Allgemein


1:1 beim Tabellenletzten Füchse Berlin: Trainer Andreas Thurau vom SFC Stern 1900 war am Freitagabend nicht sonderlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Aus dem Meisterrennen mussten sich die Steglitzer bereits verabschieden, die Planungen für nächste Saison laufen – das Zünglein an der Waage könnte man im Kampf um die Berliner Meisterschaft aber noch sein.

A. Thurau

Andreas Thurau sprach mit Berlinsport Aktuell über das Spiel am Freitagabend, den Unterschied zu den absoluten Topteams in dieser Saison – aber auch über die Planungen für die nächste Spielzeit.

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Am Freitagabend haben die Füchse Berlin auf dem Wackerplatz 1:1 (0:1) unentschieden gegen den Tabellendritten SFC Stern 1900 gespielt. Unmittelbar vor der Pause hatte Dennis Freyer die Gäste in Führung gebracht, dem angeschlagenen Philipp Engel (48.) gelang früh im zweiten Durchgang aber der Ausgleich. Kurz vor Schluss verloren die Reinickendorfer noch Dennis Rose durch eine Gelb-Rote Karte, am Ausgang der Partie änderte das jedoch nichts mehr.


Hören Sie in den kommenden Tagen auch ein ausführliches Interview mit Stern-Trainer Andreas Thurau


M. Reichel

Berlinsport Aktuell sprach im Anschluss mit Füchse-Trainer Mario Reichel über das Spiel, das Restprogramm, Hängepartien – und Vandalismus.

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H. Rödl

Henrik Rödl (50) hat als Spieler mit ALBA Berlin u. a. siebenmal in Folge die deutsche Meisterschaft sowie 1995 den Korać-Cup (europäischer Wettbewerb) gewonnen. Später hat er die Albatrosse auch trainiert, seit 2017 ist Rödl Coach der deutschen Herren-Nationalmannschaft.

Jo Lißner hatte am Rande eines Pressetermins Gelegenheit, den Bundestrainer über ALBA Berlin zu befragen – ganz aktuell zum zweiten Endspiel im Eurocup gegen Valencia BC am Freitag, aber auch zu den Perspektiven des Vereins sowie dessen Jugendarbeit als Ausbildungsort künftiger Nationalspieler.

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Beitrag+Foto: Jo Lißner


Der RK 03 Berlin hat am Sonnabend das Derby in der Rugby-Bundesliga Nord/Ost bei den Berlin Grizzlies mit 22:19 gewinnen können. Damit liegen die Weißenseer vier Spieltage vor Schluss auf dem 4. Platz der Staffel.


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C. Lill

Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit Sportdirektor Christian Lill (der selbst noch auf dem Platz steht) über hitzige Duelle, Vorsätze für den Rest der Saison - und das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, das wieder im heimischen Stadion Buschallee stattfindet.

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Der Rugby Club Berlin Grizzlies hat am Sonnabend im Nachholspiel des 10. Spieltags der Bundesliga Gruppe Nord/Ost das Derby auf der heimischen Willi-Sänger-Sportanlage gegen den RK 03 Berlin mit 19:22 (12:5) verloren. Damit bleiben die Grizzlies auf dem 6. Platz der Achterstaffel und sind vier Spieltage vor Schluss noch nicht aller Sorgen ledig (mehr dazu hier).


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M. Schurr

Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit Manager Matti Schurr über das Berliner Duell sowie Entwicklung und Perspektiven der Berlin Grizzlies.

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BR VOLLEYS IM HALBFINALE

3:0-Sieg gegen Düren im entscheidenden Spiel

Die Berlin Recycling Volleys haben das Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft erreicht. Im entscheidenden dritten Spiel der Viertelfinalserie gewannen die Hauptstädter vor 4258 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gegen die SWD powervolleys Düren mit 3:0 (25:22, 27:25, 25:15).

In der Vorschlussrunde treffen die Volleys nun auf den Hauptrundenzweiten, die Hypo Tirol AlpenVolleys Haching. Das erste Spiel der Serie „Best of 5“ findet am Mittwoch (10. April, 19 Uhr) in der Olympiahalle Innsbruck statt, vor eigenem Publikum treten die BR Volleys dann am 13. April (17.30 Uhr) an.

