Autoren-Archive: Hagen Nickele


Zwar holten die Spandauer Kickers durch das 2:2 am Sonntag beim SV Tasmania einen Punkt, den ihnen die Wenigsten vorher zugetraut hätten. Nach der 2:0-Führung Mitte der zweiten Halbzeit wäre aber sogar mehr drin gewesen – die Kickers mussten jedoch (zum zweiten Mal binnen einer Woche) in der Nachspielzeit noch den Ausgleich hinnehmen.

L. Lach

Berlinsport Aktuell sprach im Anschluss mit "SpaKi"-Trainer Lukasz Lach über die Partie, die richtige Einstellung im Abstiegskampf – und das nötige Quäntchen Glück.

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TomNJerry Diamant spielt Katz und Maus

Ulrich Mommerts Hengst lässt den Gegnern nicht den Hauch einer Chance und gewinnt mit Michael Nimczyk den Auftakt der Gold-Serie. Der Lauf der Newcomer-Serie geht an den von Kornelius Kluth gesteuerten Major Ass. Während Kristina Gust ihren ersten Sieg erzielt, wird Daniel Wagner auf ungewöhnliche Art und Weise für den tausensten Treffer geehrt.

Favoritensieg: TomNJerryDiamant und Fahrer Michael Nimczyk (Foto: ©Marius Schwarz)

Es ist eine der erfolgreichsten Zeichentrickserien aller Zeiten: Die zwischen 1940 und 1967 produzierte US-Reihe „Tom and Jerry“ entwickelte sich zu einem Klassiker, der nicht nur Kinderherzen höher schlagen ließ. Die Geschichte vom Kater Tom, der sich reihenweise von der Hausmaus Jerry überlisten lässt, wurde sogar mehrfach mit dem Oscar ausgezeichnet. Am Sonntag spielte ein Traber, der beide Charaktere in seinem Namen vereint, mit seinen Konkurrenten Katz und Maus: TomNJerry Diamant aus dem Besitz von Ulrich Mommert war bei dem mit 15.000 Euro dotierten Auftakt der Gold-Serie eine Klasse für sich. Der Hengst, der 2017 einen der Derby-Vorläufe gewonnen hatte, im Finale aber an einem Fehler gescheitert war, gab in der Hand von Michael Nimczyk klar den Ton an und lief in 13,4/1.900m zur Tagesbestzeit. Sehr zur Freude der Favoriten-Wetter, denn der Dunkelbraune war zur Quote von 1,2:1 angetreten.

Der Deutsche Meister hielt seinen Schützling auf den ersten Metern aus der 07,0-Tempohatz heraus und begnügte sich hinter Rainbow Diamant (Heinz Wewering) und Harley As (Kornelius Kluth) mit der dritten Position. Auf der Gegenseite verbesserte sich TomNJerry Diamant an die Flanke des Piloten, dem er dann in der letzten Kurve gründlich den Zahn zog. Mit dem Einbiegen auf die Zielgerade hatte sich der Hengst rasch den entscheidenden Vorteil erarbeitet, während zwei Längen hinter ihm die speedigen Prince of Persia (Michael Larsen) und Out of the Slums (Thomas Panschow) sowie Skyfall (Robbin Bot), der unterwegs an vierter Stelle außen alles passend vorgefunden hatte, nahezu auf einer Linie einkamen. Schon deutlich dahinter blieb Harley As wenigstens das fünfte Geld, während Rainbow Diamant bereits weit vor der Linie restlos geschlagen war.

Nimczyk gewinnt zwei weitere Male

Im Rahmenprogramm gelangen Michael Nimczyk noch zwei weitere Treffer. „Er ist ein wirklich tolles Pferd und wird sich von Rennen zu Rennen weiter steigern“, strahlte der Goldhelm nach seinem Triumph mit Laurel Park. Der 1,2:1-Topfavorit lieferte in der Tat eine beeindruckende Vorstellung ab. Auf der langen 2.500-Meter-Strecke hatte der Goldhelm schon auf der ersten Gegenseite die Initiative ergriffen. Fortan ließ sich der Love-You-Sohn nicht mehr aus der Führung verdrängen und als er im Schlussbogen ruckartig das Tempo verschärfte, schüttelte der Braune seine Verfolger endgültig ab. In 1:15,7 min. trennten ihn am Pfosten fünf Längen von seinen Gegnern.

