Zweiter Teil des Interviews mit Bernd Fiedler (Foto r., Vorsitzender) und Andreas Thurau (Trainer) vom SFC Stern 1900. Hier geht es u. a. um die Neuzugänge und die möglichen Perspektiven des Berlin-Ligisten aus Steglitz.
Stern-Vorsitzender Bernd Fiedler (r.) und Trainer Andreas Thurau am vorvergangenen Samstag auf der Terrasse der "Sternstunde"
Der SFC Stern 1900 schloss die Saison 2017/18 - wie die vorangegangene - auf dem 5. Platz der Berlin-Liga ab. Zum Teil lieferte das junge Team im ersten Jahr unter Leitung von Trainer Andreas Thurau dabei begeisternden Offensivfußball ab. Für die Saison 2018/19, in der es scheinbar nicht den einen Topfavoriten auf die Berliner Meisterschaft geben wird, konnte man die Steglitzer so mit auf dem Zettel haben. Jetzt allerdings wird bekannt, dass insgesamt zwölf Spieler den Verein verlassen werden. Unter ihnen mit Nimer El-Rayan (24, zu TeBe), Joshua Lang (23, BSC Süd 05) oder Lukas Rohana (20, zurück zu FC Hertha 03) junge Talente, die sich in der Oberliga versuchen wollen - aber auch erfahrene Leistungsträger wie Marcel Miesner (29, Frohnauer SC) oder Christian Höhne (28, SF Johannisthal) verlassen den Club. Der SFC hat auf die ungewöhnliche Situation reagiert und elf neue Spieler verpflichtet.
Vorsitzender Bernd Fiedler und Trainer Thurau standen Berlinsport Aktuell für ein ausführliches Interview zur Verfügung und nahmen Stellung zur Saison 2017/18, den Umbruch und die Aussichten für kommende Spielzeit. Das Gespräch wurde am Sonnabend vor einer Woche aufgezeichnet - Teil 2 des Interviews folgt in den kommenden Tagen.
Eine lohnende Stippvisite in die Hauptstadt unternahm Christian Lindhardt: Für seinen Arbeitgeber, das norddeutsche Gestüt Lasbek, fuhr der dänische Profi bei der Mariendorfer Sonntagveranstaltung einen Doppeltreffer heraus. Zunächst punktete Lindhardt mit dem Hengst National Pride – ein Pferd, das in den Derby-Vorläufen durchaus eine Rolle spielen könnte. Der kleine Bruder der Spitzenstute Elaine (103.604 Euro Gewinnsumme) lieferte eine exquisite Leistung ab. Er bezwang die ebenfalls drei Jahre alte Stute Unicorn Diamant (Kornelius Kluth), die als 20:10-Favoritin angetreten war und sich unterwegs um die Führungsarbeit verdient gemacht hatte, sehr sicher. National Pride (57:10) wurde erst auf den letzten dreihundert Metern zum entscheidenden Angriff dirigiert und ging in 16,2/1.900m mit einer halben Länge Vorsprung an der Gegnerin vorbei. Lindhardt tat dabei nicht mehr als nötig – man darf davon ausgehen, dass National Pride zukünftig noch beträchtlich zulegen wird. Gleich im Anschluss ging der Däne mit Kelso (13:10) auf die Ehrenrunde. Der Wallach eroberte eine gute halbe Runde vor dem Ziel das Kommando und gab das Heft in der Tagesbestzeit von 14,9/1.900m nicht mehr aus der Hand.
Nimczyk tut es Lindhardt gleich
Auf die gleiche Ausbeute wie sein dänischer Kollege kam auch Michael Nimczyk. „Ich habe eine sehr hohe Meinung von dem Wallach“, lobte der Goldhelm seinen ersten Tagessieger Hercules Petnic nach einem überaus souveränen, in 16/2/1.900m erzielten Erfolg. Der Goldhelm hatte Irmgard Keller-Müllers Traber einen idealen Rennverlauf als zweites Pferd an der Innenkante serviert. Im Einlauf zog der Vierjährige sehr leicht mit anderthalb Längen Vorsprung an dem Piloten Exclusive Fire (Victor Gentz) vorbei. Mit Head over Heels scheute Nimczyk dagegen die Todesspur nicht – und auch dies erwies sich als richtige Entscheidung. Denn als der neben ihr liegende Simba Diamant (Victor Gentz) nicht mehr auf den Beinen zu halten war, besaß Head over Heels rasch den entscheidenden Vorteil gegenüber ihren Verfolgern und setzte sich in 16,6/1.900m hochüberlegen mit sieben Längen Vorsprung ab.
