Berlin-Marathon: Weltrekord scheitert an Witterung

Cherono siegt bei den Frauen, Kipchoge bei den Männern

Der Angriff auf den 2014 von Dennis Kimetto in Berlin aufgestellten Weltrekord der Männer von 02:02:57 Stunden scheiterte auch in diesem Jahr. Favorit Eliud Kipchoge (Foto, 3. v. r.) setzte sich zwar in 02:03:34 durch, verpasste die Bestmarke allerdings bei nasskaltem Wetter und feuchter Strecke dadurch um gut eine halbe Minute. Schlechter erging es seinen Konkurrenten: Vorjahressieger Kenenisa Bekele (halb verdeckt, ganz rechts) brach das Rennen ebenso ab wie der Zweite von 2017, Wilson Kipsang (ganz links). So wurde der Marathon in der Schlussphase zum Duell mit dem äthiopischen Marathondebütanten Guye Adola, den Olympiasieger Kipchoge am Ende aber auf Platz 2 distanzieren konnte.

Bei den Frauen setzte sich mit Gladys Cherono ebenfalls die Favoritin durch. Die 34-jährige Kenianerin gewann in der Zeit von 02:20:23 Stunden - bei ihrem Sieg vor zwei Jahren war sie noch fast eine Minute schneller gewesen. Ruti Aga (Äthiopien) und Valary Ajabei (Kenia) beendeten das Rennen auf den Plätzen 2 und 3. Die Deutsche Anna Hahner erreichte mit dem 5. Rang ein sehr gutes Ergebnis - und dazu die Norm für die Leichtathletik-EM 2018 in Berlin

Beitrag+Foto: Berlinsport Aktuell/Hagen Nickelé

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