Ähnlich dominant war der Debütant UBetterWin Diamant, mit dem Michael Nimczyk nach flinkem Beginn nur kurzzeitig die Spitze abgegeben hatte. Siebenhundert Meter vor dem Ziel eroberte sich der Vierjährige das Kommando zurück und fertigte die Konkurrenz in 16,5/1.900m mit drei Längen Vorsprung ab.

Major Ass am Ende auf und davon

Starkes Rennen: Major Ass und Fahrer Kornelius Kluth (Foto: ©Marius Schwarz)

Um stolze 6.000 Euro Dotation ging es im ersten Lauf der Newcomer-Serie und so mancher, der den von Kornelius Kluth gesteuerten Major Ass nicht in der obersten Tippzeile notiert hatte, wird sich im Anschluss schwarzgeärgert haben. Denn obwohl der von Victor Gentz trainierte Varenne-Sohn schon sein Debut in ungemein starker Manier gewonnen hatte, wurde der Dunkelbraune am Wettmarkt sträflich unterschätzt und stand 8,8:1 auf Sieg. Kornelius Kluth servierte Major Ass ein Rennen nach Maß und verschaffte ihm rasch die dritte Position. Aus dieser guten Ausgangslage heraus wartete Kluth bis zum Schlussbogen eisern ab und brachte den Hengst erst mit Erreichen der Zielgeraden so richtig auf Touren. In brillanter Art und Weise blieb Major Ass in 15,6/1.900m auch beim zweiten Lebensstart ungeschlagen, während zwei Längen dahinter der ebenfalls speedige Toscanini Diamant (Michael Nimczyk) noch die Pilotin Publicity (Jörgen Sjunnesson) abfing.

Smilla siegt und siegt

Einen kräftigen Vorgeschmack auf das am 19. April bevorstehende Fritz-Brandt-Rennen gab es durch Smilla, die mit ihrem Besitzer, Trainer und Fahrer Uwe Stamer zum fünften Mal hintereinander auf eine Ehrenrunde ging und somit optimal auf das Amateur-Highlight vorbereitet ist. Was die Stute diesmal zeigte, glich einer Demonstration. Smilla flog in 06,4 an die Spitze und obwohl ihr am Ende 15,6/1.900m als Gesamtzeit reichte, wären sicherlich noch ein bis zwei Sekunden drin gewesen. Uwe Stamer war begeistert: „Mit demselben Pferd fünf Siege hintereinander zu erzielen, ist für mich etwas ganz Neues und bewegt mich sehr. Zumal die Gegnerschaft diesmal wirklich recht prominent war.“ Der Berliner hat allen Grund dazu, auf seine Vierbeiner-Lady stolz zu sein – die Fortschritte, die Smilla unter seiner Regie gemacht hat, sind atemberaubend!

Gingerbell hängt alle ab

Aus dem erneuten Duell zwischen der von Thorsten Tietz präsentierten Gingerbell und ihrem von Kornelius Kluth gesteuerten Herausforderer Lewandowski ging Miryana Brauns Stute wiederum als Siegerin hervor. Selbst der Rennverlauf erinnerte ein wenig an das vorherige Aufeinandertreffen – nur dass Lewandowski diesmal nicht an der Innenkante hinter der sofort in Front gestürmten Siegerin festsaß, sondern als viertes Pferd außen eine optimale Ausgangsposition vorfand. Doch gegen Gingerbell bekam der Jauß-Traber keinen Stich. Nach unterwegs sehr ruhiger Fahrt verabschiedete sich die Vierjährige ausgangs des Schlussbogens im Rush und triumphierte in 16,0/1.900m hochüberlegen.

Gust mit Geschick zum Premierensieg

Der erste Karriere-Volltreffer von Kristina Gust lag zwar schon ein wenig in der Luft, denn die 25-jährige Amazone hatte bei ihren zuvor erfolgten neun Fahrten stets mit einer klugen Taktik geglänzt und bereits gute Platzierungen erzielt. Ihr Erfolg mit Irabelle war dennoch eine kleine Überraschung. Die Stute hatte sich zwar stets als treu erwiesen, musste im entscheidenden Moment aber fast immer den Gegnern den Vortritt lassen. „Daher wollte ich sie diesmal erst auf der Zielgeraden bringen“, erklärte die Amazone beim anschließenden Siegerinterview und strahlte bis über beide Backen – denn das Konzept war voll aufgegangen. Nachdem sie als Vierte den ganzen Weg über auf Tuchfühlung mit der Spitze war, machte Irabelle im Einlauf tolle Reserven frei und gewann in 16,2/1.900m mit einer Länge Vorsprung.