Ice Greenwood und Flash di Quattro überlegen
Neben dem bereits erwähnten National Pride stellte sich noch ein weiterer Dreijähriger siegreich vor. Für Ice Greenwood kommt das Derby allerdings wohl einen Tick zu früh. Denn es war unübersehbar, dass der Dunkelbraune noch recht grün ist und mitten in der Entwicklung steckt. Deswegen ließ ihn seine Fahrerin Lea Ahokas am Start auch sehr ruhig eintreten. Doch bei seinem Vormarsch Ende der Gegenseite entfaltete der für die Farben von Sebastian Lyon trabende Hengst ein beträchtliches Laufvermögen und ließ seinen Gegnern nicht den Hauch einer Chance. Seine Siegquote betrug 111:10 – eine überaus lukrative Rendite angesichts der Tatsache, dass sich Lea Ahokas im Vorab-Interview sehr optimistisch geäußert hatte.
Weitaus weniger, nämlich 18:10, zahlte Flash di Quattro aus, den Thorsten Tietz zum längst überfälligen ersten Saisonsieg führte. Für den Wallach aus dem Besitz von Dirk Grusdas war das Ganze in 16,8/1.900m eine recht lockere Angelegenheit. Der Sechsjährige zog sofort nach vorne und musste auf der Zielgeraden nur kurz ermuntert werden, um sich überlegen vom Feld zu lösen.
Mad World und Tiffany Diamant bei Stamer-Läufen vorne
Am Sonntag standen außerdem zwei Läufe zum Stamer-Cup auf dem Programm – ausgeschrieben für Amateurfahrer mit maximal 35 Siegen. Der erste Lauf wurde in 17,1/1.900m zu einer leichten Beute für Marco Schindler und seinen selbst gezüchteten Vierbeinerstolz Mad World, der in dieser Saison durchweg nur tolle Leistungen kennt. Der Auftritt des 15:10-Favoriten war phänomenal, denn bis zur Gegenseite lag Mad World noch an letzter Position, um dann im Rush am gesamten Feld vorbeizufliegen. Marco Schindler zeigte sich bei der Siegerehrung sichtlich gerührt: „Ich bin absolut froh über diesen Treffer, denn mein Pferd ist mir sehr ans Herz gewachsen!“
Mindestens ebenso groß war die Freude wenig später bei Daniela Fellner, die Tiffany Diamant zu einem überaus souveränen Sieg steuerte. Die Stute hatte sich unterwegs an die vierte Stelle außen verbessert und lief auf der Zielgeraden in 16,7/1.900m grußlos an den Konkurrenten vorbei. Die bayerische Amazone verwandelte ihre erste Jahresfahrt somit auf Anhieb in einen vollen Erfolg und zugleich war es für sie der erste Mariendorfer Sieg überhaupt.
Gesamtumsatz: 96.993,19 Euro – Bahnumsatz: 34.041,00 Euro – Außenumsatz: 62.952,19 Euro.
Unser Terminhinweis: Die nächste Mariendorfer Veranstaltung findet am Sonntag, dem 1. Juli statt. Beginn ist um 13.30 Uhr. Im sportlichen Mittelpunkt stehen der Lauf zum Super Trot Cup, die KRAFFT und UllrichEquine-Rennserien sowie der Buddenbrock-Trial
Vor ihrer "Sommerpause" in der GFL1 Staffel Nord gelang den Berlin Rebels mit dem 34:13-Sieg über die bis dahin ungeschlagenen Cologne Crocodiles am Sonnabend ein weiterer Coup. Der Lohn: zumindest für eine Woche Platz 1, bis die Konkurrenten von der Anzahl der Spiele gleich gezogen haben.
