Autoren-Archive: Hagen Nickele

MARIO LIVOLSI BEWAHRTE CLUB ITALIA 2018 VOR DEM AUS

Sportlich hat der Club Italia Berlin seine Spuren mit allen Höhen und Tiefen im Hauptstadtfußball der letzten Jahrzehnte hinterlassen. Vor einigen Jahren stand der Club aber sogar vor dem kompletten Aus – in dieser Situation war nicht zuletzt Mario Livolsi an der Rettung des Vereins beteiligt. Wie es seinerzeit dazu kam, welche Schwierigkeiten zu bewältigen waren und warum etwa die Akademie der Wissenschaften eine nicht unerhebliche Rolle bei der "Wiederauferstehung" spielte, erzählt der heutige 1. Vorsitzende im ersten Teil unseres zweiteiligen Interviews.

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          Mario Livolsi (Club Italia AdW)

Da habe ich dann erfahren, was er (der damalige Geldgeber Stefan Teichmann, die Red.) mit dem Club vor hat: Namensumbenennung, Berlin United, Profifußball, 'wir spielen in zehn Jahren in der Champions League – bist Du dabei?' Da habe ich gesagt: Nein.


Aktuell spielt Club Italia AdW in der Kreisliga B 1. Abteilung um den Aufstieg – Berlinsport Aktuell sprach mit Mario Livolsi am Dienstag letzter Woche im zweiten Teil auch noch über die Situation im Aufstiegsrennen und mittelfristige Ziele.

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TRAINER DÖRING IM GESPRÄCH

Der SC Berliner Amateure ist in der Kreisliga A 2. Abteilung Tabellenführer mit zehn Punkten Vorsprung vor dem zweitplatzierten TuS Makkabi II und zwölf vor den Nichtaufstiegsrängen (bei jeweils einer ausgetragenen Partie mehr).


    Edgar Döring (SC Berliner Amateure)

Ich habe die Mannschaft vor einigen Jahren übernommen, nach dem Abstieg in die Kreisliga B  – und mittlerweile haben wir uns wieder etwas ganz Gutes aufgebaut. Eine gut funktionierende, junge Truppe – viele auch aus der eigenen Jugend integriert, die sich mit dem Verein identifizieren. Und ich glaube man sieht es auch: der Spaß ist wieder da.


Berlinsport Aktuell sprach nach dem beim Stand von 9:0 durch Gegner Marathon 02 zur Halbzeit aufgegebenen Spiel am Sonntag mit Trainer Edgar Döring über die Sinnhaftigkeit derartiger Partien, die Situation im Aufstiegsrennen – und Gründe für die positive Entwicklung bei den "Amateuren".

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Berlinsport Aktuell sprach nach dem Abpfiff am Samstagnachmittag mit den Trainern Marco Gebhardt (Blau-Weiß 90, l.) und Jeffrey Seitz (SC Staaken) über die Partie, die die Mariendorfer durch Treffer von Wiebach (9.) und Lopes de Oliveira (88.) für sich entscheiden konnten.

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Berlinsport Aktuell sprach nach dem Abpfiff am Freitagabend mit den Trainern Thomas Franke (SV Tasmania, l.) und Markus Zschiesche (Tennis Borussia) über ein abwechslungsreiches, aber auch fehlerhaftes Spiel, in dem die Lila-Weißen schließlich das bessere Ende für sich hatten.

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BERND FIEDLER IM GESPRÄCH

Als jahrzehntelanger Vorsitzender ist Bernd Fiedler so etwas wie der "Mr. SFC Stern 1900" – aber auch als Stimme im Berliner Fußball und dabei auch größter Kritiker des Berliner Fußball-Verbands (BFV) sowie dessen Politik ist der 67-Jährige bekannt.

Bereits am vorvergangenen Wochenende – am Rande des Oberligaspiels SFC Stern 1900 - Eintracht Mahlsdorf (2:2) – ergab sich für Berlinsport Aktuell die Gelegenheit, ein ausführliches Gespräch mit Bernd Fiedler zu führen über anhaltende Sieglosigkeit, die Reformpläne des BFV – und perspektivisch notwendige Veränderungen in der (Fußball-)Sportpolitik.