Besondere Ehrung für Daniel Wagner

Während es für Kristina Gust also der Sieg Nummer 1 war, hat Daniel Wagner bereits drei Nullen an die gleiche Ziffer rangehängt. Der „Lange“ führte am Sonntag zwar kein Pferd in den Winner-Circle, bekam aber dennoch ein edles Fläschchen und Blumen überreicht. Der Profi hatte nämlich doppelten Grund zur Freude. Zum einen feierte der zweimalige Berliner Champion seinen 45. Geburtstag und zum anderen war ihm sechs Tage zuvor in Karlshorst mit der Stute Iris Flevo der tausendste Fahrersieg seiner Laufbahn gelungen. In den offiziellen Statistiken rangierte Daniel Wagner zu diesem Zeitpunkt zwar erst bei 999 Treffern – doch einer seiner Fans, nämlich Siegfried Strey, hatte ganz genau nachgerechnet und den Hauptverband auf einen unterschlagenen Zähler hingewiesen. Der leidenschaftliche Rennsport-Liebhaber hatte über Jahrzehnte hinweg penibel Buch geführt und überreichte Daniel Wagner als Beweis eine acht Meter lange Papierolle, auf der sämtliche 1.000 Siege vermerkt waren. Keine Frage: So sieht wahre Begeisterung für die Traber aus! Wir ziehen vor dem tollen Engagement des Mariendorfer Stammbesuchers ausdrücklich unseren Hut!

Hickory Scott ergreift die Gelegenheit

Die Veranstaltung hatte für die Favoriten-Fans mit einer Schrecksekunde begonnen, denn in der Auftaktprüfung waren die beiden am stärksten gewetteten Pferde Amici P (Michael Nimczyk) und Theresa As (Heinz Wewering) nach Fehlern sofort aus der Partie. Das Rennen wurde zu einer leichten Beute von Hickory Scott, der mit dem schwedischen Profi Jörgen Sjunnesson Start bis Ziel keinerlei Mühe mit den Gegnern hatte und sehr leicht mit zwei Längen Vorsprung gewann. Besonders attraktiv gestalteten sich hier die Place-Quoten: Für Hickory Scott gab es 4,6:1 und für die zweitplatzierte Louisa (Thomas Panschow) sogar 13,4:1.

Zweimal Außenseitersiege

Extrem lohnenswert – allerdings auf Sieg – war auch die Quote von Ian Greenwood, dessen Trainer und Fahrer Ronald de Beer sich bereits im Vorfeld überaus optimistisch geäußert hatte. Der Wallach erbrachte trotz dieses deutlichen Hinweises dennoch den 14,2-fachen Einsatz. Ian Greenwood wurde aus der dritten Position heraus ausgangs der letzten Kurve flottgemacht und gewann in fulminanten 14,6/1.900m – eine Steigerung um dreieinhalb Sekunden!

Auch die Trotteur-Francais-Prüfung endete nicht mit dem allgemein erwarteten Erfolg der 1,3:1-Favoritin Enterprise (Jan Thirring), denn die Stute kam im Einlauf einfach nicht näher an den tapfer durchziehenden Bourbon Hornline heran. Thomas Buley hatte seinen Schützling auf der Gegenseite eingesetzt und der vom Amérique-Zweiten Echo abstammende Wallach zog unter Rekordverbesserung auf 17,1/1.900m prächtig durch. Am Ende trennte ihn volle drei Längen von seiner Kontrahentin.

Gesamtumsatz: 115.927,45 Euro – Bahnumsatz: 42.573,35 Euro – Außenumsatz: 73.354,10 Euro.

Unser Terminhinweis: Die nächste Mariendorfer Veranstaltung findet am Sonntag, dem 14. April statt. Beginn ist um 13.30 Uhr. Im sportlichen Mittelpunkt stehen das mit 10.000 Euro dotierte Warm-up zum Adbell-Toddington-Rennen sowie der zweite Lauf der Newcomer-Serie um 6.000 Euro Preisgeld.

Quelle: Berliner Trabrenn-Verein (BTV)


SD Croatia musste sich im Topspiel dem Tabellenführer SV Tasmania knapp mit 0:1 beugen – dennoch bleiben die Tempelhofer auf eigenem Platz noch punktstärkstes Team der Berlin-Liga. In der Woche vor der Partie wurde dabei bekannt, dass Trainer Marco Wilke nach sechs Jahren bei Croatia im Sommer aufhört.

