Trainer Kostic im Gespräch
Gelungenes Debüt für den SV Sparta Lichtenberg in der NOFV-Oberliga Nord – am 1. Spieltag besiegte man Dynamo Schwerin mit 4:2 (2:1) an der heimischen Fischerstraße. Der Gast war dabei zunächst durch Pataman (10.) in Führung gegangen, doch Hänsch (23.) und zweimal Touré (32., 48.) sorgten zwischenzeitlich für einen nur scheinbar komfortablen Vorsprung. Nach dem 3:2-Anschlusstor (86.) wurde es so noch einmal kniffelig, ehe Saberdest (90.+2) die endgültige Entscheidung herbeiführen konnte.
Berlinsport Aktuell sprach mit Sparta-Trainer Dragan Kostic nach dem Spiel*.
DRAGAN KOSTIC (SV SPARTA)

*Das Gespräch wurde "auf dem Rückweg" von der Partie 47 - Makkabi aufgezeichnet
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Beitrag+Fotos: BSpA/Hagen Nickelé
Nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nordost bekam es der SV Lichtenberg 47 zum Auftakt der NOFV-Oberliga Nord gleich mit einem der Topfavoriten, dem TuS Makkabi, zu tun. Dabei mussten die Gastgeber erst einmal den Pausenrückstand durch Stahl (44.) verkraften, drehten das Spiel dann aber durch einen Doppelschlag von Neuzugang Figurski Vieira (70.) und Graf (72.) verdientermaßen.
Auch der Sporting Club Horus ist in der Saison 2023/24 neu dabei in der Kreisliga C (5. Abteilung) – zuvor spielte man seit der offiziellen Gründung des Vereins im Jahr 2019 in der Freizeitliga. Das erste Pflichtspiel absolviert die Mannschaft am Sonnabend in der Qualifikation zum Berlin-Pokal gegen den Rixdorfer SV (Kreisliga B) – Anstoß ist um 15.30 Uhr auf dem Jubiläumssportplatz in der Bergiusstraße (Neukölln)
Nach langen Jahren in der Freizeitliga hat der Berlin Lions FC zur kommenden Spielzeit gleich zwei Teams für die Kreisliga C gemeldet.
Nach dem Abstieg aus der Berlin-Liga im vergangenen Jahr und dem daraus resultierenden Umbruch musste sich Türkiyemspor erst einmal in der Landesliga finden – dies gelang letztlich mit Platz 7 und 44 Punkten in der 1. Abteilung. Mit einigen neuen Spielern soll nun das Korsett des Teams für die Zukunft weiter stabilisiert werden.
Nach einer weniger zufrieden stellenden Spielzeit (Platz 10, 46 Punkte) setzt man beim SV Empor auf ein neues Trainerteam und eine umgebaute sportliche Leitung. Dazu hat man am Jahnsportpark den einen oder anderen Stammspieler abgegeben – kurz: ein Neustart steht auf dem Programm.
Wieder mal Vierter – zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Spielzeiten belegte der FC Hertha 03 diesen Rang in der NOFV-Oberliga Nord. Das spricht einerseits für kontinuierlich gute Arbeit, andererseits scheint das letzte Quäntchen für den Sprung in die Regionalliga stets zu fehlen. Dabei war die Spielzeit 2022/23 zunächst eine sehr gute (Hinrunde: Platz 3, 36 Punkte), bis Langzeitverletztungen oder Abgänge wie die von Ernst oder Stüwe zum Winter im zweiten Halbjahr (Platz 7, 26 Punkte) ihre Wirkung zeigten. Nun haben weitere gestandene Kräfte die Zehlendorfer verlassen und mit Reimann und Zille wurden aus Babelsberg nur zwei erfahrene Spieler dazu geholt, die gemeinsam mit dem verbliebenen Kapitän Lenny Stein die Mannschaft auf dem Platz führen sollen.
Nach dem Abstieg aus der Oberliga 2022 und einem Umbruch inklusive des Wechsels auf der Trainerposition brauchte das Team des SFC Stern 1900 etwas Anlaufzeit, um in der Berlin-Liga 2022/23 in Tritt zu kommen. Danach aber schwang sich die Mannschaft von Roman Rießler zu starken Leistungen auf – doch selbst Platz 1 in der Rückrundentabelle war in der sehr starken Konkurrenz nicht mehr ausreichend, um am Ende mehr als den dritten Rang zu erreichen.
Erst Anfang Juni ist der SV Stern Britz auf gerade zu epische Weise aufgestiegen* – nun ist der bisherige Trainer Uria Wuttke aus privaten Gründen aus Berlin weggezogen und Tilman Käpnick soll das Abenteuer Berlin-Liga mit dem Verein von der Britzer Mühle bewerkstelligen.
Auch wenn man vergangene Spielzeit wegen des Punktepolsters zu den Abstiegsrängen nie wirklich in Gefahr geriet, lieferte der TSV Rudow mit Rang 14 (39 Punkte) platzierungsmäßig sein schwächstes Resultat seit der Rückkehr in die Berlin-Liga 2010 ab. Trainer Marco Wilke, der erst im Winter die Nachfolge von Mario Reichel antrat, sah daher zur kommenden Spielzeit gemeinsam mit der sportlichen Leitung klaren Bedarf, den Kader aufzufrischen. So sind 15 zum Teil hochkarätige Spieler neu an die Stubenrauchstraße gekommen – was die Rudower bei der Konkurrenz gleich mit auf die Zettel gebracht hat.