Allgemein

VSG ALTGLIENICKE

Das Team der VSG Altglienicke mit Kapitän Torsten Mattuschka (l.) beim Regio-Cup 2018

Regionalliga Nordost

Hinrundenbilanz: 14. Platz, 13:20 Tore, 18 Punkte (17 Spiele - 4 Siege, 6 Unentschieden, 7 Niederlagen)
Halbjahresbilanz: 14. Platz, 16:21 Tore, 22 Punkte (19 Spiele - 5 S, 7 U, 7 N)
Meiste Einsätze: Preiß, Pütt (je 19)
Meiste Tore: Kahlert, Mattuschka (je 3)
Längste Serie ohne Niederlage: 4.- 8. Spieltag
Längste Serie ohne Sieg: 7. - 13. Spieltag

Andere Wettbewerbe

Berlin-Pokal: im Achtelfinale (10./11.02.18, Auslosung: 20.01.) vertreten
Regio-Cup 2018: im Halbfinale ausgeschieden

Kommen und Gehen (während der Hinrunde bzw. Winterpause)

Tor und Tschüss: Marcel Czekalla erzielte gegen Meuselwitz das letzte Tor der VSG anno 2017

Zugänge: Sanogo (Angriff, Madura United/THA, während der Hinrunde), Ede (Angriff, Bangkok United/THA), Skoda (Mittelfeld, FC Viktoria 89), Twardzik (Tor, zuletzt Viktoria Zizkov/CZE bis 02-17)

Abgänge: Hartwig (Angriff, SV Tasmania, ausgeliehen während der Hinrunde), Czekalla (Mittelfeld, SP. VG. Blau-Weiß 90), Maaß (Mittelfeld, bislang unbekannt), Özcin (Angriff, bislang unbekannt), Kutrieb (Trainer, Tennis Borussia U19)

Vor der Saison

Die VSG Altglienicke startete nach dem zweiten Aufstieg in Folge als Neuling in die Saison der Regionalliga Nordost 2017/18, die Zielsetzung ist Klassenerhalt. Neu auf den Trainerstuhl kam vor der Saison Miroslav Jagatic (41, zuletzt Trainerteam Nationalelf Myanmar), der im Gespann mit Dennis Kutrieb (38) arbeitete. Kutrieb wechselte nun im Winter zur U19 von Tennis Borussia. Neben einigen Abgängen vor der Saison wurden sechs Spieler mit Regionalligaerfahrung zur VSG geholt: Kahlert und Stephan (BAK), Bache und Preiß (Dynamo), Müller (Energie Cottbus) sowie Pütt (TSG Neustrelitz).

Wegen der höheren Auflagen in der 4. Liga mussten die Altglienicker dazu ihr Stadion im Südosten als Spielstätte verlassen und tragen ihre Partien nun in der Regel im Jahnsportpark aus.



"Wir sind im Soll" (M. Jagatic)


Gespräch vom 7. Januar


Bisheriger Saisonverlauf

Die Englische Woche zum Auftakt wurde mit nur einem Zähler beendet, dem ersten Saisonsieg (4. Spieltag, 2:1 beim BFC Dynamo) schloss sich die erfolgreichste Phase des ersten Halbjahrs mit insgesamt 11 Punkten aus fünf Partien an. Das Ende der Erfolgsserie läutete bereits die längste Durststrecke für den Aufsteiger ein: sieben Spiele ohne Sieg, davon vier ohne eigenen Torerfolg. Nach dem Heimsieg gegen FCO Neugersdorf folgten bis zum Ende der Hinrunde drei weitere Niederlagen - die vor der Winterpause bereits begonnene Rückserie eröffneten die Altglienicker dann noch mit vier Punkten aus zwei Spielen. Im Pokal setzte sich der Regionalligist jeweils als Favorit durch: gegen Brandenburg 03 (Landesliga, 6:0), bei Wacker 21 Lankwitz (Kreisliga A, 5:2) und gegen Spandauer Kickers (Berlin-Liga, 6:2).