M. Wilke

Also sprach Berlinsport Aktuell nach dem Spiel mit dem Croatia-Coach nicht nur über das Spiel, sondern auch über den Ablauf der Entscheidungsfindung – und was die Zukunft bringen könnte.

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AUS FÜR DIE EISBÄREN IM VIERTELFINALE

Eishockey: 3:4-Niederlage entscheidet Playoff-Serie zugunsten des EHC RB München

Am Freitagabend unterlag der EHC Eisbären in der Arena am Ostbahnhof mit 3:4 gegen den EHC RB München. Damit sind die Berliner beim Stand von 2:4 in der Serie „Best of 7“ im Viertelfinale der Playoffs um die Deutsche Meisterschaft ausgeschieden. Am Sonntag zuvor hatten die Eisbären beim 3:0-Sieg an der Isar noch den ersten Matchball der Münchner abgewehrt, diesmal war nach dem ersten Drittel auf heimischem Eis die Angelegenheit praktisch erledigt. Die Führung der Gäste (5. Minute) hatte Sheppard (10.) dabei zunächst noch ausgleichen können, durch drei weitere Treffer lag der Titelverteidiger allerdings zur ersten Pause bereits mit 1:4 in Front. Die Eisbären gaben sich jedoch nicht auf und kamen schon im zweiten Abschnitt durch die Tore von Noebels (30.) bzw. MacQueen (34.) wieder heran. Ein weiterer Treffer wollte aber nicht mehr gelingen, so dass die eher durchwachsen gelaufene Saison für das Hauptstadtteam beendet ist. Nach Ende der Hauptrunde mussten sich die Berliner mit Platz 9 begnügen (52 Spiele: 74 Punkte, 146:164 Tore) und erreichten das Viertelfinale nur über die Qualifikationsrunde gegen die Straubing Tigers.

BR VOLLEYS GEWINNEN ERSTES VIERTELFINALE KLAR

3:0-Sieg über Düren im ersten Playoffspiel

Die Berlin Recycling Volleys siegten am Freitagabend im ersten Viertelfinalspiel gegen die SWD powervolleys Düren mit 3:0 (29:27, 25:19, 25:14). Vor 4.500 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle taten sich die favorisierten Berliner im ersten Satz zunächst noch schwer, fuhren dann am Ende aber einen klaren Sieg ein. Das zweite Spiel der Serie „Best of 3“ findet am Mittwochabend in Düren statt, ein eventuell notwendiges drittes und letztes Duell wäre für kommenden Sonntag wieder in Berlin angesetzt.

RUGBY: BRC MIT KLAREM SIEG

53:15-Erfolg gegen Leipzig – Derby wird verlegt

Der Berliner Rugby Club hat nach dem knappen Sieg zum Rückrundenauftakt bei Bundesliga-Schlusslicht FC St. Pauli eine starke Vorstellung gegen den RC Leipzig folgen lassen. Bei der Premiere auf der neuen Heimspielstätte an der Zehlendorfer Sachtlebenstraße ließen die BRC-Herren den Gästen beim 53:15-Sieg keine Chance und strichen durch den hohen Sieg auch den Bonuspunkt ein. Dadurch festigte man Platz 2 und tritt im nächsten Spiel bei Spitzenreiter Hannover 78 (13.04.) an.

Das Derby zwischen dem Berlin Grizzlies RC und RK 03 Berlin konnte dagegen am Sonnabend nicht stattfinden: das Sportamt machte den beiden Teams aufgrund des Zustands des Rasenplatzes im Willi-Sänger-Stadion einen Strich durch die Rechnung. Die Partie soll nun am kommenden Sonnabend (06.04.) an selber Stelle stattfinden.

WASSERBALL: SPANDAU-SPIEL FÄLLT AUS

Letztes Hauptrundenspiel gegen Duisburg krankheitsbedingt abgesagt – Neukölln verpasst erneut ersten Saisonsieg

Kein Wasserball bei den Wasserfreunden Spandau 04 am Sonnabend: die Partie in der Schwimmhalle Schöneberg musste wegen des hohen Krankenstands beim Gegner Duisburger SV 98 abgesagt werden. Somit gaben die Spandauer am letzten Spieltag der Gruppe Pro A die Tabellenführung quasi tatenlos zunächst einmal an Waspo 98 Hannover (17:6 beim ASC Duisburg) ab. Auf der Homepage der Wasserfreunde 04 heißt es aber dazu: „Das Spiel wird aller Wahrscheinlichkeit nach, aufgrund des engen Spielplans der bevorstehenden Zeit, nicht neu angesetzt werden können.“ In diesem Fall würde es mit 10:0 Toren und zwei Punkten für die Spandauer gewertet.