FÜCHSE SCHEIDEN IM POKALHALBFINALE AUS

22:24-Niederlage beim Final Four gegen Kiel

Bester Werfer: Fabian Wiede (Foto: ©Ahlhausen)

Die Handball-Herren der Füchse Berlin haben beim Final Four um den DHB-Pokal das Endspiel verpasst. Im Halbfinale des Turniers in Hamburg gab es eine 22:24-Niederlage gegen den späteren Pokalsieger THW Kiel. Die Aufholjagd im zweiten Abschnitt reichte am Ende nicht mehr, um den 7:13-Pausenrückstand gegen das Team von der Förde noch wettzumachen. Bester Werfer auf Seiten der Berliner war Fabian Wiede mit sechs Treffern.

Schon im nächsten Heimspiel bietet sich den Füchsen in der Bundesliga aber die Gelegenheit zur Revanche: am 18. April gastiert der THW Kiel dann zum Punktspiel in der Max-Schmeling-Halle.

SPREEFÜXXE VERLIEREN ZWEITES HEIMSPIEL IN FOLGE

20:25-Niederlage gegen Zwickau

Beste Werferin: Vanessa Magg

Die Füchse-Damen haben auch ihr zweites Heimspiel binnen acht Tagen gegen ein Team verloren, das hinter ihnen in der Tabelle steht. Trotz einer 10:8-Führung zur Halbzeit verloren sie vor 103 Besuchern in der Sporthalle Charlottenburg am Ende deutlich mit 20:25 gegen den BSV Sachsen Zwickau. Beste Werferin der Berlinerinnen war Vanessa Magg mit sechs Treffern.

In den kommenden Partien warten dann schwerere Gegnerinnen auf die „Spreefüxxe“: kommenden Sonnabend gastiert man bei Spitzenreiter HL Buchholz 08-Rosengarten, erst Ende April wieder ist dann der Tabellendritte 1. FSV Mainz 05 zu Gast. Fünf Spieltage vor Saisonende belegen die Füchse-Damen aktuell den 8. Platz der 2. Handball-Bundesliga.

RK 03 SIEGT BEI DEN GRIZZLIES

22:19-Erfolg im Nachholspiel des 10.Spieltags

Spannendes Derby in der Rugby-Bundesliga Nord/Ost: nach mehrfach wechselnder Führung schafften die Gäste vom RK 03 Berlin kurz vor Schluss den entscheidenden Versuch gegen den RC Berlin Grizzlies zum 22:19-Endstand. Zur Halbzeit hatten die Hausherren auf der Willi-Sänger-Sportanlage noch mit 12:5 geführt, im zweiten Durchgang wechselte die Führung insgesamt dreimal. Durch den Sieg rückten die Weißenseer vor auf den 4. Platz der Gruppe Nord/Ost (jetzt 29 Punkte), die Grizzlies bleiben auf dem 6. Platz bei 17 Punkten.

Am viertletzten Spieltag der Gruppe kann der RCBG am kommenden Sonnabend bei Schlusslicht FC St. Pauli Rugby (7 Punkte) einen großen Schritt Richtung direktem Klassenerhalt tun, der RK 03 könnte parallel gegen den Tabellensiebten Hamburger RC (11 Punkte) obendrein indirekt Schützenhilfe leisten. Der derzeit beste Vertreter aus der Hauptstadt, der Berliner Rugby Club (42 Punkte), ist dann im Topspiel als Tabellenzweiter bei Spitzenreiter Hannover 78 (45 Punkte) zu Gast.

SIEG DER FAVORITIN ZUR SAISONERÖFFNUNG IN HOPPEGARTEN

Galopperin Fountain of Time gewinnt das Hauptrennen

Bester Jockey: Eduardo Pedroza

Vor rund 8.000 Besuchern auf der Rennbahn in Hoppegarten siegte am Sonntag Fountain of Time mit Jockey Soufiane Saadi im mit 25.000 Euro dotierten Hauptrennen. Die Favoritin aus dem Rennstall Godolphin (Besitzer: Scheich Mohammed aus Dubai) setzte sich am Ende sicher vor Nica (Jockey: René Piechulek) und Serena (Carlos Henrique) durch.