Kim Kuci
Bei wechselhafter, kühler Witterung in Charlottenburg stellten die Gastgeber vor der Pause bereits die Weichen zum Sieg. So gingen die Rebels mit einer 28:0-Führung in die Kabinen und brachten den Vorsprung am Ende sicher ins Ziel. Nach dem Spiel hatte Berlinsport Aktuell Gelegenheit, mit Rebels-Coach Kim Kuci über die Partie und den bisherigen Verlauf der Season zu sprechen.
Am letzten Spieltag 2017/18 verteidigte Tus Makkabi den einstelligen Tabellenplatz im Klassement der Berlin-Liga durch einen 1:0-Auswärtssieg beim BFC Preussen. Dabei wurden die Charlottenburger auch vor dem zweiten Jahr in der Spielklasse als Absteiger gehandelt - wieder gelang es den Verantwortlichen bei Makkabi aber, eine verschworene Truppe auf die Beine zu stellen, die für einige Überrschungen sorgen konnte.
F. Diekmann
Berlinsport Aktuell sprach am vergangenen Sonnabend nach der Partie an der Malteserstraße mit TuS-Trainer Frank Diekmann.
Mit einer 0:1-Niederlage gegen TuS Makkabi verabschiedete sich der BFC Preussen aus der Spielzeit 2017/18. Dabei kann man nicht nur mit Platz 11 zum Abschluss zufrieden sein - darüber hinaus übertraf man mit dem Saisonverlauf vielerorts die Erwartungen.
Berlinsport Aktuell sprach am Sonnabend nach dem Spiel mit Preussen-Trainer Nikolai Klarkowski (kl. Foto).
„Ich wusste bisher gar nicht, dass Deutschland heute spielt.“ Das war sicherlich der lustigste vor laufender Kamera getätigte Spruch bei der Mariendorfer Sonntagveranstaltung, die aufgrund der Fußball-WM bereits am Vormittag begann. In der Tat: Der interviewte Thorsten Tietz ist wahrlich nicht dafür bekannt, ein leidenschaftlicher Fan des Spiels mit dem runden Leder zu sein. Dafür weiß der mehrmalige Berliner Champion aber umso mehr, was im Sulky zu tun ist und bewies sein Können mit New Dawn eindrucksvoll. Das mit 12.000 Euro dotierte KRAFFT Performance Energy - Rennen wurde zu einer überlegenen Beute des Gespanns, das aus dem ersten Band einen guten Start erwischt hatte und rasch die Führung übernahm. Eine Position, die Tietz und New Dawn fortan nicht mehr abgaben, denn der Profi ließ den Traber der Besitzergemeinschaft Gramüller/Holzapfel mächtig treten. Der Vorsprung betrug teilweise vierzig Meter und am Ende waren es glatte acht Längen, die New Dawn in 14,4/2.000m von seinen Verfolgern trennten. Der als einziger mit zwanzig Meter Zulage bedachte Mac Smily (Christian Lindhardt) schnappte sich mit viel Speed vor der unauffälligen Tijuana Diamant (Michael Nimczyk) das zweite Geld. Für den schlecht gestarteten und kaum Akzente setzenden Pelle Barosso (Josef Franzl) war diesmal vor den recht harmlosen Glaedar (Kornelius Kluth) und Lovers Hall (Rudolf Haller) nur der vierte Rang drin.
Desert King im UllrichEquine-Rennen ebenfalls überragend
Der zweite große Höhepunkt des Berliner Renntages, der vom sportlichen Niveau her weitaus mehr zu bieten hatte als das anschließende trostlose WM-Gekicke der Nationalelf, war der mit 6.000 Euro Preisgeld dotierte fünfte Lauf der UllrichEquine-Serie. Bereits im Vorab-Statement wurde überdeutlich, welch hohe Meinung Josef Franzl von seinem Schützling Desert King hat. Wie sich zeigen sollte, war diese Erwartungshaltung war nicht übertrieben und als Franzl mit dem Hengst kurz darauf tatsächlich im Winner-Circle stand, legte der Sauerlacher noch einen drauf: „Ich bin total stolz, solch ein gutes Pferd im Training zu haben!“ Die Freude war begründet, denn obwohl der 13:10-Topfavorit nahezu das gesamte Rennen in der Angriffsspur bestreiten musste, war der Braune eine Klasse für sich. Desert King siegte in 14,1/1.900m mit fünf Längen Vorsprung und ließ weder der diesmal sehr flott beginnenden und im Einlauf feinen Speed entwickelnden Misty Morning (Christian Lindhardt) noch Stradivari (Michael Nimczyk), der die Rolle des Tempomachers übernommen hatte, auch nur den Hauch einer Chance.