Neu und namhaft: Chinedu Ede

Auf die mäßige Torausbeute in der Liga - die VSG stellt dort bislang die drittschwächste Offensive - reagierte man mit der Verpflichtung zweier Stürmer, die obendrein die Liste prominenter Namen in Altglienicke fortsetzen: die Ex-Profis Boubacar Sanogo (35) und Chinedu Ede (30), beide zuletzt in Thailand aktiv, stießen zum Aufsteiger dazu. Sanogo, der schon im Oktober kam, konnte bereits einen Treffer beisteuern - ansonsten bezeichnend, dass Abwehrspieler Kahlert und Mittelfeldmann Mattuschka die besten Schützen des Vereins sind. Dafür kassierte man mit 21 Gegentreffern auch nur einen mehr als der Tabellenzweite BFC Dynamo.

Ein Wermutstropfen sicher die schwere Knieverletzung von Marcus Rickert (33), die sich der Stammtorwart der VSG im letzten Spiel gegen Meuselwitz zuzog. Die Verantwortlichen reagierten darauf mit der Verpflichtung von Dan Twardzik (26), der schon Profierfahrung in Schottland (FC Motherwell) und Tschechien (Viktoria Zizkov) sammeln konnte, zuletzt aber ohne Verein war.

 

Beitrag+Fotos: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

Außenseiter - Spitzenreiter: Die Mannschaft des SFC Stern 1900 bei der Präsentation vor dem Hallenturnier

Außenseiter siegt im Endspiel gegen Lichtenberg 47

Das Turnier der Berliner Regional- und Oberligisten in der Max-Schmeling-Halle hat am Abend der SFC Stern 1900  gewonnen. Im Endspiel setzte sich somit ausgerechnet der einzige Berlin-Ligist im Teilnehmerfeld mit 5:4 im Neunmeterschießen gegen den SV Lichtenberg 47 durch. Die Steglitzer nahmen als Sieger des Hallenturniers der Berlin-Liga vom vergangenen Jahr teil, waren in der Neuauflage am gestrigen Sonnabend kurioserweise in der Vorrunde ausgeschieden.

Der Titelverteidiger des letzten Regio-Cups, die VSG Altglienicke, scheiterte im Halbfinale am späteren Finalisten aus Lichtenberg. Der Oberligist hatte seinerseits mit 5:4 im Neunmeterschießen die Oberhand behalten. Rekordgewinner Tennis Borussia - die Lila-Weißen halten mit acht Siegen bei dem Turnier die Bestmarke - wartet dagegen auch im 10. Jahr nach dem letzten Erfolg weiter auf die Trophäe. Das Team von Thomas Brdaric musste bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen.

An selber Stelle hatte gestern die Mannschaft des 1. FC Union das AOK Traditionsmasters gewonnen. In der Charlottenburger Sömmeringhalle wurde zur selben Zeit die Vorrunde der Berlin-Liga ausgetragen, die Endrunde findet dann - ohne Stern 1900 - am 14. Januar statt.

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Der SV Tasmania mit Neu-Trainer Jauer (stehend, r.) und Assistent Elvir Çoçaj (sitzend, r.) hatte sich beim Hallenturnier sicher mehr erhofft

Mit 33 Punkten überwintert der SV Tasmania auf Platz 5 der Berlin-Liga. Der eher perspektivisch vorgesehene Wechsel auf dem Trainerstuhl von Mario Reichel zum bisherigen U19-Coach Tim Jauer wurde nun bereits im Winter vollzogen. Trainingsbeginn ist erst am Montag, in der Vorrunde des Hallenturniers am heutigen Sonnabend gaben die Tasmanen eher eine enttäuschende Vorstellung: in der Gruppe A landete man mit nur einem Unentschieden auf dem letzten Platz.