Erfolgreichster Jockey des Saisoneröffnungstags 2019 war Eduardo Pedroza, der gleich drei Galopper von Trainer Andreas Wöhler als Sieger über den Zielstrich führte. Der nächste Renntag in Hoppegarten findet dann Ostern statt – am Sonntag den 21. April ist der erste Start um 14 Uhr.

Beitrag+Fotos: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé
Foto(1): Eike Ahlhausen


Zwar holten die Spandauer Kickers durch das 2:2 am Sonntag beim SV Tasmania einen Punkt, den ihnen die Wenigsten vorher zugetraut hätten. Nach der 2:0-Führung Mitte der zweiten Halbzeit wäre aber sogar mehr drin gewesen – die Kickers mussten jedoch (zum zweiten Mal binnen einer Woche) in der Nachspielzeit noch den Ausgleich hinnehmen.

L. Lach

Berlinsport Aktuell sprach im Anschluss mit "SpaKi"-Trainer Lukasz Lach über die Partie, die richtige Einstellung im Abstiegskampf – und das nötige Quäntchen Glück.

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TomNJerry Diamant spielt Katz und Maus

Ulrich Mommerts Hengst lässt den Gegnern nicht den Hauch einer Chance und gewinnt mit Michael Nimczyk den Auftakt der Gold-Serie. Der Lauf der Newcomer-Serie geht an den von Kornelius Kluth gesteuerten Major Ass. Während Kristina Gust ihren ersten Sieg erzielt, wird Daniel Wagner auf ungewöhnliche Art und Weise für den tausensten Treffer geehrt.

Favoritensieg: TomNJerryDiamant und Fahrer Michael Nimczyk (Foto: ©Marius Schwarz)

Es ist eine der erfolgreichsten Zeichentrickserien aller Zeiten: Die zwischen 1940 und 1967 produzierte US-Reihe „Tom and Jerry“ entwickelte sich zu einem Klassiker, der nicht nur Kinderherzen höher schlagen ließ. Die Geschichte vom Kater Tom, der sich reihenweise von der Hausmaus Jerry überlisten lässt, wurde sogar mehrfach mit dem Oscar ausgezeichnet. Am Sonntag spielte ein Traber, der beide Charaktere in seinem Namen vereint, mit seinen Konkurrenten Katz und Maus: TomNJerry Diamant aus dem Besitz von Ulrich Mommert war bei dem mit 15.000 Euro dotierten Auftakt der Gold-Serie eine Klasse für sich. Der Hengst, der 2017 einen der Derby-Vorläufe gewonnen hatte, im Finale aber an einem Fehler gescheitert war, gab in der Hand von Michael Nimczyk klar den Ton an und lief in 13,4/1.900m zur Tagesbestzeit. Sehr zur Freude der Favoriten-Wetter, denn der Dunkelbraune war zur Quote von 1,2:1 angetreten.

Der Deutsche Meister hielt seinen Schützling auf den ersten Metern aus der 07,0-Tempohatz heraus und begnügte sich hinter Rainbow Diamant (Heinz Wewering) und Harley As (Kornelius Kluth) mit der dritten Position. Auf der Gegenseite verbesserte sich TomNJerry Diamant an die Flanke des Piloten, dem er dann in der letzten Kurve gründlich den Zahn zog. Mit dem Einbiegen auf die Zielgerade hatte sich der Hengst rasch den entscheidenden Vorteil erarbeitet, während zwei Längen hinter ihm die speedigen Prince of Persia (Michael Larsen) und Out of the Slums (Thomas Panschow) sowie Skyfall (Robbin Bot), der unterwegs an vierter Stelle außen alles passend vorgefunden hatte, nahezu auf einer Linie einkamen. Schon deutlich dahinter blieb Harley As wenigstens das fünfte Geld, während Rainbow Diamant bereits weit vor der Linie restlos geschlagen war.

