TRAINER SACCHI IM WEITEREN GESPRÄCH VOM DONNERSTAG (02.10.)
Nach der 0:2-Niederlage vergangene Woche bei Tasmania am 8. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord steht Tennis Borussia mit 13 Punkten auf dem 10. Platz. Nach drei Erfolgen zum Auftakt waren die Lila-Weißen dreimal ohne Sieg geblieben, danach gelang ein 2:1-Heimsieg gegen Wismar. Am Sonntag gastieren die Charlottenburger im Berlin-Pokal (3. Runde) beim Friedenauer TSC, in der Liga geht es dann am 18.10 mit dem Heimspiel gegen den SV Sparta weiter.
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Letzte Woche sprach Berlinsport Aktuell noch mit TeBe-Trainer Umberto Sacchi über Lösungsansätze angesichts der ersten "Ergebnisdelle", Fortschritte und Rückschläge bei der defensiven Stabilität – sowie (möglicherweise) bereits erkennbare sportliche Tendenzen in der Oberliga*.
UMBERTO SACCHI (TEBE)

*erwähnte Namen: "Arda" Isik, "John" Dethleffs
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Beitrag+Fotos: BspA/Hagen Nickelé
Nach dem 2:0-Sieg (Tore: Yajima, Cruz Magalhaes) am 8. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord gegen Tennis Borussia ist der SV Tasmania mit 13 Punkten auf Platz 2 vorgerückt – drei Zähler hinter Spitzenreiter FC Hansa II. In der 3. Runde des Berlin-Pokals treten die Neuköllner am Sonntag beim SFC Stern 1900 (Berlin-Liga) an, in der Oberliga geht es dann am 18.10. mit einem Spiel beim drittplatzierten TuS Makkabi weiter.
Am 11. Spieltag der Regionalliga Nordost hat der BFC Dynamo mit 1:0 gegen den FSV Zwickau gewonnen – das Tor des (Feier-)Tages erzielte Leandro Putaro per Foulelfmeter (76.). Damit ist der BFC vor der Ligapause auf Platz 12 (12 Punkte) vorgerückt – mit zuletzt acht Punkten aus fünf Partien, drei davon ohne Gegentor, scheint der Trend langsam nach oben zu zeigen. Im Pokal tritt Dynamo nun am Samstag bei Landesligist Berolina Stralau an, in der Liga folgt dann am 18.10. das Auswärtsspiel beim FC Hertha 03.
Nach dem Abstieg aus der Berlin-Liga diesen Sommer steht für Berlin Hilalspor ein Neuanfang in der Landesliga Staffel 1 an. Der Start ist dabei durchaus ordentlich ausgefallen: nach fünf Spielen steht man auf dem 6. Platz (9 Punkte - 3 Siege, 2 Niederlagen). Zuletzt gelang Hilalspor trotz Rückstands noch ein 2:1-Erfolg (Tore: Ö. Tanis, Neziroglu) im Duell bei Hürtürkel – dabei kam auch erstmals der 40-jährige, ehemalige ungarische Nationalspieler Krisztian Vadocz zum Einsatz (u.a. mit Erfahrung aus der asiatischen Champions League, La Liga etc.). Am Sonntag empfängt Hilalspor nun den SC Berliner Amateure zum Kreuzberg-Derby an der Wiener Straße.
Nach der starken Spielzeit 2024/25 mit der Aufstiegschance bis zur letzten Minute sowie dem Einzug ins Berliner Pokalfinale ist BSV Eintracht Mahlsdorf nicht gut in die neue Saison gestartet. Ein Grund war dabei sicher ein personeller Umbruch im Kader, vor allem die Abgänge der Routiniers Gladrow und Jopek schlugen ins Kontor. Nach dem 7. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord steht man so mit acht Punkten auf Rang 12, acht Zähler hinter dem aktuell erstplatzierten FC Hansa II. Das nächste Spiel bestreiten die Mahlsdorfer am Sonntag zuhause gegen Union Klosterfelde.
Ehe der September endgültig zum "Seuchenmonat" werden konnte, stoppte Lichtenberg 47 seine Niederlagenserie (wettbewerbsübergreifend vier in Folge) am 7. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord. Im heimischen Hans-Zoschke-Stadion behielt man am Ende mit 4:3 gegen Eintracht Mahlsdorf die Oberhand und steht nun mit zehn Punkten auf Rang 7, sechs Zähler hinter dem aktuell erstplatzierten FC Hansa II. Das nächste Spiel bestreiten die 47er dann am Feiertag in Rathenow, bevor die Rostocker Reserve am 9. Spieltag in Lichtenberg ihre Visitenkarte abgibt.
Nach dem 5:3-Sieg im Nachholspiel gegen den 1.FC Wilmersdorf II am Donnerstag hat sich Blau-Weiß Friedrichshain in der Tabelle der Kreisliga B 4. Abteilung auf Rang 3 vorgeschoben. Dort bildet man punktgleich mit den Reserven von Polar Pinguin und dem Grünauer BC (alle 9 Zähler) die Verfolgergruppe von Spitzenreiter Viktoria V (12 Punkte). Am Samstag kommt es dabei zum Duell mit Polar II – wieder auf dem Kreuzberger Lobeck-Sportplatz, wo die Friedrichshainer seit dem Verlust ihrer sportlichen Heimat auf dem Metro-Fußballhimmel am Ostbahnhof weiter ihre Heimspiele austragen.
Neuling TSV Rudow hat das Duell der direkten Wiederaufsteiger bei Blau-Weiß 90 am Dienstag 1:4 verloren. Dadurch liegt der TSV nach sechs Spieltagen mit sieben Punkten auf Rang 12 der Berlin-Liga – heute Abend steht bereits das nächste Spiel auf dem Programm. Die Rudower empfangen dann – erstmals diese Saison an der heimischen Stubenrauchstraße - den FSV Spandauer Kickers.
Nach dem direkten Wiederaufstieg in die Berlin-Liga ist Neuling Blau-Weiß 90 diese Saison sicher mehr als nur ein Kandidat für den Klassenerhalt. Nach zwei Siegen zum Auftakt blieb man allerdings drei Partien ohne Dreier, letzten Sonntag unterlag man 2:5 beim SV Empor. Doch schon am Dienstag betrieben die Mariendorfer beim 4:1 gegen Mitaufsteiger TSV Rudow "Wiedergutmachung" und liegen aktuell mit zehn Punkten auf Rang 5 der Tabelle – am Samstag steht nun gegen den Berliner SC gleich das nächste Heimspiel auf dem Programm.
Durch das 3:3 bei Viktoria am 6. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord bleibt Tennis Borussia auch im dritten Spiel in Folge ohne Sieg – nachdem man zum Ligaauftakt noch drei Dreier feiern konnte. Somit liegen die Lila-Weißen vor der 7. Runde mit zehn Punkten und ausgeglichenem Torverhältnis auf Rang 8 der Tabelle – am Freitagabend ist nun der punktgleiche FC Anker aus Wismar im Mommsenstadion zu Gast (Anstoß: 20 Uhr).