Autoren-Archive: Hagen Nickele


Durch die vorangegangene Heimniederlage gegen Altlüdersdorf fand das "Endspiel" für Tennis Borussia bei Lichtenberg 47 letzten Samstag unter noch schwierigeren Umständen statt. Am Ende stand eine 0:2-Niederlage und das endgültige Aus in der Meisterschaft. Doch schon an diesem Sonnabend könnte die Saison für die Lila-Weißen beim Pokalfinale gegen Viktoria 89 noch ein versöhnliches Ende nehmen.

D. Kutrieb

Berlinsport Aktuell sprach mit TeBe-Trainer Dennis Kutrieb über die Stimmung nach der entscheidenden Liga-Niederlage bzw. vor dem Endspiel – und die Planungen für kommende Saison.

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Die erste Krone geht an Michael Nimczyk und Gladiateur

Gladiateur triumphierte mit Fahrer Michael Nimczyk im Sulky (Foto: ©Marius Schwarz)

Das Sulkygespann beherrscht den Adbell-Toddington-Hauptlauf souverän. Im Stutenlauf triumphiert Dion Tesselaar mit Gaya de Pervenche.

Es ist der erste Zacken der dreifachen Krone: Am Sonntag stand das Adbell-Toddington-Rennen auf dem Programm und nach 2011 (Seda Rapide) – damals kurzzeitig unter der Bezeichnung „Diamond-Way-Rennen“ in Gelsenkirchen ausgetragen – und 2016 (Dreambreaker) konnte sich Michael Nimczyk mit Gladiateur bereits zum dritten Mal in die Siegerliste des Hauptlaufs eintragen. Ein weiterer Treffer im Stutenlauf – und zwar im Vorjahr mit Laura Vici – kommt noch hinzu. Die Vorschusslorbeeren waren groß: Aufgrund seines Breeders-Crown-Erfolges im vergangenen Herbst und des ausgezeichneten Saisondebüts in Wolvega wurde Gladiateur am Toto mit einer Siegquote von 1,3 gehandelt. Eine Einschätzung, die sich bereits nach wenigen Metern als gerechtfertigt erwies, denn der Hengst aus dem Besitz von Robert Gramüller und Johann Holzapfel ließ von der Startposition vier aus überhaupt nichts anbrennen und schoss sofort an die Spitze.

Gladiateur hängt alle ab

Damit war die Messe bereits gesungen, denn Gladiateur geriet zu keinem Zeitpunkt mehr in ernsthafte Bedrängnis. Jackpot of Steel (Dion Tesselaar) mühte sich als Angreifer in der Außenspur zwar redlich, kam aber nie entscheidend an den Piloten heran und erzielte letztendlich nur den vierten Platz. Den Ehrenrang ergatterte der sehr vorsichtig gestartete Juan Les Pins (Jaap van Rijn), der auf dem Schlusskilometer im Windschatten von Jackpot of Steel einen idealen Verlauf vorgefunden hatte. Auch die strikt innen gehaltenen Orkan von Haithabu (Jörgen Sjunnesson) sowie River Flow (Thorsten Tietz) hielten sehr gut mit, während zu Jaxon VS (Kurt Roeges), der ja seinen ersten Einsatz bestritt und noch recht grün wirkte, eine deutliche Lücke klaffte. Der Wallach wird sich aber sicherlich mit zunehmender Routine deutlich steigern – an Schnelligkeit scheint es ihm jedenfalls nicht zu fehlen. Georgies Bueraner (Jochen Holzschuh) verfiel, an sechster Position liegend, ohne ernsthafte Plazierungschancen im letzten Bogen in Galopp und Jetway Fortuna (Cees Kamminga) sprang nach sehr gutem Beginn eingangs der Tribünengeraden völlig unvermittelt an und wurde disqualifiziert.