Nimczyk gewinnt zwei weitere Male

Im Rahmenprogramm gelangen Michael Nimczyk noch zwei weitere Treffer. „Er ist ein wirklich tolles Pferd und wird sich von Rennen zu Rennen weiter steigern“, strahlte der Goldhelm nach seinem Triumph mit Laurel Park. Der 1,2:1-Topfavorit lieferte in der Tat eine beeindruckende Vorstellung ab. Auf der langen 2.500-Meter-Strecke hatte der Goldhelm schon auf der ersten Gegenseite die Initiative ergriffen. Fortan ließ sich der Love-You-Sohn nicht mehr aus der Führung verdrängen und als er im Schlussbogen ruckartig das Tempo verschärfte, schüttelte der Braune seine Verfolger endgültig ab. In 1:15,7 min. trennten ihn am Pfosten fünf Längen von seinen Gegnern.

Ähnlich dominant war der Debütant UBetterWin Diamant, mit dem Michael Nimczyk nach flinkem Beginn nur kurzzeitig die Spitze abgegeben hatte. Siebenhundert Meter vor dem Ziel eroberte sich der Vierjährige das Kommando zurück und fertigte die Konkurrenz in 16,5/1.900m mit drei Längen Vorsprung ab.

Major Ass am Ende auf und davon

Starkes Rennen: Major Ass und Fahrer Kornelius Kluth (Foto: ©Marius Schwarz)

Um stolze 6.000 Euro Dotation ging es im ersten Lauf der Newcomer-Serie und so mancher, der den von Kornelius Kluth gesteuerten Major Ass nicht in der obersten Tippzeile notiert hatte, wird sich im Anschluss schwarzgeärgert haben. Denn obwohl der von Victor Gentz trainierte Varenne-Sohn schon sein Debut in ungemein starker Manier gewonnen hatte, wurde der Dunkelbraune am Wettmarkt sträflich unterschätzt und stand 8,8:1 auf Sieg. Kornelius Kluth servierte Major Ass ein Rennen nach Maß und verschaffte ihm rasch die dritte Position. Aus dieser guten Ausgangslage heraus wartete Kluth bis zum Schlussbogen eisern ab und brachte den Hengst erst mit Erreichen der Zielgeraden so richtig auf Touren. In brillanter Art und Weise blieb Major Ass in 15,6/1.900m auch beim zweiten Lebensstart ungeschlagen, während zwei Längen dahinter der ebenfalls speedige Toscanini Diamant (Michael Nimczyk) noch die Pilotin Publicity (Jörgen Sjunnesson) abfing.

Smilla siegt und siegt

Einen kräftigen Vorgeschmack auf das am 19. April bevorstehende Fritz-Brandt-Rennen gab es durch Smilla, die mit ihrem Besitzer, Trainer und Fahrer Uwe Stamer zum fünften Mal hintereinander auf eine Ehrenrunde ging und somit optimal auf das Amateur-Highlight vorbereitet ist. Was die Stute diesmal zeigte, glich einer Demonstration. Smilla flog in 06,4 an die Spitze und obwohl ihr am Ende 15,6/1.900m als Gesamtzeit reichte, wären sicherlich noch ein bis zwei Sekunden drin gewesen. Uwe Stamer war begeistert: „Mit demselben Pferd fünf Siege hintereinander zu erzielen, ist für mich etwas ganz Neues und bewegt mich sehr. Zumal die Gegnerschaft diesmal wirklich recht prominent war.“ Der Berliner hat allen Grund dazu, auf seine Vierbeiner-Lady stolz zu sein – die Fortschritte, die Smilla unter seiner Regie gemacht hat, sind atemberaubend!

Gingerbell hängt alle ab

Aus dem erneuten Duell zwischen der von Thorsten Tietz präsentierten Gingerbell und ihrem von Kornelius Kluth gesteuerten Herausforderer Lewandowski ging Miryana Brauns Stute wiederum als Siegerin hervor. Selbst der Rennverlauf erinnerte ein wenig an das vorherige Aufeinandertreffen – nur dass Lewandowski diesmal nicht an der Innenkante hinter der sofort in Front gestürmten Siegerin festsaß, sondern als viertes Pferd außen eine optimale Ausgangsposition vorfand. Doch gegen Gingerbell bekam der Jauß-Traber keinen Stich. Nach unterwegs sehr ruhiger Fahrt verabschiedete sich die Vierjährige ausgangs des Schlussbogens im Rush und triumphierte in 16,0/1.900m hochüberlegen.