Rainbow Diamant siegt und siegt
Er läuft weiterhin in der Form seines Lebens: Mit seinem ständigen Begleiter Heinz Wewering erzielte der 11:10-Topfavorit Rainbow Diamant bereits den fünften Volltreffer hintereinander. Und zwar in unwiderstehlichen Manier! Nach dem Start zunächst an zweiter Stelle innen positioniert, wechselte Heinz Wewering mit dem Hengst zu Beginn der Gegenseite in die zweite Spur. Rainbow Diamant zog im Rush nach vorne und verlor im weiteren Verlauf alle Gegner. Die Kilometerzeit von 13,6/1.900m und der Vorsprung von sieben Längen spielten dabei sogar nur eine untergeordnete Rolle. Denn der Crack des Besitzers Dr. Manuach Messengießer hätte bei Bedarf sogar noch viel deutlicher gewinnen können. Keine Frage: Rainbow Diamant ist für seine nächste Aufgabe – die Teilnahme am Super Trot Cup – bestens gerüstet.
Rudolf Haller dreimal vorne
Einen super Tag erwischte Rudolf Haller: Der bayerische Profi konnte drei Siege einfahren. Get Lucky unterstrich auf der langen 2.500-Meter-Strecke einmal mehr, dass er überaus schwierig ist, aber über ein gewaltiges läuferisches Potential verfügt. Als dem Wallach nach einem Sicherheitsstart obendrein noch ein springender Teilnehmer in die Quere kam, lag er zunächst weit aus dem Rennen. Eine Runde vor dem Ziel führte ihn sein Trainer trotzdem mit einer fulminanten Attacke an die Spitze und der Braune duldete in 1:16,4 min. keinerlei Widerstand mehr.
Einen wahren Paukenschlag landete Haller wenig später mit der dreijährigen Donna Granata. Die Stute machte ihrem Namen alle Ehre und rauschte nach ständiger Führung in 14,0/1.900m mit vier Längen Vorsprung über die Ziellinie.
„Donna Granata ist zwar sehr phlegmatisch und muss daher ständig angetrieben werden – aber ihr raumgreifender Schritt ist phänomenal!“ (Rudolf Haller)
Der gleichaltrige Provenzano machte es – ebenfalls in den Wieserhof-Farben und von der Spitze aus – seiner Trainingsgefährtin eine dreiviertel Stunde später in 15,6/1.900m nach.
Goldhelm Nimczyk 2-mal im Winner's Circle
Auch Michael Nimczyk stellte mit Uno per te Diamant (56:10) einen starken Dreijährigen vor. Der kleine Bruder von RitchiRich Diamant (43.368 Euro Gewinnsumme) trumpfte nach einem geschonten Verlauf in 16,2/1.900m auf. Im Gegensatz zum zweitplatzierten Far West (Josef Franzl), der unterwegs eine Menge tun musste, brauchte der Hengst seine Stärken erst auf der Schlusshalben auszuspielen.
Und was einmal so gut funktioniert hat, klappt auch ein zweites Mal. Das muss sich der Goldhelm wohl bei seiner Fahrt mit Izzi’s Newport gedacht haben, denn er servierte dem ebenfalls für das Derby genannten Wallach ein Traumrennen an der Innenkante. Als der Traber aus dem Stall Mommert auf der Zielgeraden hinter dem enormes Tempo bolzenden Francesco (Jörgen Sjunnesson) auf freie Bahn fand, war in bärenstarken 14,0/1.900m alles sofort zu seinen Gunsten entschieden.
