TRAINER WIRKUS IM GESPRÄCH
Nach drei Jahren in der Bezirksliga ist SF Charlottenburg-Wilmersdorf zurück in der Landesliga und mit 20 Punkten aus 14 Spielen (Rang 9) in der 1. Abteilung auf Kurs Klassenerhalt. Am Mittwoch gelang ein 3:1-Erfolg beim BSV Hürtürkel (Tore: Häger, Aufschlag, Jamali Idrissi) – zum Abschluss der Hinrunde geht es dann zum SC Borsigwalde (So.)
Einschätzung des Trainers zum Spiel bei Hürtürkel im Video auf unserem Instagramkanal
Berlinsport Aktuell sprach nach dem Spiel bei Hürtürkel noch mit Trainer Stefan Wirkus über den bisherigen Saisonverlauf, die speziellen Voraussetzungen im Verein – und die Ziele für die Restsaison.
STEFAN WIRKUS (SFCW)

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Beitrag+Foto: BSpA/Hagen Nickelé
Rücktritt bei der SG Blankenburg: nach dem 0:0* gegen das noch punktlose Schlusslicht Spandau 06 am vergangenen Wochenende hat Trainer Stephan Scharsig sein Amt niedergelegt. Der 39-Jährige war seit dieser Saison (nach dem Abgang von Marino Ballmer) erst alleinverantwortlicher Cheftrainer – Assistent Jan Gantzer stellte sich als Übergangslösung zur Verfügung und war bereits bei der 1:3-Niederlage im Nachholspiel bei Viktoria Mitte (1:3) am Dienstag gefordert. Am Sonntag empfängt die SG dann BW Spandau (7. Platz) zum letzten Spiel des Jahres auf dem Sportplatz Blankenburg – im 13. Jahr in der Bezirksliga, will man die Klasse dabei natürlich halten.
Seit 2014/15 ist der VfB Berlin Mitglied der Bezirksliga – mit Ausnahme der Saison 2023/24, die man nach dem Abstieg in der Kreisliga A verbrachte. Wieder zurück in "seinem Revier", landete der VfB 2024/25 gleich auf Platz 5, auf dem man auch aktuell in der 2. Abteilung wieder steht. Doch man rechnet sich durchaus noch mehr aus: so nahmen die Friedrichshainer in der Englischen Woche dem Tabellenführer Marienfelde II (2:2) einen Punkt ab und überholten durch einen 3:1-Sieg (Tore: Walter, Devakov, J. Klaucke) trotz Rückstand den SV Bosna in der Tabelle. Am Sonntag steht nun das Auswärtsspiel beim Tabellenneunten BSV Heinersdorf auf dem Programm.
Nach dem Abstieg aus der Berlin-Liga diesen Sommer – verbunden mit einem Umbruch im Kader und auf der Trainerbank – hat Berlin Hilalspor offenbar in der Landesliga Staffel 1 Fuß gefasst. Das verdeutlichen auch die zwei Siege in der aktuellen Englischen Woche, die die Kreuzberger mit 23 Punkten nur zwei Punkte hinter dem BSV 92 auf Rang 2 stehen lassen – und das bei einer Partie weniger. Vergangenes Wochenende gelang dabei ein 4:1-Erfolg (Balci, Neziroglu, Yilmaz, Lovas) gegen Schöneberg, am Mittwoch gewann Hilalspor dann mit 3:1 (Vadocz 2, Balci) bei Preussen II. Am Sonntag tritt man nun beim Tabellenvorletzten DJK Schwarz-Weiß an.
Nach drei Jahren zurück in der Landesliga spielt der ambitionierte Aufsteiger 1. FC Schöneberg bislang eine ordentliche Saison (Platz 6, 21 Punkte aus 12 Partien) – in der aktuellen Englischen Woche setzte es jedoch zwei empfindliche Niederlagen. Vergangenes Wochenende unterlag man zunächst Hilalspor mit 1:4, und am Mittwoch folgte eine 1:5-Heimschlappe gegen Friedenau – diesen Sonntag steht nun das Heimspiel gegen Mitaufsteiger Pfeffersport auf dem Programm.
Nach dem 1:1 beim BFC Preussen am vergangenen Spieltag steht die VSG Altglienicke nach der Hälfte ihrer zu absolvierenden Spiele mit 31 Punkten auf Rang 4 – zwölf Zähler hinter Lok Leipzig an der Spitze. Am Sonnabend steht für die Treptower dann das nächste Stadtduell auf dem Programm – beim FC Hertha 03 (17.) im Stadion Lichterfelde.
Starkes Statement von Spitzenreiter SV Tasmania am vergangenen Spieltag: gegen den Tabellendritten aus Mahlsdorf wurde ein souveräner 3:0-Heimsieg eingefahren (Tore: Baak, Amamoo, Cruz Magalhaes). Die Neuköllner stehen somit drei Zähler vor Lichtenberg 47 (ein Spiel weniger*), sowie bereits sieben vor den weiteren Verfolgern TuS Makkabi und SV Siedenbollentin (beide eine Partie mehr). Am Sonntag erwartet "Tas" nun Optik Rathenow im Werner-Seelenbinder-Sportpark.
Mit der 0:3-Niederlage bei Spitzenreiter SV Tasmania endete vorerst das "Zwischenhoch" (6 Spiele, 14 Punkte) von Eintracht Mahlsdorf in der NOFV-Oberliga Nord. Nach schwierigem Start in Folge eines Umbruchs im Kader liegt man mit 22 Punkten aus 14 Begegnungen aber auf Platz 5 immer noch gut im Rennen – am Sonnabend treten die Lilanen dann beim SV Sparta an.
Nach einem kniffeligen vierten Jahr in der Berlin-Liga stecken die Frauen vom SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 diese Saison wieder in sportlichen Schwierigkeiten. Nach zehn absolvierten Partien haben sie erst drei Punkte auf dem Konto und stehen damit auf dem vorletzten Platz der Tabelle. Am Sonntag steht nun ein "Kellerduell" zuhause gegen den Moabiter FSV auf dem Programm, das Achtelfinalspiel im Berlin-Pokal am Dienstag konnte Rot-Weiß dabei in Moabit für sich entscheiden (1:0 - Tor Lokaj).
In den letzten vier Saisons pendelte der Moabiter FSV zwischen Landesliga und Berlin-Liga hin und her – aktuell geht es in Berlins höchster Spielklasse wieder darum, den Abstieg zu vermeiden. Nach neun Spielen in der 14er-Liga führen die Moabiterinnen am Tabellende eine Vierergruppe mit sieben Punkten Rückstand zu Platz 10 an – einen Zähler vor Askania Coepenick und Viktoria Mitte (ein Spiel mehr) sowie drei vor dem FFC 2004. Am Sonntag steht ein "6-Punkte-Spiel" bei Viktoria Mitte an, die "Generalprobe" verlor der FSV dabei am Dienstag im Achtelfinale des Berlin-Pokals auf eigenem Platz mit 0:1 gegen die Rot-Weißen.