spitzenreiter SV Borken, der zuvor sämtliche Spiele in der 2. Liga Nord für sich entscheiden konnte. Die 0:3-Niederlage (19:25, 12:25, 22:25) überraschte so nicht unbedingt, vor allem im ersten und dritten Satz konnten die rot-schwarzen Volleyballdamen dem Favoriten immerhin phasenweise ordentlich Paroli bieten. Wichtiger werden aber die kommenden beiden Auswärtsaufgaben bei VCO Schwerin und dem BBSC in Köpenick.

In der Wasserball-Bundesliga bekam es die SG Neukölln mit dem Deutschen Meister und aktuellen Spitzenreiter Waspo 98 Hannover zu tun. Die Partie wurde dann auch die erwartet klare Angelegenheit für die haushoch favorisierten Gäste, die am Ende mit 20:4 (7:2, 4:1, 5:0, 4:1) die Oberhand behielten. Auch für die Neuköllner (aktuell zwei Punkte, 7. Platz) steht nächste Woche allerdings das wichtigere Spiel an: gegen den SSV Esslingen will das Team von Trainer Thomas Schertwitis im neunten Saisonspiel dann endlich den ersten Sieg feiern, um sich vom Tabellenende abzusetzen und noch so weit wie möglich in der Tabelle zu klettern.

Zweiter Sieg für deutsches Nationalteam bei Handball-WM

Am frühen Abend konnte dann die deutsche Handball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft ihren zweiten Sieg in der Gruppe A in der Arena am Ostbahnhof feiern. Gegen die Auswahl Brasiliens gab es einen deutlichen 34:21-Erfolg. Am Nachmittag bereits hatte Russland an selber Stelle gegen Korea mit 34:27 gewonnen, im Abendspiel setzte sich Frankreich klar mit 32:21 gegen Serbien durch.

 

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Trotz guter Rückrunde 2017/18 reichte es für die Neuköllner nicht mehr zum Klassenerhalt in der Berlin-Liga. Mit neuem Coach - Michael Polomka löste den in den Trainerstab des Neu-Oberligisten Blau-Weiß 90 wechselnden Benjamin Kandler ab - und einigen neuen Gesichtern im Kader ging es in die Spielzeit der Landesliga Staffel 1. Doch es wollte nicht recht laufen bei dem Verein aus Britz-Süd: nach dem 1:4 gegen Gatow am 12. Spieltag lagen die Schwarz-Weißen nicht nur weiterhin auf einem Abstiegsplatz, sondern stellten mit 43 Gegentreffern auch die schwächste Defensive. Trainer Polomka musste schon wieder gehen - doch unter Nachfolger Frank Schröder, der von den 2. Herren kam, lief es dann erstaunlich gut: sieben Punkte aus drei Partien ließen die Neuköllner die Abstiegsränge noch vor der Winterpause verlassen.

F. Schröder

Frank Schröder sprach am Rande des Hallenturniers kurz vor Weihnachten mit Berlinsport Aktuell über das schwierige erste Halbjahr, wo er die Hebel angesetzt hat und was in der Rückserie noch möglich ist.

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LETZTE BEIDE SPIELTAGE DER STAFFEL OST AM SAMSTAG UND SONNTAG

Damen: BHC bereits durch - Leipzig, Wespen und TuSLi streiten um zweites Viertelfinalticket – Herren: BHC will Playoff-Heimrecht - Verfolger Wespen und Blau-Weiss im direkten Duell (Sa.)

Letzte Saison behielten die Herren von Blau-Weiss (weiße Trikots) zuhause gegen die Wespen knapp die Oberhand

Die Gruppenphase in der Hallenhockey-Bundesliga geht in ihr letztes Wochenende - im Kampf um die ersten beiden Plätze der Staffel Ost, die zur Teilnahme am Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft berechtigen, sind dabei noch nicht alle Entscheidungen gefallen. Schließlich geht es bei den Herren auch noch um das Heimrecht, das nur der jeweilige Staffel-Erste in der Runde der letzten Acht genießt.


Alle Hallenhockey-Termine des Wochenendes finden Sie im Berliner Sportkalender


Der Berliner Hockey Club ist in diesem Jahr dabei einmal mehr das Maß der Dinge in der Hauptstadt - sowohl bei den Damen wie bei den Herren haben die Teams des BHC bereits die Fahrkarte für das Viertelfinale vorzeitig lösen können.

Damen: Drei streiten um Platz 2

Bei den Damen war der BHC sogar eine Klasse für sich: aus den bislang acht Partien holten sie die volle Punktzahl. Damit stehen die Blau-Roten vor den letzten beiden Spielen bereits als Erste ihrer Staffel fest und dürfen sich auf das Heimrecht im Viertelfinale freuen.

Dahinter können sich allerdings noch drei Teams Hoffnungen auf Platz 2 und den damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale machen. Der aktuelle Zweite, der ATV Leipzig (13 Punkte), hat dabei als einziger der drei Konkurrenten nur noch ein Spiel zum Punkten. Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen die Zehlendorfer Wespen (12 Punkte) dürften die Messestädterinnen dabei also ihrem Gegner tags zuvor noch die Daumen drücken – wenn diese zuhause gegen TuS Lichterfelde (10 Punkte) antreten. Im Falle eines Sieges der Wespen hätte Leipzig dann im direkten Vergleich die Möglichkeit, mit einem Dreier die Playoffs klar zu machen. Sollte TuSLi das Derby am Samstag aber für sich entscheiden, könnten sie tags darauf beim Tabellenletzten Mariendorfer HC mit einem weiteren Sieg das Viertelfinale aus eigener Kraft erreichen.

Herren: BHC als Zünglein an der Waage?

Playoffs in der Tasche, Platz 1 vor Augen: die Hockey-Herren des BHC

Auch bei den Männern führt der BHC (20 Punkte) die Tabelle der Staffel Ost an. Zwar kam man am Mittwochabend bei den Zehlendorfer Wespen nicht über ein 3:3 hinaus, der Punkt reichte aber zumindest aus, um die Playoffteilnahme vorzeitig zu sichern. Das Team von Trainer Rein van Eijk kann nun mit einem Heimsieg am Sonnabend gegen den Osternienburger HC auch noch seinen ersten Platz bereits vor der letzten Runde sichern.

Um das zweite Ticket für das Viertelfinale streiten hier noch die Zehlendorfer Wespen (16 Punkte) und der TC Blau-Weiss (15 Punkte), die am vorletzten Spieltag im direkten Duell in Charlottenburg aufeinander treffen. Dabei haben sich die Wespen mit dem Punktgewinn gegen den BHC vor dem wichtigen Spiel am Sonnabend in der Tabelle an Blau-Weiss vorbeigeschoben - denn der TC patzte gleichzeitig beim 3:4 gegen TuSLi. Dabei hat das Derby nur entscheidenden Charakter, wenn die Wespen bei Blau-Weiss gewinnen. Ansonsten wird die endgültige Vergabe des zweiten Playoffplatzes erst nach den Sonntagsspielen feststehen.

Die bieten dabei nochmal eine delikate Konstellation: der vermutlich zu diesem Zeitpunkt bereits als Sieger der Staffel Ost feststehende BHC empfängt nämlich Blau-Weiss, während die Wespen zeitgleich als haushohe Favoriten beim Tabellenletzten Berliner SC antreten.

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