Die SG Neukölln schaffte dagegen an selber Stelle auch im letzten Punktspiel der Saison keinen Sieg: gegen den Tabellenvierten OSC Potsdam setzte es eine 2:7-Niederlage. Damit bleiben die Neuköllner Letzter und gehen ab kommendem Wochenende in die Relegationsrunde bestehend aus sechs Teams (letzte zwei Teams aus Pro A, erste vier Teams aus Pro B). Die beiden am Ende erstplatzierten Vereine sind für die kommende Spielzeit der Bundesliga Gruppe Pro A qualifiziert.

HANDBALL: FÜCHSE - DAMEN VERLIEREN, HERREN GEWINNEN

Spreefüxxe unterliegen TuS Lintfort – Herren mit Gruppensieg im EHF-Cup

Am 24. Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga unterlagen die Füchse-Damen überraschend dem TuS Lintfort mit 20:23. Zur Pause hatte man am Samstagabend vor rund 200 Zuschauern in der Sömmeringhalle noch 10:8 gegen den Tabellen-13. geführt. Beste Werferinnen bei den Berlinerinnen waren Anna Blödorn und Simona Kolosove mit je vier Treffern. Die siebtplatzierten „Spreefüxxe“ haben aber schon kommenden Sonnabend wieder vor eigenem Publikum gegen Sachsen Zwickau (aktuell 13.) die Gelegenheit auf Wiedergutmachung.

Die Füchse-Herren siegten zum Abschluss der Gruppenphase im EHF-Cup am Sonntag in der Max-Schmeling-Halle deutlich mit 36:23 gegen die ungarische Vertretung von Balatonfüredi KSE. Bester Werfer war hier Matthias Zachrisson mit zehn Toren. Den Gruppensieg hatte das Team von Trainer Velimir Petkovic bereits vorher in der Tasche. Weiter geht es für die Füchse am kommenden Wochenende mit dem „Final Four“ um den DHB-Pokal in Hamburg.

 

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Der Berliner Rugby-Verband stellt sich neu auf

Der neue Vorstand des BRV – von links nach rechts: Stephan Echtermeyer (Schatzmeister), Henric Lewkowitz (langjähriger Vorsitzender, nun Ehrenpräsident), Prof. Dr. Gerald Fritz (1. Vorsitzender), Mark Temme (2. Vorsitzender) – Foto: ©BRV

Der Berliner Rugby-Verband (BRV) und seine elf Mitgliedsvereine nutzten die Jahreshauptversammlung zu Beginn dieser Woche um sich für die Zukunft neu aufzustellen. Zur Begrüßung zog der langjährige Vorsitzende des BRV, Henric Lewkowitz, ein positives Fazit zur Entwicklung des Rugbysports in der Bundeshauptstadt. Mit 1.500 Mitgliedern in seinen elf Mitgliedsvereinen sei der BRV gegenwärtig der drittgrößte Landesverband in Deutschland, mit 418 Mitgliedern bildet der Rugby Klub 03 Berlin den aktuell mitgliederstärksten Verein, vor dem Berliner RC (322) und dem Berliner SV 1892 (231).

Sportlich sei es im zurückliegenden Jahr gelungen, Auswahlmannschaften in allen Nachwuchsaltersklassen regelmäßig zu Trainings und Spielverkehr zusammenzuziehen und diese Mannschaften durch qualifizierte Trainer zu betreuen. Darüber hinaus war man Mitinitiator des erstmalig ausgetragenen Regio-Cups im Erwachsenenbereich und belegte im Endklassement den zweiten Platz hinter der Landesverbandsauswahl aus Niedersachsen und vor Hamburg.

Prof. Dr. Fritz neuer 1. Vorsitzender

Nach 23 Jahren im Amt übergab Henric Lewkowitz bei der anschließenden Vorstandswahl den Staffelstab an Prof. Dr. Gerald Fritz, welcher einstimmig in sein neues Amt gewählt wurde. Der 49-jährige Berliner ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Der studierte Sportwissenschaftler ist als Campusleiter und Professor für Sportmanagement an der Hochschule für Angewandtes Management in Berlin tätig. Mit dem Berliner Rugbysport verbunden ist er durch seinen Sohn, der beim Berliner SV 1892 mit dem Rugbysport begonnen hat.