Gust mit Geschick zum Premierensieg

Der erste Karriere-Volltreffer von Kristina Gust lag zwar schon ein wenig in der Luft, denn die 25-jährige Amazone hatte bei ihren zuvor erfolgten neun Fahrten stets mit einer klugen Taktik geglänzt und bereits gute Platzierungen erzielt. Ihr Erfolg mit Irabelle war dennoch eine kleine Überraschung. Die Stute hatte sich zwar stets als treu erwiesen, musste im entscheidenden Moment aber fast immer den Gegnern den Vortritt lassen. „Daher wollte ich sie diesmal erst auf der Zielgeraden bringen“, erklärte die Amazone beim anschließenden Siegerinterview und strahlte bis über beide Backen – denn das Konzept war voll aufgegangen. Nachdem sie als Vierte den ganzen Weg über auf Tuchfühlung mit der Spitze war, machte Irabelle im Einlauf tolle Reserven frei und gewann in 16,2/1.900m mit einer Länge Vorsprung.

Besondere Ehrung für Daniel Wagner

Während es für Kristina Gust also der Sieg Nummer 1 war, hat Daniel Wagner bereits drei Nullen an die gleiche Ziffer rangehängt. Der „Lange“ führte am Sonntag zwar kein Pferd in den Winner-Circle, bekam aber dennoch ein edles Fläschchen und Blumen überreicht. Der Profi hatte nämlich doppelten Grund zur Freude. Zum einen feierte der zweimalige Berliner Champion seinen 45. Geburtstag und zum anderen war ihm sechs Tage zuvor in Karlshorst mit der Stute Iris Flevo der tausendste Fahrersieg seiner Laufbahn gelungen. In den offiziellen Statistiken rangierte Daniel Wagner zu diesem Zeitpunkt zwar erst bei 999 Treffern – doch einer seiner Fans, nämlich Siegfried Strey, hatte ganz genau nachgerechnet und den Hauptverband auf einen unterschlagenen Zähler hingewiesen. Der leidenschaftliche Rennsport-Liebhaber hatte über Jahrzehnte hinweg penibel Buch geführt und überreichte Daniel Wagner als Beweis eine acht Meter lange Papierolle, auf der sämtliche 1.000 Siege vermerkt waren. Keine Frage: So sieht wahre Begeisterung für die Traber aus! Wir ziehen vor dem tollen Engagement des Mariendorfer Stammbesuchers ausdrücklich unseren Hut!

Hickory Scott ergreift die Gelegenheit

Die Veranstaltung hatte für die Favoriten-Fans mit einer Schrecksekunde begonnen, denn in der Auftaktprüfung waren die beiden am stärksten gewetteten Pferde Amici P (Michael Nimczyk) und Theresa As (Heinz Wewering) nach Fehlern sofort aus der Partie. Das Rennen wurde zu einer leichten Beute von Hickory Scott, der mit dem schwedischen Profi Jörgen Sjunnesson Start bis Ziel keinerlei Mühe mit den Gegnern hatte und sehr leicht mit zwei Längen Vorsprung gewann. Besonders attraktiv gestalteten sich hier die Place-Quoten: Für Hickory Scott gab es 4,6:1 und für die zweitplatzierte Louisa (Thomas Panschow) sogar 13,4:1.

Zweimal Außenseitersiege

Extrem lohnenswert – allerdings auf Sieg – war auch die Quote von Ian Greenwood, dessen Trainer und Fahrer Ronald de Beer sich bereits im Vorfeld überaus optimistisch geäußert hatte. Der Wallach erbrachte trotz dieses deutlichen Hinweises dennoch den 14,2-fachen Einsatz. Ian Greenwood wurde aus der dritten Position heraus ausgangs der letzten Kurve flottgemacht und gewann in fulminanten 14,6/1.900m – eine Steigerung um dreieinhalb Sekunden!

