TRAINER ETA ZUM POKALSPIEL IN MAHLSDORF AM SONNTAG
Im Viertelfinale des Berlin-Pokals muss Tennis Borussia beim formstarken Ligakonkurrenten BSV Eintracht Mahlsdorf antreten (So., 13 Uhr). Die Lila-Weißen sind dabei immer noch Rekordsieger in diesem Wettbewerb (17 Titel) – seit dem letzten Triumph 2006 erreichte man das Endspiel aber nur noch zweimal (2009, 2019).
Berlinsport Aktuell sprach am vergangenen Samstag nach dem 0:4 bei Preussen mit Trainer Benjamin Eta noch über Eintracht Mahlsdorf, mögliche Ansätze für einen Erfolg – und seine persönliche Bilanz im Landespokal.
BENJAMIN ETA (TENNIS BORUSSIA)

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Beitrag+Fotos: BspA/Hagen Nickelé
Im Halbfinale des Berlin-Pokals unterlagen die Frauen von Hertha BSC gestern abend vor rund 500 Zahlenden im Amateurstadion Viktoria Berlin mit 1:2 (1:0). Yavuz hatte zunächst für die Pausenführung der Gastgeberinnen gesorgt (13.), nach dem Wechsel konnten sie aber dem wachsenden Druck nicht mehr standhalten und Viktoria drehte das Ergebnis durch die Treffer von Ehegötz (65.) und Beckmann (76.). Im Endspiel treffen die Himmelblauen nun am Pfingstmontag auf die Frauen von Borussia Pankow (Berlin-Liga).

Der BSV Eintracht Mahlsdorf empfängt nach sechs Punktspielsiegen in Folge am Sonntag Tennis Borussia zum Pokal-Viertelfinale am heimischen Rosenhag (13 Uhr).
Der BFC Preussen hält in der NOFV-Oberliga Nord den Anschluss an Lichtenberg 47 (aktuell ein Punkt Rückstand), ist im Gegensatz zum Tabellenführer aber noch im Pokalwettbewerb vertreten. Hier steht am Sonnabend im heimischen Preussen-Stadion (13 Uhr, Malteserstraße) das Viertelfinale gegen Ligakonkurrent SV Tasmania an. In Neukölln kassierte Preussen dabei im Punktspiel beider Teams (2:3) die erste von nur zwei Saisonniederlagen.
In der NOFV-Oberliga Nord ist der BSV Eintracht Mahlsdorf momentan die Mannschaft der Stunde – der 2:0-Erfolg (Tore: Stettin, Jopek/FE) beim SV Tasmania am Freitag war bereits der sechste Sieg (u.a. gegen das Spitzenduo Lichtenberg 47 und BFC Preussen) in Serie seit Dezember. Damit haben sich die Mahlsdorfer mit 41 Punkten aus 20 Partien auf Rang 3 etabliert.
Am 21. Spieltag hat der BFC Preussen zuhause gegen Tennis Borussia mit 4:0 (2:0) gewonnen. Kapitän Breitkreuz (7., 13.) brachte die Gastgeber früh mit zwei Treffern in Führung und verpasste sogar die schnelle Vorentscheidung, als er mit einem Foulelfmeter an TeBe-Torwart Dyck scheiterte (28.). Mit dem Treffer von Cruz Magalhaes (57.) war dann jedoch die Entscheidung gefallen – der eingewechselte Fritsche setzte mit einem Distanzschuss den Schlusspunkt (89.).
Durch den 5:1-Erfolg im Derby beim SV Sparta am vergangenen Sonntag hat der SV Lichtenberg 47 die Tabellenführung (19 Spiele, 46 Punkte) gegenüber dem BFC Preussen (1:0 bei Hansa II, jetzt 45 Zähler) verteidigt. Am Sonntag treffen die 47er im "Duell der Extreme" auf das noch punktlose Schlusslicht Rostocker FC.
Nach dem 1:5 im Bezirksderby gegen Lichtenberg 47 am 20. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord liegt der SV Sparta mit 26 Punkten aus 18 Partien und einem Torverhältnis von 38:40 auf Rang 9. Am Samstag gastieren die Lichtenberger bei Dynamo Schwerin (13. Platz) und versuchen dort, nach zwei Niederlagen im neuen Jahr (3:10 Tore) etwas Zählbares mitzunehmen.
Im Nachholspiel des 22. Spieltag in der Regionalliga Nordost trennten sich der BFC Dynamo und der FSV Luckenwalde am Dienstagabend vor 1.799 Zahlenden im Sportforum torlos. Mit 34 Punkten aus 24 Partien steht der BFC damit in der noch immer "ungeraden" Tabelle auf Rang 9 – am Samstag steht dabei bereits das nächste Heimspiel gegen Schlusslicht VFC Plauen auf dem Programm. Acht Tage später geht es dann im Pokal-Viertelfinale gegen SD Croatia (23.03., 13 Uhr) – ebenfalls im Sportforum, da das Heimrecht mit dem Berlinligisten getauscht wurde.
Am 20. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord hat der SV Lichtenberg 47 das Bezirksderby beim SV Sparta am Ende mit 5:1 für sich entschieden. Vor 920 Zahlenden am Kunstrasenplatz an der Fischerstraße lag der Tabellenführer zur Pause durch ein Elfmetertor von Owczarek (26.) in Führung, Hänsch (63.) gelang jedoch nach Wideranpfiff der Ausgleich. Nun stand das Spiel auf des Messers Schneide, der eingewechselte Reiniger stellte dann aber mit dem erneuten Führungstor (70.) die Weichen zum 47-Sieg. Er selbst steuerte in der Schlussphase noch zwei weitere Treffer (87., 90.+2) bei, Millgramm gelang dazu das zwischenzeitliche 1:3 (82.).