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Berlinsport Aktuell sprach mit beiden Trainern noch über weitere Themen:


       André Jörn (TSV Eiche Köpenick)


             Martino Gatti (Club Italia)

 

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Am 25. Spieltag der Berlin-Liga verlor Hilalspor bereits am Sonntag sein Heimspiel gegen den SV Empor deutlich mit 0:4 (0:3). Gampe (18.), Rajemann (23.) und Noack (34.) sorgten schon vor der Pause für eindeutige Verhältnisse, Kropf (89.) setzte dann den Schlusspunkt. Da die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt punktete, rutschte Hilalspor auf Abstiegsplatz 16 ab – Empor bleibt Tabellenfünfter und trifft am Mittwoch im Nachholspiel auf die Füchse, die nur noch einen Rang und einen Punkt vor dem Team aus dem Prenzlauer Berg liegen.


Berlinsport Aktuell sprach nach dem Abpfiff mit den Trainern Isvan Demir (Hilalspor, l.) und Nils Kohlschmidt (SV Empor) über die Partie.

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Im Nachholspiel der Kreisliga B 1. Abteilung siegte am Nachmittag der Tabellenzweite Club Italia beim Spitzenreiter TSV Eiche Köpenick mit 2:1 (1:0). Eckert hatte die Gäste per Foulelfmeter in Führung gebracht (20.), in der Schlussphase kamen die Köpenicker durch Ewaldt aber doch noch zum Ausgleich (84.). Nun stand das Spiel auf der Kippe, aber Club Italia behielt das bessere Ende für sich und erzielte durch Diouf (87.) noch den Siegtreffer. Italia belegt nun punktgleich mit Eiche die beiden Aufstiegsplätze, hat aber eine Partie mehr bestritten – der SC Lankwitz folgt auf Platz 3 mit vier Zählern Rückstand.


Hören Sie mehr von beiden Trainern in den nächsten Tagen bei www.berlinsport-aktuell.de


Berlinsport Aktuell sprach nach dem Abpfiff mit den Trainern André Jörn (Eiche Köpenick) und Martino Gatti (Club Italia) über die Partie.

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CO-TRAINER BANGOURA IM GESPRÄCH

Für den TuS Makkabi lief die letzte Woche nahezu perfekt: erst der Sieg beim Nachholspiel in Wilmersdorf und der "Ausrutscher" von Mitkonkurrent Sparta (1:3 bei Al-Dersim), dann unterlag mit den Füchsen am Freitag der nächste Rivale um die Berliner Meisterschaft. Die Charlottenburger hingegen gewannen auch am Sonntag (2:0 gegen Al-Dersimspor) und sind nun mit zwei Partien weniger nur noch einen Zähler hinter Tabellenführer Sparta sowie fünf Punkte vor den Füchsen und Frohnau.


        Ousmane Bangoura (Co-Trainer)

Wir sind im Moment sehr fokussiert, wollen uns auch nicht geschlagen geben – von daher wird das schwierig (Makkabi zu besiegen, die Red.). Das will ich dann erst mal erleben: die Mannschaft, die uns schlägt.


Berlinsport Aktuell sprach nach Abpfiff mit Co-Trainer Ousmane Bangoura über den Heimsieg, die Situation im Titelrennen – und "Unbesiegbarkeit".

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TRAINER BRANDT IM GESPRÄCH

Der BSV Al-Dersimspor gewann sein Nachholspiel am Mittwochabend auf dem Sportplatz Lobeckstraße gegen Tabellenführer SV Sparta mit 3:1 und festigte damit Platz 8 in der Tabelle. Zehn Tage zuvor erst hatten die Kreuzberger knapp in Lichtenberg verloren und danach gegen die Füchse (0:4) deutlich den Kürzeren gezogen – nun also reichte es zum ersten Dreier gegen eines der Spitzenteams. Am Sonntag gastiert Al-Dersimspor dann beim nächsten Aufstiegsaspiranten, dem TuS Makkabi.


              Kai Brandt (Trainer)

Im Endeffekt – finde ich dann – ist der Sieg auch nicht unverdient, weil wir ihn wirklich erarbeitet haben. Wir haben ihn nicht erspielt, wir haben ihn erarbeitet.  Wir waren heute bereit, wie sagt man so schön, Dreck zu fressen – und das haben wir  gemacht.


Berlinsport Aktuell sprach nach Abpfiff mit Trainer Kai Brandt über den Sieg gegen den Favoriten, aktuell mehr als 30 Punkte  – und Abstiegskampf aus komfortabler Position.

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