TRAINER BELTAGY NACH DEM 1:1 GEGEN TASMANIA AM SONNTAG
Der Berliner AK ist beim 1:1 vergangenen Sonntag gegen Tasmania auch im fünften Spiel unter der Leitung von Hassan Beltagy (trat im Dezember die Nachfolge von Volkan Uluc an) ungeschlagen geblieben. Auf Platz 11 (26 Zähler aus 21 Partien) sind die Athleten aber noch nicht aller Sorgen ledig – am morgigen Samstag steht nun die Bewährungsprobe beim BFC Preussen an.
Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit Trainer Hassan Beltagy über das Spiel, das Erreichen des Klassenerhalts – und seinen persönlichen Werdegang*.
HASSAN BELTAGY (BERLINER AK)

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Beitrag+Fotos: BspA/Hagen Nickelé

Mit dem 4:2-Erfolg über Carl Zeiss Jena am 27. Spieltag der Regionalliga Nordost hat Viktoria Berlin am Freitagabend den zweiten Sieg in Folge erzielt und konnte sich damit im Tabellenkeller etwas Luft verschaffen. Trotz des Blitzstarts der Gäste mit dem 0:1 nach einer halben Minute drehten die Himmelblauen das Ergebnis zur Pause durch Küc (31., Foulelfmeter) und Jones (42.) in eine 2:1-Pausenführung. Nach dem Ausgleich der Gäste in der 74. Minute durch einen Foulstrafstoß und der damit einhergegangenen Gelb-Roten Karte für Sylla ließ sich Viktoria dann in Unterzahl nicht beirren und erreichte durch weitere Treffer von Yermachkov (77.) und Dikarev (82.) letztlich den 4:2-Endstand vor 1122 Zahlenden im Stadion Lichterfelde.
In den ersten drei Partien unter der Leitung des neuen Trainers Miren Catovic haben die Frauen von Viktoria Berlin die erforderlichen "Pflichtsiege" im Aufstiegsrennen geholt, Mitte April steht dann das wegweisende Spiel bei RB Leipzig II auf dem Programm und im Mai nochmal gegen Hertha BSC die wohl zweitschwerste Aufgabe. Dazu haben sich Viktorias Frauen im Berlin-Pokal durch den 2:1-Sieg am Donnerstag vergangener Woche bei Hertha BSC für das Endspiel qualifiziert.
Vergangenen Donnerstag sind die Frauen von Hertha BSC gegen den Ligakonkurrenten Viktoria Berlin im Halbfinale des Berlin-Pokals (1:2) knapp gescheitert. In der Rolle als Verfolgerinnen des Spitzenduos der Regionalliga Nordost (bestehend aus Viktoria und RB Leipzig II) mussten Herthas Frauen drei Tage später bei Turbine Potsdam (2:3) dazu einen Rückschlag verzeichnen.
Der BFC Preussen hat sich gestern im Viertelfinale des Berlin-Pokals mit 3:0 (3:0) gegen den SV Tasmania durchgesetzt und steht damit erstmals seit 2016, als man den Wettbewerb gewann, wieder in der Runde der letzten Vier. Dank der Treffer von Cruz Magalhaes (33., 45.+1) und Engelhardt (38.) war dabei zur Pause schon eine Vorentscheidung gefallen. Die Neuköllner verpassten ihrerseits so den ersten Halbfinaleinzug seit ihrer Endspielteilnahme im Jahr 2015.

Im Viertelfinale des Berlin-Pokals muss Tennis Borussia beim formstarken Ligakonkurrenten BSV Eintracht Mahlsdorf antreten (So., 13 Uhr). Die Lila-Weißen sind dabei immer noch Rekordsieger in diesem Wettbewerb (17 Titel) – seit dem letzten Triumph 2006 erreichte man das Endspiel aber nur noch zweimal (2009, 2019).
Im Halbfinale des Berlin-Pokals unterlagen die Frauen von Hertha BSC gestern abend vor rund 500 Zahlenden im Amateurstadion Viktoria Berlin mit 1:2 (1:0). Yavuz hatte zunächst für die Pausenführung der Gastgeberinnen gesorgt (13.), nach dem Wechsel konnten sie aber dem wachsenden Druck nicht mehr standhalten und Viktoria drehte das Ergebnis durch die Treffer von Ehegötz (65.) und Beckmann (76.). Im Endspiel treffen die Himmelblauen nun am Pfingstmontag auf die Frauen von Borussia Pankow (Berlin-Liga).
Der BSV Eintracht Mahlsdorf empfängt nach sechs Punktspielsiegen in Folge am Sonntag Tennis Borussia zum Pokal-Viertelfinale am heimischen Rosenhag (13 Uhr).
Der BFC Preussen hält in der NOFV-Oberliga Nord den Anschluss an Lichtenberg 47 (aktuell ein Punkt Rückstand), ist im Gegensatz zum Tabellenführer aber noch im Pokalwettbewerb vertreten. Hier steht am Sonnabend im heimischen Preussen-Stadion (13 Uhr, Malteserstraße) das Viertelfinale gegen Ligakonkurrent SV Tasmania an. In Neukölln kassierte Preussen dabei im Punktspiel beider Teams (2:3) die erste von nur zwei Saisonniederlagen.
In der NOFV-Oberliga Nord ist der BSV Eintracht Mahlsdorf momentan die Mannschaft der Stunde – der 2:0-Erfolg (Tore: Stettin, Jopek/FE) beim SV Tasmania am Freitag war bereits der sechste Sieg (u.a. gegen das Spitzenduo Lichtenberg 47 und BFC Preussen) in Serie seit Dezember. Damit haben sich die Mahlsdorfer mit 41 Punkten aus 20 Partien auf Rang 3 etabliert.