Gobelin mit Tagesbestzeit - Außenseitersieg bei Amateuren
Ganz anders gestaltete sich der Rennverlauf für Gobelin (Victor Gentz), denn der Wallach der Besitzergemeinschaft Holle/Weber ging über den gesamten Weg außen herum. Angesichts seiner unbestreitbaren läuferischen Klasse war Gobelin bei einer Siegquote von 71:10 am Wettmarkt krass unterschätzt. Mit dem anspruchsvollen Pensum hatte der Dunkelbraune nicht die geringsten Probleme und nicht nur das – zur Freude seines gesamten Stallteams krönte der Achtjährige seine ohnehin schon vorzügliche Leistung mit einer neuen persönlichen Bestmarke. Gobelin gewann in der Tagesbestzeit von 13,2/1.609m – ein glorreicher Auftritt!
Das einzige Amateurfahren der Veranstaltung ging an André Pögel und Fire Lane, die in 16,1/1.900m völlig überlegen mit vier Längen Vorsprung auftrumpften. Auch hier war die Siegquote sehr erstaunlich, denn mit 41:10 war der offensiv von der Spitze aus eingesetzte Fire Lane am Toto ähnlich wie Gobelin eindeutig zu schlecht bewertet.
Gesamtumsatz: 117.538,42 Euro – Bahnumsatz: 37.536,10 Euro – Außenumsatz: 80.002,32 Euro.
Unser Terminhinweis: Die nächste Mariendorfer Veranstaltung findet am Sonntag, dem 24. Juni statt. Veranstaltungsbeginn ist um 13.30 Uhr.
Während die DJK Schwarz-Weiß am letzten Spieltag trotz eines 5:0-Heimsiegs den Gang in die Landesliga antreten musste, stand der Abstieg des unterlegenen 1. FC Schöneberg längst fest. Im Jahr 2011 spielte man noch in der Kreisliga B, nun fand der stete Aufstieg der Schöneberger in der Berlin-Liga ein deutliches Ende: nur 6 Punkte und 161 Gegentreffer sprechen Bände.
A. Bilek
Hasso Nickelé sprach für Berlinsport Aktuell nach der Partie in Britz-Süd mit FCS-Trainer Ayhan Bilek
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Beitrag: Berlinsport Aktuell/Hasso und Hagen Nickelé Fotos: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé
Aus gegebenem Anlass haben wir heute nochmal die Stimme von Trainer Benjamin Kandler, der mit der DJK Schwarz-Weiß am Nachmittag aus der Berlin-Liga abgestiegen ist. Der 5:0-Sieg gegen den 1. FC Schöneberg nutzte dem Verein aus Britz-Süd dabei nichts mehr, da auch die Konkurrenten Spandauer Kickers (5:1 gegen Rudow) und Füchse (2:0 gegen Al-Dersimspor) ihre Partien gewinnen konnten.
Die Entscheidung um die Frage, wer der dritte Abstieger in der Berlin Liga 2017/18 wird, hat sich vor dem letzten Spieltag weiter zugespitzt. Berlin Türkspor (2:1 bei Croatia) und Al-Dersimspor (2:1 gegen SpaKi) erreichten dabei den vorzeitigen Ligabverbleib - die Spandauer Kickers (36 Punkte), Füchse (35) und Schwarz-Weiß Neukölln auf dem Abstiegsrang (34) müssen weiter hoffen bzw. zittern.
B. Kandler
Für die Schwarz-Weißen lief es am 33. Spieltag dabei lange Zeit nahezu perfekt: den notwendigen Dreier bei Tasmania (3:1) vor Augen, hätte ein Sieg in der letzten Runde gegen das Schlusslicht aus Schöneberg den sicheren Klassenerhalt bedeutet. Dann aber drehte Konkurrent Al-Dersimspor in der Schlussphase noch das 0:1 gegen die Spandauer Kickers in einen Sieg. So hat Schwarz-Weiß den Ligaerhalt nicht mehr in der eigenen Hand, muss - ein eigener Sieg vorausgesetzt - hoffen, dass sich die Füchse (zuhause gegen Al-Dersim) oder SpaKi (zuhause gegen Rudow) noch einen Ausrutscher leisten.
Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie bei Tasmania mit Schwarz-Weiß-Trainer Benjamin Kandler.