Tim Jauer

Berlinsport Aktuell sprach mit Tim Jauer während der Vorrunde in der Charlottenburger Sömmeringhalle.

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Thomas Brdaric (2. v. l.) und Rainer Fritzsche (2. v. r.) bei der PK, flankiert von Andreas Pretzsch (AG Regionalliga, l.) und Toni Petrina (AG Oberliga)

Am Sonntag steigt die 40. Ausgabe des Hallenturniers der Berliner Regional- und Oberligisten, zum vierten Mal in der Max-Schmeling-Halle (ab 13 Uhr). Am heutigen Donnerstag fand bereits die Pressekonferenz zu der Veranstaltung in Berlin-Steglitz statt. Als Podiumsgast folgte Thomas Brdaric, Ex-Nationalspieler und heutiger Trainer von Tennis Borussia, der Einladung des BFV. Pressesprecher Rainer Fritzsche führte durch den Vormittag.

Berlinsport Aktuell bietet zwei Zusammenschnitte der PK: zunächst die Informationen von R. Fritzsche zum Turnier mit interessanten historischen Einschüben, dann die Fragerunde zum Thema Regio-Cup bzw. Hallenfußball mit Th. Brdaric.

Rainer Fritzsche:

 

Thomas Brdaric:

 

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Beim Hallenturnier ließen die Wilmersdorfer um Torwart Stankovski wenig anbrennen und zogen in die Endrunde ein

Der 1. FC Wilmersdorf hat vor dieser Saison den direkten Wiederaufstieg in die Berlin-Liga angepeilt. Nach zehn Punkten aus sechs Partien trat Trainer Mustafa Öner allerdings zurück und der als Chefcoach noch völlig unerfahrene Ex-Spieler und bisherige Assistent Fatih Polat übernahm das Ruder. In den folgenden sieben Spielen holten die Wilmersdorfer dann aber die volle Punktzahl und liegen zur Winterpause (dennoch nur) auf Platz 5 der Tabelle.

Fatih Polat

Im Interview mit Berlinsport Aktuell erklärt der Trainerneuling, warum es bisher so gut lief, wie er die Chancen auf eine Rückkehr in die Berlin-Liga einschätzt - und wie es zum frühzeitigen Ende seiner aktiven Laufbahn kam.

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Beim Hallenturnier taten sich die 06er (schwarze Spielkleidung) schwer und verpassten den Finaltag am 1. Januar

Bis 2011 gehörte der FC Spandau 06 noch der Berlin-Liga an, anschließend ging es runter bis in die Bezirksliga. Vergangenes Jahr gelang zumindest der Wiederaufstieg in die Landesliga, doch der Traum von der Rückkehr in Berlins höchste Spielklasse besteht weiter am Ziegelhof. In dieser Spielzeit läuft es bislang richtig gut: die 06er liegen punktgleich mit dem Tabellenführer der Staffel 2, dem SCC, auf dem 2. Platz. Der vor der Saison neu gekommene Trainer Axel Vogel kann also zufrieden sein - gerade angesichts eines personellen Umbruchs im Kader.

Michael Karakaya

Berlinsport Aktuell sprach am Rande der Vorrunde des Hallenturniers mit Spandaus Assistenztrainer Michael Karakaya, der Vogel dort vertrat.

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Licht am Ende des Tunnels? Die Spieler des BSC Rehberge - hier vor ihrem Auftritt beim Hallenturnier - hoffen trotz schwieriger Lage auf das Nachholspiel und die Rückrunde im Jahr 2018

In Staffel 2 der Landesliga hat der BSC Rehberge eine komplizierte Hinserie miterleben müssen, inklusive einer bösen Klatsche zum Jahresabschluss in Johannisthal. Immerhin konnten sich die Weddinger aber beim Hallenturnier für die Endrunde am 1. Januar qualifizieren.