„Ich möchte gemeinsam mit den Vereinen, Trainern, Spielerinnen und Spielern die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Sportart Rugby in Berlin stellen. Basis dafür ist die strukturelle und organisatorische Weiterentwicklung im Verband, ein leistungssportorientiertes Regionalkonzept in enger Abstimmung mit dem Spitzensportverband und der Schritt zur Hauptamtlichkeit im BRV.“
(Prof. Dr. Gerald Fritz)


Ohne den typischen Stallgeruch eines Vereins bringt der ehemalige Triathlet seine beruflichen Erfahrungen als Sportmanager u.a. beim American Football Club Frankfurt Galaxy und bei der Fußball-Liga „Qatar Stars League“ im WM Land Katar 2022 in seine Tätigkeit für den Berliner Rugby-Verband ein.

Lewkowitz wird Ehrenvorsitzender

Unterstützt wird er dabei vom neuen 2. Vorsitzenden Mark Temme vom Berliner RC, der ebenfalls einstimmig in sein Amt gewählt wurde. Er übernimmt vom ausscheidenden Ingo Goessgen vom RK03 Berlin. Komplettiert wird das neue Führungstrio vom bisherigen und auch zukünftigen Schatzmeister Stephan Echtermeyer (RK03 Berlin). Der neu gewählte Vorstand nutzte die Gelegenheit und dankte Henric Lewkowitz, welcher das Amt des Präsidenten im BRV seit 1996 bekleidete, für sein jahrelanges Engagement in der Rugbyhauptstadt. Begleitet vom Applaus aller Teilnehmer wurde Henric Lewkowitz zum Ehrenvorsitzenden des Berliner Rugby-Verbandes ernannt.

Hintergrund: Der Berliner Rugby-Verband (BRV)

Der BRV wurde 1952 gegründet und besteht aktuell aus neun klassischen Rugbyvereinen, einem assoziierten Australian Football Club und der Schiedsrichtervereinigung der Region. Die Mitgliedsvereine sind: Berlin Bruisers, Berlin Irish, Berliner Rugby Club, Berlin Grizzlies, Berliner Sport Club, Berliner Sportverein 1892, Coepenick Captains, Rugby Klub 03 Berlin, SC Siemensstadt, Berlin Crocodiles (Australian Football) und die Schiedsrichtervereinigung BRURS.

Der BRV hat im Jahr 2019 knapp 1.500 Mitglieder und folgt damit dem Trend, Teil einer der am schnellsten wachsenden Teamsportarten zu sein. Aktiv betrieben wird in Berlin das traditionelle 15er-Rugby, das olympische 7er-Rugby, Schüler-Rugby (ab 6 Jahre) sowie Mädchen und Frauen-Rugby. Daneben existiert Touch-Rugby (also ohne Tackling).

Quelle + Foto: Berliner Rugby-Verband (BRV)


Durch den 2:0-Sieg im vorgezogenen Spiel bei Empor am vergangenen Freitag klettert Berlin Türkspor in der Tabelle der Berlin-Liga auf den 4. Platz. Zwar hat man auch eine Partie mehr als die Konkurrenz bestritten, die Formkurve der Mannschaft zeigt im Jahr 2019 aber deutlich, dass diese Platzierung keine Eintagsfliege bleiben muss. In der Rückrundentabelle jedenfalls wird Türkspor derzeit an zweiter Stelle gelistet (hinter dem SV Tasmania) – nach der Auftaktniederlage bei Stern 1900 holte man aus den folgenden sechs Partien 14 Punkte.

F. Namdar

Berlinsport Aktuell sprach nach dem Spiel bei Empor mit Türkspor-Trainer Faruk Namdar über den Auswärtssieg, aber auch den Aufwärtstrend seines Teams.

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Gekämpft und knapp verloren: Gina Pota vom ttc berlin eastside


Tischtennis: ttc-Damen scheiden gegen Zagreb aus – Eishockey: Eisbären wahren in München ihre letzte Chance – Basketball: ALBA im Eurocup-FinaleVolleyball: BR Volleys treffen in den Playoffs auf Düren – Rugby: RK 03 überzeut, BRC müht sich

TISCHTENNIS: AUS FÜR EASTSIDE IM HALBFINALE DER CHAMPIONS LEAGUE

Die Damen des ttc berlin eastside sind im Halbfinale der Champions League ausgeschieden. Nach einem 3:2-Sieg im Hinspiel unterlagen die Berlinerinnen dem Titelverteidiger Dr. Casl Zagreb mit 1:3. Matilda Ekholm (1:3 gegen Yu Fu) und Gina Pota (2:3 gegen Hoi Kem Doo) verloren die ersten beiden Partien am Sonntagabend jeweils trotz Satzführung, nach der Pause brachte Xiaona Shan (3:0 gegen Xia Lian Ni) die ttc-Damen aber wieder auf 1:2 heran.