Auch die Trotteur-Francais-Prüfung endete nicht mit dem allgemein erwarteten Erfolg der 1,3:1-Favoritin Enterprise (Jan Thirring), denn die Stute kam im Einlauf einfach nicht näher an den tapfer durchziehenden Bourbon Hornline heran. Thomas Buley hatte seinen Schützling auf der Gegenseite eingesetzt und der vom Amérique-Zweiten Echo abstammende Wallach zog unter Rekordverbesserung auf 17,1/1.900m prächtig durch. Am Ende trennte ihn volle drei Längen von seiner Kontrahentin.

Gesamtumsatz: 115.927,45 Euro – Bahnumsatz: 42.573,35 Euro – Außenumsatz: 73.354,10 Euro.

Unser Terminhinweis: Die nächste Mariendorfer Veranstaltung findet am Sonntag, dem 14. April statt. Beginn ist um 13.30 Uhr. Im sportlichen Mittelpunkt stehen das mit 10.000 Euro dotierte Warm-up zum Adbell-Toddington-Rennen sowie der zweite Lauf der Newcomer-Serie um 6.000 Euro Preisgeld.

Quelle: Berliner Trabrenn-Verein (BTV)


SD Croatia musste sich im Topspiel dem Tabellenführer SV Tasmania knapp mit 0:1 beugen – dennoch bleiben die Tempelhofer auf eigenem Platz noch punktstärkstes Team der Berlin-Liga. In der Woche vor der Partie wurde dabei bekannt, dass Trainer Marco Wilke nach sechs Jahren bei Croatia im Sommer aufhört.

M. Wilke

Also sprach Berlinsport Aktuell nach dem Spiel mit dem Croatia-Coach nicht nur über das Spiel, sondern auch über den Ablauf der Entscheidungsfindung – und was die Zukunft bringen könnte.

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AUS FÜR DIE EISBÄREN IM VIERTELFINALE

Eishockey: 3:4-Niederlage entscheidet Playoff-Serie zugunsten des EHC RB München

Am Freitagabend unterlag der EHC Eisbären in der Arena am Ostbahnhof mit 3:4 gegen den EHC RB München. Damit sind die Berliner beim Stand von 2:4 in der Serie „Best of 7“ im Viertelfinale der Playoffs um die Deutsche Meisterschaft ausgeschieden. Am Sonntag zuvor hatten die Eisbären beim 3:0-Sieg an der Isar noch den ersten Matchball der Münchner abgewehrt, diesmal war nach dem ersten Drittel auf heimischem Eis die Angelegenheit praktisch erledigt. Die Führung der Gäste (5. Minute) hatte Sheppard (10.) dabei zunächst noch ausgleichen können, durch drei weitere Treffer lag der Titelverteidiger allerdings zur ersten Pause bereits mit 1:4 in Front. Die Eisbären gaben sich jedoch nicht auf und kamen schon im zweiten Abschnitt durch die Tore von Noebels (30.) bzw. MacQueen (34.) wieder heran. Ein weiterer Treffer wollte aber nicht mehr gelingen, so dass die eher durchwachsen gelaufene Saison für das Hauptstadtteam beendet ist. Nach Ende der Hauptrunde mussten sich die Berliner mit Platz 9 begnügen (52 Spiele: 74 Punkte, 146:164 Tore) und erreichten das Viertelfinale nur über die Qualifikationsrunde gegen die Straubing Tigers.

BR VOLLEYS GEWINNEN ERSTES VIERTELFINALE KLAR

3:0-Sieg über Düren im ersten Playoffspiel

Die Berlin Recycling Volleys siegten am Freitagabend im ersten Viertelfinalspiel gegen die SWD powervolleys Düren mit 3:0 (29:27, 25:19, 25:14). Vor 4.500 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle taten sich die favorisierten Berliner im ersten Satz zunächst noch schwer, fuhren dann am Ende aber einen klaren Sieg ein. Das zweite Spiel der Serie „Best of 3“ findet am Mittwochabend in Düren statt, ein eventuell notwendiges drittes und letztes Duell wäre für kommenden Sonntag wieder in Berlin angesetzt.

RUGBY: BRC MIT KLAREM SIEG

53:15-Erfolg gegen Leipzig – Derby wird verlegt

Der Berliner Rugby Club hat nach dem knappen Sieg zum Rückrundenauftakt bei Bundesliga-Schlusslicht FC St. Pauli eine starke Vorstellung gegen den RC Leipzig folgen lassen. Bei der Premiere auf der neuen Heimspielstätte an der Zehlendorfer Sachtlebenstraße ließen die BRC-Herren den Gästen beim 53:15-Sieg keine Chance und strichen durch den hohen Sieg auch den Bonuspunkt ein. Dadurch festigte man Platz 2 und tritt im nächsten Spiel bei Spitzenreiter Hannover 78 (13.04.) an.

Das Derby zwischen dem Berlin Grizzlies RC und RK 03 Berlin konnte dagegen am Sonnabend nicht stattfinden: das Sportamt machte den beiden Teams aufgrund des Zustands des Rasenplatzes im Willi-Sänger-Stadion einen Strich durch die Rechnung. Die Partie soll nun am kommenden Sonnabend (06.04.) an selber Stelle stattfinden.

WASSERBALL: SPANDAU-SPIEL FÄLLT AUS

Letztes Hauptrundenspiel gegen Duisburg krankheitsbedingt abgesagt – Neukölln verpasst erneut ersten Saisonsieg

Kein Wasserball bei den Wasserfreunden Spandau 04 am Sonnabend: die Partie in der Schwimmhalle Schöneberg musste wegen des hohen Krankenstands beim Gegner Duisburger SV 98 abgesagt werden. Somit gaben die Spandauer am letzten Spieltag der Gruppe Pro A die Tabellenführung quasi tatenlos zunächst einmal an Waspo 98 Hannover (17:6 beim ASC Duisburg) ab. Auf der Homepage der Wasserfreunde 04 heißt es aber dazu: „Das Spiel wird aller Wahrscheinlichkeit nach, aufgrund des engen Spielplans der bevorstehenden Zeit, nicht neu angesetzt werden können.“ In diesem Fall würde es mit 10:0 Toren und zwei Punkten für die Spandauer gewertet.

Die SG Neukölln schaffte dagegen an selber Stelle auch im letzten Punktspiel der Saison keinen Sieg: gegen den Tabellenvierten OSC Potsdam setzte es eine 2:7-Niederlage. Damit bleiben die Neuköllner Letzter und gehen ab kommendem Wochenende in die Relegationsrunde bestehend aus sechs Teams (letzte zwei Teams aus Pro A, erste vier Teams aus Pro B). Die beiden am Ende erstplatzierten Vereine sind für die kommende Spielzeit der Bundesliga Gruppe Pro A qualifiziert.

HANDBALL: FÜCHSE - DAMEN VERLIEREN, HERREN GEWINNEN

Spreefüxxe unterliegen TuS Lintfort – Herren mit Gruppensieg im EHF-Cup

Am 24. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga unterlagen die Füchse-Damen überraschend dem TuS Lintfort mit 20:23. Zur Pause hatte man am Samstagabend vor rund 200 Zuschauern in der Sömmeringhalle noch 10:8 gegen den Tabellen-13. geführt. Beste Werferinnen bei den Berlinerinnen waren Anna Blödorn und Simona Kolosove mit je vier Treffern. Die siebtplatzierten „Spreefüxxe“ haben aber schon kommenden Sonnabend wieder vor eigenem Publikum gegen Sachsen Zwickau (aktuell 13.) die Gelegenheit auf Wiedergutmachung.

Die Füchse-Herren siegten zum Abschluss der Gruppenphase im EHF-Cup am Sonntag in der Max-Schmeling-Halle deutlich mit 36:23 gegen die ungarische Vertretung von Balatonfüredi KSE. Bester Werfer war hier Matthias Zachrisson mit zehn Toren. Den Gruppensieg hatte das Team von Trainer Velimir Petkovic bereits vorher in der Tasche. Weiter geht es für die Füchse am kommenden Wochenende mit dem „Final Four“ um den DHB-Pokal in Hamburg.

 

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