Thomas Heidbreder

Trainer Thomas Heidbreder erklärt im Interview mit Berlinsport Aktuell, warum sich seine Mannschaft so schwer tat, weshalb die Situation vor der Rückrunde nicht einfacher wird - und dennoch der Klassenerhalt erreicht werden kann.

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Kreuzberger Derby in Schöneberg: Beim Hallenturnier traf Hilalspor (weiße Trikots) unter anderem auf Türkiyemspor und qualifizierte sich für die Endrunde am Neujahrstag

Zur Halbzeit der Saison 2017/18 liegt Berlin Hilalspor in der Staffel 1 der Berliner Fußball-Landesliga auf dem zweiten Tabellenplatz. Zwei Niederlagen zum Abschluss der Hinrunde trübten die starke Hinrunde sogar ein wenig - da Tabellenführer Berolina Stralau wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Fußballers in der Partie gegen Eintracht Mahlsdorf II (4:0) die Punkte am "Grünen Tisch" möglicherweise noch verliert, wäre der Rückstand der Kreuzberger "netto" aber gar nicht mehr so groß.


Hören Sie in den kommenden Tagen auch die Stimmen von Vertretern des BSC Rehberge, FC Spandau 06 und 1. FC Wilmersdorf aus der Staffel 2 der Landesliga


Umut-Ugur Binici

Im Interview mit Berlinsport Aktuell verrät Hilalspors Trainer Umut-Ugur Binici, wie es zu der Formschwäche am Ende der Hinrunde kam, wo er noch Verbesserungsbedarf sieht - und mit welchen Spielern er für die Rückrunde als Neuzugang rechnet.

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Beide Teams wurden vor Saisonbeginn als Abstiegskandidaten gehandelt - doch zumindest TuS Makkabi konnte über weite Strecken der Hinserie positiv überraschen. Aufsteiger 1. FC Schöneberg blieb punktemäßig dagegen deutlich hinter den eigenen Hoffnungen zurück und ziert über die Winterpause bereits mit einem beträchtlichen Abstand das Tabellenende der Berlin-Liga.

Ayhan Bilek

Frank Diekmann

Auch am Sonntag war mehr drin für das Team von Ayhan Bilek, am Ende aber siegte der Gast mit Trainer Frank Diekmann nicht unverdient. Hasso Nickelé sprach nach der Partie für Berlinsport Aktuell mit den beiden Trainern.

 

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Beitrag: Berlinsport Aktuell/Hasso Nickelé

Fotos: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

Ausgleich in der Nachspielzeit: Schwarz-Weiß (weiße Trikots) trifft spät zum wichtigen 2:2

Der BSV Al-Dersimspor überwintert in Berlins höchster Spielklasse auf Abstiegsplatz 16 - in letzter Minute gelang Kontrahent DJK Schwarz-Weiß auf eigenem Platz in Unterzahl noch der Ausgleich zum 2:2, wodurch die Neuköllner aufgrund des besseren Torverhältnisses den 15. Rang behaupten konnten.

Die Gäste führten nicht unverdient zur Pause durch ein Tor von Tasan (27.), nach dem Wechsel drängte Schwarz-Weiß aber auf Wiedergutmachung für den schwachen ersten Durchgang. Der Ausgleich in der 61. Minute durch Metscher fiel so zu diesem Zeitpunkt verdient. Al-Dersimspor konnte sich im Anschluss aber aus der Umklammerung befreien und ging durch ein Tor des eingewechselten Mbile Sanchez erneut in Führung (75.). Als nur eine Minute darauf Rätsch die Rote Karte auf Seiten der Neuköllner sah, schien die Vorentscheidung gefallen.

Die Kreuzberger ließen anschließend jedoch die Riesenchance zum 1:3 aus und wurden in der Nachspielzeit dafür noch bitter bestraft, als Militz (90.+1) doch noch der Ausgleich gelang.

M. E. Salvador

B. Kandler

Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit Mario Ernesto Salvador (Al-Dersim) und Benjamin Kandler (Schwarz-Weiß).

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