Das Aufeinandertreffen von Zagrebs Fu und Gina Pota wurde so zum entscheidenden Spiel des Abends, das an Dramatik dann kaum zu überbieten war. Diesmal konnte die Ungarin zweimal einen Rückstand ausgleichen, hatte dann im letzten und entscheidenden Satz aber mit 13:15 das Nachsehen – ein Sieg Potas hätte aufgrund des besseren Satzverhältnisses den Einzug des ttc berlin eastside ins Finale der Champions League bedeutet. Dort trifft Dr. Casl Zagreb nun auf die polnische Vertretung von KTS Siarka Tarnobrzeg.

Die Berlinerinnen konzentrieren sich dagegen ab sofort auf die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft, wo man es ab Ende April in den Halbfinals mit TTG Bingen/Münster-Sarmsheim oder dem TSV Langstadt zu tun bekommt.

EISHOCKEY: EISBÄREN DANK AUSWÄRTSSIEG WEITER IM RENNEN

Der EHC Eisbären hat im fünften Playoff-Viertelfinalspiel (Modus: best of 7) bei EHC RB München das vorzeitige Aus abwenden können. Am Sonntag siegten die Berliner durch Tore von McQueen (12.) und einen Doppelschlag von Ortega in der 49. Minute mit 3:0 und verkürzten so in der Gesamtwertung auf 2:3. Auch das Heimspiel am kommenden Freitag muss das Team von Trainer Stéphane Richer also gewinnen, um ein entscheidendes letztes Match am Sonntag in München zu erzwingen.

BASKETBALL: ALBA IM EUROCUP-FINALE

Zum zweiten Mal nach 2010 stehen die Basketballer von ALBA Berlin im Endspiel um den Eurocup. Durch den 87:81-Erfolg bereits am Freitag bei Morabanc Andorra La Vella setzte man sich schon im zweiten Halbfinalspiel (Modus: best of 3) durch. Das erste Halbfinale hatten die "Albatrosse" mit 102:97 für sich entscheiden können. In den Finalplayoffs (Modus: best of 3) treten die Berliner am 9. April zunächst bei Basket Club Valencia (Spanien) an, die zweite Begegnung der Serie findet dann am 12. April in der Arena am Ostbahnhof statt. Ein mögliches drittes Finalspiel würde dann am 15.04. wieder in Spanien über die Bühne gehen.

In der Bundesliga spielen die fünftplatzierten Berliner am kommenden Sonntag bei Brose Bamberg (3.), das nächste Heimspiel bestreiten sie dann zwei Tage später gegen ratiopharm Ulm.

VOLLEYBALL: BR VOLLEYS TREFFEN IN PLAYOFFS AUF DÜREN

Mit einem 3:0-Sieg in Bühl beendeten die Berlin Recycling Volleys am Samstag die Hauptrunde der Volleyball-Bundesliga auf Platz 3. Im nun anstehenden Playoff-Viertelfinale (Modus: best of 3) treffen sie so auf die sechstplatzierten SWD powervolleys Düren. Das erste Spiel der Serie findet am Freitag in der Max-Schmeling-Halle statt, am 3. April geht es für die Volleys dann nach Düren. Ein eventuell nötiges, drittes Match würde dann am 7. April wieder in Berlin stattfinden.

RUGBY: RK 03 ÜBERZEUGT, GRIZZLIES VERLIEREN, BRC MÜHT SICH

Guter Start für den RK 03 Berlin in die Rückrunde der Rugby-Bundesliga (Gruppe Nord/Ost): vor 400 Zuschauern im Stadion Buschallee konnte der Tabellendritte SC Germania List mit 34:20 bezwungen werden. In der Tabelle bauten die Weißenseer auf Platz 5 so ihren Vorsprung vor dem Lokalrivalen Berlin Grizzlies (10:28 bei Hamburg RC) auf acht Punkte aus. Bestplatziertes Berliner Team der Gruppe bleibt aber der Berliner Rugby Club, der bei Schlusslicht FC St. Pauli (25:22) allerdings mehr Mühe als erwartet hatte. Dank der "Schützenhilfe" des RK 03 liegt der BRC auf Platz 2 nun sechs Punkte vor Germania List – und drei hinter Tabellenführer Hannover 78.