Nimczyk noch zweimal erfolgreich

In 13,6/1.900m blieb Gladiateur zwar deutlich über dem 12,1-Rennrekord von Dreambreaker, gilt nun aber trotzdem als heißer Anwärter auf den Derby-Sieg. Für Michael Nimczyk war der Triumph im Adbell-Hauptlauf aber nicht der einzige Treffer an diesem Nachmittag, denn der Goldhelm gewann auch den Lauf der Newcomer-Serie um 6.000 Euro Preisgeld, obwohl es lange Zeit nicht nach einem Erfolg von Fikonia AM ausgesehen hatte. Beim Einbiegen auf die Zielgerade schienen nämlich nur der führende Bogomir CG (Dennis Spangenberg) und der außen attackierende Far West (Josef Franzl) um den Sieg zu kämpfen, während Nimczyk mit der Stall-Habo-Stute dahinter nur an dritter Stelle postiert war. Doch auf den entscheidenden Metern machte Fikonia AM unter Rekordverbesserung auf 14,4/1.900m erstaunliche Reserven frei und bezwang Bogomir CG mit einer Halslänge. „Das Ergebnis überrascht mich nicht, denn die Stute hat bisher glattgehend kaum etwas falsch gemacht“, lautete das anschließende Siegerstatement. Mit La Grace stellte Michael Nimczyk im Rahmenprogramm zudem eine hochtalentierte Dreijährige vor, der in den kommenden großen Rennen zweifellos eine prominente Rolle zuzutrauen ist. Die Stute ging aus dem ersten Bogen heraus nach vorne und stand in 15,2/1.900m eine ganze Klasse über ihren Gegnern.

Tesselaar führt Gaya de Pervenche zum Sieg

Gaya de Pervenche hatte im Stutenrennen mit Dion Tesselaar im Sulky die Nase vorn (Foto: ©Marius Schwarz)

Im Adbell-Toddington-Stutenlauf ging es um 10.000 Euro Preisgeld und bis weit in den Einlauf hinein schien auch hier Michael Nimczyk im Sulky von Marylin Monroe Bo die besten Karten zu besitzen. Denn nachdem die Stute nach einer Galoppade von Janske Beemd (Tom Kooyman) kampflos in Front gekommen war, konnte der Deutsche Meister das Tempo problemlos aus der Partie nehmen. Die von Dion Tesselaar präsentierte Gaya de Pervenche schien hinter der Pilotin hoffnungslos festzusitzen – doch Dion Tesselaar wartete mit eiskalten Nerven ab und Mitte der Zielgeraden, als die außen angreifende und am Ende mit dem dritten Geld belohnte Jacky Bros (Jaap van Rijn) nicht mehr entscheidend weiterkam, ergab sich dann doch genügend Freiraum. Die auf einen Ruck schnell gewordene Gaya de Pervenche zog in 15,9/1.900m ganz locker an Marilyn Monroe Bo vorbei und lieferte eine tolle Kostprobe ihres hervorragenden Könnens ab. „Ich wollte die Stute nach der Winterpause nicht gleich auseinandernehmen und ihr einen beinharten Verlauf durch die Außenspur ersparen. Deswegen habe ich lieber auf die Chance gelauert und es hat ja auch bestens geklappt“, durfte sich Dion Tesselaar im Anschluss im Winner-Circle freuen.

Tagesbestzeit für Baxter Hill

„Er mag es überhaupt nicht, wenn Pferde direkt vor ihm liegen, und gestaltet sich viel lieber sein eigenes Rennen. Deswegen habe ich mich vom Startplatz sieben aus für eine offensive Taktik entschieden und die Rechnung ging optimal auf“, strahlte Josef Franzl nach seinem Erfolg mit Baxter Hill in der mit 6.000 Euro dotierten Silber-Serie. Es dauerte zwar eine knappe halbe Runde, bis Karla Waleks Vierbeiner-Crack tatsächlich das Kommando ergattert hatte – aber dann war er eine Klasse für sich. Der Fünfjährige, der seine persönliche Bestmarke auf 13,0/1.900m steigerte und damit zugleich die Tagesbestzeit erzielte, ließ selbst einem solch vorzüglichen Gegner wie Stradivari (Michael Nimczyk) nicht den Hauch einer Chance. Der im Schlussbogen gebrachte Kontrahent holte sich aber wenigstens den Ehrenrang.

Virginia Prime nutzt die Gunst der Stunde

Auch die weiteren Rennen hatten am Sonntag einiges zu bieten. Richtig turbulent ging es beim Sieg von Virginia Prime und Thomas Panschow zu, denn zunächst schien alles auf ein Duell der Topfavoriten Jaxon Schermer (Michael Nimczyk) und Rancoon (Rudolf Haller) hinauszulaufen. Doch als beide Pferde im Schlussbogen bei ihrem hitzigen Zweikampf ansprangen, kam Virginias Prime eisern anmarschiert und trumpfte mit einer Länge Vorsprung auf. Der mit einer Siegquote von 25,8 gehandelte Außenseiter trug maßgeblich dazu bei, dass nicht nur die Zweier- und Viererwette, sondern auch der erste Rang der V7+ nicht getroffen waren. Thomas Panschow: „Das Schönste ist, dass Virginia Primes Besitzer Jürgen Hempel heute auch noch Geburtstag hat. Es hat also alles genau richtig gepasst!“

Die weiteren Rennen

Heiner Christiansen setzte seine Triumphserie mit Larsson nun auch auf der Derby-Bahn fort. Der Hengst aus dem Besitz von Carsten Abel drückte gleich auf die Tube und war von vorne eine absolute Macht. Er hat das Zeug dazu, in dieser Saison zu den siegreichsten deutschen Pferden zu gehören und genießt nicht nur beim Hamburger Publikum größte Sympathien.

Rudolf Haller führte mit Jack Scott ein Pferd aus dem Derby-Jahrgang auf die Ehrenrunde. Der Hengst profitierte in 15,5/1.900m von einem geschonten Rennen an der Innenkante und gewann mit feinem Speed. Wie sehr er mit Whirlwind BR harmoniert, stellte Jörgen Sjunnesson erneut unter Beweis. Der Schwede dirigierte den Wallach eingangs der Tribünengeraden an die Spitze. Im Einlauf machte sich der heiße Favorit überlegen frei.

Zwei Mal waren die Amateurfahrer gefordert. Mit ihrem Besitzer Immo Müller unterstrich So Keck die Tatsache, dass sie von vorne ein ganz anderes Pferd ist. André Pögel warf Big Boss As dagegen erst eine dreiviertel Runde vor dem Ziel in die Schlacht und der Hengst stürmte in 14,4/1.900m auf und davon. Das Trotteur-Francais-Rennen ging an den von Tom Kooyman gesteuerten Dalton du Demon, der sich auf der Zielgeraden mühelos durchsetzte und mit fünf Längen Vorsprung gewann.

Gesamtumsatz: 160.081,16 Euro – Bahnumsatz: 49.024,45 Euro – Außenumsatz: 111.056,71 Euro.

Unser Terminhinweis: Die nächste Mariendorfer Veranstaltung findet am Sonntag, dem 26. Mai statt. Bitte beachten Sie: Beginn ist bereits um 11.00 Uhr.

Quelle: Berliner Trabrenn-Verein (BTV)


Am Sonntag verlor Berlin Türkspor auf eigenem Platz mit 0:3 (0:2) gegen Spitzenreiter SV Tasmania – es war die vierte Niederlage in Folge bei 3:18 Toren. Dabei hatte der Verein vom Heckerdamm bis dahin eine hervorragende Rückserie absolviert: mit 23 Punkten aus elf Partien war man zwischenzeitlich bis auf Platz 4 vorgerückt.

F. Namdar

Berlinsport Aktuell sprach mit Türkspor-Trainer Faruk Namdar über das Spiel, personelle Engpässe – und seine zukünftige Aufgabe im Verein.

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Am Sonntag verlor der Frohnauer SC knapp beim neuen Tabellenführer Tasmania (1:2) – somit bleibt der Aufsteiger seit sechs Partien ohne Dreier, steht aber weiterhin auf dem 11. Platz.

A. Weiner

Berlinsport Aktuell sprach nach der Partie mit FSC-Trainer Andreas Weiner über die Situation, die Leistung als Neuling in der Berlin-Liga – und die wichtigen nächsten beiden Spiele.

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Der Berliner Rugby Club ist diese Saison in der Rugby-Bundesliga (Gruppe Nord/Ost) sicher die positive und aus Hauptstadtsicht erfreuliche Überraschung. Mit vielen jungen Spielern trumpfte man auf und sicherte sich sogar vorzeitig Platz 2 und damit die Teilnahme am Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft (dort geht es in 14 Tagen nach Frankfurt oder Handschuhsheim). Dennoch gab es am Sonnabend noch eine Rechnung zu begleichen – bei den Berlin Grizzlies hatte der BRC zuvor eine von zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Die Revanche auf dem Zehlendorfer Ernst-Reuter-Sportfeld sollte dann mehr als gelingen: am Ende stand ein deutlicher 73:5-Erfolg vor 600 Besuchern.

U. Maaser

Berlinsport Aktuell sprach nach dem Spiel mit BRC-Trainer Uwe Maaser über das Berliner Duell, Gegenwart und Perspektiven des Teams – und die Aussichten im Halbfinale*.

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*Im Gespräch wurde die unkorrekt aus dem Fußball übernommene Formulierung "erste Elf" verwendet – richtig muss es natürlich "erste Fünfzehn" heißen. Wir bitten um Nachsicht...

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Am vergangenen Sonnabend verloren die Berlin Bears in der Regionalliga Ost (Nord) ihr zweites Saisonspiel auf der heimischen Sportanlage an der Lipschitzallee deutlich mit 13:70 gegen die Berlin Adler. Kommenden Sonntag geht es für die Neuköllner dann zu den Spandau Bulldogs, das nächste Heimspiel der Bears ist erst wieder am 22. Juni (vs Berlin Thunderbirds).

M. Döbler

Nach dem Spiel sprach Berlinsport Aktuell mit Bears-Vizepräsident Marcus Döbler, der in dem ausführlichen Gespräch nicht nur über Vergangenheit, Gegenwart und Perspektiven seines Clubs, sondern auch die Chancen des Footballs allgemein in Berlin-Brandenburg Auskunft gab.

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Starke Vorstellung gestern vor über 8.500 Zuschauern in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle: die Berlin Recycling Volleys besiegten in der vierten Finalpartie der Serie "Best of 5" den VfB Friedrichshafen mit 3:1 (28:26, 25:21, 15:25, 25:21) und haben somit das entscheidende fünfte Spiel am Sonntag erzwingen können. Der Sieger dieses "Finales", das wieder am Bodensee stattfinden wird, sichert sich dann den Titel des Deutschen Meisters 2019.

Jo Lißner war nach dem Spiel für Berlinsport Aktuell in der "Mixed Zone" und hat Stimmen* mitgeschnitten:

Kaweh Niroomand (Manager BR Volleys)

Moritz Reichert (Spieler BR Volleys)

Cedric Enard (Trainer BR Volleys)

 

Beitrag: Berlinsport Aktuell / Jo Lißner , Hagen Nickelé
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Gemischte Gefühle beim Berliner Traditionsverein AFC Adler – zum ersten Mal in der 40-jährigen Geschichte des Vereins trat man vergangenen Sonnabend zu einem Spiel in der dritten Spielklasse an. Ihr Auftaktmatch der Regionalliga Ost (Nord) gewannen die Weddinger dann deutlich mit 70:13 bei den Berlin Bears auf der Sportanlage Lipschitzallee. Bereits kommendes Wochenende steht das zweite Saisonspiel der Adler an – dann geht es zuhause im Poststadion im nächsten Derby gegen die Berlin Thunderbirds.

J. Sawicki

Berlinsport Aktuell sprach nach dem Spiel in Neukölln mit dem Leiter der Adler-Geschäftsstelle, Jan Sawicki, über Veränderungen im Club nach dem Abstieg, die Regionalliga – und die Perspektiven im Aufstiegskampf.

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Der SC Charlottenburg verpasste am Sonntag einen Punktgewinn beim Tabellenzweiten SV Tasmania nur knapp: am Ende fiel das entscheidende Tor zur 2:3-Niederlage in der vorletzten Minute. Zum Hadern bleibt dem SCC allerdings keine Zeit – schließlich steht am Mittwoch schon das Nachholspiel bei den Füchsen auf dem Programm. Sonntag muss der Vorletzte dann beim nächsten Tabellennachbarn, dem BFC Preussen antreten.


J. Riedel

Das Restprogramm des SCC: 08.05. Füchse (A), 12.05. Preussen (A), 19.05. Frohnau (H), 24.05. Makkabi (H), 02.06. Türkspor (A)


Berlinsport Aktuell sprach nach dem Spiel in Neukölln mit SCC-Trainer Jörg Riedel über die knappe Niederlage, das Restprogramm und die Aussichten seines Teams auf den Klassenerhalt.

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Am Sonnabend trennten sich die Tabellennachbarn aus dem Mittelfeld der Liga im kleinen Jahnsportpark mit 2:2 (0:0) unentschieden. Der Gast aus Kreuzberg ging zweimal durch Cheung (46.) bzw. Thiam (64.) in Führung, Empor glich jeweils durch Wegner (63.) bzw. Egas-Sanchez (75.) aus.

N. Kohlschmidt

W. Sandhowe

Berlinsport Aktuell sprach nach dem Schlusspfiff mit den Trainern Nils Kohlschmidt (Empor) und Wolfgang Sandhowe (Türkiyemspor).

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