Am kommenden Samstag bestreitet der BRC dabei seine Heimpartie gegen RC Leipzig erstmals nach langjährigem "Exil" auf seiner neuen Spielstätte, der Sportanlage Sachtlebenstraße. Zeitgleich treffen auf der Willi-Sänger-Sportanlage die Grizzlies und der RK 03 im Duell der Lokalrivalen aufeinander.


Am Nachmittag besiegte der Berliner AK vor knapp 400 Zuschauern im Poststadion die VSG Altglienicke mit 2:1 (0:1). In der starken Anfangsphase verpassten die Hausherren den Führungstreffer und gerieten schließlich gegen aufkommende Altglienicker durch das Tor von Förster (39.) zur Halbzeit sogar in Rückstand. Nach dem Wechsel drehte der BAK aber die Partie zügig aufgrund von fehlerhaftem Defensivverhalten der VSG: Deniz (52.) und Kargbo (61.) waren für die Athleten erfolgreich. In der turbulenten Schlussphase verpasste der BAK dann bei Konteragriffen die mögliche Entscheidung, während der Ausgleich der Gäste nicht nur bei zwei Pfostentreffern in der Luft lag.

E. Parlatan

A. Zimmermann

Berlinsport Aktuell sprach nach dem Spiel mit den Trainern Ersan Parlatan (Berliner AK) und Andreas Zimmermann (VSG Altglienicke)*.

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*Hinweis: Die VSG Altglienicke hat in der Regionalliga Nordost die erste Niederlage nach sieben Spielen (1 Sieg, 6 Unentschieden) hinnehmen müssen (Ansatz: Berlinsport Aktuell). Nach "Pflichtspielen" – also die beiden Erfolge im Berlin-Pokal in diesem Zeitraum eingerechnet (Ansatz: Andreas Zimmermann) – waren es sogar neun Partien ohne Niederlage (3 Siege, 6 Unentschieden)

 

Beitrag+Fotos: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

 


Schon am letzten Mittwoch trennten sich der FC Brandenburg 03 und der TSV Mariendorf 1897 im Nachholspiel der 1. Abteilung 0:0 unentschieden. Die Gastgeber rückten damit wieder auf Platz 1, punktgleich mit dem 1. FC Novi Pazar. Die Mariendorfer konnten nach drei Niederlagen in Folge zumindest wieder einen Punktgewinn feiern und bleiben auf dem 7. Platz.

Nach dem Spiel sprach Hasso Nickelé mit den Trainern Ersan Kazar (Brandenburg 03) und Thorsten Cornils (TSV Mariendorf).

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Beitrag: Berlinsport Aktuell/Hasso und Hagen Nickelé


Der SV Tasmania hat mit einem 3:1-Erfolg im Nachholspiel bei den Füchsen Berlin die Tabellenführung der Berlin-Liga übernommen. Vor 187 Zuschauern auf dem Wackerplatz erwischten die Neuköllner dabei einen Traumstart: nach fünf Minuten hatten Hartwig und Engelhardt bereits eine 2:0-Führung herausgeschossen. Wer nun ein Schützenfest erwartet hatte, sah sich in der Folge aber getäuscht – die Füchse mussten sich zwar schütteln, kamen dann aber besser ins Spiel. Noch vor der Pause gelang dem Tabellenletzten sogar der Anschluss durch ein Elfmetertor von Haubitz (38.), nach dem Wechsel aber gab es auch einen Strafstoß auf der anderen Seite. Demir nutzte ihn zum 1:3 (52.), wodurch das Spiel letztendlich entschieden wurde.

M. Reichel

T. Jauer

Somit hat an der Tabellenspitze der Berlin-Liga der erwartete Wechsel stattgefunden: der SV Sparta, der seit dem 9. Spieltag die Konkurrenz anführte, muss die Position an den SV Tasmania (erstmals seit November 2016 wieder Erster) abgeben. Bei einem Punkt Differenz, elf noch ausstehenden Partien und dem direkten Aufeinandertreffen im April an der Lichtenberger Fischerstraße ist die Entscheidung im Berliner Meisterrennen allerdings längst noch nicht gefallen.

Berlinsport Aktuell sprach am gestrigen Abend nach dem Spiel mit den Trainern Mario Reichel (Füchse) und Tim Jauer (SV Tasmania)

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Beitrag+Fotos: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé